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Eine Klatsche, die niemandem wehtut

ASV Mainz 88 kassiert mit zweiter Garde 3:30-Pleite beim Titelverteidiger ASV Nendingen
Wohl selten hat eine derart herbe Klatsche die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 so wenig geschmerzt wie die 3:30-Packung beim ASV Nendingen. Gegen den amtierenden Deutschen Meister und Titelverteidiger hatten die bereits für das Halbfinale qualifizierten 88er im letzten Kampf der Play-off-Zwischenrunde zwar nicht die Spur einer Chance. In Anbetracht der Tatsache, dass der ASV in Nendingen zahlreichen jungen Ringern aus der zweiten Reihe eine Bewährungsmöglichkeit gab und auf fast alle Leistungsträger verzichtete, zogen die Mainzer aber dennoch das Positive aus der Niederlage.
Mit Magomed Salavatov, Ercihan Albayrak, Bekir Demir, Tomasz Ogonowski und Roland Schwarz kamen in Südschwaben vorwiegend talentierte Athleten zum Zug, die im bisherigen Verlauf der Saison bislang kaum oder noch gar nicht für die 88er auf die Bundesliga-Matte gegangen waren. Im Vergleich zur Vorwoche, in der Mainz mit einem 15:10-Heimerfolg über den Luckenwalder SC das Halbfinale perfekt >>>mehr

Vereinstreuer Modellathlet

Spektakulärer Athlet: 88-Rückkehrer Daigoro Timoncini (unten) lässt Aalens Ilyas Özdemir bei diesem Wurf nicht die Spur einer Chance. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Italiener Daigoro Timoncini hat nach über einem Jahr sein Comeback beim ASV Mainz 88 gefeiert
Seinen 30. Geburtstag beging Daigoro Timoncini mit seinen Mannschaftskollegen in der Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“. Und es gab gleich doppelt Grund zur Freude: Ausgerechnet am Ehrentag des Italieners schaffte der ASV Mainz 88 den Einzug ins Halbfinale der Ringer-Bundesliga, besiegte den Luckenwalder SC vor heimischem Publikum und machte Timoncini damit das schönste Geschenk. Schließlich gehört der zweimalige Olympia-Teilnehmer als dienstältester Athlet quasi zum Inventar der 88er. Bei seinem Comeback in Mainz wurde Timoncini aber nicht nur wegen seines Geburtstags ausgiebig gefeiert.
Denn bereits einen Tag zuvor war er entscheidend am eminent wichtigen 17:16-Erfolg gegen den KSV Aalen 05 beteiligt, der den Weg in Richtung Halbfinale ebnete. Timoncini gewann im 98 Kilo Greco technisch überlegen gegen Ilyas Özdemir und dominierte seinen Gegner mit spektakulären Aktionen nach Belieben. Es war der erste Kampf des Modellathleten nach über einem Jahr für Mainz. In der vergangenen >>>mehr

Halbfinaleinzug perfekt gemacht

Bärenstarke Leistung: Schwergewichtler Geno Petriashvili (rechts), hier im Duell mit Daniel Ligeti beim KSV Aalen 05, gewann im 130 Kilo Freistil beide Kämpfe und steuerte wichtige Mannschaftspunkte zu den Siegen der Mainzer bei. Foto: hbz/Jörg Henkel /AZ

ASV Mainz 88 besiegt Aalen und Luckenwalde und gehört erneut zu den besten vier Teams in Deutschland
Derart gelöst, euphorisch und voller Adrenalin hat man Baris Baglan nur ganz selten gesehen. Als der 15:10-Sieg des ASV Mainz 88 über den Luckenwalder SC eingetütet und der Einzug ins Halbfinale der Ringer-Bundesliga perfekt war, sprang der Sportliche Leiter der 88er in die Luft. Baglan ballte beide Fäuste und umarmte anschließend jeden, der seinen Weg kreuzte. Nachdem er seiner Frau einen Kuss gegeben hatte, begannen die Feierlichkeiten so richtig. In der Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“ ließen sich Team, Trainerstab und Betreuer ausgiebig und völlig zu Recht von ihren Fans bejubeln. Schließlich hatten sie sportlich an zwei Tagen hintereinander mächtig für Furore gesorgt.
Grundstein gelegt
Bereits am Samstagabend bezwang die Mannschaft von Chefcoach David Bichinashvili den KSV Aalen 05 nach einem hochdramatischen Duell 17:16. Ein hauchdünner Erfolg zwar. Aber ein Erfolg, der die Grundlage dafür legte, dass sich die Mainzer am späten Sonntagnachmittag in den Armen liegen konnten. Nachdem sie Luckenwalde niedergerungen hatten und feststand, dass Aalen kurze Zeit später deutlich in Nendingen verloren hatte, war endgültig klar, dass der ASV wieder zu den vier besten >>>mehr

