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Schwitzen und zusammenwachsen

Einfach so rumstehen geht nur beim Gruppenbild. Hauptsächlich steht den Mainzer Ringern schweißtreibenede Arbeit bevor.88 | privat

Ringer des ASV Mainz 88 beziehen Trainingslager in Tschechien.
Domazlice. Seit Sonntag hält sich eine zehnköpfige Gruppe von Ringern des Erstligisten ASV Mainz 88 zu einem achttägigen Trainingslager im tschechischen Domazlice, unweit der deutschen Grenze, auf. Begleitet werden sie von Cheftrainer Davyd Bichinashvili, Kotrainer Harun Yildiz und Vorstandsmitgliedern, darunter auch Baris Baglan.
„Die Idee dazu kam uns, als wir vor dem Halbfinale gegen den Wacker Burghausen hier Station gemacht haben“, erläutert der neue Vorsitzende. „Es ist fast wie ein kleines Olympiadorf.“ Das Hotel und seine Umgebung bieten optimale Möglichkeiten. >>>mehr

Jahreshauptversammlung 2020

Neuer Vorstand mit bekannten Gesichtern und bewährtem Konzept beim ASV Mainz 88 e.V. nach der Jahreshauptversammlung 2020
Am 27.06.2020 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des ASV Mainz 88 e.V. statt. Im über 800qm großen, vereinseigenen Athletikzentrum, fanden sich über 50 Sportler, Ehrenmitglieder und Vereinsmitglieder
zur JHV ein, bei der in diesem Jahr (turnusmäßig alle 2 Jahre) auch die Wahl des Vorstandes auf der Tagesodnung stand. Die Veranstaltung stand unter besonderen Auflagen im Zeichen der Corona-Pandemie-Bekämpfung. Dem Verein war es ein großes Anliegen, die erforderlichen hygienischen Vorkehrungen bestmöglich im Vorfeld herzustellen. Nach dem Rechenschaftsbericht, dem Kassenbericht, dem Prüfbericht und der einstimmigen Entlastung des Vorstandes, sowie dem Abarbeiten aller Tagesordnungspunkte, folgte mit der Vorstandswahl der Höhepunkt der Veranstaltung. Der bisherige Erste Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu, der durch die Veranstaltung moderierte, kündigte an, aus beruflichen Gründen zukünftig nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren und >>>mehr

#Gmsmstark #Stayhome #Stayfit

Mindestens dreimal die Woche trainieren unsere „jungen Wilden“ für gewöhnlich in unserer Trainingshalle, gemeinsam mit ihren Kameraden und Trainern. Durch die weltweite Pandemie, ausgelöst durch die Coronakrise, ist unsere Trainingshalle schon seit Wochen geschlossen und weder Kinder noch die Erwachsenen können dort trainieren.

Doch das ist kein Grund für unsere Kleinsten und ihre Trainer nicht Zuhause oder in ihrem Garten oder alleine vor der Wohnung fit zu bleiben.

Wir unterstützen die Aufforderung Zuhause zu bleiben. Gemeinsam besiegen wir den Virus. Und bleiben fit.
Hier eine kleine Auswahl, wie unsere „jungen Wilden“ und ihre Trainer der Krise trotzen.

GEMAINSAM STARK.

Bundesliga startet im Oktober

ASV Mainz 88 startet erst im Oktober in die Ringer-Bundesliga

Das Coronavirus hemmt im Moment nicht nur das soziale und wirtschaftliche Leben, auch der Sport ist davon in starkem Maße betroffen. Nach der Verlegung der Deutschen Meisterschaft trifft es nun auch den Ligabetrieb der Ringer. So wird der die Bundesligasaison, nicht wie geplant Anfang September starten, sondern um einen Monat nach hinten in den Oktober verschoben. Diesen Entschluss hat der DRB, aufgrund der aktuellen Situation nun getroffen. Damit findet auch der erste Kampf unserer ASV-Ringer, der für den 4.9. beim Aufsteiger KSK Neuss angesetzt war, erst im Oktober statt. Auf einen genauen Termin für den Bundesligastart wollte sich der DRB noch nicht festlegen. Dies sei abhängig von den Olympia-Qualifikationsturnieren, die aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021, im Herbst 2020 noch stattfinden werden. Der Vorstand des DRB wird hierzu, sobald wie möglich und nach Aufhebungen der aktuellen Einschränkungen, gemeinsam mit den Bundesligavereinen eine Tagung durchführen. „Wir müssen in dieser für uns allen schwierigen Zeit weiter zusammenstehen. Dass wir Ringer hierzu in der >>>mehr

2x Gold, 1x Silber und 1x Bronze

2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze bei der Rheinland-Pfalz Meisterschaften Jugend Griechisch-Römisch 2020

4 Starter der ASV Mainz 88 Jugend, jeder gewinnt Edelmetall.

Diesmal starteten wir nur mit einem kleinen Team. Dafür waren unsere 4 Starter umso glänzender aufgelegt. Alle 4 errangen Medaillenplätze.
In der A-Jugend überragte Marlon Aaron Vinson in seiner Klasse bis 60 kg und holte überlegen Gold. In 4 Kämpfen erzielte er 63 : 7 Punkte. Hier zeigte sich das er in der zurückliegenden Bundesligarunde sein Lehrgeld nicht umsonst gezahlt hat. Mit schönen Techniken wirbelte er seine Gegner regelrecht von der Matte.
Anousch Jafari Gorzini überzeugte ebenfalls mit einer guten Leistung. Nach einer umstrittenen Niederlage (13:15) um Silber erzielte er dem 3. Platz in der Klasse bis 51 Kg.
In der B-Jugend zeigten unsere Ringer weitere tolle Leistungen. In 52 Kg beendet Vladislavs Boberskis mit einem blitzschnellen Take Down seinen Finalkampft und errang Gold.
Nikan Jafari Gorzini erkämpfte sich mit einem tollen Kampf im Halbfinale den Einzug ins Finale, wo er dann leider verlor.

Dietmar Friedrich

„Das werden wir nicht vergessen“

Die DRB-Bundesligasaison ging am vergangenen Samstag zu Ende. Der SV Wacker Burghausen wurde erneut Deutscher Mannschaftsmeister und setzte sich im Finale gegen den KSV Köllerbach durch. Für den ASV Mainz 88 war es erneut eine sehr erfolgreiche Saison. Zum 8. Mal in 9 Jahren erreichten die Rheinhessen das Halbfinale und bewiesen damit eine unglaubliche Konstanz, an die kein anderer Bundesligist heranreicht. Im Abschlussinterview ziehen die Macher des ASV Mainz 88 noch einmal das Saison-Resumee und geben einen Ausblick auf die kommende Saison.

Burghausen verteidigte am Wochenende erneut Ihren Titel als Deutscher Mannschaftsmeister. Dabei bezwangen sie den KSV Köllerbach deutlich mit 19:10. Wie ist diese Übermacht der Bayern erklärbar?
Baris:
Zunächst einmal gratulieren wir dem SV Wacker Burghausen zur erneuten Meisterschaft. Sie haben ohne Zweifel ein sehr starkes Team und ihren Titel souverän verteidigt.

Wackerkapitän Matthias Maasch beendete seine Karriere und gab an, als neuer Trainer die Meistermannschaft zu verjüngen und nicht mehr die Meisterschaft als Ziel anzugehen. Ein Hoffnungsschimmer für die Bundesliga?
Tolga: Nein, wir ringen in einem kompetitiven Umfeld, in dem auch andere Vereine um den Titel kämpfen. Deswegen gehen wir davon aus, dass es eher schwieriger als leichter wird.

Für den ASV Mainz 88 war es ebenfalls eine sehr erfolgreiche Saison. Sie erreichten erneut das Halbfinale. Wie fällt Ihr Saisonfazit aus?
David:
Wir sind äußerst zufrieden mit der abgelaufenen Saison. Wir haben in der regulären Saison völlig überzeugt und sind souverän als Tabellenführer in die Playoffs eingezogen. Schön war es zu sehen, dass wir die Konstanz der letzten Jahre erneut bestätigen konnten.
Tolga: Tabellenerster in der regulären Saison, beide Derbys gegen Nackenheim gewonnen, Vizemeister Heilbronn im Viertelfinale besiegt, mit einer jungen Mannschaft eine gute Leistung gegen den alten und neuen Mannschaftsmeister SV Wacker Burghausen geboten – ja, die Saison kann man ganz sicher unter Erfolg verbuchen.

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ASV Mainz 88 scheitert an Burghausen

Musste sich diesmal geschlagen geben: der 88er Etka Sever (rotes Trikot). (hbz/Jörg Henkel/AZ)

Das zweite Wunder blieb aus: Der ASV Mainz 88 war letztlich gegen Titelverteidiger Wacker Burghausen chancenlos, unterlag auch im Halbfinal-Rückkampf in der Ringer-Bundesliga. Der ASV musste erneut auf viele Stars verzichten.
Die Play-off-Reise des ASV Mainz 88 endete wie erwartet in Oberbayern: Die rheinhessischen Bundesiga-Ringer mussten sich nach dem 9:20 im Halbfinal-Hinkampf auch im Rückkampf Titelverteidiger Wacker Burghausen geschlagen geben, unterlagen im Rückkampf dem Topfavoriten 8:20. Die 88er mussten wie schon in der Vorwoche ob der EM- und Olympia-Vorbereitung auf etliche Siegringer verzichten. Mit dem Georgier Levan Kelekhsashvili konnten die Mainzer nur einen internationalen Topmann aufbieten. Die Gäste konnten somit gerade mal zehn der maximal 28 Mannschaftspunkte nutzen - also noch mal drei weniger als im Hinkampf. Burghausen wiederum schöpfte die Punktzahl vor 880 Zuschauern voll aus.
"Es ist trotzdem eine tolle Saison gewesen", hatte 88-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu schon im Vorfeld gesagt. In Erinnerung bleibt den Mainzern definitiv >>>mehr

Das Wunder von Mainz: 88er ziehen ins Halbfinale

Freude pur: Die 88er bejubeln den Einzug ins Semifinale. (Foto: Nils Salecker/AZ)

