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Intensive Tage enden für Mainz 88 mit Sieg

Energieleistung: 88er Ilir Sefaj (rechts) stand bei allen vier Kämpfen der vergangenen acht Tage auf der Matte, wechselte unter der Woche die Stilart und holte gegen Merkens George Ramm zwei Punkte. Foto: hbz/Judith Wallerius /AZ

Nach 22:10 steht der ASV auf Platz zwei der Bundesliga. Allzweck-Waffe Ilir Sefaj überzeugt nach Stilart-Wechsel. Stark, Peker und Müller liefern erneut ab.
Eine intensive Woche ist vorbei. Vier Kämpfe in acht Tagen standen im Programm des ASV Mainz 88. Am Ende der Woche steht ein 22:10 gegen den RC Düren-Merken. Nachdem die 88er am vergangenen Wochenende Punkte beim KSV Witten und den Red Devils Heilbronn liegen ließen, rehabilitierten sich die Mainzer mit dem zweiten Sieg in Folge und dem vierten Erfolg im vierten Heimkampf. Ein Pflichtsieg und gleichzeitig versöhnlicher >>>mehr

ASV Mainz 88 gegen Vorletzten aus Düren-Merken

Illir Sefaj vom ASV Mainz 88 (rot) dominiert Florian Losmann, der mittlerweile für Alemannia Nackenheim ringt. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

Alles andere als ein Sieg der 88er wäre eine Überraschung. Trotzdem ist Cheftrainer David Bichinashvili weit davon entfernt, die Dürener auf die leichte Schulter zu nehmen.
Und schon wieder ein Heimkampf für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88: Am Samstag (19.30 Uhr) empfängt der dreifache Deutsche Mannschaftsmeister den Vorletzten RC CWS Düren-Merken in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand. Alles andere als ein klarer Sieg der favorisierten 88er wäre eine mittelprächtige Überraschung.
Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen haben zwar gewiss keine schlechte Mannschaft. Aber in der starken Nordwest-Staffel der Eliteliga zählen sie gemeinsam mit dem immer noch punktlosen Schlusslicht RV Lübtheen definitiv zu den beiden >>>mehr

ASV Mainz 88 gewinnt souverän 21:5

Aufholjagd: 88er Tim Müller (links) lag gegen Alberts Jurcenko schon 0:4 zurück, gewann aber noch 13:4. Foto: hbz/Judith Wallerius/AZ

Da hatte der Trainer nun wirklich gar nichts zu meckern. Gegen den TV Aachen-Walheim setzte sich Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 deutlich 21:5 durch. Damit festigten die Mainzer den dritten Tabellenplatz.
Die Ringer des ASV Mainz 88 haben am Feiertag ordentlich abgeliefert. Dank des souveränen 21:5-Erfolgs gegen den TV Aachen-Walheim hat das Team von Cheftrainer David Bichinashvili seinen dritten Platz in der Bundesliga Nordwest gefestigt. Der Rückstand auf die ersten beiden Plätze, die zum Einzug in die Play-offs berechtigen, beträgt nur einen Zähler.
Der dreifache deutsche Mannschaftsmeister war gewarnt gewesen vor den Gästen aus Nordrhein-Westfalen. Die hatten bislang drei ihrer vier Duelle gewonnen und zuletzt den SV Alemannia Nackenheim mit 20:8 nach Hause geschickt. Kein Wunder, dass die 88er hoch konzentriert begannen. Sie gewannen >>>mehr

ASV Mainz 88 unter Zugzwang

Für die Bundesliga braucht es geistige Frische, macht der Mainzer Coach Bichinashvili klar. Gegen Heilbronn stellte die vor allem 88er-Kapitän Gabriel Stark (im Bild) unter Beweis. Foto: hbz/Sämmer/Archiv/AZ

