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Viele alte Gesichter:

Eine Reihe Bekannter beim Tag der offenen Tür im Weisenauer Athletik-Zentrum: Der Kader von 88-Cheftrainer David Bichinashvili (Dritter von links) wurde nur punktuell verändert. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

88er verändern Kader nur punktuell
Bis auf Tim Müller bleiben alle Deutschen in der kommenden Saison in Mainz. Dazu kommen sieben Neue an Bord. Ein Türke und ein Litauer sind neue Hoffnungsträger.
Vier Monate lang war es ein wohl gehütetes Geheimnis. Wie immer fanden die Kaderplanungen des ASV Mainz 88 hinter verschlossenen Türen statt. Am Sonntag öffnete der Ringer-Bundesligist diese nun und lüftete beim Tag der offenen Tür im Weisenauer Athletik-Zentrum auch das Kader-Geheimnis.
Auf den ersten Blick hat sich allerdings nicht viel verändert. Ein erneuter Umbruch wie 2018 im Zuge der 28-Punkte-Reform bleibt aus. Die 88er drehten lediglich an kleinen >>>mehr

Sieben Neue an Bord

Der Ringer-Bundesligist hat seinen Kader für die Saison 2019/20 vorgestellt.
So sieht er aus. >>>mehr

20. Gutenberg-Marathon

Der ASV Mainz 88 ist stolz darauf beim 20. Gutenberg-Marathon-Jubiläumslauf erneut mitangepackt zu haben. Und nicht nur das, sondern dieses Jahr haben wir auch aktiv am Lauf mit einem Läufer teilgenommen. Vorstandsmitglied Karani Kutlu hat mit einer respektablen Zeit am diesjährigem Lauf teilgenommen - alles in allem ein tolles Event für Mainz.
Gemeinsam Stark / ASV Mainz 88

JUGEND DES ASV MAINZ 88 HOLEN 3 GOLDMEDAILLEN

BEIM WITTELSBACHER LANDTURNIER IN AICHACH BAYERN
Mit gerade mal 7 Jugendringer fuhr unsere Mannschaft vom ASV Mainz mit Freistil Coach Abdallh Karem und einigen Betreuern zu dem diesjährigen Wittelsbacher Landturnier nach Aichach, dem größten internationalen Freistilturnier in Bayern wo die Kämpfer aus unterschiedlichen Ländern angereist waren.
Unsere Jugendabteilung des Vereins freut sich über 3 Goldmedaillen. Über 400 Nachwuchsringer hatten sich zu dem Wittelsbacher Landturnier 2019 in Bayern angemeldet und auf 6 Matten bewältigten die kleinen Kämpfer wahrlich eine große Aufgabe.
Für einige der Jugendlichen war es ein großes aber auch sehr wichtiges Turnier und so konnten sie sich trotz der großen Aufregung, viele ringerische Erfahrungen aneignen.
Unser talentierter D-Jugend Ringer Ismet Arslan gewann souverän in der Klasse bis 27 Kg den goldenen 1. Platz von 7 Teilnehmern und durfte seinen Pokal hoch verdient nach Hause fahren. Das Jahr geht für unseren Ismet Arslan sehr erfolgreich weiter, bisher 5 Mal Gold bei 5 teilgenommenen Turnieren.
Einen weiteren Erfolg erreichte unser C-Jugend Ringer Leandro Natale. In der Gewichtsklasse bis 29 kg drehte er trotz eines Rückstandes von 5:4 den Kampf in den allerletzten Sekunden zu seinen Gunsten auf ein sehr knappes Ergebnis von 6:4 und gewann somit das vorgezogene hart erkämpfte Finale. Auch er fuhr Gold als 1. Platz von 7 Teilnehmern nach Hause.
Vladislavs Boberski erkämpfte sich ebenfalls den 1. Platz in der C-Jugend, Gewichstklasse bis 46 Kg und freute sich über Gold von insgesamt 6 Teilnehmern.
Die harten, vor allem kontinuierlichen Trainingseinheiten hatte sich bei diesen drei Jungs an diesem Tag bezahlt gemacht, Zitat von unserem legendären symphytischen Jugendtrainer Dietmar Friedrich.
Anousch Jafari Gorzin hatte es hingegen in der B-Jugend, Gewichtsklasse bis 44 Kg deutlich schwerer. Er erreichte in der Platzierung zwar nur den 4. Platz von 8 Teilnehmer, verlor jedoch lediglich zwei Kämpfe gegen sehr starke Gegner, gewann allerdings auch zwei Kämpfe.
Für unsere weiteren Teilnehmer, Kassem Krayem (34Kg C-Jugend), Aydin Hafiz (41Kg C-Jugend) und Alen Tamrazor (71Kg A-Jugend), reichte es leider nicht aus. Sie schieden leider vorzeitig aus dem Turnier aus.
Erfolge:
1. Platz: Ismet Aslan (27 kg D-Jugend)
1. Leandro Natale (29kg C-Jugend)
1. Vladislavs Boberski (46kg C-Jugend)