Der ASV Mainz 88 hat das Wunder geschafft und ist ins Halbfinale der Ringer-Bundesliga eingezogen. Der Rückkampf gegen die Red Devils Heilbronn war an Dramatik nicht zu überbieten.
Wahnsinn! Der ASV Mainz 88 schafft das nicht für möglich Gehaltene und steht nach einem dramatischen Rückkampf gegen Vizemeister Red Devils Heilbronn im Halbfinale der Ringer-Bundesliga. Dort wartet schon am kommenden Samstag Meister Wacker Burghausen auf die 88er. Die Rheinhessen treten zuerst zuhause an, am 18. Januar geht es nach Bayern.
In der Halle am Großen Sand spielte sich am Samstagabend Außergewöhnliches ab: Nach dem letzten Duell stand es 17:11 für die 88er und damit nach Hin- und Rückkampf >>>mehr

Erfolgreicher Einspruch

Die Mainzer Trainer David Bichinashvilli (rechts) und Harun Yildiz. (Foto: hbz/Schäfer/AZ)

Der ASV Mainz 88 darf plötzlich wieder vom Halbfinale in der Ringer-Bundesliga träumen. Der Protest gegen das 8:22 im Viertelfinal-Hinkampf bei den Red Devils Heilbronn wurde stattgegeben, das Ergebnis korrigiert.
Und plötzlich stehen die Chancen für den ASV Mainz 88 im Viertelfinal-Rückkampf deutlich besser: Dem Einspruch der Rheinhessen nach dem 8:22 bei den Red Devils Heilbronn wurde stattgegeben, der Hinkampf wird also nur noch 18:12 für den Vizemeister gewertet. Das teilte der Rechtsausschuss des Deutschen Ringerbundes am Dienstag mit.
Die Mainzer hatten Protest eingelegt, weil Heilbronns >>>mehr

Ilir Sefaj: „Ich bin kein Roboter“

In allen elf Kämpfen dieser Vorrunde ging Ilir Sefaj (rechts) bislang auf die Matte. Im 71-Kilo-Limit vertrat er den verletzten Niklas Dorn. (Archivfoto: AZ/hbz/Kristina Schäfer)

Der Mainzer Ringer hat 2019 der Abschwitz-Qual ein Ende gesetzt. Dafür stößt er als Ersatzmann im 71-Kilo-Limit an andere Grenzen. Für die Play-offs sieht er die 88er gut gerüstet.
Während die Familie genüsslich aß, knurrte Ilir Sefajs Magen mit dem Klappern des Geschirrs seiner Liebsten um die Wette. Das Weihnachtsfest: für den Ringer des ASV Mainz 88 im Vorjahr eine Qual. Er musste sich zurückhalten, auf den großen Schmaus verzichten. Weil nur wenige Tage später das Viertelfinale in der Ringer-Bundesliga auf dem Plan stand. Einmal wird Sefaj bis zum Heiligabend wohl auch in diesem Jahr noch auf die Matte müssen. Am Samstagabend im Bundesliga-Kampf gegen den RC Düren-Merken (19.30 Uhr, Halle Am Großen Sand). Für Sefaj wird es der zwölfte Auftritt in dieser Saison für den ASV Mainz 88 sein. Wie in all den Jahren zuvor war er im >>>mehr

88er sind nicht zu stoppen

Siebter Sieg im siebten Kampf: Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 marschieren weiterhin souverän in Richtung Play-offs. Zum Start in die Rückrunde ließen die Rheinhessen dem Tabellendritten SC Kleinostheim keine Chance, setzten sich mit 20:9 durch. „Wir hatten natürlich einen Erfolg erwartet, aber mit so einem deutlichen Ausgang haben wir nicht gerechnet“, freute sich 88-Trainer David Bichinashvili. Einziger Wermutstropfen aus Mainzer >>>mehr

Armenisches Ringerblut

Mit Wille und Leidenschaft: Ashot Shahbazyan (im Bild im Kampf gegen Florian Losmann) kämpft um seine Chance. Foto: Marion Stein

Ashot Shahbazyan startet erstaunlich stark in seine erste Bundesligasaison als Ringer des ASV Mainz 88. Das 18 Jahre alte, mit seinen Eltern aus Armenien ausgewanderte Talent hofft auf die deutsche Staatsbürgerschaft.
Ringen ist Rechnen. Seit einem Jahr mehr denn je. Denn seither gibt es eine Punkteregel in der Bundesliga. Ringer werden mit einem Wert bis maximal acht Punkte beispielsweise für einen ausländischen Weltmeister oder Olympiasieger belegt, in der Addition dürfen die Zehner-Team maximal 28 Punkte auf die Matte schicken. Da sind Eigengewächse der Klubs von besonderem Wert: Sie reduzieren die Summe um zwei Punkte. Der erst 18 Jahre alte Ashot Shahbazyan verschafft dem ASV Mainz 88 deshalb allein mit seinen Einsätzen in der ersten Mannschaft Raum >>>mehr

ASV Mainz 88 vor Saisonauftakt

Ab Donnerstag gehts für die 88er im eigenen Wohnzimmer wieder rund. Den Auftakt feiern sie in Kleinostheim. Foto: hbz/Henkel/AZ

„Wir wollen mehr“
Sechs Halbfinals in sieben Jahren sind aller Ehren Wert für die Mainzer Ringer. Doch sie schielen gen Finale, müssen aber das Fehlen einer Reihe deutscher Ringer kompensieren.
Alle Fans des ASV Mainz 88 müssen sich noch bis Donnerstag begnügen, bis es in der Halle Am Großen Sand wieder rund geht. Der Ringer-Bundesligist startet auswärts beim SC Kleinostheim (Samstag, 19.30 Uhr) in die neue Saison. Für den neuen Greco-Trainer Harun Yildiz ist es ein besonderer Kampf direkt zum Auftakt, ein Bruder-Duell mit Kleinostheims Coach Rifat Yildiz. Für die 88er ist es auf dem Papier ein Pflichtaufgabe. Zumal der Play-offs-Stammgast genau jene zwingend wieder hinwill. Wie das mit punktuell verändertem Kader gelingen kann und was vor dem 88er- >>>mehr

Neue Oberliga ohne 88er und Alemannen

Ab kommender Saison gibt es einen eingleisigen Bundesliga-Unterbau in Rheinland-Pfalz. Wegen erhöhten Organisationsaufwands und vermeintlich niedrigen Niveaus ziehen sich Mainzer und Nackenheimer daraus zurück.
Die einen freuen sich über die vermeintliche Versöhnung, die anderen machen nicht mehr mit. Nachdem die Ringer-Verbände Rheinland, Rheinhessen und Pfalz im Vorjahr auf keinen gemeinsamen Nenner kamen, wird es ab kommender Saison wieder eine eingleisige Oberliga geben. Acht Teams haben dafür gemeldet. Sowohl Alemannia Nackenheim als auch der ASV Mainz 88 gehören allerdings nicht zu diesen. Beide Ringer-Bundesligisten ziehen ihre zweiten Mannschaften aus dem Ligabetrieb zurück.
„Wir sind froh, dass wir in Rheinland-Pfalz wieder eine >>>mehr

Sparda-Gewinnsparverein unterstützt Ringerverein

ASV Mainz erhält Spende in Höhe von 5.000 Euro
Respekt und Regeln im gemeinsamen Miteinander – das vermittelt der Ringerverein ASV Mainz 88 e.V. bei der Aktion „Raufen nach Regeln“. Der Ringunterricht soll Schülerinnen und Schüler dabei helfen, ihre eigenen Kräfte zu erfahren und gleichzeitig Stärken und Schwächen anderer zu achten und zu respektieren. Für die Aktion erhält der Verein auch in diesem Jahr Unterstützung von der Sparda-Bank Südwest. Aus den Mitteln des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Südwest e.V. kommen dem ASV 5.000 Euro zugute. Das Geld wird ausschließlich für die Organisation und Durchführung von „Raufen nach Regeln“ verwendet. „Mit dem Projekt möchten wir nicht nur die Begeisterung für unseren Sport wecken, sondern zugleich Werte vermitteln, die in unserer Gesellschaft im Umgang miteinander elementar wichtig sind. Wir sind der Sparda-Bank sehr dankbar, dass sie uns dabei unterstützt“, so Baris Baglan, Vorstandsmitglied des ASV Mainz. >>>mehr

Viele alte Gesichter:

Eine Reihe Bekannter beim Tag der offenen Tür im Weisenauer Athletik-Zentrum: Der Kader von 88-Cheftrainer David Bichinashvili (Dritter von links) wurde nur punktuell verändert. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

88er verändern Kader nur punktuell
Bis auf Tim Müller bleiben alle Deutschen in der kommenden Saison in Mainz. Dazu kommen sieben Neue an Bord. Ein Türke und ein Litauer sind neue Hoffnungsträger.
Vier Monate lang war es ein wohl gehütetes Geheimnis. Wie immer fanden die Kaderplanungen des ASV Mainz 88 hinter verschlossenen Türen statt. Am Sonntag öffnete der Ringer-Bundesligist diese nun und lüftete beim Tag der offenen Tür im Weisenauer Athletik-Zentrum auch das Kader-Geheimnis.
Auf den ersten Blick hat sich allerdings nicht viel verändert. Ein erneuter Umbruch wie 2018 im Zuge der 28-Punkte-Reform bleibt aus. Die 88er drehten lediglich an kleinen >>>mehr

Trotz lukrativer Angebote immer treu:

Ein vor Muskeln strotzendes Kraftpaket prescht voran: War Ex-Ringer Emil Müller einmal in Fahrt, gab‘s kein Halten mehr. Seinen größten Erfolg feierte er als EM-Dritter 1974 in Madrid (linkes Bild, links).