Nach punktarmem Wochende empfangen die Bundesliga-Ringer den TV Aachen-Walheim. Coach Bichinashvili will voll stellen. Staffel in diesem Jahr bislang sehr ausgeglichen.
Die Situation ist ungewohnt. Über die gesamte Hin- und Rückrunde 2017 hinweg gaben die Mainzer Ringer in der Bundesliga nur zwei Punkte ab. Damals im November gegen den TuS Adelhausen. Jetzt waren es alleine am zurückliegenden Wochenende drei: einen in Witten und zwei in Heilbronn. Die Liga scheint ausgeglichener als je zuvor. Die Reform, die nur noch eine begrenzte Anzahl an internationalen Wettkämpfern und ausländischen Athleten in Aufstellungen erlaubt, greift. Mit dem SC Kleinostheim und dem TV Aachen-Walheim stehen auch deshalb aktuell zwei Teams vor den >>>mehr

Zwei Duelle, ein Punkt für ASV Mainz 88

Erst obenauf, dann unterlegen: 88er-Schwergewichtler Etka Sever (hier gegen Nackenheims Denis Kudla) holte gegen Witten drei Punkte, tags darauf gegen Heilbronns Topringer Eduard Popp gab er zwei ab. Foto: hbz/Jörg Henkel/Archiv/AZ

Einem 15:15 in Witten folgt eine Niederlage im Ringer-Topduell gegen Heilbronn. Geringe Ausbeute für Trainer Bichinashvili „kein Weltuntergang“.
Nur ein Punkt aus zwei Kämpfen. Die geringe Wochenend-Ausbeute im Ringer-Topduell war mit dem Kampf von Timur Bizhoev gegen Heilbronns Kamal Marikov besiegelt. Einen Punkt sackte der Mainzer im neunten Kampf (75 Kilo Freistil) ein. Zu wenig. Denn im zehnten stieg Frank Stäbler gegen 88er Ruben Härle (75 Kilo Greco) in den Ring. Der Kontrast hätte nicht größer sein können. Der Weltmeister gegen den Rookie, der erst zum dritten Mal überhaupt in der Ringer-Beletage antrat. Einen Vorwurf, dass er die vier Punkte aus der Hand gab, konnte Härle niemand machen. Klar war >>>mehr

Der 88er-Motor brummt

Ilir Sefaj (links, 61 Kilo Greco) performte gegen Jason Markgraf wie das ganze Mainzer Team sehr souverän. Foto: hbz/Stefan Sämmer/AZ

Ringer-Bundesligist ASV Mainz besiegt Kleinostheim
Rheinhessen beeindruckten mit Stärke bei 24:8 gegen bis dato ungeschlagenen Gegner. Tim Müller und Yasin Yeter begeistern. Coach Bishinashvili rundum zufrieden. Einmal angesprungen, lief er auf Hochtouren: der 88er-Motor. Beeindruckend deutlich bezwangen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz den SC Kleinostheim vor eigenem Publikum mit 24:8. Der Aufsteiger war mit vier Punkten aus zwei Kämpfen in die Saison gestartet. Eine Selbstverständlichkeit war der klare Sieg gegen die Bayern deshalb nicht. Die Mainzer allerdings präsentierten sich in Topform und machten Spaß.
Coach Bichinashvili: „Was soll ich kritisieren?“ >>>mehr

Auf Peker und Müller ruhen Hoffnungen

In der Vorsaison heimste Tim Müller (Bild unten) mit die meisten Mainzer Siege ein. Ähnliche Hoffnungen ruhen nun auf dem türkischen Neuzugang Ahmet Peker (oben links). Fotos: dpa/hbz/Schäfer/AZ

Neuzugang und 75-Kilo-Freistil-Kämpfer sind potenzielle Punktegaranten. Der Gegner ist zwar Aufsteiger, startete aber furios mit zwei Siegen. Aus, vorbei, gewonnen. Der Derbysieg für die Ringer des ASV Mainz 88 ist seit Dienstag und dem erfolgreichen Nachholkampf von Niklas Dorn (Freistil 66 Kilo) im Sack. Und damit trotz aller Brisanz abgehakt, sagt David Bichinashvili. „Jetzt konzentrieren wir uns auf Kleinostheim“, sagt der Trainer. Gegen den Aufsteiger geht es für den ASV am Samstag (19.30 Uhr). Und dann auch wieder – anders als am Dienstag – regulär in der Ringerhalle Am Großen Sand. >>>mehr