Zwei Duelle, die alles entscheiden

Hoffen auf die Fairness ihrer Konkurrenten: 88-Chefcoach David Bichinashvili (li.) und Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV. Archivfoto: hbz/Schwarz /AZ

ASV Mainz 88 muss am Doppelkampftag gegen Aalen und Luckenwalde siegen, um Halbfinal-Chance zu wahren
Alles deutet auf einen enorm spannenden Dreikampf hin. Zwischen dem ASV Mainz 88, dem KSV Aalen 05 und dem Luckenwalder SC dürfte sich entscheiden, welcher Ringer-Bundesligist neben dem amtierenden Deutschen Meister ASV Nendingen ins Play-off-Halbfinale einziehen wird. Die Ausgangslage ist klar: Gewinnen die 88er ihre beiden anstehenden Heimduelle am Doppelkampftag gegen Aalen (Samstag, 19.30 Uhr) und Luckenwalde (Sonntag, 15 Uhr) in der Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“, haben sie gute Aussichten, auch in dieser Saison unter die besten vier deutschen Teams zu kommen und im neuen Jahr weitere Wettkämpfe auf der Matte zu bestreiten.
Eine oder gar zwei Niederlagen würden die Aussichten erheblich reduzieren oder gar alle Hoffnungen zunichte machen. „Realistisch gesehen wird es schwer, am Samstag und Sonntag erfolgreich zu sein. Beide Kämpfe innerhalb einer solch kurzen Zeit werden körperlich enorm belastend und kräftezehrend sein. Wir müssen zwei Sahnetage erwischen“, sagt Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV. Mit dem Heimvorteil und ihren heißblütigen Fans im Rücken wollen die Mainzer aber alles dafür geben, ihre Hausaufgaben zu machen und wie schon so oft über sich hinauszuwachsen. Eine auf den ersten Blick nur als >>>mehr

Über Mainz zu Olympia?

Voller Einsatz: Mevlüt Arik (links) gibt für die 88er alles – wie hier gegen Ilhan Myumyunov aus Mömbris. Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

Greco-Spezialist Mevlüt Arik will mit den 88ern hoch hinaus – und für die Türkei in Rio de Janeiro dabei sein
In Istanbul ist alles größer. Deutlich größer. Lauter, anonymer und weniger beschaulich. Von daher kann es kaum verwundern, dass Mevlüt Arik jeden Aufenthalt in Mainz besonders genießt. Der Türke kommt aus der Millionenmetropole am Bosporus und ringt in der Bundesliga für den ASV Mainz 88. Immer dann, wenn er in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt weilt, genießt er die besondere Ruhe und die Natur. Der Lennebergwald in Gonsenheim hat es ihm besonders angetan.
Aber auch in den Mainzer Grünanlagen in der Stadt ist Arik gerne unterwegs, um Kraft für seine Kämpfe zu tanken. „Das Überschaubare hier tut gut und beruhigt mich. Es ist etwas ganz anderes als in einer Großstadt wie Istanbul“, sagt der 27-jährige Athlet, der vor Beginn dieser Runde zu den 88ern zurückgekehrt ist.
Mevlüt Arik gehörte bereits in der Saison 2012/2013 zum ASV-Team und war einer der Helden beim Gewinn der deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Ein unvergessliches Erlebnis. Schon damals genoss er die Euphorie und Anerkennung der Fans und fühlte sich rundum wohl. Umso schöner ist es für den Ringer, dass man sich in Mainz an ihn erinnerte.
„Ich bin froh und dankbar, vom Verein erneut die Chance bekommen zu haben, wieder hier ringen zu >>>mehr

Titelverteidigung und Aufstieg fix

Zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 steht vorzeitig als Meister der Regionalliga Südwest fest
Die Regionalliga-Ringer des ASV Mainz 88 II haben den angepeilten Aufstieg in die Zweite Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht. Im Heimkampf gegen die RKG Illtal gewann die zweite Mannschaft der 88er am Samstag souverän 24:14. Da der für kommenden Sonntag angesetzte letzte Kampf der Saison gegen die RG Saarbrücken aufgrund von Terminproblemen der Saarländer nicht zustande kommt und die RG zeitlich verhindert ist, steht die Titelverteidigung der 88er bereits fest. Das Nichtantreten der Saarbrücker hat laut Staffelleiter nämlich zur Folge, dass der Kampf mit dem gleichen Ergebnis gewertet wird wie der Hinkampf. Den wiederum hatten die 88er in Saarbrücken 24:8 gewonnen. Da die Mainzer auch gegen den einzigen und punktgleichen Konkurrenten KSV Köllerbach II die >>>mehr

