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Pokal aus Baienfurt wandert nicht mehr

Beim „Großer Preis von Baden-Württemberg“ in Baienfurt verteidigten die Ringer des ASV Mainz 88 ihren Titel vom letzten Jahr und sicherten sich erneut den begehrten Wanderpokal des Ausrichters. Da der Mainzer Bundesligist nun schon zum dritten Mal das stark besetzte Turnier gewinnen konnte, darf er den heiß begehrten Wanderpokal behalten und die Veranstalter müssen im nächsten Jahr eine neue Trophäe ausschreiben.
Ashot Shabazjan hatte letzte Woche das Jugendturnier in Viernheim gewonnen und Cheftrainer David Bichinashvili nahm ihn zur Belohnung mit auf sein erstes großes Herrenturnier. Der junge Ringer sollte ein bisschen reinschnuppern und Erfahrungen bei den Erwachsenen sammeln. Doch der Youngster des Vereins bedankte sich bei seinem Trainer auf überragende Weise: In 5 Kämpfen, von denen er 3 technisch überlegen gewann, besiegte er alle Gegner und errang die Goldmedaille.
Noch erfolgreicher lief es für Ilir Sefai. Das Tausendsassa der Mainzer startete gleich in zwei Stilarten im Turnier. Sowohl im Freien Stil als auch in Griechisch-Römischen Stil absolvierte der sympathische Ringer 7 Kämpfe. Dabei besiegte er unter anderem Hochkaräter wie Baris Diksu vom ASV Nendingen. Da er auch in allen anderen Begegnungen ohne Niederlage blieb, sicherte er sich 2 Goldmedaillen und wichtige Punkte für den ASV Mainz 88 bei der Teamwertung.
Für weiteres Edelmetall sorgte Shota Tutberidze, der mit 2 technisch überlegenen Siegen und einem souveränen Punktsieg im Finale überzeugte.
Neben dem Turniersieg freuten sich die meisten Mainzer über die Rückkehr des Kapitäns
Konstantin Völk. Nach langer Verletzungspause meldete sich der blonde Hüne mit dem Turniersieg in Baden-Württemberg zurück.
Der Pechvogel hatte nach zwei Kreuzbandrissen, letzte und vorletzte Saison pausiert und monatelang intensiv für sein Comeback trainiert. In Baienfurt konnte man sehen, wie sehr er dem Verein gefehlt hat:
Mit einem Schultersieg und vier technisch überlegenen Siegen verwies er seine Gegner auf die Plätze.
Ergebnisse 23. Großer Preis Baden-Württemberg Baienfurt, 24.06.2017:
1. Platz Ashot Shabazyan (57kg Freistil
1. Platz Ilir Sefaj (65kg Freistil)
1. Platz Ilir Sefai (66kg Griechisch-Römisch)
1. Platz Shota Tutberidze (75kg Griechisch-Römisch)
1. Platz Konstantin Völk (86kg Freistil
K.K