88er-Ringer-Legende Emil Müller
Siebenmal war Müller Deutscher Junioren-Meister, erlebte die glorreichen Siebziger mit dem ASV. Vor zwei Wochen wurde er 70 und ist im nächsten Jahr 65 Jahre lang 88er.
Wenn schönes Wetter ist, fährt er mittlerweile Fahrrad. E-Bike? „Nein, das ist ja kein Fahrrad fahren.“ Sagt er und lacht. Ja, so ist er: Emil Müller – ehrlich und direkt. Der Ex- Ringer nimmt kein Blatt vor den Mund, babbelt Meenzerisch in Reinform und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Genau das macht den Ur-88er so beliebt und in den glorreichen Siebzigerjahren zu einem der Publikumslieblinge der Mainzer Ringer. Weil er schon immer den direkten Weg ging, sich nicht verbiegen ließ. Und weil das vor Muskeln nur so strotzende Kraftpaket vor heimischer Kulisse immer Vollgas gab.
Es war eine Zeit, in der der Mattensport in der Domstadt fast populärer als der Fußball war und die 88er – 1973 und 1977 Deutscher Meister – mit Schifferstadt und dem KSV Witten das nationale Maß der Dinge. Anders als vor anderthalb Wochen den 05-Fußballern jubelten in den Siebzigern die Besucher des Rosenmontagszugs den 88ern auf dem Wagen zu. >>>mehr

Das große Saisonabschluss-Interview

von Karani Kutlu mit Davyd Bichinashvili (Cheftrainer), Baris Baglan (2. Vorsitzender und Vorstand Sport) und Tolga Sancaktaroglu (1. Vorsitzender)

Die DRB-Bundesligasaison ging am vergangenen Samstag zu Ende. Der SV Wacker Burghausen setzte sich im Finale gegen die Red Devils aus Heilbronn durch und verteidigte seinen Titel als Deutscher Mannschaftsmeister. Auch für den ASV Mainz 88 war es eine sehr erfolgreiche Saison. Zum 7. Mal in 8 Jahren erreichten die Rheinhessen das Halbfinale und bewiesen damit eine unglaubliche Konstanz, an die kein anderer Bundesligist heranreicht. Im Abschlussinterview ziehen die Macher des ASV Mainz 88 noch einmal das Saison-Resumee, sprechen über die Chancen der >>>mehr PDF Download [2.399 KB]

Das Wunder blieb aus

Impression vom Halbfinale. Foto: Nils Salecker/AZ

Mainzer Ringer unterliegen auch im Halbfinal-Rückkampf den Red Devils
Das Wunder blieb aus. Die Ringer des ASV Mainz 88 schafften es nicht, den Fünf-Punkte-Rückstand aus dem Halbfinal-Hinkampf umzubiegen.
Mit einem 13:16 gegen die Red Devils Heilbronn verabschiedeten sich die Mainzer Ringer in der randvollen Sporthalle am Großen Sand aus der Saison und von der Hoffnung, im sechsten Anlauf seit ihrer Meisterschaft 2012/13 mal wieder das Finale zu erreichen.
„Schon der Hinkampf hat uns das Finale kaputt gemacht“, sagte Kapitän Gabriel Stark, der verletzt erneut zuschauen musste im Nachgang. Und: „Das bessere Team steht im Finale, das muss man, wenn man vier Mal gegen die verliert, neidlos anerkennen.“
Für die Sensation hätte an diesem Abend wirklich alles bei den Mainzern klappen müssen. Zwar behielten ihre Siegringer überwiegend auch die Oberhand, sie holten allerdings in der Summe zu wenige Punkte. >>>mehr

„Kein Kampf darf schief laufen“

Starker Mann: In Mainz nennen sie Gabriel Stark gerne „Hulk“. Bild: Peter H. Eisenhuth / FAZ

Von Daniel Meuren , Mainz
Die Ringer des ASV Mainz 88 hatten im Halbfinal-Hinkampf in Heilbronn das Glück nicht auf ihrer Seite. 98-KIlogramm-Mann Gabriel Stark spricht im Interview über die Mainzer Chancen aufs Finale und die Auswirkungen der neuen Aufstellungsbeschränkungen.
Ihre Mannschaft des ASV Mainz 88 geht mit der Bürde einer 10:15-Niederlage in den Halbfinal-Rückkampf gegen die Red Devils Heilbronn an diesem Samstag (19.30 Uhr). Haben Sie schon neuen Mut gefasst?? >>>weiter

88er sind bedient:

Dzhan Bekir (links) kann es nicht fassen. Zwanzig Sekunden vor dem Schlussgong wurde er gegen Olegk Motsalin disqualifiziert. Foto: Salecker/AZ

Ringer unterliegen 10:15 in Heilbronn
Mainzer hadern nach Halbfinal-Hinkampf mit Niederlagen in Schlüsselkämpfen und Schiedsrichter-Entscheidungen. Yasin Yeters Niederlage und Dzhan Bekirs Disqualifikation sind Stimmungskiller.
Pfiffe gellten durch die Römerhalle. Wutentbrannt gestikulierte das 88er-Lager gen Kampfgericht. Die Stimmung nach dem Halbfinale der Ringer-Bundesliga war aufgeheizt, die Emotionen waren während der drei letzten Kämpfe hochgekocht. Die Mainzer verloren den Hinkampf gegen die Red Devils Heilbronn 10:15 und müssen um den Finaleinzug bangen.
Kapitän Gabriel Stark, der selbst nur zuschaute, saß apathisch dreinblickend noch lange nach Kampfende neben der Matte. Sagen wollte er nichts. Tadeusz Michalik hatte zwar den einzigen Vierer für die 88er geholt. Freude regte sich aber in seinem vom Nasencut gezeichneten Gesicht nirgends. „Die Mannschaft hat nicht gewonnen, nur das war wichtig.“ Erstmals in dieser Saison hatten die 88er die 28 Punkte für die Aufstellung ausgeschöpft und dabei geschafft, ihren Acht-Punkte-Mann Michalik einzubauen. Ein Sieg mit zwei, drei Punkten Unterschied hätte nicht überrascht. Das Resultat aber war eine herbe Enttäuschung. >>>mehr

Gürlers unglückliches Duell m. Weltmeister Stäbler

Heilbronns Frank Stäbler oben, 88er Ruhullah Gürler unten. Andersherum wäre zunächst richtig gewesen, meinte der Mainzer. So allerdings konnte der Weltmeister ihn dominieren. Foto: Salecker/AZ

Mainzer Ringer wollte im Halbfinale gegen Champion gewinnen. Er verlor 0:14, sah den Weltmeister von den Schiedsrichtern bevorteilt.
Und plötzlich war der blaue Würfel auf der Matte. Aus der Ecke der 88er war er in der Heilbronner Römerhalle vor die Beine der beiden Athleten gekullert. Heilbronns Frank Stäbler, der gerade im Begriff war, seinen Mainzer Kontrahenten Ruhullah Gürler auszuheben, ließ unmittelbar von ihm ab. Konfusion auf allen Seiten. Der blaue Würfel bedeutete: Die Mainzer wollten wenige Sekunden vor Ende des letzten Duells im Halbfinal-Hinkampf eine Challenge, also den Videobeweis. Hatte Stäbler unerlaubt Beinarbeit betrieben?
Mainzer will den Videobeweis nicht
Aufgelöst wurde die Frage nicht. Die Mainzer nahmen kurz darauf den Antrag zurück, Gürler selbst wollte keine Challenge. Er ahnte: „Sie würde gegen mich >>>mehr

Offene Rechnungen

Die Halbfinal-Niederlage gegen Burghausen im Vorjahr hat sich ins Bewusstsein der 88er um Trainer David Bichinashvili (links) eingebrannt. Der Wunsch, es diesmal ins Finale zu schaffen, ist da. Gegen Heilbronn geht es außerdem darum, sich für die Pleiten aus der Vorrunde zu revanchieren. Im Rückkampf (9:21) war Tadeusz Michalik (rot) einer der wenigen Lichtblicke. Archivfotos: hbz/Schäfer/hbz/Wallerius /AZ

In der Vorrunde unterlagen die 88er den Red Devils zwei Mal. Ilir Sefaj ist heiß auf die Revanche und wünscht sich in seinem fünften Anlauf mit Mainz sehnlichst den Finaleinzug.
Offene Rechnungen: Mainzer Ringer vor Halbfinal-Duell mit Ligakonkurrent Heilbronn
„Ich habe mir so gewünscht, dass wir den Scheiß packen.“ Dieser Satz brach so ziemlich genau vor einem Jahr aus Ilir Sefaj heraus. Der ASV Mainz 88 hatte gerade das Finale verpasst, war Wacker Burghausen im Halbfinale unterlegen. „Das hat sehr gebrannt“, erinnert sich der Allrounder. Zum vierten Mal schrammte er mit den Mainzern am Finale vorbei. In diesem hatte Sefaj zuvor ein einziges Mal gestanden: in der Saison 2011, damals allerdings noch mit dem KSV Köllerbach. „Mit Mainz ist das was anderes, wir sind ein richtiges Team, halten voll zusammen.“ Sein Wunsch brennt mehr denn je.
Der Weg führt durch die „Römerhölle“ >>>mehr

Mattenschach im Halbfinale:

Wer darf ringen und wer nicht?

