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Das Wunder blieb aus

Impression vom Halbfinale. Foto: Nils Salecker/AZ

Mainzer Ringer unterliegen auch im Halbfinal-Rückkampf den Red Devils
Das Wunder blieb aus. Die Ringer des ASV Mainz 88 schafften es nicht, den Fünf-Punkte-Rückstand aus dem Halbfinal-Hinkampf umzubiegen.
Mit einem 13:16 gegen die Red Devils Heilbronn verabschiedeten sich die Mainzer Ringer in der randvollen Sporthalle am Großen Sand aus der Saison und von der Hoffnung, im sechsten Anlauf seit ihrer Meisterschaft 2012/13 mal wieder das Finale zu erreichen.
„Schon der Hinkampf hat uns das Finale kaputt gemacht“, sagte Kapitän Gabriel Stark, der verletzt erneut zuschauen musste im Nachgang. Und: „Das bessere Team steht im Finale, das muss man, wenn man vier Mal gegen die verliert, neidlos anerkennen.“
Für die Sensation hätte an diesem Abend wirklich alles bei den Mainzern klappen müssen. Zwar behielten ihre Siegringer überwiegend auch die Oberhand, sie holten allerdings in der Summe zu wenige Punkte. >>>mehr

„Kein Kampf darf schief laufen“

Starker Mann: In Mainz nennen sie Gabriel Stark gerne „Hulk“. Bild: Peter H. Eisenhuth / FAZ

Von Daniel Meuren , Mainz
Die Ringer des ASV Mainz 88 hatten im Halbfinal-Hinkampf in Heilbronn das Glück nicht auf ihrer Seite. 98-KIlogramm-Mann Gabriel Stark spricht im Interview über die Mainzer Chancen aufs Finale und die Auswirkungen der neuen Aufstellungsbeschränkungen.
Ihre Mannschaft des ASV Mainz 88 geht mit der Bürde einer 10:15-Niederlage in den Halbfinal-Rückkampf gegen die Red Devils Heilbronn an diesem Samstag (19.30 Uhr). Haben Sie schon neuen Mut gefasst?? >>>weiter

Das Ding ist noch nicht durch

Interview: Von Karani Kutlu mit Dreifach Weltmeister Frank Stäbler
Frank, Sie sind dreifacher Weltmeister im Ringen geworden. Und das in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen. Ihr Ziel ist Olympiagold. Wie motiviert man sich da für ganz normale Bundesligakämpfe?

In der normalen Bundesligarunde fällt es mir unglaublich schwer, aber in der Endrunde ist es das Ringen, für das ich lebe. Tausende Zuschauer, extreme Spannung liegt in der Luft und es macht einfach Spaß. Mit meiner Vorgeschichte steht man natürlich immer im Fokus und ein gewisser Erwartungsdruck erschwert es manchmal, den Sport genießen zu können. Aber das betrifft auch jedes einzelne Training. Ich habe ein Vorbild: Muhammad Ali. Der hat mal gesagt: „Ich bin Weltmeister geworden weit weg vom Rampenlicht. In dem einsamen kalten Gym, da musste ich mich mehr motivieren.“ Ähnlich versuche ich das auch zu sehen und mich stets zu motivieren. Egal ob Liga oder Olympia. >>>weiter

88er sind bedient:

Dzhan Bekir (links) kann es nicht fassen. Zwanzig Sekunden vor dem Schlussgong wurde er gegen Olegk Motsalin disqualifiziert. Foto: Salecker/AZ