Trotz lukrativer Angebote immer treu:

Ein vor Muskeln strotzendes Kraftpaket prescht voran: War Ex-Ringer Emil Müller einmal in Fahrt, gab‘s kein Halten mehr. Seinen größten Erfolg feierte er als EM-Dritter 1974 in Madrid (linkes Bild, links).

88er-Ringer-Legende Emil Müller
Siebenmal war Müller Deutscher Junioren-Meister, erlebte die glorreichen Siebziger mit dem ASV. Vor zwei Wochen wurde er 70 und ist im nächsten Jahr 65 Jahre lang 88er.
Wenn schönes Wetter ist, fährt er mittlerweile Fahrrad. E-Bike? „Nein, das ist ja kein Fahrrad fahren.“ Sagt er und lacht. Ja, so ist er: Emil Müller – ehrlich und direkt. Der Ex- Ringer nimmt kein Blatt vor den Mund, babbelt Meenzerisch in Reinform und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Genau das macht den Ur-88er so beliebt und in den glorreichen Siebzigerjahren zu einem der Publikumslieblinge der Mainzer Ringer. Weil er schon immer den direkten Weg ging, sich nicht verbiegen ließ. Und weil das vor Muskeln nur so strotzende Kraftpaket vor heimischer Kulisse immer Vollgas gab.
Es war eine Zeit, in der der Mattensport in der Domstadt fast populärer als der Fußball war und die 88er – 1973 und 1977 Deutscher Meister – mit Schifferstadt und dem KSV Witten das nationale Maß der Dinge. Anders als vor anderthalb Wochen den 05-Fußballern jubelten in den Siebzigern die Besucher des Rosenmontagszugs den 88ern auf dem Wagen zu. >>>mehr

Das große Saisonabschluss-Interview

von Karani Kutlu mit Davyd Bichinashvili (Cheftrainer), Baris Baglan (2. Vorsitzender und Vorstand Sport) und Tolga Sancaktaroglu (1. Vorsitzender)

Die DRB-Bundesligasaison ging am vergangenen Samstag zu Ende. Der SV Wacker Burghausen setzte sich im Finale gegen die Red Devils aus Heilbronn durch und verteidigte seinen Titel als Deutscher Mannschaftsmeister. Auch für den ASV Mainz 88 war es eine sehr erfolgreiche Saison. Zum 7. Mal in 8 Jahren erreichten die Rheinhessen das Halbfinale und bewiesen damit eine unglaubliche Konstanz, an die kein anderer Bundesligist heranreicht. Im Abschlussinterview ziehen die Macher des ASV Mainz 88 noch einmal das Saison-Resumee, sprechen über die Chancen der >>>mehr PDF Download [2.399 KB]

