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Niklas Dorn im Interview

...über das Duell gegen seinen Ex-Verein

Im Jahr 2017 wechselte Niklas Dorn zu den 88ern und ging in den folgenden 3 Jahren für die Mainzer auf die Matte. Mit 16 Siegen in 25 Bundesligabegegnungen, drei Halbfinalteilnahmen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften und dem Gewinn des Einzeltitels 2018, erlebte der junge Sportler seine erfolgreichste Zeit als Ringer in Mainz.
Als sein Heimatverein 2020 in die Bundesliga aufstieg, kehrte der sympathische Ringer zu seinen Wurzeln zurück und trifft erstmals seit seinem Abschied auf die Mainzer.
Im Exklusiv-Interview spricht Niklas Dorn über seine Mainzer Zeit, die Rückkehr nach Hösbach und wie er die Chancen auf ein Weiterkommen sieht:

Hallo Niklas, so sieht man sich wieder. Drei Jahre nach deinem Abschied aus Mainz triffst du das erste Mal auf deinen Ex-Verein in einem Bundesligakampf. Was ist das für ein Gefühl?
Natürlich ein ganz Besonderes. Ich freue mich riesig darauf, meine alten Teamkollegen und die ASV-Coaches zu sehen.

Beim ASV gehörtest du zu den Publikumslieblingen, wie denkst du über deine Zeit bei uns?
Es war eine wirklich schöne Zeit. Unter David Bichinashvili habe ich mich enorm weiterentwickelt. Vor allem die Playoffs waren immer wahnsinnig coole Events.

Mit einigen Mainzern hast du ja noch gemeinsam gerungen, wie ist das nun gegen die „alten Kollegen“ anzutreten?
Es ist einfach schön, die Jungs Mal wieder zu sehen. Bei aller Freundschaft wird im Viertelfinale dennoch natürlich nichts verschenkt.

2020 kehrtest du zurück zu deinem Heimatverein, der neben dir noch weitere, starke „Eigengewächse“ zurückgeholt hat und nun mit seinen internationalen Topathleten sogar zum engen Favoritenkreis in der Endrunde gehört. Wie bewertest du die Entwicklung seit deinem Wechsel in Hösbach?
Hösbach hat sich super weiterentwickelt, die vielen „-2er“ ermöglichen es natürlich, absolute Weltklasse-Athleten einzusetzen. Auch was Marketing und Öffentlichkeitsarbeit angeht, hat sich einiges getan, sodass immer mehr Fans gewonnen werden konnten. Das alles zieht dann auch wieder die Jugend an, und der Nachwuchs ist natürlich das Wichtigste.

Der Sieger aus beiden Begegnungen qualifiziert sich für das Halbfinale, das wäre der größte Erfolg der Hösbacher Vereinsgeschichte. Wie beurteilst du die Chancen beider Mannschaften?
Ich sehe die Mainzer etwas favorisiert. Dennoch ist alles möglich, und sobald ein Kampf kippt, ist auch uns Hösbachern der Sieg zuzutrauen.

Ganz bestimmt. Am 14. Januar 2023 kehrst du das erste Mal wieder in die Mombacher Kampfarena zurück. Wie denkst du, fällt dein Empfang bei den Fans, der „Mainzer Wand“, aus?
Ich hoffe genauso freundschaftlich und herzlich wie damals als ich noch Mainzer war.

Wie geht es für dich als Einzelsportler nach dem Ende der Bundesliga weiter? Was sind deine Ziele?
Das Ziel ist es internationale Medaillen zu gewinnen, um letztendlich 2024 zur Olympiade zu fahren.

Niklas wir danken dir für das Interview.



Interview geführt von Karani Kutlu

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