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Viertelfinale Vorkampf
16.12.2017 - 19:30 Uhr
SV Triberg - ASV Mainz 1888

Viertelfinale Rückkampf
23.12.2017 - 19:30 Uhr
ASV Mainz 1888 - SV Triberg

Letzter Kampf
09.12.2017 - 19:30 Uhr
ASV Mainz 1888 - RC Merken
33 : 4
>>>Ergebnis

Programmheft zum Kampf
ASV Mainz 1888 - RC Merken
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Gut abgestimmte Maschine

ässt seine Gegner fast immer ganz alt aussehen: Der 88er Welt- und Europameister Balint Korpasi (rot), der in dieser Szene Ilian Georgiev vom SV Germania Weingarten aushebt.Archivfoto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Der ASV Mainz 88 funktioniert in dieser Saison wie eine gut abgestimmte Maschine. Fast alle Bauteile erfüllen ihre Aufgabe. Coach David Bichinashvili ist für Feintuning und Wartung zuständig. Herausragendes Merkmal des 88er-Bundesligamodells: der starke Heckantrieb über die Welterachse Balint Korpasi und Soner Demirtas. Doch genau dieses Gesamtpaket ist auch bitter nötig. Denn auch Wacker Burghausen, der KSV Köllerbach, der TuS Adelhausen und die Red Devils Heilbronn haben ihre Ringer-Teams – teils mit großem finanziellen Einsatz – aufgemotzt. Doch Halbfinal- und Finalduelle mit den Big Four, die auf Messers Schneide stehen, sind Zukunftsmusik. Bichinashvili bereitet sich zunächst auf den Auswärtskampf beim SV Triberg vor.
„Wie immer: Wir nehmen Triberg sehr ernst“, sagt er. „Es darf in den Play-offs einfach nichts schief gehen. Triberg hat Weltklassesportler im Kader.“ Bleibt man im Maschinenbild, ist das Triberger Konstrukt aber eindeutig kopflastig. Die Premiumkomponenten stehen in den drei oberen >>>mehr

66:5! ASV Mainz 88 viel zu stark für Merken

Volle Kontrolle: Soner Demirtas (rot) beherrschte seinen Gegner Dennis Rubach, gewann mit 18:3-Wertungspunkten.Foto: hbz/Schäfer/AZ

Weltklasse-Ringer des Deutschen Meisters von 2013 überzeugen auf ganzer Linie / Nur eine Niederlage auf der Matte
Der ASV Mainz 88 ist nicht ins Viertelfinale der Ringer-Bundesliga eingezogen. Der Deutsche Meister von 2013 ist in die Runde der letzten Acht einmarschiert. Mit Karacho! 66:5 Mannschaftspunkte holten die Kämpfer von David Bichinashvili gegen den chancenlosen RC Merken in beiden Kämpfen. Auf das 33:1 im Hinkampf folgte ein 33:4 in der Sporthalle am Großen Sand. Der nächste Gegner heißt Triberg – und sollte schon einmal zittern. Die beiden Rundenkämpfe endeten 22:6, beziehungsweise 22:8 aus Sicht der 88er. Coach Bichinashvili bleibt zunächst noch ruhig: „Wir sind leichter Favorit, werden den Kampf aber angehen wie immer: mit Respekt für den Gegner und voller Konzentration.“
Wie deutlich überlegen der ASV war, wurde im 80-Kilogramm-Greco-Limit am deutlichsten: Bichinashvili hatte den dänischen Superstar Mark O. Madsen an den Rhein beordert. Sein Gegner Kai Stein hatte nicht den Hauch einer Chancen. Kaum hatte Madsen ihn gepackt, ging es rund. Drei Mal >>>mehr

Luxuriöse Lage

David Bichinashvili befindet sich in einer luxuriösen Situation. Der Trainer des ASV Mainz 88 muss sich vorm Rückkampf des Bundesliga-Achtelfinals gegen den RC Merken nicht um die Qualifikation für die nächste Runde sorgen. Das 33:1 aus dem Duell in der vergangenen Woche ist ein zu komfortables Polster für den Deutschen Meister von 2013. Bichinashvili macht sich deshalb andere Gedanken. „Es ist eine angenehme Lage für mich“, sagt er. „Ich kann eine gemischte Mannschaft stellen, wichtige Ringer auch etwas schonen und meine fleißigen Leute belohnen.“ Einen für ihn ganz wichtigen Gedanken hat er dabei aber stets im Hinterkopf: „Wir wollen unseren Zuschauern attraktive Kämpfe bieten und zu Hause natürlich nie verlieren.“
In der bisherigen Saison war die Sporthalle am Großen Sand für den Gegner stets uneinnehmbar. Und das soll nicht nur am Samstag, 19.30 Uhr, sondern auch langfristig so bleiben. Deshalb blickt Bichinashvili nach vorn. „Unsere Nachwuchsringer sind ja nicht dazu da, die zweite Mannschaft zu stellen“, sagt er. >>>mehr