ASV Mainz 88 unterliegt ASV Nendingen

Noch ist alles drin für die 88er, meinte David Bichinashvili nach dem Kampf. Foto: Michel/AZ

Fünf Siege auf der einen Seite, fünf Siege auf der anderen Seite. Eigentlich ein klassisches Unentschieden. Wenn, ja wenn da nicht diese Mannschaftspunkte wären. Denn die zählen im Ringen bekanntlich und sind ausschlaggebend. Und so kam es, dass der ASV Mainz 88 im Spitzenkampf der Play-off-Zwischenrunde gegen den Deutschen Meister und Titelverteidiger ASV Nendingen zwar genauso viele Einzelduelle auf der Matte gewann wie die mit Weltklasse-Athleten gespickten Südschwaben - aber am Ende trotzdem als Verlierer von der Matte gehen musste. 9:15 hieß es unterm Strich aus Sicht der 88er, die sich enorm teuer verkauft hatten. Eine Niederlage zwar. Aber eine Niederlage die Mut machen und Zuversicht geben sollte für die kommenden Heimkämpfe gegen Aalen und Luckenwalde.
Was die Mainzer in der Mombacher Sporthalle “Am großen Sand” in ihrem “Wohnzimmer” boten, war stark. Die Nendinger, die 2014 und 2015 deutscher Mannschaftsmeister geworden waren und im Halbfinale dabei zweimal die Mainzer besiegten, mussten auch diesmal wieder bis zuletzt alles geben, um gegen den >>>mehr

Der Traum vom Nationalteam

Youngster Wladimir Remel hat beim ASV Mainz 88 einen großen Sprung nach vorne gemacht
Wohl kaum ein Ringer des ASV Mainz 88 hat im Vergleich zur Vorsaison einen derart großen Schritt gemacht wie Wladimir Remel. Der 22-jährige Youngster des Bundesliga-Teams, im Jahr 2014 vom KSV Witten zu den 88ern gekommen, hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Ging Remel in seinem ersten Jahr für die Mainzer meistens als Verlierer von der Matte, sieht das nun völlig anders aus. Remel hat rund zwei Drittel seiner Kämpfe gewonnen und ist für den ASV längst zu einer festen Größe geworden. Das will der ehrgeizige Athlet auch in den Play-offs wieder unter Beweis stellen.

Zweimal Bronze bei den deutschen Einzelmeisterschaften stehen bislang für Remel zu Buche. Mit der Mannschaft strebt der Freistil-Experte nun das Maximum an. „Das Ziel ist das Finale. Natürlich träumt jeder vom Titel und will keiner vorher aufgeben. So war ich schon immer, ich will den größtmöglichen Erfolg“, gibt sich Remel selbstbewusst. Dabei geht er mit sich und seiner eigenen Leistung durchweg selbstkritisch >>>mehr

88er bleiben auf Meisterkurs

Mit einem 21:13-Erfolg bei Schlusslicht RV Riegelsberg II haben die Ringer des ASV Mainz 88 II ihre Aufstiegschance in der Regionalliga gewahrt. Sollten die 88er ihre letzten beiden Kämpfe gewinnen, wären sie punktgleich mit Primus Köllerbach II. Weil sie aber den direkten Vergleich mit dem KSV zu ihren Gunsten entschieden haben, wären sie Meister und dürften in die Zweite Liga aufsteigen.

Ugur Dogan hatte in Riegelsberg viel Gewicht gemacht, um im 98 Kilo Greco auf die Matte gehen zu können. „Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er.

Großen Anteil am Erfolg hatte auch Ahmet Demir, den Baglan als „Oldie but Goldie“ bezeichnete. Demirs Sohn Bekir tat es dem Papa gleich und trat aus taktischen Erwägungen im Freistil-Mittelgewicht an. Eine Klasse, für die er zu leicht ist. Die Niederlage dort war einkalkuliert. Nur knapp musste sich Routinier Efthymios Misailidis, der sich nach einer schwierigen Armfraktur wieder ins Team gekämpft hatte, >>>mehr

Als Mannschaft verloren

Sein Sieg half in Brandenburg nichts: Der 88er Hannes Wagner (links,,hier im Kampf gegen Köllerbachs Yavor Yanakiev). Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