Jugend des ASV Mainz 88 holen 4 Goldmedaillen

Toller Erfolg für die Jugendringer des ASV Mainz 88 bei dem stark besetzten Jugendturnier des 1.RSC Viernheim.
Die Jugendabteilung des Vereins freut sich über 4 Gold- und 4 Bronzemedaillen. Über 380 Teilnehmer hatten sich zum „Großen Preis von Viernheim“ angemeldet und auf 5 Matten bewältigten die Veranstalter wahrlich eine Mammutaufgabe. Auch für die Mainzer Trainer hieß es präsent sein: Mit 19 Jugendlichen waren die 88er in Hessen angereist und die Trainer Steven Krumbholz, Eric Atzinger und Dietmar Friedrich mussten oftmals von einem Kampf zum nächsten rasen, denn viele Kämpfe der Jugendlichen fanden gleichzeitig statt.
Für einige der Jugendlichen war es ihr erstes großes Turnier und so mancher konnte vor Aufregung kaum was essen und bei einigen Kleinen kullerten trotz Pausenführung schon mal die Tränen.
Erfahrene Titelhamster wie Ashot Shabazyan (58kg Kadetten) und sein Bruder Isoif Shabazyan (54kg B-Jugend) ließen nichts anbrennen und gewannen souverän ihre Kämpfe und belegten jeweils die 1. Plätze.
Die Kleinsten wie Ismet Aslan (24kg E-Jungend) und Felix Tyler Vinson (24kg D-Jugend) mussten sich für Ihre Goldmedaillen schon mehr anstrengen.
Seriengewinner Burak Demir war leider nicht mit zum Turnier nach Viernheim angereist. Die Trainer hatten ihn nach seinem 1. Platz letzte Woche beim internationalen Jugendturnier in Polen pausieren lassen. Denn schon in 4 Wochen wird der Deutsche A-Jugendmeister der 88er mit der Nationalmannschaft nach Bosnien reisen und um den Europameisterschaftstitel ringen.
Ergebnisse:
1. Platz Ismet Aslan (24kg E-Jugend)
1. Platz Felix Tyler Vinson (24kg D-Jugend)
1. Platz Iosif Shabazyan (54kg B-Jugend)
1. Platz Ashot Shabazyan (58kg Kadetten)
3. Platz Alexander Döring (22kg E-Jugend)
3. Platz Esad Hamid Ünal (23kg E-Jugend)
3. Platz Alen Tamrazov (58kg B-Jugend)
3. Platz Bilal Lorsanov (76kg Kadetten )
K.K

„Sehe uns im vorderen Drittel“

Tim Müller will langfristig zu den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio. Foto: Riechert / AZ

TIM MÜLLER Neuzugang des ASV Mainz 88 will in Ringer-Bundesliga durchstarten und hoch hinaus
Der amtierende Deutsche Meister Tim Müller, der bislang für den KSC Hösbach auf der Matte stand, kämpft in der neuen Saison der Ringer-Bundesliga für den ASV Mainz 88. Müller (25), der im 71 Kilo Freistil startet und früher in der Bundesliga für Lichtenfels antrat, wird seinen Lebensmittelpunkt nach Mainz verlagern und ein duales Studium beginnen. Die AZ hat mit dem Mitglied der deutschen Nationalmannschaft über seine Ziele mit den 88ern gesprochen.
Herr Müller, was hat den Ausschlag für Ihren Wechsel nach Mainz gegeben?
Das ist einfach ein super Team hier. Und David Bichinashvili ist als Trainer eine absolute Vorbildperson. Man kann sich in Deutschland echt glücklich schätzen, unter ihm trainieren zu dürfen. Er ist hier seit Jahren eine prägende Figur. Wir kannten uns vorher schon und ich wollte unbedingt hierher.
Was hat außer dem Trainer noch für die 88er gesprochen?
All die Jungs und Sportler, die ich hier gekannt habe, Gabriel Stark ist mein bester Kumpel und auch die anderen Jungs sind super Kerle. Wenn sie nicht da wären, wäre das Klima anders. Der Teamgeist in Mainz ist top.
Was ist aus Ihrer Sicht in dieser Saison drin für Mainz?
Wir haben ein Team, das sich mit allen anderen Teams >>>mehr