„Finanzstärke hat sich durchgesetzt“

Füße hochlegen ist für Coach David Bichinashvili und 88er Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu (rechts) nicht drin. Die Planungen für nächste Saison starten unmittelbar. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Tolga Sancaktaroglu zieht fünf Tage nach dem Halbfinal-Aus gegen Heilbronn eine positive Saisonbilanz und erklärt, wo die 88er an ihre Grenzen stoßen.
Die Saison für den ASV Mainz 88 ist seit fünf Tagen vorüber. Zum fünften Mal seit ihrer Meistersaison 2012 standen die Ringer im Bundesliga-Halbfinale. Bis dahin hatten die 88er eine souveräne Saison hingelegt. In den Duellen gegen Heilbronn allerdings stießen sie an ihre Grenzen und verpassten erneut das Finale. Diese Grenzen waren vor allem finanzieller Natur, stellt der Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu im Interview heraus.
Herr Sancaktaroglu, die Saison ist gerade fünf Tage vorüber. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Das fällt sehr positiv aus, wir haben eine erfolgreiche Runde bestritten, auch wenn wir uns alle natürlich gerne den nächsten Schritt gewünscht hätten. Wenn man schon im Halbfinale ist, möchte man auch ins Finale. Aber wir haben unsere Zielsetzung Endrunde erreicht und sind wieder unter die letzten Vier >>>mehr

Das Wunder blieb aus

Impression vom Halbfinale. Foto: Nils Salecker/AZ

Mainzer Ringer unterliegen auch im Halbfinal-Rückkampf den Red Devils
Das Wunder blieb aus. Die Ringer des ASV Mainz 88 schafften es nicht, den Fünf-Punkte-Rückstand aus dem Halbfinal-Hinkampf umzubiegen.
Mit einem 13:16 gegen die Red Devils Heilbronn verabschiedeten sich die Mainzer Ringer in der randvollen Sporthalle am Großen Sand aus der Saison und von der Hoffnung, im sechsten Anlauf seit ihrer Meisterschaft 2012/13 mal wieder das Finale zu erreichen.
„Schon der Hinkampf hat uns das Finale kaputt gemacht“, sagte Kapitän Gabriel Stark, der verletzt erneut zuschauen musste im Nachgang. Und: „Das bessere Team steht im Finale, das muss man, wenn man vier Mal gegen die verliert, neidlos anerkennen.“
Für die Sensation hätte an diesem Abend wirklich alles bei den Mainzern klappen müssen. Zwar behielten ihre Siegringer überwiegend auch die Oberhand, sie holten allerdings in der Summe zu wenige Punkte. >>>mehr

„Kein Kampf darf schief laufen“

Starker Mann: In Mainz nennen sie Gabriel Stark gerne „Hulk“. Bild: Peter H. Eisenhuth / FAZ

Von Daniel Meuren , Mainz
Die Ringer des ASV Mainz 88 hatten im Halbfinal-Hinkampf in Heilbronn das Glück nicht auf ihrer Seite. 98-KIlogramm-Mann Gabriel Stark spricht im Interview über die Mainzer Chancen aufs Finale und die Auswirkungen der neuen Aufstellungsbeschränkungen.
Ihre Mannschaft des ASV Mainz 88 geht mit der Bürde einer 10:15-Niederlage in den Halbfinal-Rückkampf gegen die Red Devils Heilbronn an diesem Samstag (19.30 Uhr). Haben Sie schon neuen Mut gefasst?? >>>weiter

Das Ding ist noch nicht durch

Interview: Von Karani Kutlu mit Dreifach Weltmeister Frank Stäbler
Frank, Sie sind dreifacher Weltmeister im Ringen geworden. Und das in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen. Ihr Ziel ist Olympiagold. Wie motiviert man sich da für ganz normale Bundesligakämpfe?

In der normalen Bundesligarunde fällt es mir unglaublich schwer, aber in der Endrunde ist es das Ringen, für das ich lebe. Tausende Zuschauer, extreme Spannung liegt in der Luft und es macht einfach Spaß. Mit meiner Vorgeschichte steht man natürlich immer im Fokus und ein gewisser Erwartungsdruck erschwert es manchmal, den Sport genießen zu können. Aber das betrifft auch jedes einzelne Training. Ich habe ein Vorbild: Muhammad Ali. Der hat mal gesagt: „Ich bin Weltmeister geworden weit weg vom Rampenlicht. In dem einsamen kalten Gym, da musste ich mich mehr motivieren.“ Ähnlich versuche ich das auch zu sehen und mich stets zu motivieren. Egal ob Liga oder Olympia. >>>weiter

88er sind bedient:

Dzhan Bekir (links) kann es nicht fassen. Zwanzig Sekunden vor dem Schlussgong wurde er gegen Olegk Motsalin disqualifiziert. Foto: Salecker/AZ