Mainz 88 unterliegt dem Luckenwalder SC 10:15 / Korpasi tritt zeitgleich beim Grand Prix in Baku an
Den Bundesliga-Ringern des ASV Mainz 88 ist es nach zwei Siegen in der regulären Saison nicht gelungen, in der Endrunde um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft den 1. Luckenwalder SC ein drittes Mal in die Knie zu zwingen. Vor 350 Fans in der Fläminghalle zog das Team von Cheftrainer Davyd Bichnashvili mit 10:15 den Kürzeren.
„Wir werden alles analysieren und probieren, es im nächsten Heimkampf am Samstag gegen den Deutschen Meister ASV Nendingen besser zu machen“, kommentierte Bichinashvili die Niederlage. Dass es ganz eng werden würde, stand spätestens nach dem Ausfall des ungarischen Siegringers Balint Korpasi fest, der beim Golden Grand Prix in Baku im Einsatz war.
„Zäher Kampfverlauf“
Einer der Schlüsselkämpfe des Tages war das Duell im 61 Kilo Greco zwischen LSC-Ass Tamas Nagy und dem 88er Hammet Rüstem. Letzterer musste sich diesmal knapp nach Punkten geschlagen geben. „Ein enger Kampfverlauf“, kommentierte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. In der entscheidenden Phase >>>mehr

„Unser Siegeswille ist ungebrochen“

Abwartende Haltung: Baris Baglan will als Sportlicher Leiter der 88er nicht über mögliche Platzierungen reden, sondern lieber Taten sprechen lassen. Archivfoto: Harald Kaster/AZ

BARIS BAGLAN Sportlicher Leiter des Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88 spricht über den nächsten Gegner und die Leistungsdichte der Liga
Im zweiten Kampf der Zwischenrunde müssen die Bundesliga-Ringer erneut auswärts ran. Nach dem 15:9-Triumph zum Auftakt beim KSV Aalen geht die Reise in die brandenburgische Ringer-Hochburg zum Luckenwalder SC. Vor dem Duell am Samstag (19.30 Uhr) sprach die AZ mit dem Sportlichen Leiter Baris Baglan, der sich wie immer bescheiden, selbstbewusst und nicht ohne Schalk im Nacken präsentierte.
Herr Baglan, in der regulären Runde haben Sie den LSC zweimal knapp mit zwei Punkten Vorsprung geschlagen. Diesmal hätten Sie auch gegen einen Sieg mit einem Punkt bestimmt nichts einzuwenden, oder?
Nicht im Geringsten. Aber dazu gehören bekanntlich immer zwei.
Was spricht alles gegen einen erneuten 88-Erfolg in Luckenwalde? >>>mehr

88er bewahren kühlen Kopf

Brachte die Aalener Fans aus der Fassung: Der Mainzer Ilir Sefaj (links), hier im Duell mit Dumitri-Alin Spiridon vom TV Aachen-Walheim, gewann im 57 Kilo Freistil bereits nach neun Sekunden per Schultersieg und brachte die 88er früh in die Erfolgsspur. Archivfoto: hbz/Sämmer /AZ

ASV Mainz gewinnt zum Play-off-Auftakt 15:9 beim KSV Aalen 05 / Sefaj holt Schultersieg im ersten Kampf

Weniger als zehn Sekunden genügten Ilir Sefaj, um das Publikum in der Ulrich-Pfeifle-Halle in eine Art Schockstarre zu versetzen. Zumindest jenen Teil der Zuschauer, der dem KSV Aalen 05 die Daumen drückte. Denn im 57 Kilo Freistil, dem ersten Kampf des Abends, schulterte Sefaj seinen Gegner Felix Wanke nach einem fulminanten Beinangriff quasi mit der ersten Aktion. Der ASV Mainz 88 führte auf der Ostalb sofort mit 4:0-Mannschaftspunkten und gab seinen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Zum Auftakt der Play-off-Zwischenrunde fuhren die 88er einen 15:9-Auswärtssieg ein. Sefajs Triumph war dabei der Dosenöffner.
Emotionale Rückkehr
Das sah auch Baris Baglan so, für den die Rückkehr an seine alte Aalener Wirkungsstätte vor allem emotional etwas Besonderes war. „Ilirs Sieg war natürlich ein absolut gelungener Einstieg, keine Frage. Aber ich ziehe auch vor allen anderen Jungs den Hut. Dieser Sieg in Aalen wird uns Kraft und Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben geben“, ist der Sportliche Leiter des ASV überzeugt. In der Tat sollte der Erfolg beim KSV den 88ern jede Menge Rückenwind verleihen. Während alle weiteren Mannschaften aus der Nordgruppe der Ringer-Bundesliga ihre Duelle mit den bärenstarken Gegnern aus der Südstaffel verloren, setzten sich die Mainzer als einziges Nord-Team völlig verdient durch. Vor rund 600 enthusiastischen Zuschauern bewahrte der ASV kühlen Kopf, gewann sechs von zehn Duellen auf der Matte. „Das beflügelt unsere Jungs enorm. Sie haben alles aus sich rausgeholt und die letzten Kräfte mobilisiert“, unterstrich Baglan. Die Mainzer waren im Vorfeld vor den >>>mehr