Ringer-Derby endet mit bösen Worten

Der Nackenheimer Ahmed Dudarov (blauer Anzug) bezwang den 88er Wladimir Remel. Foto: hbz/Henkel /AZ

Nach dem 15:11-Sieg des ASV Mainz 88 gegen Alemannia Nackenheim gehen die Lager der beiden Klubs aufeinander los. Das Endresultat des Kampfes ist hingegen aus anderen Gründen noch nicht fix.
Eigentlich war alles wunderbar friedlich und sportlich fair verlaufen zum Bundesliga-Auftakt beim Ringer-Derby zwischen dem ASV Mainz 88 und dem SV Alemannia Nackenheim. Ein hochklassiger Kampf vor 600 Zuschauern in der gut gefüllten Sporthalle Am Großen Sand mit tollen Leistungen der Protagonisten, vielen engen Kämpfen und Spannung bis zum Schluss. Doch kurz nach >>>mehr

Stachel bei den Nackenheimern sitzt scheinbar tief

Tolga Sancaktaroglu, der Vorsitzende des ASV Mainz 88, versucht zu erklären, was nach dem Ende des Derbys in der Halle passierte. Foto: Heinze /AZ

Nach den unschönen Szenen im Anschluss an das Ringer-Derby sprach die AZ mit dem 88-Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu. Der erklärt, was nach dem Kampf passierte. Nach den unschönen Szenen im Anschluss an das Ringer-Derby sprach die AZ mit dem 88-Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu (44).
Herr Sancaktaroglu, was ist Ihr Kommentar zu den Vorfällen nach Kampfende? Von wem gingen denn jetzt die Provokationen aus? >>>mehr

Ringer-Bundesliga beginnt mit Derby

Archivfoto: Rene Vigneron / Allgemeine Zeitung

ASV Mainz 88 gegen den SV Alemannia Nackenheim heißt es am Samstag in der DRB-Bundesliga Nordwest. Die Vorfreude ist greifbar, erzählen Baris Baglan und Ralf Wagner vor dem Derby.
Mit dem Prestigefight gegen den aufstrebenden Nachbarn SV Alemannia Nackenheim starten die Ringer des dreifachen Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Am Großen Sand) in die neue Runde der DRB-Bundesliga Nordwest. Vor dem Derby sprach die AZ mit Baris Baglan (44), dem >>>mehr

Deutsche Meisterschaft in Burghausen

Mainzer Ringer treten bei Deutscher Meisterschaft in Burghausen an!
Burghausen/Mainz
Am kommenden Wochenende reisen die Mainzer Ringer Ercihan Albayrak, die Neuzugänge „Momo“ Yeter und Etka Sever nach Burghausen um an der Deutschen Meisterschaft der Herren im griechisch-römischen Stil teilzunehmen. Bereits 123 Ringer haben ihre aktive Teilnahme zu dem nationalen Kräftemessen angemeldet und besonders erfreulich ist dabei die hohe Anzahl der deutsche Spitzenringer, die das Niveau des Turniers erheblich anheben. Alleine die Teilnahme von Weltmeister Frank Stäbler (72kg), Ex-Europameister Pascal Eisele (77kg) und weiteren Topringern wie Ramzin Azizsir (97kg) oder Eduard Popp (130kg) lassen erahnen, welch Spektakel die Zuschauer in Burghausen erwartet.
Für den jungen Ercihan Albayrak der in der 87kg-Klasse antritt, ist es die erste Deutsche Meisterschaft im griechisch-römischen Stil. Das Mainzer Eigengewächs ringt in beiden Stilarten und so dient seine Teilnahme in erster Linie um praktische Erfahrungen zu sammeln. Favorit in dieser Gewichtsklasse sind etablierte Spitzenathleten wie Denis Kudla, Julian Neumaier oder Arian Güney. Auch auf den Neu-Mainzer Etka Sever wartet in Burghausen eine Premiere: Der Deutsche Meister der Jahre 2016 und 2017 im Halbschwergewicht (98kg), wird für das Schwergewicht aufgebaut und tritt in diesem Jahr in der 130kg-Klasse an. Dort bekommt er es mit dem Titelverteidiger Christian John und dem dreifachen Medaillengewinner Eduard Popp zu tun, der als Favorit ins Turnier startet.
Auch auf Neuzugang „Momo“ Yeter, der im Leichtgewicht (67kg) antritt, warten mit Titelverteidiger Erik Weiß und Lokalmatador Michael Widmeyer starke Gegner. Doch der sympathische Mainzer weiß, wie es sich anfühlt eine Goldmedaille um den Hals zu legen. 2016 gewann er in überragender Manier den Meistertitel und sieht sich auch dieses Jahr nicht chancenlos.
Wir wünschen unseren Jungs viel Erfolg in Burghausen und drücken ihnen alle Daumen!
K. K.