Ringer unterliegen 10:15 in Heilbronn
Mainzer hadern nach Halbfinal-Hinkampf mit Niederlagen in Schlüsselkämpfen und Schiedsrichter-Entscheidungen. Yasin Yeters Niederlage und Dzhan Bekirs Disqualifikation sind Stimmungskiller.
Pfiffe gellten durch die Römerhalle. Wutentbrannt gestikulierte das 88er-Lager gen Kampfgericht. Die Stimmung nach dem Halbfinale der Ringer-Bundesliga war aufgeheizt, die Emotionen waren während der drei letzten Kämpfe hochgekocht. Die Mainzer verloren den Hinkampf gegen die Red Devils Heilbronn 10:15 und müssen um den Finaleinzug bangen.
Kapitän Gabriel Stark, der selbst nur zuschaute, saß apathisch dreinblickend noch lange nach Kampfende neben der Matte. Sagen wollte er nichts. Tadeusz Michalik hatte zwar den einzigen Vierer für die 88er geholt. Freude regte sich aber in seinem vom Nasencut gezeichneten Gesicht nirgends. „Die Mannschaft hat nicht gewonnen, nur das war wichtig.“ Erstmals in dieser Saison hatten die 88er die 28 Punkte für die Aufstellung ausgeschöpft und dabei geschafft, ihren Acht-Punkte-Mann Michalik einzubauen. Ein Sieg mit zwei, drei Punkten Unterschied hätte nicht überrascht. Das Resultat aber war eine herbe Enttäuschung. >>>mehr

Gürlers unglückliches Duell m. Weltmeister Stäbler

Heilbronns Frank Stäbler oben, 88er Ruhullah Gürler unten. Andersherum wäre zunächst richtig gewesen, meinte der Mainzer. So allerdings konnte der Weltmeister ihn dominieren. Foto: Salecker/AZ

Mainzer Ringer wollte im Halbfinale gegen Champion gewinnen. Er verlor 0:14, sah den Weltmeister von den Schiedsrichtern bevorteilt.
Und plötzlich war der blaue Würfel auf der Matte. Aus der Ecke der 88er war er in der Heilbronner Römerhalle vor die Beine der beiden Athleten gekullert. Heilbronns Frank Stäbler, der gerade im Begriff war, seinen Mainzer Kontrahenten Ruhullah Gürler auszuheben, ließ unmittelbar von ihm ab. Konfusion auf allen Seiten. Der blaue Würfel bedeutete: Die Mainzer wollten wenige Sekunden vor Ende des letzten Duells im Halbfinal-Hinkampf eine Challenge, also den Videobeweis. Hatte Stäbler unerlaubt Beinarbeit betrieben?
Mainzer will den Videobeweis nicht
Aufgelöst wurde die Frage nicht. Die Mainzer nahmen kurz darauf den Antrag zurück, Gürler selbst wollte keine Challenge. Er ahnte: „Sie würde gegen mich >>>mehr

Offene Rechnungen

Die Halbfinal-Niederlage gegen Burghausen im Vorjahr hat sich ins Bewusstsein der 88er um Trainer David Bichinashvili (links) eingebrannt. Der Wunsch, es diesmal ins Finale zu schaffen, ist da. Gegen Heilbronn geht es außerdem darum, sich für die Pleiten aus der Vorrunde zu revanchieren. Im Rückkampf (9:21) war Tadeusz Michalik (rot) einer der wenigen Lichtblicke. Archivfotos: hbz/Schäfer/hbz/Wallerius /AZ

In der Vorrunde unterlagen die 88er den Red Devils zwei Mal. Ilir Sefaj ist heiß auf die Revanche und wünscht sich in seinem fünften Anlauf mit Mainz sehnlichst den Finaleinzug.
Offene Rechnungen: Mainzer Ringer vor Halbfinal-Duell mit Ligakonkurrent Heilbronn
„Ich habe mir so gewünscht, dass wir den Scheiß packen.“ Dieser Satz brach so ziemlich genau vor einem Jahr aus Ilir Sefaj heraus. Der ASV Mainz 88 hatte gerade das Finale verpasst, war Wacker Burghausen im Halbfinale unterlegen. „Das hat sehr gebrannt“, erinnert sich der Allrounder. Zum vierten Mal schrammte er mit den Mainzern am Finale vorbei. In diesem hatte Sefaj zuvor ein einziges Mal gestanden: in der Saison 2011, damals allerdings noch mit dem KSV Köllerbach. „Mit Mainz ist das was anderes, wir sind ein richtiges Team, halten voll zusammen.“ Sein Wunsch brennt mehr denn je.
Der Weg führt durch die „Römerhölle“ >>>mehr

Mattenschach im Halbfinale:

Wer darf ringen und wer nicht?