Emotionale Reise in die Vergangenheit

ASV Mainz 88 tritt im ersten Kampf der Play-off-Zwischenrunde beim KSV Aalen 05 an / Mit dem Gegner gibt es viele Berührungspunkte

Für David Bichinashvili und Baris Baglan wird es eine emotionale Reise in die Vergangenheit. Eine Reise zu einem Gegner, zu dem beide einen ganz besonderen Draht haben. Wenn der ASV Mainz 88 im ersten Kampf der Play-off-Zwischenrunde an diesem Sonntag (15 Uhr) beim KSV Aalen 05 auf der Ostalb antritt, ist es für den gesamten Verein kein Kampf wie jeder andere. Denn sowohl ASV-Chefcoach Bichinashvili als auch der Sportliche Leiter Baglan standen früher selbst für Aalen auf der Matte. Doch damit nicht genug: Zwischen den 88ern und dem KSV gibt es viele weitere Berührungspunkte und enge Bande.

Gemeinsames Trainingslager

Erst in der Vorbereitung auf diese Saison in der Ringer-Bundesliga machten beide Teams gemeinsame Sache, absolvierten im Sommer zwei Trainingslager zusammen. Das erste in Aalen, das zweite in Mainz. Man kennt >>>mehr

Gekommen, um zu siegen

Im Klammergriff: Bei den Europaspielen in Baku lässt Mark Madsen (li.) dem Ukrainer Dmytro Pyshkov in dieser Szene keine Chance. Foto: dpa

Dänischer Vize-Weltmeister Mark Madsen will auch in den Play-offs für Mainz 88 auf die Matte
In den vergangenen Monaten ist viel passiert im Leben von Mark Overgaard Madsen. Bei der Ringer-WM in Las Vegas wurde der Däne Anfang September Vize-Weltmeister im 75 Kilo Greco, vor vier Wochen dann zum zweiten Mal Vater. Echte Highlights. „Ich hatte einige Aufgaben zu erledigen und brauchte daher zunächst ein bisschen Erholung“, lächelt der 31-Jährige, „aber jetzt bin ich bereit“, unterstreicht er mit Nachdruck. Madsen ist genau zur richtigen Zeit bereit. Denn in den nun beginnenden Play-offs der Bundesliga kann er für den ASV Mainz 88 zu einer Schlüsselfigur auf der Matte werden.

Saisondebüt mit Sieg

Im Heimkampf gegen den Luckenwalder SC feierte der Weltklasse-Mann, der in den USA bereits zum vierten Mal Silber bei einer WM holte, sein umjubeltes Saisondebüt für die 88er, besiegte den amtierenden deutschen Meister Damian Hartmann im 86 Kilo Greco souverän. Bei seiner Rückkehr nach Mainz fühlte sich der bereits für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro qualifizierte Athlet sofort wieder wie zuhause. „Es war toll, die Unterstützung des Publikums im Rücken zu spüren. Wir ringen als Individualisten, aber beim ASV sind wir eine große Familie. Jeder ist immer für den anderen da. Das ist schön“, sagt Madsen.

Sein erster Einsatz zum Abschluss der regulären Saison in der Nordgruppe soll nicht sein letzter für Mainz >>>mehr

Triumph des unbändigen Willens

Lässt sich nicht unterkriegen: Der Mainzer Yasin Karadasli (rechts) wehrt den Angriff des Luckenwalders Stefan Grigorov ab. Foto: hbz/Schäfer /AZ