Ringer des ASV Mainz 88 werden Deutsche Meister

Was für ein Erfolg für den ASV Mainz 88 bei den Deutschen Freistil-Meisterschaften in Bruchsaal/Baden-Württemberg. Mit 6 Ringern waren die Mainzer angetreten und holten überragende 5 Medaillen.
Gold für Gabriel Stark und Tim Müller, Silber für William Harth und jeweils Bronze für Georg Harth und Wladimir Remel.
Dass die beiden Brüder Georg und William Harth für die Rheinhessen bei der Deutschen Meisterschaft starten, war die große Überraschung und hatte für einige Spekulationen gesorgt. Doch die beiden nationalen Spitzenringer, die regelmäßig unter der Anleitung von Chefcoach David Bichinashvili trainieren, nutzten lediglich ihr Zweitstartecht um für die 88er zu starten.
Gleich mit drei Ringern waren die Mainzer in Bruchsaal in Halbschwergewicht (97kg) angetreten und alle drei waren Favorit auf die Goldmedaille. Wladimir Remel, Gabriel Stark und William Harth gewannen souverän ihre Auftaktkämpfe, sodass es gleich im Halbfinale zu einem vereinsinternen Duell kam. William Harth setzte sich in diesem engen Kampf mit 4:0 gegen Wladimir Remel durch und zog ins Finale ein.
Dort kam es erneut zu einem vereinsinternen Duell gegen seinen Teamkameraden Gabriel Stark, der zuvor Ilya Matuhin im Halbfinale technisch überhöht (10:0) besiegt hatte.
Stark, der vielen Mainzern noch als „Gabriel Seregelyi“ bekannt ist, hatte kurz zuvor seinen Nachnamen geändert. Ob er sich dabei vom Vereinsmotto der 88er „Gemeinsam Stark“ inspirieren ließ, ist nicht bekannt, aber dass der blonde Hüne diesen Zusammenhalt vorlebt wie kein anderer ist vorbildhaft und prägend für den ganzen Verein.
Für viele angereiste Mainzer war dieses Finale ein Segen und Fluch zugleich, denn keiner wollte Partei für einen der beiden Ringer ergreifen, die privat sehr gut befreundet sind und seit Jugendtagen fast täglich miteinander trainieren. >>>mehr

Burak Demir wird Deutscher A-Jugendmeister

Statistikliebhaber hätten ihre helle Freude an den Leistungszahlen des Mainzer Youngsters bei der Deutschen A-Jugend Meisterschaft. 4 Kämpfe, 17:1 Wertungspunkte, 53:6 technische Punkte, ein technisch überhöhter Sieg, ein ungefährdeter Punktesieg und 2 Schultersiege standen für den 15 Jährigen am Ende des Turniers zu Buche. Wochenlang hatten ihn seine Trainer Steven Krumbholz und David Bichinashvili akribisch auf das Turnier vorbereitet und dafür gesorgt, dass er mit seinen Trainingspartnern viele Stunden auf der Matte verbrachte. Auch an den Wochenenden legte er Sonderschichten mit seinem Vater, dem ehemaligen Klasseringer Ahmet Demir ein. Und sein Trainingsfleiß zahlte sich aus. Nach der Meisterschaft in der B-Jugend im letzten Jahr, sicherte sich das Mainzer Eigengewächs in eindrucksvoller Manier auch den Titel in der A-Jugend. In seiner Gewichtsklasse (46kg) dominierte er seine Gegner nach Belieben und empfahl sich mit dieser starken Leistung für weitere Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft, deren Mitglied er seit einigen Monaten ist.

Der ASV Mainz 88 gratuliert seinem jungen Ringer und der Jugendabteilung des Vereins für die herausragende Arbeit.

K.K

Geno Petriashvili wird U23 Europameister

Geno Petriashvili wird U23 Europameister, Balint Korpasi holt Gold beim „Großen Preis von Ungarn“
Ungarn erweist sich erneut als gutes Pflaster für die Mainzer Ringer. Nach dem U23 Europameisterschaftstitel von Süleyman Atli (57kg) und der Bronzemedaille für Andrij Yatsenko (57kg), sicherte sich auch Geno Petriashvili die Goldmedaille im Schwergewicht (125kg). Der georgische Griffkünstler dominierte in seiner angestammten Gewichtsklasse und ließ seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Drei von vier Begegnungen gewann er souverän technisch überhöht, nur im Viertelfinale musste er über die volle Distanz von 6 Minuten ran. Zeitgleich zur U23 Europameisterschaft im ungarischen Szombathely, fand auch der „Große Preis von Ungarn“ statt. Bei dem stark besetzten Greco-Turnier (Griechisch-Römisch), sicherte sich Balint Korpasi den 1. Platz in der 71kg-Klasse. Im Finale bekam es der „silent Tractor aus Mainz“ mit einem alten Bekannten zu tun. Unser Weltmeister traf auf Aleksander Maksimovic, der vergangene Bundesliga-Saison mit dem KSV Ispringen im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft stand.
Aber der starke Serbe hatte gegen den kontrolliert ringenden Ungarn keine Chance und so wurde der sympathische Mainzer, der letztes Jahr in Budapest den WM-Titel gewonnen hatte, erneut vor heimischem Publikum frenetisch gefeiert. Auch für unseren „Teddy“ Tadeusz Michalik verlief das Turnier erfolgreich. Im Viertelfinale verlor er knapp gegen den späteren Sieger Victor Lörincz, sicherte sich jedoch in der Hoffnungsrunde mit dem Sieg über den Ungarn Patrick Szabo, den Kampf um Platz 3. Dort unterlag er jedoch leider denkbar knapp gegen den Georgier Robert Kobliashvili und landete am Ende auf einen beachtlichen 5. Platz.
K.K