Wer ringt beim Duell Mainz gegen Heilbronn?
Seit Donnerstag haben die 88er ihr Trainingszentrum blickdicht gemacht. Die Aufstellung ist ein großes Geheimnis. Die AZ wagt eine Prognose.
Mal beim Fernsehen, mal beim Autofahren. Gedanklich Stück für Stück setzte David Bichinashvili die Aufstellung für das Bundesliga-Halbfinale bei den Red Devils Heilbronn (Samstag, 19.30 Uhr) zusammen. „Diesmal hatte ich sie schnell beisammen“, sagt der Mainzer Coach, der den Ligakonkurrenten ja bereits aus der Vorrunde kannte. Seine einheimischen Ringer informiert hat er allerdings erst am Freitag. Um zu vermeiden, dass etwas vorzeitig durchsickert. Denn taktische Kniffe können das Zünglein an der Waage sein. Seit Donnerstag haben die 88er zudem in ihrem Trainingszentrum die Schotten dicht gemacht. Blickdicht – Vorhänge verhüllen die Fenster, Jalousien verhindern, dass irgendwer aus der Wirtschaft nebenan in die Halle spähen kann. Die Aufstellung ist geheimer als geheim. >>>mehr

Halbfinale

Der 88er Illir Sefay (rechts) bezwang nach kurzer Anlaufzeit den Hallbergmooser Thomas Kopp. Foto: hbz/Schäfer/AZ

Ringer des ASV Mainz 88 stehen nach Sieg gegen Hallbergmoos im Halbfinale
Die Startringer stellten die Weichen: Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 haben den SV Halbergmoos 18:7 besiegt und stehen wieder einmal unter den besten vier Teams.
Eine kurze La-Ola mit den Zuschauern in der Halle am Großen Sand, Shakehands, kurze Umarmungen. Die Freude war da, große Jubelstürme blieben allerdings aus. Die Mainzer Bundesliga-Ringer stehen im Halbfinale, nach einem 14:7 im Hin- und einem klaren 18:7 im Rückkampf gegen den SV Hallbergmoos. Zum siebten Mal innerhalb von acht Jahren finden sich die 88er damit unter den letzten Vier wieder, neben dem TuS Adelhausen, Wacker Burghausen und den Red Devils Heilbronn, auf die die Mainzer schon in der kommenden Woche treffen werden.
Die Emotionen allerdings hielten sich in Zaum. Auch weil der Viertelfinal-Rückkampf gegen die Hallbergmooser >>>mehr

Endrunden-Stammgast ASV Mainz 88

Hängende Köpfe bei Ilir Sefaj und Co. nach dem Aus gegen Burghausen. Das Finale war so nah. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

Mit einem Erfolg gegen den SV Hallbergmoos winkt den Ringern der sechste Halbfinal-Einzug binnen sieben Jahren. Seit der Meistersaison 2012 blieb den 88ern allerdings immer der Sprung ins Finale verwehrt – ein Rückblick.
Die Mainzer sind Stammgäste. Findet die alljährliche Bundesliga-Endrunde rund um den Jahreswechsel statt, sind die Ringer des ASV Mainz 88 seit Jahren mit dabei. Seit ihrer Meistersaison 2012 verpassten sie lediglich ein einziges Mal die Play-offs. Im gleichen Zeitraum stand nur der KSV Köllerbach genauso oft in der K.o.-Runde. Zugegeben: Zwischenzeitlich änderte sich der Modus zahlreiche Male. Und auch die Bundesligisten wechselten wie andere ihre Unterwäsche. Die Mainzer aber blieben eine Konstante. „Das macht uns stolz“, sagt Sportvorstand Baris Baglan, „das zeugt von seriöser Arbeit >>>mehr

Mit einem Bein im Halbfinale

Einer der 88er Sieggaranten: Freistil-Spezialist Abdulkadir Özmen (oben) siegte technisch überlegen. Foto: hbz/Schäfer/Archiv /AZ

ASV Mainz 88 besiegt Hallbergmoos 14:7
Türkisches Duo brilliert technisch überlegen. Die meisten anderen Kämpfe verlaufen auf Augenhöhe. Am Ende des Hinkampfs ist das Polster vor dem Rückkampf etwas dicker, als sich der Trainer erhofft hat.
Leise Hoffnungen keimten noch beim SV Hallbergmoos. Der Rückstand nach sieben von zehn Kämpfen war mit drei Punkten nicht aussichtslos. Aber dann kam Abdulkadir Özmen, zerschmetterte seinen Gegner Ergün Aydin technisch überlegen und die Hoffnungen der Bayern im Viertelfinal-Hinkampf. Der türkische Freistil-Spezialist schraubte das Ergebnis für sein Team auf 13:6 in die Höhe. Am Ende siegten die Mainzer 14:7 und stehen vor dem Rückkampf am Samstag bereits >>>mehr

„Jeder Kampf kann tödlich sein“

In dieser Saison noch ungeschlagen: 88-Freistil-Spezialist Gabriel Stark (rechts). Archivfoto: hbz/Sämmer/AZ

Mainzer Ringer starten in K.o.-Runde
Am Samstag müssen die 88er im Viertelfinale beim SV Hallbergmoos ran. Mainz ist leicht favorisiert, der Gegner für die Rheinhessen aber ein Unbekannter. Kapitän Gabriel Stark warnt: „Wir dürfen noch nicht ans Halbfinale denken.“
Als in Urloffen das 88er-Los aus Topf eins statt zwei gezogen wurde, dürfte der ein oder andere beim Mainzer Bundesligisten tief durchgeatmet haben. Glück gehabt, die Kracher wie TuS Adelhausen oder Wacker Burghausen bleiben den Rheinhessen im Viertelfinale erspart. Von einem Glückslos allerdings will bei den 88ern mit Blick auf den Hinkampf beim zugelosten SV Hallbergmoos am Samstag (19.30 Uhr) niemand sprechen. „Lostopf eins war zwar schon gut“, sagt Kapitän Gabriel Stark, aber auch: „Was nicht heißt, dass wir jetzt schon ans Halbfinale >>>mehr

30:8-Sieg und Vorfreude auf Hallbergmoos

„Ringer-Lilli“ Ilir Sefaj (oben)ließ seinem Gegner Mitko Asenov nicht den Hauch einer Chance. Foto: hbz/Stefan Sämmer /AZ

ASV Mainz 88 beendet Vorrunde der Ringer-Bundesliga mit einem Kantersieg gegen RV Lübtheen. Nun geht es in die Play-offs gegen den SV Hallbergmoos, der für 88 kein Unbekannter ist.
Nach dem 30:8-Kantersieg gegen RV Lübtheen beenden die Ringer des ASV Mainz 88 die Saison in der Bundesliga Nordwest als Tabellenzweiter. Im Play-off-Viertelfinale trifft der ASV am 22. und 29. Dezember auf den SV Hallbergmoos, Vizemeister der Südost-Staffel – und darf zunächst auswärts ran.
„Die Hallbergmooser sind sehr sympathische Gesellen und gute Bekannte, bei denen wir schon einmal einen Zwischenstopp machen und trainieren durften, als wir letztes Jahr zum Halbfinale nach Burghausen unterwegs waren“, kommentierte 88-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu. „Wir wissen aber auch, dass wir einen schwierigen Kampf bei einem sehr unbequemen Gegner vor >>>mehr

Mainz 88 siegt 29:4 beim RC Düren-Merken

Souveräner Auftritt: Schwergewichtler Gabriel Stark (rechts) siegte technisch überhöht. Archivfoto: hbz/Sämmer /AZ

Zwei Wochen vor dem Viertelfinal-Hinkampf stehen die Ringer voll im Saft. Nur der 14-jährige Marlon Vinson zahlt Lehrgeld. 19-jähriger Johannes Deml feiert dritten Bundesliga-Sieg in Folge.
Die Mainzer Ringer stehen zwei Wochen vor dem Viertelfinal-Hinkampf voll im Saft. Auch wenn sie die Play-offs bereits vorzeitig sicher hatten, marschierten sie beim Auswärtskampf gegen den RC Düren-Merken und bezwangen das neue Ligaschlusslicht deutlich mit 29:4. „Die Physis ist unser Faustpfand“, sagt 88-Sportvorstand Baris Baglan.
Wie erwartet, musste sich lediglich der 14-jährige Marlon Vinson seinem Merkener Kontrahenten Zurab Matcharashvili im 57 Kilo Greco beugen. Zwar endete der >>>mehr

Gemütlich ist nicht

Im Hinkampf landete 88er Ilir Sefaj (re.) gegen Merkens George Ramm einen 7:4-Punktsieg. Archivfoto: hbz/Judith Wallerius /AZ

Trotz Play-offs-Quali wollen 88er gegen Schlusslichter siegen
Am Samstag fahren die Mainzer Ringer zum RC Düren-Merken. Am kommenden Wochenende werden die Viertelfinals ausgelost. Das Muss-Ziel K.o.-Runde ist erreicht, das Finale wäre schön, ist aber ein Bonus, macht Coach Bichinashvili klar.
Die Play-offs sind im Sack, die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 könnten sich also bereits jetzt gemütlich bis kurz vor Weihnachten zurücklehnen. Denn erst am 22. Dezember wird es mit dem Viertelfinal-Hinkampf ernst. Bis dahin sind allerdings noch zwei Kämpfe zu absolvieren, es geht gegen die Kellerkinder der Staffel Nordwest: zunächst auswärts beim RC Düren-Merken, dann daheim gegen den RV Lübtheen.
Wieder Mischung aus jung und erfahren
Wie zuletzt gegen den TV Aachen-Walheim will David Bichinashvili wieder auf eine Mischung aus Jungspunden >>>mehr

Nach zwei Rückschlägen kommt Gürler in Fahrt

Wenige Angriffe, viel Ertrag: Zwei Würfe mit hohen Wertungen reichten Ruhullah Gürler (rechts), um Nackenheims Dario Schmidhuber im Ringer-Derby zu bezwingen. Foto: hbz/Kristina Schäfer /AZ

Vor zwei Jahren setzte ein Virus den Greco-Spezialisten außer Gefecht, im Sommer brach die Rippe. Im Saisonfinale kann der 22-Jährige zum Faktor werden.
Es begann mit Husten und Schnupfen. Irgendwann bekam Ruhullah Gürler dann schon nach wenigen Sekunden im Training keine Luft mehr. Der Ringer hatte sich einen Virus eingefangen. Einen von der ekligen Sorte, der ihn mehrere Monate im Griff hielt. Und ihm seine erste Saison in der Bundesliga so richtig vermieste. „Ich war völlig fertig“, berichtet er. Zwei Jahre ist das mittlerweile her. Seit Sommer ist Gürler nun Teil des Kaders des ASV Mainz 88 und findet aktuell zurück in Topform.
Als der Virus zuschlug, kämpfte der Mainzer Neuzugang noch für den KSV Aalen, war von seinem Heimatverein >>>mehr