Wer ringt beim Duell Mainz gegen Heilbronn?
Seit Donnerstag haben die 88er ihr Trainingszentrum blickdicht gemacht. Die Aufstellung ist ein großes Geheimnis. Die AZ wagt eine Prognose.
Mal beim Fernsehen, mal beim Autofahren. Gedanklich Stück für Stück setzte David Bichinashvili die Aufstellung für das Bundesliga-Halbfinale bei den Red Devils Heilbronn (Samstag, 19.30 Uhr) zusammen. „Diesmal hatte ich sie schnell beisammen“, sagt der Mainzer Coach, der den Ligakonkurrenten ja bereits aus der Vorrunde kannte. Seine einheimischen Ringer informiert hat er allerdings erst am Freitag. Um zu vermeiden, dass etwas vorzeitig durchsickert. Denn taktische Kniffe können das Zünglein an der Waage sein. Seit Donnerstag haben die 88er zudem in ihrem Trainingszentrum die Schotten dicht gemacht. Blickdicht – Vorhänge verhüllen die Fenster, Jalousien verhindern, dass irgendwer aus der Wirtschaft nebenan in die Halle spähen kann. Die Aufstellung ist geheimer als geheim. >>>mehr

Halbfinale

Der 88er Illir Sefay (rechts) bezwang nach kurzer Anlaufzeit den Hallbergmooser Thomas Kopp. Foto: hbz/Schäfer/AZ

Ringer des ASV Mainz 88 stehen nach Sieg gegen Hallbergmoos im Halbfinale
Die Startringer stellten die Weichen: Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 haben den SV Halbergmoos 18:7 besiegt und stehen wieder einmal unter den besten vier Teams.
Eine kurze La-Ola mit den Zuschauern in der Halle am Großen Sand, Shakehands, kurze Umarmungen. Die Freude war da, große Jubelstürme blieben allerdings aus. Die Mainzer Bundesliga-Ringer stehen im Halbfinale, nach einem 14:7 im Hin- und einem klaren 18:7 im Rückkampf gegen den SV Hallbergmoos. Zum siebten Mal innerhalb von acht Jahren finden sich die 88er damit unter den letzten Vier wieder, neben dem TuS Adelhausen, Wacker Burghausen und den Red Devils Heilbronn, auf die die Mainzer schon in der kommenden Woche treffen werden.
Die Emotionen allerdings hielten sich in Zaum. Auch weil der Viertelfinal-Rückkampf gegen die Hallbergmooser >>>mehr

Endrunden-Stammgast ASV Mainz 88

Hängende Köpfe bei Ilir Sefaj und Co. nach dem Aus gegen Burghausen. Das Finale war so nah. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

Mit einem Erfolg gegen den SV Hallbergmoos winkt den Ringern der sechste Halbfinal-Einzug binnen sieben Jahren. Seit der Meistersaison 2012 blieb den 88ern allerdings immer der Sprung ins Finale verwehrt – ein Rückblick.
Die Mainzer sind Stammgäste. Findet die alljährliche Bundesliga-Endrunde rund um den Jahreswechsel statt, sind die Ringer des ASV Mainz 88 seit Jahren mit dabei. Seit ihrer Meistersaison 2012 verpassten sie lediglich ein einziges Mal die Play-offs. Im gleichen Zeitraum stand nur der KSV Köllerbach genauso oft in der K.o.-Runde. Zugegeben: Zwischenzeitlich änderte sich der Modus zahlreiche Male. Und auch die Bundesligisten wechselten wie andere ihre Unterwäsche. Die Mainzer aber blieben eine Konstante. „Das macht uns stolz“, sagt Sportvorstand Baris Baglan, „das zeugt von seriöser Arbeit >>>mehr