Ein 88er wird Europameister

Süleyman Atli schwimmt – pardon – ringt weiter auf der Erfolgswelle.
Nach seiner Olympiateilnahme in Rio 2016, dem Sieg beim stark besetzten Yasar Dogu Turnier in der Türkei, gewann der sympathische Mainzer nun auch den Europameistertitel bei den U23 Europameisterschaften im ungarischen Szombathely. Dabei bot der in der Bundesliga noch ungeschlagene Freistilspezialist eine überragende Leistung: Sowohl im Viertelfinale gegen den Ungar Tamas Roman, als auch im Halbfinale gegen den Moldauer Ivan Zamvirov, gewann er technisch überhöht und erreichte souverän das Finale. Dort traf er auf den bärenstarken Russen Azamat Tuskaev, der ihm ein packendes Duell auf Augenhöhe bot.
Der russische Ringer ging durch die erste Passivität von Atli mit 1:0 in Führung , aber der 88er ließ sich nicht aus der Reserve locken. Kurz vor Ende, lag er dank zwei starken Beinangriffen mit 4:1 in Führung als Tuskaev nochmals alles in die Wagschale warf. Doch auch der letzte Angriff brachte dem Russen nur noch einen weiteren Zähler ein, so dass sich der Mainzer am Ende mit 4:2 die Goldmedaille sicherte.
Mit ihm freut sich der ganze Verein und wünscht ihm auch für die weiteren Turniere viel Erfolg.
K.K

6 Goldmedaillen beim Wittelsbacher-Land-Turnier

Jugendringer des ASV Mainz 88 gewinnen 6 Goldmedaillen beim internationalen Wittelsbacher-Land-Turnier in Aichach
Schon am Freitagabend machten sich die jungen Wilden des Mainzer Bundesligisten in Begleitung ihrer Eltern und ihrem Jugendcoach Steven Krumbholz, auf den Weg in das 400km entfernte Aichach. Ausgerüstet mit Schlafsäcken, Proviant, ihren Sportutensilien und einer gehörigen Portion Motivation reisten sie zum größten bayrischen Ringer-Nachwuchsturnier. Der TSV Aichach, der seit Jahren mit dem Turnier eine logistische Meisterleistung stemmt, übertraf sich erneut. 423 Jugendringer aus 53 Vereinen waren angemeldet, darunter internationale Teilnehmer aus Tschechien, Ungarn, Moldawien, Schweiz, Österreich und Belgien. Bei diesem stark besetzten Jugendturnier gewannen die kleinen Mainzer gleich 6 Goldmedaillen und waren damit der Verein mit den meisten Erstplatzierungen. Steven Krumbholz, der die Kleinen trainiert, war sehr zufrieden: „ Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende, wo unsere jungen Wilden ihr Erlerntes anwenden und Erfahrungen sammeln konnten“. Den Mainzer Trainer freute vor allem, dass die Jugendlichen die mit ihm besprochene Taktik umsetzten und sich für das harte Wochenende belohnen konnten. Doch auch für ihn gilt: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier und deshalb will er seine Jungs gleich im nächsten Training wieder voll motiviert auf der Matte sehen.
Sieger für Mainz:
E – Jugend:
Linus Atzinger 19kg
D – Jugend:
Leandro Natale 23kg
Felix Vinson 27kg
B – Jugend:
Iosif Shabazyan 54kg
A – Jugend:
Burak Demir 50kg
Ashot Shabazyan 58kg

ASV MAINZ 88 - Fanartikel -

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