Neue Jugendtrainer – Gleiche Zielsetzung

Sportvereine sind für die Förderung und Integration von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar. Auch für den ASV Mainz 88 e.V. ist die Jugendarbeit elementarer Bestand ihrer Vereinsphilosophie und das langfristige Ziel ist die gute Nachwuchsarbeit stetig zu verbessern, die Jugendlichen an den Verein zu binden und wenn möglich in die 1. Mannschaft zu integrieren. Ein Blick auf die aktuelle Bundesligamannschaft verdeutlicht, dass jetzt schon mehrere Ringer im Ligenbetrieb eingesetzt werden, die überwiegend aus dem eigenen Nachwuchs herangebildet wurden.
Der Mainzer Bundesligist lebt vom wesentlichen Engagement seiner ehrenamtlichen Mitglieder und im Bereich der Trainer und Betreuer ist es dem Verein in den letzten Jahren erfolgreich gelungen, hier eine spürbare Fluktuation zu vermeiden. Steven Krumbholz, der viele unserer „Eigengewächse“ über die Jahre mitbegleitet und gefördert hat, ist ein Beleg für die konstante und erfolgreiche Jugendarbeit.
Doch nach über mehr als 15 Jahren erfolgreicher Vereinstätigkeit wird er den Verein aus beruflichen Gründen im Sommer leider verlassen und so hat sich der ASV Mainz 88 e.V. im Jugendbereich neu aufgestellt.
Eric Atzinger, der bereits seit Jahren Steven bei der Trainingsarbeit unterstützt, übernimmt als verantwortlicher Trainer die Leitung der Jugendarbeit. Dabei werden ihn der Bundesligakämpfer Momo Yasin Yeter im Griechisch-Römischen Stil und Abdallah Karem im Freistilbereich assistieren. Unser sympathischer „Altmeister Didi“ Friedrich betreut weiterhin die Bambinis und Jugendleiter Luca Natale hat als Verbindungsglied zwischen Eltern, Vorstandschaft und sportlicher Leitung immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen unserer jungen Ringer.

Weitere Ziele unserer Jugendabteilung sind:

- Die Persönlichkeitsförderung
- Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative
- Fördern von Selbstbewusstsein, Selbstkritik, Motivation, Leistungswillen
- Aufbau psychischer Stärke, um positive/negative Einflüsse zu verarbeiten
- Fairness/Toleranz gegenüber dem Gegner, Trainer, Kampfrichter - allen Menschen

Kinder und Jugendliche, die sich das Training des ASV Mainz 88 e.V. mal anschauen oder gerne auch mittrainieren möchten, sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen. Einfach Sportbekleidung mitbringen und sich vor Trainingsbeginn beim leitenden Trainer anmelden.

Wir freuen uns über jeden Neuzugang.

Trainingszeiten:
Montags, mittwochs und freitags immer von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Trainingszentrum

des ASV Mainz 88 e.V., Jakob-Anstatt-Str. 9b, 55130 Mainz

K.K.

Mainzer Ringer siegen 20:9 in Kleinostheim

88er Plan geht im Duell Zweiter gegen Dritter voll auf. Yasin Karadasli kehrt überraschend zurück und landet Schultersieg im Fliegengewicht. Deml bekommt Lob trotz knapper Niederlage.
Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 haben ihre Ansprüche auf die Play-offs eindrucksvoll untermauert und gezeigt, dass an ihnen im Kampf um Platz zwei kein Weg vorbei führt. Im Duell Zweiter gegen Dritter zeigten die Rheinhessen dem SC Kleinostheim auswärts mit 20:9 die Grenzen auf, verloren dabei nur einen Kampf deutlich und waren letztlich weit davon entfernt, auf den beantragten Nachholkampf von Niklas Dorn gegen Can Özgün (71 Kilo Freistil) angewiesen >>>mehr

Niklas Dorn fährt zur U23-WM nach Bukarest

Anfang Oktober riss der Meniskus von 88er Niklas Dorn (links, gegen Ex-Nackenheimer Bayram Shaban) an. Jetzt peilt er bei seinem letzten U 23-Event eine Medaille an. Archivfoto: Rene Vigneron /AZ

88er Freistil-Spezialist nach Meniskuseinriss schnell genesen. Sieg gegen George Bucur bringt Selbstvertrauen.
Das hatte Niklas Dorn gebraucht. Ein 2:1-Punktsieg gegen Heilbronns Spitzenringer und Ex-Mainzer Publikumsliebling George Bucur.
Angesichts der hohen Niederlage (9:21) der 88er ging das etwas unter: Dorn hatte sich für die Hinrunden-Niederlage revanchiert. Und viel wichtiger noch, sich selbst bewiesen: Ich bin wieder da, „wieder bei 100 Prozent.“ Auf den Punkt rechtzeitig zur U 23-Ringer-WM in Bukarest.
Glück im Unglück bei Verletzung >>>mehr

Mainzer Ringer verlieren gegen Heilbronn deutlich

Einer der wenigen Lichtblicke: Der Pole Tadeusz Michalik (rot) feierte gegen Heilbronns Bogdan Eismont ein furioses Saison-Debüt. Foto: hbz/Judith Wallerius

Red Devils demonstrieren gegen nicht optimal besetzte 88er beeindruckend ihre Stärke.
Einige waren gefrustet, andere fanden schnell die Fassung wieder. Klar war: Es war ein äußerst gebrauchter Abend für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88. Ziemlich deutlich – mit 9:21 – bei vier Schultersiegen für die Gäste, unterlagen sie im Topduell der Staffel Nordwest dem Rangzweiten Heilbronn. Verloren damit gleichzeitig die Tabellenführung an die Red Devils.
Aus Tim Müller brachen nach seiner Niederlage – der ersten in dieser Saison überhaupt – im letzten Kampf des Abends im 75 Kilo Freistil gegen Oleg Motsalin die Emotionen heraus. Komplett angefressen haderte er mit seiner Pleite >>>mehr

88er treffen auf Etka Severs Ex-Klub Heilbronn

Beste Kumpels, hier Rivalen: 88er Etka Sever (links) im Duell mit Denis Kudla von Alemannia Nackenheim. Foto: hbz/Schäfer /AZ

Erst kämpfte der Mainzer Neuzugang gegen die Kilos, dann im Halbschwergewicht gegen seinen Nackenheimer Kumpel Denis Kudla. Im Kampf gegen die Red Devils zählt für ihn nur Platz eins.
Erst stand der Kampf gegen den inneren Schweinehund, dann das Derby-Duell gegen seinen Nackenheimer Kumpel Denis Kudla. 88er-Neuzugang Etka Sever hat bewegte Wochen hinter sich. Jetzt kommt am Samstag (19.30 Uhr) auch noch sein Ex-Klub nach Mainz: die Red Devils aus Heilbronn. Es ist das absolute Topduell zwischen dem Ersten und Zweiten der Bundesliga Nordwest.
Gewichtstortur innerhalb einer Woche
Um überhaupt eine Option für die Rückrunde und den Spitzenkampf zu sein, musste Sever abspecken. Gute vier >>>mehr

Michalik im Interview: „Ich war sehr enttäuscht“

Nach seiner Niederlage bei der WM war Tadeusz Michalik bitter enttäuscht. Foto: ASV Mainz

Der Pole ärgert sich über sein frühes WM-Aus. In der Rückrunde ist er für die 88er eine weitere starke Option.
Balint Korpasi, Mark Madsen, Soner Demirtas. All diese internationalen Hochkaräter gingen vor der Saison beim ASV Mainz 88 von Bord. Der Grund war die Bundesliga-Reform mit einem neuen Punktesystem. Das Trio hätte es in der Summe auf zu viele Punkte gebracht. Einer mit der Maximal-Punktzahl Acht ist allerdings geblieben: Tadeusz Michalik. Der Pole kämpfte zuletzt im 87 Kilo Greco bei der WM in Budapest, stand in der Hinrunde wegen seiner Turnier-Vorbereitung auch gar nicht für die 88er auf der Matte. Michalik weilt zwar aktuell noch in seinem Heimatland, dürfte allerdings in der Rückrunde im 98 Kilo >>>mehr

Derby! – Nackenheimer Ringer empfangen ASV Mainz

Im Vorjahr beendeten der Mainzer Wladimir Remel (links) und Nackenheims Robin Ferdinand ihr Match mit blutigen Köpfen. Archivfoto: René Vigneron \AZ

Die rheinhessischen Ringsport-Herzen hüpfen höher:Bundesliga-Derby, Klappe die vierte. Mit der Frage der Fragen: Schaffen die Nackenheimer am Samstagabend den ersten Sieg gegen den großen Rivalen ASV Mainz 88? In allen drei bisherigen Aufeinandertreffen behielten die 88er die Oberhand. Und auch die Tabelle zeigt an: Die Vorherrschaft in der Region haben aktuell die Mainzer inne. Nicht zuletzt der Hinkampf (19:11) zeigte aber: Nackenheim kommt ran und wird im vierten Anlauf den ersten Sieg mit aller Macht anpeilen.
Der Kampfort
Den Kampfort verlegten die Alemannen wie bereits im Vorjahr von der heimischen Ringerhalle in die Sporthalle nach Laubenheim. Am Freitagabend packen die Nackenheimer an und hieven ihr ganzes Equipement in den Mainzer Stadtteil: >>>mehr

ASV Mainz 88 schlägt RV Lübtheen 20:14

Tim Müller (links) bestätigte seinen Ruf als Punktegarant der 88er. Archivfoto: hbz/Judith Wallerius/AZ

Frenetisch unterstützten die Zuschauer das Bundesliga-Schlusslicht RV Lübtheen. Doch der ASV Mainz 88 sorgte mit starken Leistungen schnell für eine gedämpftere Stimmung.
Die weite Fahrt hat sich gelohnt. Im hohen Norden holten die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 einen 20:14-Sieg beim RV Lübtheen. Das Team von Trainer David Bichinashvili beendet damit die Hinrunde der Staffel Nordwest auf Platz zwei, einen Punkt hinter Spitzenreiter Heilbronn.
Gastgeber überrascht mit Top-Athlet Bisultanov
„Obwohl die bisher alles verloren haben, haben die Zuschauer sie voll unterstützt“, war der 88er-Coach von der Stimmung in Lübtheen angetan. Die sieglosen >>>mehr

Intensive Tage enden für Mainz 88 mit Sieg

Energieleistung: 88er Ilir Sefaj (rechts) stand bei allen vier Kämpfen der vergangenen acht Tage auf der Matte, wechselte unter der Woche die Stilart und holte gegen Merkens George Ramm zwei Punkte. Foto: hbz/Judith Wallerius /AZ