ASV Mainz 88 gewinnt gegen Luckenwalder SC nach 5:14-Rückstand noch 16:14 / Platz zwei in Bundesliga-Nordgruppe gesichert
Mit schmerzverzerrtem Gesicht lag Yasin Karadasli auf der Matte. Sein Schrei war bis in die obersten Ränge der Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“ zu vernehmen. In den letzten Sekunden seines Kampfes im 57 Kilo Greco gegen Stefan Grigorov hatte sich der kleine Türke eine Knieverletzung zugezogen. Trotz seines Handicaps gelang es Karadasli mit riesigem Einsatz, nicht auf die Schultern gedrückt zu werden. Karadasli hielt dem Angriff seines Gegners stand, sicherte sich den Sieg. Er war damit Sinnbild des unbändigen Willens der Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88, die den Luckenwalder SC nach furioser Aufholjagd am Ende noch 16:14 in die Knie zwangen.
Während Karadasli mit vereinten ASV-Kräften von der Matte getragen wurde, war für ihn nur eines wichtig: „Habe ich noch gewonnen?“, fragte der 22-Jährige. Hatte er. Der Greco-Spezialist hatte sich bis zum Äußersten verausgabt. „Wir sind in dieser Saison leider nicht vom Glück geküsst“, sagte >>>mehr

Verband macht Weg in Zweite Liga frei

Zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 darf im Falle des Titelgewinns in dieser Saison aufsteigen
Das Tor zur Zweiten Bundesliga hat sich geöffnet: Nach einer am Freitag getroffenen Entscheidung des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) dürfen künftig auch zweite Mannschaften in Liga zwei aufsteigen. Davon profitieren könnte der ASV Mainz 88 II, der momentan in der Regionalliga Südwest um die Meisterschaft kämpft und knapp hinter Primus KSV Köllerbach II aussichtsreich im Titelrennen liegt. Sollte der Bundesliga-Unterbau des ASV in seinen verbleibenden drei Kämpfen noch an den Köllerbachern vorbeiziehen, wäre der Weg zum Aufstieg diesmal frei. >>>mehr

Senkrechtstarter und Pechvögel

Rückkehrer Mevlüt Arik (links), hier im Final-Hinkampf 2013 gegen Köllerbachs Virgil Munteanu in der Defensive, ist für Mainz 88 wieder eine wichtige Stütze geworden. Archivfoto: Kopp/AZ

Kurz vor Beginn der Zwischenrunde gibt es beim ASV Mainz 88 nicht nur positive Überraschungen
An diesem Wochenende müssen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 nicht auf die Matte. Die bereits für die Play-off-Zwischenrunde qualifizierten 88er können ein wenig durchschnaufen, ehe es am letzten Kampftag der Nordgruppe am 14. November in Mombach (19.30 Uhr) gegen den Luckenwalder SC darum geht, Platz zwei zu verteidigen. Nach neun von zehn Kämpfen zieht die AZ kurz vor den Play-offs eine erste Zwischenbilanz: Wer hat beim ASV besonders überzeugt, wer hat noch Luft nach oben und wer ist bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben?
Die Gewinner
Beka Bujiashvili: Der kleine Georgier ist der Senkrechtstarter schlechthin und hat sich sofort zum unverzichtbaren Leistungsträger gemausert. Der enorm angriffslustige georgische Meister hat alle seine Bundesliga-Duelle im 57 oder 61 Kilo Freistil souverän gewonnen, ist bereits zum gefeierten Publikumsliebling aufgestiegen und kann für die Mainzer in den Play-offs >>>mehr

88er kämpfen sich in die Zwischenrunde

Fest zugepackt: Der 88er George Bucur (rechts), hier im Duell mit dem Nendinger Alexander Semisorov, gewann seinen Kampf beim KAV Mansfelder Land technisch überhöht und dominierte klar. Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

ASV Mainz macht mit 16:10-Erfolg beim KAV Mansfelder Land Play-off-Qualifikation vorzeitig perfekt
Auf der Rückfahrt von Sachsen-Anhalt in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt herrschte prächtige Stimmung im Teambus des ASV Mainz 88. Den noch fehlenden Sieg geholt, die Play-off-Qualifikation vorzeitig perfekt gemacht und ganz nebenbei Platz zwei in der Tabelle der Nordgruppe zurückerobert – für die 88er hatte sich die Reise zum KAV Mansfelder Land mehr als gelohnt. Der 16:10-Auswärtssieg beim Schlusslicht fiel zwar knapper aus als allgemein erwartet, doch das interessierte beim Ringer-Bundesligisten aus Mainz niemanden.
Attraktive Gegner winken
Schließlich hatten die 88er mit dem Erfolg in Eisleben ihr vor Beginn dieser Saison offiziell ausgerufenes Ziel erreicht. Von den ersten vier Plätzen der Nordgruppe können sie vor dem abschließenden Heimkampf gegen den Luckenwalder SC (Samstag, 14. November) nicht mehr >>>mehr