Mit einem Bein im Halbfinale

Einer der 88er Sieggaranten: Freistil-Spezialist Abdulkadir Özmen (oben) siegte technisch überlegen. Foto: hbz/Schäfer/Archiv /AZ

ASV Mainz 88 besiegt Hallbergmoos 14:7
Türkisches Duo brilliert technisch überlegen. Die meisten anderen Kämpfe verlaufen auf Augenhöhe. Am Ende des Hinkampfs ist das Polster vor dem Rückkampf etwas dicker, als sich der Trainer erhofft hat.
Leise Hoffnungen keimten noch beim SV Hallbergmoos. Der Rückstand nach sieben von zehn Kämpfen war mit drei Punkten nicht aussichtslos. Aber dann kam Abdulkadir Özmen, zerschmetterte seinen Gegner Ergün Aydin technisch überlegen und die Hoffnungen der Bayern im Viertelfinal-Hinkampf. Der türkische Freistil-Spezialist schraubte das Ergebnis für sein Team auf 13:6 in die Höhe. Am Ende siegten die Mainzer 14:7 und stehen vor dem Rückkampf am Samstag >>>mehr

„Jeder Kampf kann tödlich sein“

In dieser Saison noch ungeschlagen: 88-Freistil-Spezialist Gabriel Stark (rechts). Archivfoto: hbz/Sämmer/AZ

Mainzer Ringer starten in K.o.-Runde
Am Samstag müssen die 88er im Viertelfinale beim SV Hallbergmoos ran. Mainz ist leicht favorisiert, der Gegner für die Rheinhessen aber ein Unbekannter. Kapitän Gabriel Stark warnt: „Wir dürfen noch nicht ans Halbfinale denken.“
Als in Urloffen das 88er-Los aus Topf eins statt zwei gezogen wurde, dürfte der ein oder andere beim Mainzer Bundesligisten tief durchgeatmet haben. Glück gehabt, die Kracher wie TuS Adelhausen oder Wacker Burghausen bleiben den Rheinhessen im Viertelfinale erspart. Von einem Glückslos allerdings will bei den 88ern mit Blick auf den Hinkampf beim zugelosten SV Hallbergmoos am Samstag (19.30 Uhr) niemand sprechen. „Lostopf eins war zwar schon gut“, sagt Kapitän Gabriel Stark, aber auch: „Was nicht heißt, dass wir jetzt schon ans >>>mehr

30:8-Sieg und Vorfreude auf Hallbergmoos

„Ringer-Lilli“ Ilir Sefaj (oben)ließ seinem Gegner Mitko Asenov nicht den Hauch einer Chance. Foto: hbz/Stefan Sämmer /AZ

ASV Mainz 88 beendet Vorrunde der Ringer-Bundesliga mit einem Kantersieg gegen RV Lübtheen. Nun geht es in die Play-offs gegen den SV Hallbergmoos, der für 88 kein Unbekannter ist.
Nach dem 30:8-Kantersieg gegen RV Lübtheen beenden die Ringer des ASV Mainz 88 die Saison in der Bundesliga Nordwest als Tabellenzweiter. Im Play-off-Viertelfinale trifft der ASV am 22. und 29. Dezember auf den SV Hallbergmoos, Vizemeister der Südost-Staffel – und darf zunächst auswärts ran.
„Die Hallbergmooser sind sehr sympathische Gesellen und gute Bekannte, bei denen wir schon einmal einen Zwischenstopp machen und trainieren durften, als wir letztes Jahr zum Halbfinale nach Burghausen unterwegs waren“, kommentierte 88-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu. „Wir wissen aber auch, dass wir einen schwierigen Kampf bei einem sehr unbequemen Gegner vor >>>mehr

Mainz 88 siegt 29:4 beim RC Düren-Merken

Souveräner Auftritt: Schwergewichtler Gabriel Stark (rechts) siegte technisch überhöht. Archivfoto: hbz/Sämmer /AZ