Nach 22:10 steht der ASV auf Platz zwei der Bundesliga. Allzweck-Waffe Ilir Sefaj überzeugt nach Stilart-Wechsel. Stark, Peker und Müller liefern erneut ab.
Eine intensive Woche ist vorbei. Vier Kämpfe in acht Tagen standen im Programm des ASV Mainz 88. Am Ende der Woche steht ein 22:10 gegen den RC Düren-Merken. Nachdem die 88er am vergangenen Wochenende Punkte beim KSV Witten und den Red Devils Heilbronn liegen ließen, rehabilitierten sich die Mainzer mit dem zweiten Sieg in Folge und dem vierten Erfolg im vierten Heimkampf. Ein Pflichtsieg und gleichzeitig versöhnlicher >>>mehr

ASV Mainz 88 gegen Vorletzten aus Düren-Merken

Illir Sefaj vom ASV Mainz 88 (rot) dominiert Florian Losmann, der mittlerweile für Alemannia Nackenheim ringt. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

Alles andere als ein Sieg der 88er wäre eine Überraschung. Trotzdem ist Cheftrainer David Bichinashvili weit davon entfernt, die Dürener auf die leichte Schulter zu nehmen.
Und schon wieder ein Heimkampf für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88: Am Samstag (19.30 Uhr) empfängt der dreifache Deutsche Mannschaftsmeister den Vorletzten RC CWS Düren-Merken in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand. Alles andere als ein klarer Sieg der favorisierten 88er wäre eine mittelprächtige Überraschung.
Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen haben zwar gewiss keine schlechte Mannschaft. Aber in der starken Nordwest-Staffel der Eliteliga zählen sie gemeinsam mit dem immer noch punktlosen Schlusslicht RV Lübtheen definitiv zu den beiden >>>mehr

ASV Mainz 88 gewinnt souverän 21:5

Aufholjagd: 88er Tim Müller (links) lag gegen Alberts Jurcenko schon 0:4 zurück, gewann aber noch 13:4. Foto: hbz/Judith Wallerius/AZ

Da hatte der Trainer nun wirklich gar nichts zu meckern. Gegen den TV Aachen-Walheim setzte sich Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 deutlich 21:5 durch. Damit festigten die Mainzer den dritten Tabellenplatz.
Die Ringer des ASV Mainz 88 haben am Feiertag ordentlich abgeliefert. Dank des souveränen 21:5-Erfolgs gegen den TV Aachen-Walheim hat das Team von Cheftrainer David Bichinashvili seinen dritten Platz in der Bundesliga Nordwest gefestigt. Der Rückstand auf die ersten beiden Plätze, die zum Einzug in die Play-offs berechtigen, beträgt nur einen Zähler.
Der dreifache deutsche Mannschaftsmeister war gewarnt gewesen vor den Gästen aus Nordrhein-Westfalen. Die hatten bislang drei ihrer vier Duelle gewonnen und zuletzt den SV Alemannia Nackenheim mit 20:8 nach Hause geschickt. Kein Wunder, dass die 88er hoch konzentriert begannen. Sie gewannen >>>mehr

ASV Mainz 88 unter Zugzwang

Für die Bundesliga braucht es geistige Frische, macht der Mainzer Coach Bichinashvili klar. Gegen Heilbronn stellte die vor allem 88er-Kapitän Gabriel Stark (im Bild) unter Beweis. Foto: hbz/Sämmer/Archiv/AZ

Nach punktarmem Wochende empfangen die Bundesliga-Ringer den TV Aachen-Walheim. Coach Bichinashvili will voll stellen. Staffel in diesem Jahr bislang sehr ausgeglichen.
Die Situation ist ungewohnt. Über die gesamte Hin- und Rückrunde 2017 hinweg gaben die Mainzer Ringer in der Bundesliga nur zwei Punkte ab. Damals im November gegen den TuS Adelhausen. Jetzt waren es alleine am zurückliegenden Wochenende drei: einen in Witten und zwei in Heilbronn. Die Liga scheint ausgeglichener als je zuvor. Die Reform, die nur noch eine begrenzte Anzahl an internationalen Wettkämpfern und ausländischen Athleten in Aufstellungen erlaubt, greift. Mit dem SC Kleinostheim und dem TV Aachen-Walheim stehen auch deshalb aktuell zwei Teams vor den >>>mehr

Zwei Duelle, ein Punkt für ASV Mainz 88

Erst obenauf, dann unterlegen: 88er-Schwergewichtler Etka Sever (hier gegen Nackenheims Denis Kudla) holte gegen Witten drei Punkte, tags darauf gegen Heilbronns Topringer Eduard Popp gab er zwei ab. Foto: hbz/Jörg Henkel/Archiv/AZ

Einem 15:15 in Witten folgt eine Niederlage im Ringer-Topduell gegen Heilbronn. Geringe Ausbeute für Trainer Bichinashvili „kein Weltuntergang“.
Nur ein Punkt aus zwei Kämpfen. Die geringe Wochenend-Ausbeute im Ringer-Topduell war mit dem Kampf von Timur Bizhoev gegen Heilbronns Kamal Marikov besiegelt. Einen Punkt sackte der Mainzer im neunten Kampf (75 Kilo Freistil) ein. Zu wenig. Denn im zehnten stieg Frank Stäbler gegen 88er Ruben Härle (75 Kilo Greco) in den Ring. Der Kontrast hätte nicht größer sein können. Der Weltmeister gegen den Rookie, der erst zum dritten Mal überhaupt in der Ringer-Beletage antrat. Einen Vorwurf, dass er die vier Punkte aus der Hand gab, konnte Härle niemand machen. Klar war >>>mehr

Der 88er-Motor brummt

Ilir Sefaj (links, 61 Kilo Greco) performte gegen Jason Markgraf wie das ganze Mainzer Team sehr souverän. Foto: hbz/Stefan Sämmer/AZ

Ringer-Bundesligist ASV Mainz besiegt Kleinostheim
Rheinhessen beeindruckten mit Stärke bei 24:8 gegen bis dato ungeschlagenen Gegner. Tim Müller und Yasin Yeter begeistern. Coach Bishinashvili rundum zufrieden. Einmal angesprungen, lief er auf Hochtouren: der 88er-Motor. Beeindruckend deutlich bezwangen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz den SC Kleinostheim vor eigenem Publikum mit 24:8. Der Aufsteiger war mit vier Punkten aus zwei Kämpfen in die Saison gestartet. Eine Selbstverständlichkeit war der klare Sieg gegen die Bayern deshalb nicht. Die Mainzer allerdings präsentierten sich in Topform und machten Spaß.
Coach Bichinashvili: „Was soll ich kritisieren?“ >>>mehr

Auf Peker und Müller ruhen Hoffnungen

In der Vorsaison heimste Tim Müller (Bild unten) mit die meisten Mainzer Siege ein. Ähnliche Hoffnungen ruhen nun auf dem türkischen Neuzugang Ahmet Peker (oben links). Fotos: dpa/hbz/Schäfer/AZ

Neuzugang und 75-Kilo-Freistil-Kämpfer sind potenzielle Punktegaranten. Der Gegner ist zwar Aufsteiger, startete aber furios mit zwei Siegen. Aus, vorbei, gewonnen. Der Derbysieg für die Ringer des ASV Mainz 88 ist seit Dienstag und dem erfolgreichen Nachholkampf von Niklas Dorn (Freistil 66 Kilo) im Sack. Und damit trotz aller Brisanz abgehakt, sagt David Bichinashvili. „Jetzt konzentrieren wir uns auf Kleinostheim“, sagt der Trainer. Gegen den Aufsteiger geht es für den ASV am Samstag (19.30 Uhr). Und dann auch wieder – anders als am Dienstag – regulär in der Ringerhalle Am Großen Sand. >>>mehr

Ringer-Derby endet mit bösen Worten

Der Nackenheimer Ahmed Dudarov (blauer Anzug) bezwang den 88er Wladimir Remel. Foto: hbz/Henkel /AZ

Nach dem 15:11-Sieg des ASV Mainz 88 gegen Alemannia Nackenheim gehen die Lager der beiden Klubs aufeinander los. Das Endresultat des Kampfes ist hingegen aus anderen Gründen noch nicht fix.
Eigentlich war alles wunderbar friedlich und sportlich fair verlaufen zum Bundesliga-Auftakt beim Ringer-Derby zwischen dem ASV Mainz 88 und dem SV Alemannia Nackenheim. Ein hochklassiger Kampf vor 600 Zuschauern in der gut gefüllten Sporthalle Am Großen Sand mit tollen Leistungen der Protagonisten, vielen engen Kämpfen und Spannung bis zum Schluss. Doch kurz nach >>>mehr

Stachel bei den Nackenheimern sitzt scheinbar tief

Tolga Sancaktaroglu, der Vorsitzende des ASV Mainz 88, versucht zu erklären, was nach dem Ende des Derbys in der Halle passierte. Foto: Heinze /AZ

Nach den unschönen Szenen im Anschluss an das Ringer-Derby sprach die AZ mit dem 88-Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu. Der erklärt, was nach dem Kampf passierte. Nach den unschönen Szenen im Anschluss an das Ringer-Derby sprach die AZ mit dem 88-Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu (44).
Herr Sancaktaroglu, was ist Ihr Kommentar zu den Vorfällen nach Kampfende? Von wem gingen denn jetzt die Provokationen aus? >>>mehr

Ringer-Bundesliga beginnt mit Derby

Archivfoto: Rene Vigneron / Allgemeine Zeitung

ASV Mainz 88 gegen den SV Alemannia Nackenheim heißt es am Samstag in der DRB-Bundesliga Nordwest. Die Vorfreude ist greifbar, erzählen Baris Baglan und Ralf Wagner vor dem Derby.
Mit dem Prestigefight gegen den aufstrebenden Nachbarn SV Alemannia Nackenheim starten die Ringer des dreifachen Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Am Großen Sand) in die neue Runde der DRB-Bundesliga Nordwest. Vor dem Derby sprach die AZ mit Baris Baglan (44), dem >>>mehr