ASV 88 stellt seinen Kader vor

Neun Neue und ein Altersschnitt von 24: ASV 88 stellt seinen Kader vor
In der neuen Saison ändert sich einiges in der Bundesliga der Ringer. Der ASV Mainz 88 bleibt sich jedoch treu. Wie gewohnt präsentiert der Verein im familiären Rahmen eines Tages der offenen Tür seinen Kader für die Saison.
Patric Nuding kehrt als Greco-Trainer zurück
Mit gleich neun Neuzugängen in einem Kader von 20 Mann hat der ASV dabei ein fast zur Hälfte neues Team vorgestellt. Zudem fungiert Patric Nuding, 2013 noch selbst als Ringer mit dem ASV Deutscher Meister, künftig als Greco-Trainer. „Ich freue mich, zurück in Mainz zu sein“, sagte Nuding, verwies jedoch direkt auf die Schwierigkeit, die die neue Saison mit sich bringt. „Die Reform und die neue >>>mehr

Eimer, Eimer, Eimer

Der Schweiß floß aus allen Poren, es staubte, hämmerte und knallte, die Lampen gingen aus weil ständig jemand auf die Stromkabel trat und immer wieder ertönte es lautstark aus mehreren Kehlen: „Eimer, Eimer, Eimer“.
Seit letzter Woche haben die Sanierungsarbeiten im Trainingszentrum des ASV Mainz begonnen. Der Bundesligist will seine Sanitäranlagen für den Trainingsbetrieb und die Vereinsgaststätte „FreiStil“ modernisieren und hat sich aus Kostengründen entschieden, das Abbruchunternehmen tatkräftig zu unterstützen.
Am Wochenende und jeden Tag nach ihrer regulären Arbeitszeit trafen sich deshalb Vorstandsmitglieder, Trainer und Ringer zum gemeinsamen Arbeiten. Mit schweren Baumaschinen, Vorschlaghämmern oder purer Muskelkraft wurde alles abgetragen, was erneuert werden muss. Mitunter wirkte es fast lustig, als der 1. Vorsitzende und Orthopäde Tolga Sancaktaroglu, das Skalpel gegen den Abbruchhammer austauschte oder Schuldirektor Baris Baglan mit dem Vorschlaghammer die Wand zum Einsturz brachte. Dabei erwies er sich erneut als sympathischer Antreiber, der lautstark seine Kameraden motivierte, die Baueimer zurück zu bringen um sie dann gefüllt ein Stockwerk höher in den Container zu leeren.
Schnell wurde klar, hier sind alle gleich und packen zusammen an. Schon seit Jahren pflegt der ASV Mainz 88 sein Motto „Gemeinsam stark“ und wer in den letzten Tagen beobachten konnte, wie die Trainer David Bichinashvili und Steven Krumbholz selbst mitanpackend Ihre Ringer auch abseits der Matte motivieren, konnte den starken Zusammenhalt spüren.
Eine ganze Woche hat der Verein für die Abrissarbeiten mit seinem Training ausgesetzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mehrere Container wurden mit Bauschutt gefüllt, Wände und Estrichboden abgetragen. Nun übernehmen die Fachfirmen und der Bundesligist kann sich wieder seinem Training widmen.
Der Vorstand des ASV Mainz 88 bedankt sich bei allen Ringern, Vätern von Ringern, Freunden und allen die ehrenamtlich mitangepackt haben.
K.K.