Zwei Wochen vor dem Viertelfinal-Hinkampf stehen die Ringer voll im Saft. Nur der 14-jährige Marlon Vinson zahlt Lehrgeld. 19-jähriger Johannes Deml feiert dritten Bundesliga-Sieg in Folge.
Die Mainzer Ringer stehen zwei Wochen vor dem Viertelfinal-Hinkampf voll im Saft. Auch wenn sie die Play-offs bereits vorzeitig sicher hatten, marschierten sie beim Auswärtskampf gegen den RC Düren-Merken und bezwangen das neue Ligaschlusslicht deutlich mit 29:4. „Die Physis ist unser Faustpfand“, sagt 88-Sportvorstand Baris Baglan.
Wie erwartet, musste sich lediglich der 14-jährige Marlon Vinson seinem Merkener Kontrahenten Zurab Matcharashvili im 57 Kilo Greco beugen. Zwar endete der >>>mehr

Gemütlich ist nicht

Im Hinkampf landete 88er Ilir Sefaj (re.) gegen Merkens George Ramm einen 7:4-Punktsieg. Archivfoto: hbz/Judith Wallerius /AZ

Trotz Play-offs-Quali wollen 88er gegen Schlusslichter siegen
Am Samstag fahren die Mainzer Ringer zum RC Düren-Merken. Am kommenden Wochenende werden die Viertelfinals ausgelost. Das Muss-Ziel K.o.-Runde ist erreicht, das Finale wäre schön, ist aber ein Bonus, macht Coach Bichinashvili klar.
Die Play-offs sind im Sack, die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 könnten sich also bereits jetzt gemütlich bis kurz vor Weihnachten zurücklehnen. Denn erst am 22. Dezember wird es mit dem Viertelfinal-Hinkampf ernst. Bis dahin sind allerdings noch zwei Kämpfe zu absolvieren, es geht gegen die Kellerkinder der Staffel Nordwest: zunächst auswärts beim RC Düren-Merken, dann daheim gegen den RV Lübtheen.
Wieder Mischung aus jung und erfahren
Wie zuletzt gegen den TV Aachen-Walheim will David Bichinashvili wieder auf eine Mischung aus Jungspunden >>>mehr

Ein perfektes Wochenende

Meisterschaft und Playoff-Einzug

Mainz/Aachen
Der ASV Mainz 88 hat nach dem erfolgreichen Auftritt seiner beiden Mannschaften an diesem Wochenende allen Grund sich zu freuen.
Die jungen Wilden der 88er, die in der zweiten Mannschaft des Bundesligisten ringen, haben sich am Samstagabend vor heimischer Kulisse im Weisenauer Athletik-Zentrum für eine überragende Saison in der Rhein-Pfalz-Liga belohnt. Mit einem überzeugenden Auftritt und einem 20-10 Sieg gegen den KSC Pirmasens-Friesenheim sind sie MEISTER der obersten Liga in Rheinhessen-Pfalz geworden.
Im Beisein der Vorstandschaft wurde dieser tolle Erfolg mit eigens für den Titelsieg vorbereiteten Meister-T-Shirts gebührend gefeiert. Ein toller Erfolg unseres Bundesliga-Nachwuchses um seine Betreuer Steven Krumbholz, Amin Kondakji und dem Cheftrainer David Bichinashvili!!!
Selbiger war im Beisein der Vorstandsmitglieder Heinz Meyer und Mehdi Jafari-Gorzini auf Mission Playoff-Einzug mit der Bundesligamannschaft zum Auswärtskampf in Aachen-Walheim.
Das Wochenende wurde perfekt abgerundet durch den klaren Auswärtssieg (7-24) mit einer nahezu rein deutschen und jungen Formation aus hoffnungsvollen Talenten der 2. Mannschaft und etablierten Bundesligaringern. Mit dem deutlichen Auswärtserfolg konnte Cheftrainer Bichinashvili, den sicheren Einzug in die Playoffs bereits zwei Kampftage vor dem regulären Saisonende feiern.
Nun kann man bei den Mainzern mit breiter und stolz geschwellter Brust die nächsten Herausforderungen angehen.