Deutsche Meisterschaft in Burghausen

Mainzer Ringer treten bei Deutscher Meisterschaft in Burghausen an!
Burghausen/Mainz
Am kommenden Wochenende reisen die Mainzer Ringer Ercihan Albayrak, die Neuzugänge „Momo“ Yeter und Etka Sever nach Burghausen um an der Deutschen Meisterschaft der Herren im griechisch-römischen Stil teilzunehmen. Bereits 123 Ringer haben ihre aktive Teilnahme zu dem nationalen Kräftemessen angemeldet und besonders erfreulich ist dabei die hohe Anzahl der deutsche Spitzenringer, die das Niveau des Turniers erheblich anheben. Alleine die Teilnahme von Weltmeister Frank Stäbler (72kg), Ex-Europameister Pascal Eisele (77kg) und weiteren Topringern wie Ramzin Azizsir (97kg) oder Eduard Popp (130kg) lassen erahnen, welch Spektakel die Zuschauer in Burghausen erwartet.
Für den jungen Ercihan Albayrak der in der 87kg-Klasse antritt, ist es die erste Deutsche Meisterschaft im griechisch-römischen Stil. Das Mainzer Eigengewächs ringt in beiden Stilarten und so dient seine Teilnahme in erster Linie um praktische Erfahrungen zu sammeln. Favorit in dieser Gewichtsklasse sind etablierte Spitzenathleten wie Denis Kudla, Julian Neumaier oder Arian Güney. Auch auf den Neu-Mainzer Etka Sever wartet in Burghausen eine Premiere: Der Deutsche Meister der Jahre 2016 und 2017 im Halbschwergewicht (98kg), wird für das Schwergewicht aufgebaut und tritt in diesem Jahr in der 130kg-Klasse an. Dort bekommt er es mit dem Titelverteidiger Christian John und dem dreifachen Medaillengewinner Eduard Popp zu tun, der als Favorit ins Turnier startet.
Auch auf Neuzugang „Momo“ Yeter, der im Leichtgewicht (67kg) antritt, warten mit Titelverteidiger Erik Weiß und Lokalmatador Michael Widmeyer starke Gegner. Doch der sympathische Mainzer weiß, wie es sich anfühlt eine Goldmedaille um den Hals zu legen. 2016 gewann er in überragender Manier den Meistertitel und sieht sich auch dieses Jahr nicht chancenlos.
Wir wünschen unseren Jungs viel Erfolg in Burghausen und drücken ihnen alle Daumen!
K. K.

ASV 88 stellt seinen Kader vor

Neun Neue und ein Altersschnitt von 24: ASV 88 stellt seinen Kader vor
In der neuen Saison ändert sich einiges in der Bundesliga der Ringer. Der ASV Mainz 88 bleibt sich jedoch treu. Wie gewohnt präsentiert der Verein im familiären Rahmen eines Tages der offenen Tür seinen Kader für die Saison.
Patric Nuding kehrt als Greco-Trainer zurück
Mit gleich neun Neuzugängen in einem Kader von 20 Mann hat der ASV dabei ein fast zur Hälfte neues Team vorgestellt. Zudem fungiert Patric Nuding, 2013 noch selbst als Ringer mit dem ASV Deutscher Meister, künftig als Greco-Trainer. „Ich freue mich, zurück in Mainz zu sein“, sagte Nuding, verwies jedoch direkt auf die Schwierigkeit, die die neue Saison mit sich bringt. „Die Reform und die neue >>>mehr

Eimer, Eimer, Eimer

Der Schweiß floß aus allen Poren, es staubte, hämmerte und knallte, die Lampen gingen aus weil ständig jemand auf die Stromkabel trat und immer wieder ertönte es lautstark aus mehreren Kehlen: „Eimer, Eimer, Eimer“.
Seit letzter Woche haben die Sanierungsarbeiten im Trainingszentrum des ASV Mainz begonnen. Der Bundesligist will seine Sanitäranlagen für den Trainingsbetrieb und die Vereinsgaststätte „FreiStil“ modernisieren und hat sich aus Kostengründen entschieden, das Abbruchunternehmen tatkräftig zu unterstützen.
Am Wochenende und jeden Tag nach ihrer regulären Arbeitszeit trafen sich deshalb Vorstandsmitglieder, Trainer und Ringer zum gemeinsamen Arbeiten. Mit schweren Baumaschinen, Vorschlaghämmern oder purer Muskelkraft wurde alles abgetragen, was erneuert werden muss. Mitunter wirkte es fast lustig, als der 1. Vorsitzende und Orthopäde Tolga Sancaktaroglu, das Skalpel gegen den Abbruchhammer austauschte oder Schuldirektor Baris Baglan mit dem Vorschlaghammer die Wand zum Einsturz brachte. Dabei erwies er sich erneut als sympathischer Antreiber, der lautstark seine Kameraden motivierte, die Baueimer zurück zu bringen um sie dann gefüllt ein Stockwerk höher in den Container zu leeren.
Schnell wurde klar, hier sind alle gleich und packen zusammen an. Schon seit Jahren pflegt der ASV Mainz 88 sein Motto „Gemeinsam stark“ und wer in den letzten Tagen beobachten konnte, wie die Trainer David Bichinashvili und Steven Krumbholz selbst mitanpackend Ihre Ringer auch abseits der Matte motivieren, konnte den starken Zusammenhalt spüren.
Eine ganze Woche hat der Verein für die Abrissarbeiten mit seinem Training ausgesetzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mehrere Container wurden mit Bauschutt gefüllt, Wände und Estrichboden abgetragen. Nun übernehmen die Fachfirmen und der Bundesligist kann sich wieder seinem Training widmen.
Der Vorstand des ASV Mainz 88 bedankt sich bei allen Ringern, Vätern von Ringern, Freunden und allen die ehrenamtlich mitangepackt haben.
K.K.

Raus mit Applaus

Auch die massive Unterstützung in der Sporthalle am Großen Sand halfen David Bichinashvili (vorne) und seinem Team nicht.Foto: hbz/Schäfer/AZ

Die Enttäuschung im Lager des ASV Mainz 88 sitzt auch Tage nach dem Halbfinal-Aus gegen Wacker Burghausen noch tief. „Es tut sehr weh“, sagt der Trainer der Bundesliga-Ringer, David Bichinashvili, der sich auch mit körperlichen Qualen plagt. Im Kampf gegen Kakhaber Khubetzhty hat er sich das Innenband im Knie gerissen, fightete sich trotzdem bis kurz vor den Gong. Seine Saisonbilanz fällt dann – mit etwas Abstand durchaus positiv aus. Schließlich stand der ASV zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren im Halbfinale. Einmal reichte es zum großen Wurf, fünf Mal war in der Vorschlussrunde Schluss.
Die Zahlen
Insgesamt 18 Kämpfe bestritt der ASV in dieser Saison. Dabei sammelte die Mannschaft 16 Siege und nur zwei Niederlagen. Eine davon war allerdings mehr oder minder einkalkuliert. Als die Rheinhessen >>>mehr

ASV Mainz 88 scheitert im Halbfinale

Rückkehrer Daniel Meiser (rot) ging gegen Eugen Ponomartschuk extrem aggressiv zu Werke, landete aber auf seinen Schultern. Foto:AZ

Diese Niederlage hat den ASV Mainz 88 tief getroffen. „Ich hab’s mir so gewünscht, dass wir den Scheiß, sorry, dass wir es einfach packen“, sagte Ilir Sefai. „Es ist so schade, es tut richtig weh. Es brennt.“ Der Greco-Spezialist fasste die Stimmungslage im Lager des Bundesliga-Klubs zusammen. 18:11 setzte sich Wacker Burghausen im Halbfinal-Rückkampf gegen die 88er durch. Der Vier-Punkte-Vorsprung aus dem Hinkampf reichte nicht. „Ein schöner Sport, ein furchtbar brutaler Sport“, sagte Baris Baglan, der Zweite Vorsitzende der Mainzer, der am Samstagabend wieder im Coaching aushalf.
Das wurde nötig, weil Cheftrainer David Bichinashvili wieder selbst auf die Matte ging. In seiner Paradeklasse, dem 86-Kilo-Freistillimit, hatte der Routinier Benjamin Sezgin erwartet. Doch er traf auf Khakaber Khubezthy. Und das ist die Geschichte des Halbfinal-Rückkampfs. Nachdem Bichinashvili mit seinem Comeback in Burghausen einen echten Coup gelandet hatte, ging Gegenüber Alexander Schrader im Rückkampf volles Risiko. Im Wissen, dass Bichinashvili über 86 Kilogramm der beste Mainzer ist, lies Schrader Sezgin fünf Kilogramm Gewicht machen. So konnte er im Weltergewicht (bis 75 Kilogramm) antreten, und der Weltklasse-Ringer Khubezthy war plötzlich Bichinashvilis Gegner im >>>mehr

Rückkampf gegen Wacker Burghausen

Pure Athletik: Der Deutsche Meister im Freistil (71 Kilogramm), Tim Müller, feiert einen Saisonsieg mit gekonnter Turneinlage. Archivfotos: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Heben die 88er Richtung Finale ab?
Ein einziger Schritt reicht aus, um zu stolpern. In den Reihen des ASV Mainz 88 beruhigt es deshalb auch niemanden, dass das Finale der Ringer-Bundesliga nur genau diesen Schritt weit entfernt ist. Vier Punkte Vorsprung müssen die Mainzer im Halbfinal-Rückkampf gegen Wacker Burghausen verteidigen. Genau das weist schon auf die Ausgangslage hin. Die 88er sind zum ersten Mal in dieser Saison nicht der Favorit. Was sonst für die einzelnen Kämpfer gilt, muss nun die Mannschaft umsetzen: Das Minimum abgeben. Zwischen einem knappen Sieg und einer Niederlage mit mehr als vier Punkte – und damit dem Aus – ist alles drin.
Die Stimmung rund um das Athletik-Zentrum in Weisenau änderte sich dementsprechend von gelöst (Montag, Dienstag) zu angespannt. „Das ist auch gut so“, sagt Trainer David Bichinashvili. „Wir brauchen diese Konzentration je näher der Kampf rückt. „Die Mainzer waren giftiger“, hatte Gäste-Coach Alexander Schrader nach dem Hinkampf gegenüber dem „Burghausener Anzeiger“ gesagt. Diese positive >>>mehr