Raus mit Applaus

Auch die massive Unterstützung in der Sporthalle am Großen Sand halfen David Bichinashvili (vorne) und seinem Team nicht.Foto: hbz/Schäfer/AZ

Die Enttäuschung im Lager des ASV Mainz 88 sitzt auch Tage nach dem Halbfinal-Aus gegen Wacker Burghausen noch tief. „Es tut sehr weh“, sagt der Trainer der Bundesliga-Ringer, David Bichinashvili, der sich auch mit körperlichen Qualen plagt. Im Kampf gegen Kakhaber Khubetzhty hat er sich das Innenband im Knie gerissen, fightete sich trotzdem bis kurz vor den Gong. Seine Saisonbilanz fällt dann – mit etwas Abstand durchaus positiv aus. Schließlich stand der ASV zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren im Halbfinale. Einmal reichte es zum großen Wurf, fünf Mal war in der Vorschlussrunde Schluss.
Die Zahlen
Insgesamt 18 Kämpfe bestritt der ASV in dieser Saison. Dabei sammelte die Mannschaft 16 Siege und nur zwei Niederlagen. Eine davon war allerdings mehr oder minder einkalkuliert. Als die Rheinhessen >>>mehr

ASV Mainz 88 scheitert im Halbfinale

Rückkehrer Daniel Meiser (rot) ging gegen Eugen Ponomartschuk extrem aggressiv zu Werke, landete aber auf seinen Schultern. Foto:AZ

Diese Niederlage hat den ASV Mainz 88 tief getroffen. „Ich hab’s mir so gewünscht, dass wir den Scheiß, sorry, dass wir es einfach packen“, sagte Ilir Sefai. „Es ist so schade, es tut richtig weh. Es brennt.“ Der Greco-Spezialist fasste die Stimmungslage im Lager des Bundesliga-Klubs zusammen. 18:11 setzte sich Wacker Burghausen im Halbfinal-Rückkampf gegen die 88er durch. Der Vier-Punkte-Vorsprung aus dem Hinkampf reichte nicht. „Ein schöner Sport, ein furchtbar brutaler Sport“, sagte Baris Baglan, der Zweite Vorsitzende der Mainzer, der am Samstagabend wieder im Coaching aushalf.
Das wurde nötig, weil Cheftrainer David Bichinashvili wieder selbst auf die Matte ging. In seiner Paradeklasse, dem 86-Kilo-Freistillimit, hatte der Routinier Benjamin Sezgin erwartet. Doch er traf auf Khakaber Khubezthy. Und das ist die Geschichte des Halbfinal-Rückkampfs. Nachdem Bichinashvili mit seinem Comeback in Burghausen einen echten Coup gelandet hatte, ging Gegenüber Alexander Schrader im Rückkampf volles Risiko. Im Wissen, dass Bichinashvili über 86 Kilogramm der beste Mainzer ist, lies Schrader Sezgin fünf Kilogramm Gewicht machen. So konnte er im Weltergewicht (bis 75 Kilogramm) antreten, und der Weltklasse-Ringer Khubezthy war plötzlich Bichinashvilis Gegner im >>>mehr

Rückkampf gegen Wacker Burghausen

Pure Athletik: Der Deutsche Meister im Freistil (71 Kilogramm), Tim Müller, feiert einen Saisonsieg mit gekonnter Turneinlage. Archivfotos: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Heben die 88er Richtung Finale ab?
Ein einziger Schritt reicht aus, um zu stolpern. In den Reihen des ASV Mainz 88 beruhigt es deshalb auch niemanden, dass das Finale der Ringer-Bundesliga nur genau diesen Schritt weit entfernt ist. Vier Punkte Vorsprung müssen die Mainzer im Halbfinal-Rückkampf gegen Wacker Burghausen verteidigen. Genau das weist schon auf die Ausgangslage hin. Die 88er sind zum ersten Mal in dieser Saison nicht der Favorit. Was sonst für die einzelnen Kämpfer gilt, muss nun die Mannschaft umsetzen: Das Minimum abgeben. Zwischen einem knappen Sieg und einer Niederlage mit mehr als vier Punkte – und damit dem Aus – ist alles drin.
Die Stimmung rund um das Athletik-Zentrum in Weisenau änderte sich dementsprechend von gelöst (Montag, Dienstag) zu angespannt. „Das ist auch gut so“, sagt Trainer David Bichinashvili. „Wir brauchen diese Konzentration je näher der Kampf rückt. „Die Mainzer waren giftiger“, hatte Gäste-Coach Alexander Schrader nach dem Hinkampf gegenüber dem „Burghausener Anzeiger“ gesagt. Diese positive >>>mehr