Explosiv und feinfühlig auf der Matte

Georgischer Weltklasse-Athlet Geno Petriashvili ist für ASV Mainz 88 sofort zum Sieggaranten geworden
Geno Petriashvili ist eine imposante Erscheinung. Der 21-Jährige misst stattliche 1,93 Meter und tritt für den ASV Mainz 88 im 130 Kilo Freistil in der Ringer-Bundesliga an. Ein Kerl wie ein Bär. Wer allerdings annimmt, dass der Georgier aufgrund seiner Größe und seines Gewichts auf der Matte eher träge daherkommt, täuscht sich gewaltig. Petriashvili verblüfft mit seiner Dynamik, Beweglichkeit und Explosivität. Attribute, mit denen er es als Ringer bereits weit gebracht hat – und auch für die 88er, die an diesem Samstag beim Schlusslicht KAV Mansfelder Land antreten müssen, noch viele wichtige Kämpfe gewinnen soll.
Zweifacher WM-Dritter
Erst seit dieser Saison gehört Geno Petriashvili dem Mainzer Kader an. Seine ersten Einsätze hatte er zu Beginn der Rückrunde in der Nordgruppe. Nach dem Stilartwechsel schlug die Stunde des jungen Athleten. Seine beiden bisherigen Kämpfe für den ASV entschied er souverän für sich. Auch wenn seine Mannschaft jeweils >>>mehr

Ein völlig ungewohntes Gefühl

Regionalliga-Team des ASV Mainz unterliegt KSV Köllerbach II 15:21 / Heimsieg gegen Untere Nahe
In der Regionalliga Südwest musste der ASV Mainz 88 II ein Gefühl erleben, das er seit geraumer Zeit nicht mehr kannte. Nachdem die Bundesliga-Reserve der Mainzer Ringer in der vergangenen Saison ungeschlagen geblieben war und auch in dieser Runde bislang alle Kämpfe gewonnen hatte, setzte es zuhause gegen den KSV Köllerbach beim 15:21 tatsächlich mal wieder eine Niederlage.
Die 88er sind hinter den punktgleichen Köllerbachern auf Platz zwei zurückgefallen. Daran änderte auch der zuvor errungene 22:12-Sieg gegen die WKG Untere Nahe nichts. Gegen die WKG führten die „Jungen Wilden“ der 88er bereits mit 14:4-Mannschaftspunkten, ehe sie die Gäste nochmal auf 14:12 rankommen ließen. Dzhan Bekir (75 Kilo Freistil) und Topscorer Shota Tutberidze (75 Kilo Greco) sorgten dann mit ihren technisch überlegenen Siegen aber für klare Verhältnisse. >>>mehr

88er erwischen gebrauchten Tag

Kein Bild mit Symbolcharakter: Der 88er Hannes Wagner (links) ist in dieser Situation zwar Herr der Lage gegen den Köllerbacher Yavor Yanakiev – am Ende unterlag der ASV-Neuzugang seinem Gegner im 86 Kilo Greco aber trotzdem mit 0:2 Punkten. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

ASV Mainz kassiert herbe 8:16-Heimpleite gegen KSV Köllerbach / Durch Erfolg beim VfK Schifferstadt aber weiter auf Play-off-Kurs
Den aufmunternden Applaus der Zuschauer nahm David Bichinashvili gar nicht richtig wahr. Auch den Klaps von Baris Baglan nicht. Bichinashvili schüttelte den Kopf, wollte nur weg, suchte erstmal den direkten Weg in die Kabine. Nichts mehr hören, nichts mehr sehen. Nicht nur dem Cheftrainer des ASV Mainz 88 hatte es die Laune mächtig verhagelt. Bichinashvili ging nach seiner 2:4-Niederlage im 86 Kilo Freistil gegen Armands Zvirbulis genauso geknickt von der Matte wie fast alle Mainzer Bundesliga-Ringer zuvor. Bei den 88ern lief im Spitzenkampf gegen den KSV Köllerbach nur wenig zusammen, die heftige 8:16-Heimschlappe schmerzte sie sehr.
Das wollte Bichinashvili auch gar nicht erst bestreiten. „Wir können nicht zufrieden sein mit unserer heutigen Leistung. Auch ich mit meiner Leistung nicht“, zeigte sich der 40-Jährige tief enttäuscht. Ausgerechnet gegen den Tabellenführer hatten die Mainzer nur wenig entgegenzusetzen, ausgerechnet gegen Köllerbach setzte es gleich mehrere herbe Pleiten. Wladimir Remel unterlag Weltmeister Melonin Noumonvi mit 0:15, Ilir Sefaj hatte beim 0:16 gegen Radoslav Velikov nicht den Hauch einer Chance. Zu allem Überfluss lag der 88er Ferhat Tekin gleich zum Auftakt im 57 Kilo Greco gegen Dennis Decker nach zwei Minuten auf den Schultern. Alle drei ASV Athleten gaben je vier Mannschaftspunkte >>>mehr