Verletzter ASV-Kapitän

Konstantin Völk fiebert in Play-offs mit seinen Mainzer Ringern mit
Der Sommer begann für Konstantin Völk ganz normal. Nach seinen Schichten als Straßenbahnfahrer ging es nach Hause zur Familie, ein wenig für die Uni (BWL) schuften, anschließend nach Weisenau ins Athletikzentrum. Völk sollte den ASV Mainz 88 als Kapitän in die Bundesliga-Runde führen. Doch dann kamen die Schmerzen. Erst leicht. Dann schlimmer. „Am Ende konnte ich nur noch mit Krücken laufen“, sagt Völk. Immer wieder kommen Teamkollegen an der Bank vorbei und begrüßen ihren Capitano. Sie wärmen sich mit einer Art Basketballrugby auf. Der Käpt’n sitzt an der Seitenlinie. „Es tut weh“, sagt er. „Vor allem jetzt in den Play-offs fällt mir das Zusehen schwer.“ Auch am Samstagabend, wenn seine Jungs gegen Wacker Burghausen um den Einzug ins Finale ringen, wird er anfeuern, zusehen und mit sich selbst kämpfen.
Immerhin weiß Völk inzwischen, woher die Schmerzen kommen. Zunächst hatten er und Mannschaftsarzt Tolga Sancaktaroglu an eine Leistenverletzung geglaubt. Dort spürte Völk die Probleme. Doch es ist die Hüfte. „Eine Arthrose“, sagt Völk. Nun muss er operiert werden. „Ich will wieder auf die >>>mehr

Gabriel Stark: Sie nennen ihn Hulk

Olympischen Helden leben ewig. Bildhauer schlugen die athletischen Körper in edlen Stein. Gerade Ringer verehrten die Hellenen. Unzählige Standbilder erzählen die Geschichte vom Kampf Mann-gegen-Mann. Gabriel Stark wirkt auf den ersten Blick wie eine fleischgewordene Version dieser idealtypischen Darstellungen. Der Halbschwergewichtler trägt kräftige Muskeln auf seinen Schultern, ist gnadenlos definiert, nahezu gemeißelt. Im Gegensatz zu den Marmorkameraden aus der Antike ist er aber quirlig, wendig, brandgefährlich. Im Bundesliga-Halbfinale musste das der nationale Widersacher Eric Thiele (Wacker Burghausen) anerkennen. Stark nagelte ihn einmal auf die Matte und gewann den Kampf. Dreimal in Serie holte der Kämpfer des ASV Mainz 88 den deutschen Meistertitel. Bis 2020 soll sich das nicht mehr ändern. Denn dann will Stark in Tokio zum echten olympischen Helden werden.
„Das ist schon mein großes Ziel“, sagt der 28-jährige BWL-Student, der noch vor einem Jahr auf den Nachnamen Seregelyi hörte. Ein Hinweis auf die Herkunft seiner Vorfahren. „Mein Opa hieß noch >>>mehr

Der Bichinashvili-Coup

Eine seiner größten Szenen: Im Bundesliga-Finale 2013/2014 schultert David Bichinashvili Ibragim Aldatov. Nun feierte der Coach sein Comeback auf der Matte. Archivfoto: Kopp/AZ

ASV-Trainer überrascht Wacker Burghausen doppelt – mit seiner Aufstellung und dem Comeback
Der ASV Mainz 88 überrumpelte Wacker Burghausen im Halbfinal-Hinkampf der Ringer-Bundesliga mit einem Coup im Aufstellungspoker. Kein geringerer als Cheftrainer David Bichinashvili stieg in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm Freistil auf die Waage. Über eine Rückkehr des 42-Jährigen war zwar spekuliert worden, allerdings wohl kaum in dieser Gewichtsklasse. Der Überraschungseffekt saß – auch weil die Entscheidung gegen Soner Demirtas und für Schwergewichtler Mantas Knystautas goldrichtig war. Die 88er kamen auf Bayern mit einem 14:10-Vorsprung zurück.
„Da hat der Mainz-Effekt gegriffen“, sagt der zweite Vorsitzende Baris Baglan, der seinen Trainer-Nachfolger Bichinashvili gemeinsam mit Steven Krumbholz in der Mainzer Ecke vertrat. Ziel von Bichinashvilis Griff in die Trickkiste war auch, die Mannschaft noch einmal zusammenzuschweißen. >>>mehr

Coach Bichinashvili und seine Säulen

David Bichinashvili kann sich auf seine Weltklasse-Ringer Soner Demirtas (Foto) immer verlassen. Archivfoto AZ

Diese Ausganglage ist für den ASV Mainz 88 in dieser Bundesliga-Saison ein Novum. Im Play-off-Halbfinale gegen den SV Wacker Burghausen sind die 88er-Ringer nicht der klare Favorit. Im Gegenteil: Es wird eng, es wird spannend. Und vieles wird auf das Ergebnis im Hinkampf, der am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Sportparkarena von Burghausen startet, ankommen.
Eine enorm wichtige Rolle kommt dabei David Bichinashvili zu. Der Trainer muss die perfekte Mannschaft finden, um die Aufstellung der Oberbayern zu kontern. Er kann dabei auf alle Stars zurückgreifen. „Die Fitness sieht gut aus“, sagt der Coach. „Bis jetzt läuft alles für uns nach Plan.“ Der Kampf sei der bisher schwierigste des Jahres. Bichinashvili peilt einen Sieg an – wohlwissen, dass die Gäste im Rückkampf wohl ein wenig stärker einzuschätzen sind. Wir wagen eine Prognose der Aufstellungen. >>>mehr

W.Burghausen: Das Epizentrum der bayrischen Ringer

Magomedmurad Gadzhiev, EM-Zweiter von 2010 (blau, hier im Finalkampf), gehört zu den Leistungsträgern von Wacker. Foto: dpa/AZ

Was erwartet den ASV Mainz 88 im Halbfinal-Hinkampf der Ringer-Bundesliga gegen Wacker Burghausen? Auf jeden Fall ein echter Hexenkessel. „Das ist brutal“, beschreibt Michael Buchholz, Ringer-Reporter des Burghausener Anzeigers die Stimmung in der Sportparkhalle. Bis zu 2000 Fans sollen dort die Wacker-Kämpfer gegen die Red Devils des VfL Neckargartach zum Sieg gebrüllt haben.
Überhaupt hat sich Burghausen zu einem Art Ringer-Epizentrum im Süden Deutschlands entwickelt. Viele starke bayrische Ringer wie Michael Widmayer haben sich den Burghausenern angeschlossen. Viele bringen >>>mehr

„Raufen nach Regeln“

Mit Ringunterricht Respekt und Regeln des Miteinanders erlernen
Sparda-Gewinnsparverein unterstützt ASV Mainz 88 e.V. mit 5.000 Spende
Auch in diesem Jahr unterstützt der Sparda-Gewinnsparverein das Projekt „Raufen nach Regeln“ des ASV Mainz 88 e.V. Markus Betz, Leiter der Gebietsdirektion Mainz der Sparda-Bank Südwest, stattete den Ringern am 27.05.2018 einen Besuch ab und überreicht einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro aus Mitteln des Sparda-Gewinnsparvereins an Baris Baglan und Karani Kutlu, beide Vorstandsmitglied des ASV Mainz 88 e.V. Der Bundesligist organisiert zurzeit in fünf Mainzer Schulen aggressionsabbauenden >>>mehr

„Finanzstärke hat sich durchgesetzt“

Füße hochlegen ist für Coach David Bichinashvili und 88er Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu (rechts) nicht drin. Die Planungen für nächste Saison starten unmittelbar. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Tolga Sancaktaroglu zieht fünf Tage nach dem Halbfinal-Aus gegen Heilbronn eine positive Saisonbilanz und erklärt, wo die 88er an ihre Grenzen stoßen.
Die Saison für den ASV Mainz 88 ist seit fünf Tagen vorüber. Zum fünften Mal seit ihrer Meistersaison 2012 standen die Ringer im Bundesliga-Halbfinale. Bis dahin hatten die 88er eine souveräne Saison hingelegt. In den Duellen gegen Heilbronn allerdings stießen sie an ihre Grenzen und verpassten erneut das Finale. Diese Grenzen waren vor allem finanzieller Natur, stellt der Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu im Interview heraus.
Herr Sancaktaroglu, die Saison ist gerade fünf Tage vorüber. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Das fällt sehr positiv aus, wir haben eine erfolgreiche Runde bestritten, auch wenn wir uns alle natürlich gerne den nächsten Schritt gewünscht hätten. Wenn man schon im Halbfinale ist, möchte man auch ins Finale. Aber wir haben unsere Zielsetzung Endrunde erreicht und sind wieder unter die letzten Vier >>>mehr

Wunder? Gibt es immer wieder

Foto: Dietmar Friedrich

Was für ein Wochenende für die Mainzer Ringer. Nach einem fast aussichtslosen Rückstand von 6 Punkten aus dem Hinkampf im Viertelfinale (12:18), gewannen die 88er vor eigener Kulisse in ombach ebenfalls mit der gleichen Differenz gegen die hoch favorisierten Red Devils aus Heilbronn (17:11).
Beide Teams hatte gleich viele Siege (12:12) und bange Minuten nach Kampfende ließen jeden noch so spannenden Thriller wie eine Gutenachtgeschichte für Kleinkinder aussehen. Kein Zuschauer verließ die Halle und in allen Gesichtern beider Teams konnte man Freude und Angst herauslesen. Da bei Sieg und Niederlage, sowie bei den Punkten Gleichheit bestand, wurden die Schultersiege berücksichtigt. Auch hier gab es jeweils einen pro Team. Zusätzlich wurden Aufgabesiege und Disqualifikationen verglichen und hier lagen die Rheinhessen knapp mit 5:4 vorne. Als dies der Verband verkündete, gab es für die Mainzer Ringer und Fans nichts zu halten. Sie feierten die ganze Nacht den erneuten Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. >>>mehr

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