Ringer unterliegen 10:15 in Heilbronn
Mainzer hadern nach Halbfinal-Hinkampf mit Niederlagen in Schlüsselkämpfen und Schiedsrichter-Entscheidungen. Yasin Yeters Niederlage und Dzhan Bekirs Disqualifikation sind Stimmungskiller.
Pfiffe gellten durch die Römerhalle. Wutentbrannt gestikulierte das 88er-Lager gen Kampfgericht. Die Stimmung nach dem Halbfinale der Ringer-Bundesliga war aufgeheizt, die Emotionen waren während der drei letzten Kämpfe hochgekocht. Die Mainzer verloren den Hinkampf gegen die Red Devils Heilbronn 10:15 und müssen um den Finaleinzug bangen.
Kapitän Gabriel Stark, der selbst nur zuschaute, saß apathisch dreinblickend noch lange nach Kampfende neben der Matte. Sagen wollte er nichts. Tadeusz Michalik hatte zwar den einzigen Vierer für die 88er geholt. Freude regte sich aber in seinem vom Nasencut gezeichneten Gesicht nirgends. „Die Mannschaft hat nicht gewonnen, nur das war wichtig.“ Erstmals in dieser Saison hatten die 88er die 28 Punkte für die Aufstellung ausgeschöpft und dabei geschafft, ihren Acht-Punkte-Mann Michalik einzubauen. Ein Sieg mit zwei, drei Punkten Unterschied hätte nicht überrascht. Das Resultat aber war eine herbe Enttäuschung. >>>mehr

Gürlers unglückliches Duell m. Weltmeister Stäbler

Heilbronns Frank Stäbler oben, 88er Ruhullah Gürler unten. Andersherum wäre zunächst richtig gewesen, meinte der Mainzer. So allerdings konnte der Weltmeister ihn dominieren. Foto: Salecker/AZ

Mainzer Ringer wollte im Halbfinale gegen Champion gewinnen. Er verlor 0:14, sah den Weltmeister von den Schiedsrichtern bevorteilt.
Und plötzlich war der blaue Würfel auf der Matte. Aus der Ecke der 88er war er in der Heilbronner Römerhalle vor die Beine der beiden Athleten gekullert. Heilbronns Frank Stäbler, der gerade im Begriff war, seinen Mainzer Kontrahenten Ruhullah Gürler auszuheben, ließ unmittelbar von ihm ab. Konfusion auf allen Seiten. Der blaue Würfel bedeutete: Die Mainzer wollten wenige Sekunden vor Ende des letzten Duells im Halbfinal-Hinkampf eine Challenge, also den Videobeweis. Hatte Stäbler unerlaubt Beinarbeit betrieben?
Mainzer will den Videobeweis nicht
Aufgelöst wurde die Frage nicht. Die Mainzer nahmen kurz darauf den Antrag zurück, Gürler selbst wollte keine Challenge. Er ahnte: „Sie würde gegen mich >>>mehr

Offene Rechnungen

Die Halbfinal-Niederlage gegen Burghausen im Vorjahr hat sich ins Bewusstsein der 88er um Trainer David Bichinashvili (links) eingebrannt. Der Wunsch, es diesmal ins Finale zu schaffen, ist da. Gegen Heilbronn geht es außerdem darum, sich für die Pleiten aus der Vorrunde zu revanchieren. Im Rückkampf (9:21) war Tadeusz Michalik (rot) einer der wenigen Lichtblicke. Archivfotos: hbz/Schäfer/hbz/Wallerius /AZ

In der Vorrunde unterlagen die 88er den Red Devils zwei Mal. Ilir Sefaj ist heiß auf die Revanche und wünscht sich in seinem fünften Anlauf mit Mainz sehnlichst den Finaleinzug.
Offene Rechnungen: Mainzer Ringer vor Halbfinal-Duell mit Ligakonkurrent Heilbronn
„Ich habe mir so gewünscht, dass wir den Scheiß packen.“ Dieser Satz brach so ziemlich genau vor einem Jahr aus Ilir Sefaj heraus. Der ASV Mainz 88 hatte gerade das Finale verpasst, war Wacker Burghausen im Halbfinale unterlegen. „Das hat sehr gebrannt“, erinnert sich der Allrounder. Zum vierten Mal schrammte er mit den Mainzern am Finale vorbei. In diesem hatte Sefaj zuvor ein einziges Mal gestanden: in der Saison 2011, damals allerdings noch mit dem KSV Köllerbach. „Mit Mainz ist das was anderes, wir sind ein richtiges Team, halten voll zusammen.“ Sein Wunsch brennt mehr denn je.
Der Weg führt durch die „Römerhölle“ >>>mehr

Mattenschach im Halbfinale:

Wer darf ringen und wer nicht?