Neue Jugendtrainer – Gleiche Zielsetzung

Sportvereine sind für die Förderung und Integration von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar. Auch für den ASV Mainz 88 e.V. ist die Jugendarbeit elementarer Bestand ihrer Vereinsphilosophie und das langfristige Ziel ist die gute Nachwuchsarbeit stetig zu verbessern, die Jugendlichen an den Verein zu binden und wenn möglich in die 1. Mannschaft zu integrieren. Ein Blick auf die aktuelle Bundesligamannschaft verdeutlicht, dass jetzt schon mehrere Ringer im Ligenbetrieb eingesetzt werden, die überwiegend aus dem eigenen Nachwuchs herangebildet wurden.
Der Mainzer Bundesligist lebt vom wesentlichen Engagement seiner ehrenamtlichen Mitglieder und im Bereich der Trainer und Betreuer ist es dem Verein in den letzten Jahren erfolgreich gelungen, hier eine spürbare Fluktuation zu vermeiden. Steven Krumbholz, der viele unserer „Eigengewächse“ über die Jahre mitbegleitet und gefördert hat, ist ein Beleg für die konstante und erfolgreiche Jugendarbeit.
Doch nach über mehr als 15 Jahren erfolgreicher Vereinstätigkeit wird er den Verein aus beruflichen Gründen im Sommer leider verlassen und so hat sich der ASV Mainz 88 e.V. im Jugendbereich neu aufgestellt.
Eric Atzinger, der bereits seit Jahren Steven bei der Trainingsarbeit unterstützt, übernimmt als verantwortlicher Trainer die Leitung der Jugendarbeit. Dabei werden ihn der Bundesligakämpfer Momo Yasin Yeter im Griechisch-Römischen Stil und Abdallah Karem im Freistilbereich assistieren. Unser sympathischer „Altmeister Didi“ Friedrich betreut weiterhin die Bambinis und Jugendleiter Luca Natale hat als Verbindungsglied zwischen Eltern, Vorstandschaft und sportlicher Leitung immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen unserer jungen Ringer.

Weitere Ziele unserer Jugendabteilung sind:

- Die Persönlichkeitsförderung
- Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative
- Fördern von Selbstbewusstsein, Selbstkritik, Motivation, Leistungswillen
- Aufbau psychischer Stärke, um positive/negative Einflüsse zu verarbeiten
- Fairness/Toleranz gegenüber dem Gegner, Trainer, Kampfrichter - allen Menschen

Kinder und Jugendliche, die sich das Training des ASV Mainz 88 e.V. mal anschauen oder gerne auch mittrainieren möchten, sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen. Einfach Sportbekleidung mitbringen und sich vor Trainingsbeginn beim leitenden Trainer anmelden.

Wir freuen uns über jeden Neuzugang.

Trainingszeiten:
Montags, mittwochs und freitags immer von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Trainingszentrum

des ASV Mainz 88 e.V., Jakob-Anstatt-Str. 9b, 55130 Mainz

K.K.

Nach zwei Rückschlägen kommt Gürler in Fahrt

Wenige Angriffe, viel Ertrag: Zwei Würfe mit hohen Wertungen reichten Ruhullah Gürler (rechts), um Nackenheims Dario Schmidhuber im Ringer-Derby zu bezwingen. Foto: hbz/Kristina Schäfer /AZ

Vor zwei Jahren setzte ein Virus den Greco-Spezialisten außer Gefecht, im Sommer brach die Rippe. Im Saisonfinale kann der 22-Jährige zum Faktor werden.
Es begann mit Husten und Schnupfen. Irgendwann bekam Ruhullah Gürler dann schon nach wenigen Sekunden im Training keine Luft mehr. Der Ringer hatte sich einen Virus eingefangen. Einen von der ekligen Sorte, der ihn mehrere Monate im Griff hielt. Und ihm seine erste Saison in der Bundesliga so richtig vermieste. „Ich war völlig fertig“, berichtet er. Zwei Jahre ist das mittlerweile her. Seit Sommer ist Gürler nun Teil des Kaders des ASV Mainz 88 und findet aktuell zurück in Topform.
Als der Virus zuschlug, kämpfte der Mainzer Neuzugang noch für den KSV Aalen, war von seinem Heimatverein >>>mehr