Verletzter ASV-Kapitän

Konstantin Völk fiebert in Play-offs mit seinen Mainzer Ringern mit
Der Sommer begann für Konstantin Völk ganz normal. Nach seinen Schichten als Straßenbahnfahrer ging es nach Hause zur Familie, ein wenig für die Uni (BWL) schuften, anschließend nach Weisenau ins Athletikzentrum. Völk sollte den ASV Mainz 88 als Kapitän in die Bundesliga-Runde führen. Doch dann kamen die Schmerzen. Erst leicht. Dann schlimmer. „Am Ende konnte ich nur noch mit Krücken laufen“, sagt Völk. Immer wieder kommen Teamkollegen an der Bank vorbei und begrüßen ihren Capitano. Sie wärmen sich mit einer Art Basketballrugby auf. Der Käpt’n sitzt an der Seitenlinie. „Es tut weh“, sagt er. „Vor allem jetzt in den Play-offs fällt mir das Zusehen schwer.“ Auch am Samstagabend, wenn seine Jungs gegen Wacker Burghausen um den Einzug ins Finale ringen, wird er anfeuern, zusehen und mit sich selbst kämpfen.
Immerhin weiß Völk inzwischen, woher die Schmerzen kommen. Zunächst hatten er und Mannschaftsarzt Tolga Sancaktaroglu an eine Leistenverletzung geglaubt. Dort spürte Völk die Probleme. Doch es ist die Hüfte. „Eine Arthrose“, sagt Völk. Nun muss er operiert werden. „Ich will wieder auf die >>>mehr

Gabriel Stark: Sie nennen ihn Hulk

Olympischen Helden leben ewig. Bildhauer schlugen die athletischen Körper in edlen Stein. Gerade Ringer verehrten die Hellenen. Unzählige Standbilder erzählen die Geschichte vom Kampf Mann-gegen-Mann. Gabriel Stark wirkt auf den ersten Blick wie eine fleischgewordene Version dieser idealtypischen Darstellungen. Der Halbschwergewichtler trägt kräftige Muskeln auf seinen Schultern, ist gnadenlos definiert, nahezu gemeißelt. Im Gegensatz zu den Marmorkameraden aus der Antike ist er aber quirlig, wendig, brandgefährlich. Im Bundesliga-Halbfinale musste das der nationale Widersacher Eric Thiele (Wacker Burghausen) anerkennen. Stark nagelte ihn einmal auf die Matte und gewann den Kampf. Dreimal in Serie holte der Kämpfer des ASV Mainz 88 den deutschen Meistertitel. Bis 2020 soll sich das nicht mehr ändern. Denn dann will Stark in Tokio zum echten olympischen Helden werden.
„Das ist schon mein großes Ziel“, sagt der 28-jährige BWL-Student, der noch vor einem Jahr auf den Nachnamen Seregelyi hörte. Ein Hinweis auf die Herkunft seiner Vorfahren. „Mein Opa hieß noch >>>mehr

Der Bichinashvili-Coup

Eine seiner größten Szenen: Im Bundesliga-Finale 2013/2014 schultert David Bichinashvili Ibragim Aldatov. Nun feierte der Coach sein Comeback auf der Matte. Archivfoto: Kopp/AZ