ASV Mainz 88 schlägt RC Merken mit 33:1

Niklas Dorn (rot) – hier im Derby gegen Alemannia Nackenheim – überzeugte in Merken gegen Timo Moosmann. Archivfotos: René Vigneron/AZ

Der ASV Mainz 88 ist mit einer Machtdemonstration in die Play-offs der Ringer-Bundesliga gestartet. Die Mannschaft von Trainer David Bichinashvili fegte den RC Merken mit 33:1 Mannschaftspunkten von der Matte. „Die Stimmung ist natürlich sehr gut“, verriet Bichinashvili. „Wir sind sehr zufrieden.“ Und entgegen seiner vorsichtigen Art räumte er ein: „Eigentlich können wir jetzt nicht mehr ausscheiden. Wir werden nicht so hoch verlieren.“
Der klare Sieg ist kein Zufall. Bichinashvili schickte eine bärenstarke Mannschaft nach Nordrhein-Westfalen. Hätten alle Ringer ihre nationalen und internationalen Medaillen und Pokale im Handgepäck mitgeführt, wäre der Teambus wohl deutlich überladen gewesen. „Wir hatten mit mehreren offenen Kämpfen gerechnet und deshalb die Mannschaft sehr stark gestellt“, beschrieb Bichinashvili die Ausgangslage. Auf der Matte bestätigte sich diese Einschätzung nicht. Gleich im ersten Kampf fehlte den Merkenern ihr Starringer Andrei Dukov – vermutlich wegen Übergewichts. Beka Buijashvhili hatte mit >>>mehr

ASV Mainz 88 bereitet sich auf die Play-offs vor

Wladimir Remel (rot) nutzte seine Vorteile gegen den stilartfremd kämpfenden Gabriel Fix vor allem bei Beinangriffen aus. Foto: hbz/Schäfer/AZ

Der ASV Mainz 88 verabschiedete sich mit einem eingeplanten 23:14-Sieg über den ASV Urloffen aus der regulären Saison der Ringer-Bundesliga. Die Mainzer standen allerdings schon vor dem Kampf gegen das sieglose Schlusslicht der Südweststaffel als Gruppenerster fest. Trainer David Bichinashvili schickte trotzdem eine vergleichsweise starke Mannschaft auf die Matte, wagte nur vereinzelte Experimente.
Albayrak wegen Beleidigung disqualifiziert
Eines davon war der zweite Bundesliga-Einsatz von Talent Wladimir Winter – wenngleich der Ausgang absehbar war. Winter ist mit seinen 15 Jahren in Sachen Kraft und Erfahrung natürlich nicht reif für die Eliteklasse. Das Eigengewächs der 88er überzeugte trotz der technisch überhöhten Niederlage gegen den Ungarn Laszlo Simo. „Er hat Mut bewiesen und richtig Gas gegeben“, lobte Bichinashvili seinen Schüler. „Ich kenne ihn jetzt schon seit sieben, acht Jahren und bin >>>mehr

Keine Experimente gegen den Letzten

Spitzenreiter Mainz 88 nimmt auch Urloffen ernst / Trainer Bichinashvili: Die Jungs sind motiviert
Zehn Siege in elf Kämpfen, 20:2 Punkte und ein überragendes „Torverhältnis“: Die Ringer des dreifachen Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 sind in der DRB-Bundesliga Südwest eine Klasse für sich. Die ärgsten Rivalen TuS Adelhausen und VfL Neckargartach können die 88er am letzten Rückrunde-Kampftag nicht mehr vom Platz an der Sonne verdrängen. Und im letzten Heimkampf am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Am Großen Sand) gegen das punktlose Schlusslicht ASV Urloffen scheint nur die Höhe des Mainzer Sieges fraglich.
Bereits im Hinkampf am 23. September hatten die 88er beim 23:10 klar das bessere Ende auf ihrer Seite. Damals gewannen sie sechs der zehn Einzelkämpfe – fünf durch technische Überlegenheit und einen klar nach Punkten. In den Augen von 88-Cheftrainer David Bichinashvili allerdings lohnt sich das Kommen für Mainzer Ringer-Fans dennoch auf alle Fälle. >>>mehr

Mainz 88 klarer Sieger gegen Alemannia Nackenheim

Der 88er Wladimir Remel (links) und der Nackenheimer Robin Ferdinand beendeten ihren Schwergewichtskampf mit blutdurchtränkten Verbänden. Foto: René Vigneron/AZ

Zwei Geschichten erzählte das Rheinland-Pfalz-Derby der Ringer zwischen dem SV Alemannia Nackenheim und dem ASV Mainz 88. Die sportliche trägt den Titel: „Die Dominanz der 88er“. Die andere ist überschrieben mit „Der Protest“. Wir fangen mit der sportlichen Story an.