Mainzer Ringer siegen 20:9 in Kleinostheim

88er Plan geht im Duell Zweiter gegen Dritter voll auf. Yasin Karadasli kehrt überraschend zurück und landet Schultersieg im Fliegengewicht. Deml bekommt Lob trotz knapper Niederlage.
Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 haben ihre Ansprüche auf die Play-offs eindrucksvoll untermauert und gezeigt, dass an ihnen im Kampf um Platz zwei kein Weg vorbei führt. Im Duell Zweiter gegen Dritter zeigten die Rheinhessen dem SC Kleinostheim auswärts mit 20:9 die Grenzen auf, verloren dabei nur einen Kampf deutlich und waren letztlich weit davon entfernt, auf den beantragten Nachholkampf von Niklas Dorn gegen Can Özgün (71 Kilo Freistil) angewiesen >>>mehr

Niklas Dorn fährt zur U23-WM nach Bukarest

Anfang Oktober riss der Meniskus von 88er Niklas Dorn (links, gegen Ex-Nackenheimer Bayram Shaban) an. Jetzt peilt er bei seinem letzten U 23-Event eine Medaille an. Archivfoto: Rene Vigneron /AZ

88er Freistil-Spezialist nach Meniskuseinriss schnell genesen. Sieg gegen George Bucur bringt Selbstvertrauen.
Das hatte Niklas Dorn gebraucht. Ein 2:1-Punktsieg gegen Heilbronns Spitzenringer und Ex-Mainzer Publikumsliebling George Bucur.
Angesichts der hohen Niederlage (9:21) der 88er ging das etwas unter: Dorn hatte sich für die Hinrunden-Niederlage revanchiert. Und viel wichtiger noch, sich selbst bewiesen: Ich bin wieder da, „wieder bei 100 Prozent.“ Auf den Punkt rechtzeitig zur U 23-Ringer-WM in Bukarest.
Glück im Unglück bei Verletzung >>>mehr

Mainzer Ringer verlieren gegen Heilbronn deutlich

Einer der wenigen Lichtblicke: Der Pole Tadeusz Michalik (rot) feierte gegen Heilbronns Bogdan Eismont ein furioses Saison-Debüt. Foto: hbz/Judith Wallerius

Red Devils demonstrieren gegen nicht optimal besetzte 88er beeindruckend ihre Stärke.
Einige waren gefrustet, andere fanden schnell die Fassung wieder. Klar war: Es war ein äußerst gebrauchter Abend für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88. Ziemlich deutlich – mit 9:21 – bei vier Schultersiegen für die Gäste, unterlagen sie im Topduell der Staffel Nordwest dem Rangzweiten Heilbronn. Verloren damit gleichzeitig die Tabellenführung an die Red Devils.
Aus Tim Müller brachen nach seiner Niederlage – der ersten in dieser Saison überhaupt – im letzten Kampf des Abends im 75 Kilo Freistil gegen Oleg Motsalin die Emotionen heraus. Komplett angefressen haderte er mit seiner Pleite >>>mehr

88er treffen auf Etka Severs Ex-Klub Heilbronn

Beste Kumpels, hier Rivalen: 88er Etka Sever (links) im Duell mit Denis Kudla von Alemannia Nackenheim. Foto: hbz/Schäfer /AZ