ASV-Trainer überrascht Wacker Burghausen doppelt – mit seiner Aufstellung und dem Comeback
Der ASV Mainz 88 überrumpelte Wacker Burghausen im Halbfinal-Hinkampf der Ringer-Bundesliga mit einem Coup im Aufstellungspoker. Kein geringerer als Cheftrainer David Bichinashvili stieg in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm Freistil auf die Waage. Über eine Rückkehr des 42-Jährigen war zwar spekuliert worden, allerdings wohl kaum in dieser Gewichtsklasse. Der Überraschungseffekt saß – auch weil die Entscheidung gegen Soner Demirtas und für Schwergewichtler Mantas Knystautas goldrichtig war. Die 88er kamen auf Bayern mit einem 14:10-Vorsprung zurück.
„Da hat der Mainz-Effekt gegriffen“, sagt der zweite Vorsitzende Baris Baglan, der seinen Trainer-Nachfolger Bichinashvili gemeinsam mit Steven Krumbholz in der Mainzer Ecke vertrat. Ziel von Bichinashvilis Griff in die Trickkiste war auch, die Mannschaft noch einmal zusammenzuschweißen. >>>mehr

Coach Bichinashvili und seine Säulen

David Bichinashvili kann sich auf seine Weltklasse-Ringer Soner Demirtas (Foto) immer verlassen. Archivfoto AZ

Diese Ausganglage ist für den ASV Mainz 88 in dieser Bundesliga-Saison ein Novum. Im Play-off-Halbfinale gegen den SV Wacker Burghausen sind die 88er-Ringer nicht der klare Favorit. Im Gegenteil: Es wird eng, es wird spannend. Und vieles wird auf das Ergebnis im Hinkampf, der am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Sportparkarena von Burghausen startet, ankommen.
Eine enorm wichtige Rolle kommt dabei David Bichinashvili zu. Der Trainer muss die perfekte Mannschaft finden, um die Aufstellung der Oberbayern zu kontern. Er kann dabei auf alle Stars zurückgreifen. „Die Fitness sieht gut aus“, sagt der Coach. „Bis jetzt läuft alles für uns nach Plan.“ Der Kampf sei der bisher schwierigste des Jahres. Bichinashvili peilt einen Sieg an – wohlwissen, dass die Gäste im Rückkampf wohl ein wenig stärker einzuschätzen sind. Wir wagen eine Prognose der Aufstellungen. >>>mehr

W.Burghausen: Das Epizentrum der bayrischen Ringer

Magomedmurad Gadzhiev, EM-Zweiter von 2010 (blau, hier im Finalkampf), gehört zu den Leistungsträgern von Wacker. Foto: dpa/AZ

Was erwartet den ASV Mainz 88 im Halbfinal-Hinkampf der Ringer-Bundesliga gegen Wacker Burghausen? Auf jeden Fall ein echter Hexenkessel. „Das ist brutal“, beschreibt Michael Buchholz, Ringer-Reporter des Burghausener Anzeigers die Stimmung in der Sportparkhalle. Bis zu 2000 Fans sollen dort die Wacker-Kämpfer gegen die Red Devils des VfL Neckargartach zum Sieg gebrüllt haben.
Überhaupt hat sich Burghausen zu einem Art Ringer-Epizentrum im Süden Deutschlands entwickelt. Viele starke bayrische Ringer wie Michael Widmayer haben sich den Burghausenern angeschlossen. Viele bringen >>>mehr

„Raufen nach Regeln“

Mit Ringunterricht Respekt und Regeln des Miteinanders erlernen
Sparda-Gewinnsparverein unterstützt ASV Mainz 88 e.V. mit 5.000 Spende
Auch in diesem Jahr unterstützt der Sparda-Gewinnsparverein das Projekt „Raufen nach Regeln“ des ASV Mainz 88 e.V. Markus Betz, Leiter der Gebietsdirektion Mainz der Sparda-Bank Südwest, stattete den Ringern am 27.05.2018 einen Besuch ab und überreicht einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro aus Mitteln des Sparda-Gewinnsparvereins an Baris Baglan und Karani Kutlu, beide Vorstandsmitglied des ASV Mainz 88 e.V. Der Bundesligist organisiert zurzeit in fünf Mainzer Schulen aggressionsabbauenden >>>mehr

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