Wer ringt beim Duell Mainz gegen Heilbronn?
Seit Donnerstag haben die 88er ihr Trainingszentrum blickdicht gemacht. Die Aufstellung ist ein großes Geheimnis. Die AZ wagt eine Prognose.
Mal beim Fernsehen, mal beim Autofahren. Gedanklich Stück für Stück setzte David Bichinashvili die Aufstellung für das Bundesliga-Halbfinale bei den Red Devils Heilbronn (Samstag, 19.30 Uhr) zusammen. „Diesmal hatte ich sie schnell beisammen“, sagt der Mainzer Coach, der den Ligakonkurrenten ja bereits aus der Vorrunde kannte. Seine einheimischen Ringer informiert hat er allerdings erst am Freitag. Um zu vermeiden, dass etwas vorzeitig durchsickert. Denn taktische Kniffe können das Zünglein an der Waage sein. Seit Donnerstag haben die 88er zudem in ihrem Trainingszentrum die Schotten dicht gemacht. Blickdicht – Vorhänge verhüllen die Fenster, Jalousien verhindern, dass irgendwer aus der Wirtschaft nebenan in die Halle spähen kann. Die Aufstellung ist geheimer als geheim. >>>mehr

Halbfinale

Der 88er Illir Sefay (rechts) bezwang nach kurzer Anlaufzeit den Hallbergmooser Thomas Kopp. Foto: hbz/Schäfer/AZ

Ringer des ASV Mainz 88 stehen nach Sieg gegen Hallbergmoos im Halbfinale
Die Startringer stellten die Weichen: Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 haben den SV Halbergmoos 18:7 besiegt und stehen wieder einmal unter den besten vier Teams.
Eine kurze La-Ola mit den Zuschauern in der Halle am Großen Sand, Shakehands, kurze Umarmungen. Die Freude war da, große Jubelstürme blieben allerdings aus. Die Mainzer Bundesliga-Ringer stehen im Halbfinale, nach einem 14:7 im Hin- und einem klaren 18:7 im Rückkampf gegen den SV Hallbergmoos. Zum siebten Mal innerhalb von acht Jahren finden sich die 88er damit unter den letzten Vier wieder, neben dem TuS Adelhausen, Wacker Burghausen und den Red Devils Heilbronn, auf die die Mainzer schon in der kommenden Woche treffen werden.
Die Emotionen allerdings hielten sich in Zaum. Auch weil der Viertelfinal-Rückkampf gegen die Hallbergmooser >>>mehr

Endrunden-Stammgast ASV Mainz 88

Hängende Köpfe bei Ilir Sefaj und Co. nach dem Aus gegen Burghausen. Das Finale war so nah. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

Mit einem Erfolg gegen den SV Hallbergmoos winkt den Ringern der sechste Halbfinal-Einzug binnen sieben Jahren. Seit der Meistersaison 2012 blieb den 88ern allerdings immer der Sprung ins Finale verwehrt – ein Rückblick.
Die Mainzer sind Stammgäste. Findet die alljährliche Bundesliga-Endrunde rund um den Jahreswechsel statt, sind die Ringer des ASV Mainz 88 seit Jahren mit dabei. Seit ihrer Meistersaison 2012 verpassten sie lediglich ein einziges Mal die Play-offs. Im gleichen Zeitraum stand nur der KSV Köllerbach genauso oft in der K.o.-Runde. Zugegeben: Zwischenzeitlich änderte sich der Modus zahlreiche Male. Und auch die Bundesligisten wechselten wie andere ihre Unterwäsche. Die Mainzer aber blieben eine Konstante. „Das macht uns stolz“, sagt Sportvorstand Baris Baglan, „das zeugt von seriöser Arbeit >>>mehr

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