Dass der ASV Mainz 88 auf der Matte nicht zu schlagen sein wird, stand nach dem Wiegen fest. Während der SV Alemannia Nackenheim vor 800 Zuschauern in der Sporthalle im Laubenheimer Ried auf seine Spitzenringer Zoltan Levai, Khasan Badrudinov und Arkadiusz „Arek“ Kulynycz verzichten musste, erschienen die 88er mit geballter Weltklasse. Die letzten drei Kämpfer hießen Mark O. Madsen, Balint Korpasi und Soner Demirtas. Im heimischen Trophäenschrank der Herren gesellen sich zu zwei olympischen Medaillen (Madsen und Demirtas) mehrere Welt- und Europameistertitel. Ihre Gegner? Alemannia-Eigengewächs Danilo Bauer, Oldie Wladimir Berenhardt und Nachwuchsringer Bekir Demir. Die Ausbeute? Elf Punkte für den ASV – weil Demirtas gegen den Sohn seines Freundes Ahmet Demir Nachsicht walten ließ und >>>mehr

ASV Mainz 88 schont Stars beim TuS Adelhausen

Aufstellungen sind in Ringer-Kreisen oft ein gut gehütetes Geheimnis. Nicht ohne Grund, wie sich während des Gastspiels des ASV Mainz 88 beim TuS Adelhausen zeigte. Die Kalkulation des 88er-Coaches David Bichinashvili war beinahe aufgegangen. Sein Plan, die Topstars (Korpasi, Demirtas, Atli) zu schonen, dem eigenen Nachwuchs Kampfpraxis zu geben und gleichzeitig zu siegen, wäre beinahe aufgegangen. Nur Sekunden fehlten. Dann lag Dzhan Bekir mit den Schulern auf die Matte. 18:15 für den TuS. Bichinashvili kann mit der ersten Bundesliga-Niederlage des Spitzenreiters leben. „Die Welt geht, wie wir ja gesagt haben, nicht unter“, erklärte er.
Die Art und Weise der Niederlage ärgerte ihn aber. Bekir führte gegen Alexander Semisorow kurz vor Ende der ersten Runde 4:2. Praktisch mit dem Gong geriet er aber in die gefährliche Lage und Mattenleiter Ralf Schneider (KSV Lauffen) sah eine Mattenberührung der Schultern. „Für mich und auch >>>mehr

ASV Mainz 88 reist entspannt zum Duell mit dem TuS

Der ASV Mainz 88 geht am Samstag, 19.30 Uhr, zum ersten Mal in dieser Saison nicht als Favorit in einen Bundesliga-Kampf. Die Ringer des TuS Adelhausen können es mit dem Personal des Spitzenreiters aufnehmen – und vielleicht sogar einen Sieg einfahren.
„Das stimmt“, sagt ASV-Trainer David Bichinashvili, der aber eine gewisse Gelassenheit an den Tag legt: „Wenn wir gewinnen ist es gut. Ein Unentschieden ist okay und bei einer Niederlage geht die Welt auch nicht unter.“ Grundsätzlich steht seine Mannschaft nicht mehr unter Druck. Die 88er brauchen einen Sieg aus den letzten drei Begegnungen und werden ihn auch holen – allerspätestens beim letzten Kampf der Rückrunde gegen den ASV Urloffen. >>>mehr

88er heben Richtung Play-offs ab

Pure Freude: Der deutsche Meister Tim Müller feiert seinen 18:2-Sieg im 71-Kilogramm-Freistillimit mit einem Salto. Fotos: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Ringer des ASV Mainz 88 gewinnen den Spitzenkampf gegen die Red Devils des VfL Neckargartach
Die Ringer des ASV Mainz 88 gönnten ihren Zuschauern eine kleine Dosis Spannung. Im Spitzenkampf gegen die Red Devils Heilbronn des VfL Neckargartach setzte sich der Spitzenreiter der Bundesliga Staffel Südwest mit 17:13 durch. Die Hälfte der Kämpfe ging dabei auf der Matte verloren. Viel mehr hätte nicht schief gehen dürfen. Der Sieg – das war allerdings schon zwei Kämpfe vor Schluss klar – war trotzdem nie gefährdet.
88er-Coach David Bichinashvili begrüßte den Verlauf ausdrücklich: „Es ist wirklich gut, dass wir jetzt so einen Kampf hatten“, sagte er. „Im Viertel- oder Halbfinale wird es öfter knapp werden.“ Der Fokus der Mainzer ist klar: Die 88er heben langsam aber sicher in Richtung Play-offs ab.
Der Kampf am Samstag war eine Blaupause für die wichtigen Duelle im Dezember und Januar. Dass die Weltergewichtsachse am Ende für den Sieg sorgen muss, gehört zur DNA der 88er in der Saison 2017/2018. Auch gegen die Red Devils drehten Balint >>>mehr

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