Erst kämpfte der Mainzer Neuzugang gegen die Kilos, dann im Halbschwergewicht gegen seinen Nackenheimer Kumpel Denis Kudla. Im Kampf gegen die Red Devils zählt für ihn nur Platz eins.
Erst stand der Kampf gegen den inneren Schweinehund, dann das Derby-Duell gegen seinen Nackenheimer Kumpel Denis Kudla. 88er-Neuzugang Etka Sever hat bewegte Wochen hinter sich. Jetzt kommt am Samstag (19.30 Uhr) auch noch sein Ex-Klub nach Mainz: die Red Devils aus Heilbronn. Es ist das absolute Topduell zwischen dem Ersten und Zweiten der Bundesliga Nordwest.
Gewichtstortur innerhalb einer Woche
Um überhaupt eine Option für die Rückrunde und den Spitzenkampf zu sein, musste Sever abspecken. Gute vier >>>mehr

Michalik im Interview: „Ich war sehr enttäuscht“

Nach seiner Niederlage bei der WM war Tadeusz Michalik bitter enttäuscht. Foto: ASV Mainz

Der Pole ärgert sich über sein frühes WM-Aus. In der Rückrunde ist er für die 88er eine weitere starke Option.
Balint Korpasi, Mark Madsen, Soner Demirtas. All diese internationalen Hochkaräter gingen vor der Saison beim ASV Mainz 88 von Bord. Der Grund war die Bundesliga-Reform mit einem neuen Punktesystem. Das Trio hätte es in der Summe auf zu viele Punkte gebracht. Einer mit der Maximal-Punktzahl Acht ist allerdings geblieben: Tadeusz Michalik. Der Pole kämpfte zuletzt im 87 Kilo Greco bei der WM in Budapest, stand in der Hinrunde wegen seiner Turnier-Vorbereitung auch gar nicht für die 88er auf der Matte. Michalik weilt zwar aktuell noch in seinem Heimatland, dürfte allerdings in der Rückrunde im 98 Kilo >>>mehr

Derby! – Nackenheimer Ringer empfangen ASV Mainz

Im Vorjahr beendeten der Mainzer Wladimir Remel (links) und Nackenheims Robin Ferdinand ihr Match mit blutigen Köpfen. Archivfoto: René Vigneron \AZ

Die rheinhessischen Ringsport-Herzen hüpfen höher:Bundesliga-Derby, Klappe die vierte. Mit der Frage der Fragen: Schaffen die Nackenheimer am Samstagabend den ersten Sieg gegen den großen Rivalen ASV Mainz 88? In allen drei bisherigen Aufeinandertreffen behielten die 88er die Oberhand. Und auch die Tabelle zeigt an: Die Vorherrschaft in der Region haben aktuell die Mainzer inne. Nicht zuletzt der Hinkampf (19:11) zeigte aber: Nackenheim kommt ran und wird im vierten Anlauf den ersten Sieg mit aller Macht anpeilen.
Der Kampfort
Den Kampfort verlegten die Alemannen wie bereits im Vorjahr von der heimischen Ringerhalle in die Sporthalle nach Laubenheim. Am Freitagabend packen die Nackenheimer an und hieven ihr ganzes Equipement in den Mainzer Stadtteil: >>>mehr

ASV Mainz 88 schlägt RV Lübtheen 20:14

Tim Müller (links) bestätigte seinen Ruf als Punktegarant der 88er. Archivfoto: hbz/Judith Wallerius/AZ

Frenetisch unterstützten die Zuschauer das Bundesliga-Schlusslicht RV Lübtheen. Doch der ASV Mainz 88 sorgte mit starken Leistungen schnell für eine gedämpftere Stimmung.
Die weite Fahrt hat sich gelohnt. Im hohen Norden holten die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 einen 20:14-Sieg beim RV Lübtheen. Das Team von Trainer David Bichinashvili beendet damit die Hinrunde der Staffel Nordwest auf Platz zwei, einen Punkt hinter Spitzenreiter Heilbronn.
Gastgeber überrascht mit Top-Athlet Bisultanov
„Obwohl die bisher alles verloren haben, haben die Zuschauer sie voll unterstützt“, war der 88er-Coach von der Stimmung in Lübtheen angetan. Die sieglosen >>>mehr

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