„Kein Gedanke an Niederlagen“

Verlieren mag er gar nicht: 88-Chefcoach David Bichinashvili, hier nach einer Heimniederlage gegen Nendingen, will in Schifferstadt und gegen Köllerbach die Matte als Sieger verlassen. Archivfoto: hbz/Henkel /AZ

DAVID BICHINASHVILI Trainer der Ringer von Mainz 88 will in Schifferstadt und zuhause gegen Köllerbach siegen
Für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 steht an diesem Wochenende der nächste Doppelkampftag an. Und der hat es für die derzeit zweitplatzierten 88er in sich. Zunächst geht es am Samstag (Kampfbeginn 19.30 Uhr) zum Rheinland-Pfalz-Derby nach Schifferstadt, ehe am Sonntag mit dem KSV Köllerbach der Spitzenreiter der Nordgruppe in der Mombacher Sporthalle „Am Großen Sand“ gastiert (Beginn 15 Uhr). Im AZ-Interview analysiert ASV-Cheftrainer David Bichinashvili die Ausgangslage.
Herr Bichinashvili, mit Schifferstadt und Köllerbach warten zwei ganz dicke Brocken. Drohen da nach der Heimpleite gegen Mömbris weitere Niederlagen?
Es wird sicher kein einfaches Wochenende, das ist klar. Aber wir werden kämpfen und wie immer alles geben. Wir wollen wieder das Maximale aus uns rausholen. Uns ist bewusst, dass diese beiden Kämpfe enorm wichtig für uns >>>mehr

Nicht eingeplant

Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

88 Ringer Terziev verliert überraschend den Schluss-Kampf / 10:12-Niederlage gegen Mömbris

Für einen Moment herrschte nach dem Heimkampf des ASV Mainz 88 gegen den Erzrivalen RWG Mömbris-Königshofen Totenstille in der mit 850 Fans fast ausverkauften Sporthalle Am Großen Sand. Denn die 10:12-Niederlage ihrer Ringer-Lieblinge in der Bundesliga Nord gegen die RWG Mömbris-Königshofen hatten die 88-Anhänger nicht zwingend auf der Rechnung.

Lange Gesichter gab es auch im Lager der Verantwortlichen des ASV, der erstmals seit dem 2. Oktober 2011 wieder einen Vorrunden-Heimkampf verloren hatte. Gegner damals: die RWG. Endstand damals: 16:24. „Ich bin auf jeden Fall enttäuscht“, sagte Cheftrainer Davyd Bichinashvili. „Jeder Sportler will immer gewinnen.“ Seine Jungs hatten wie immer alles gegeben. Aber das war an diesem Abend zu wenig. „Mömbris war heute den Zacken besser“, konstatierte Baris Baglan, der Sportliche Leiter der 88er. „Deshalb Kompliment an unseren Gegner.“ >>>mehr

„Hungrig nach jeder Wertung sein“

BARIS BAGLAN Sportlicher Leiter des Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88 spricht über den anstehenden Kampf gegen Mömbris
Einer der vielleicht spektakulärsten Kämpfe des Jahres in Mainz steigt am Samstag (19.30 Uhr) in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand. Zum Rückrunden-Auftakt der Ringer-Bundesliga empfängt der ASV Mainz 88 die RWG Mömbris-Königshofen – und möchte seinen knappen Hinrunden-Sieg wiederholen. Vor dem Knallerduell gegen den Traditionsklub aus dem Spessart sprach die AZ mit Baris Baglan, dem Sportlichen Leiter der 88er.
Herr Baglan, nach der Hinrunde liegen Sie mit 8:2 Zählern voll im Soll, oder?
Ja, wir liegen bis jetzt gut im Rennen und sind glücklich, dass wir in den knappen Kämpfen gegen Mömbris, Schifferstadt und Luckenwalde am Ende die Nase vorne hatten. Das ist auch das Resultat der akribischen Vorbereitung unserer Jungs mit Davyd Bichinashvili und >>>mehr

Beka Bujiashvili ist auf Anhieb Leistungsträger

Macht mit seinen Gegnern kurzen Prozess: der Georgier Beka Bujiashvili (rechts), hier im Duell mit Vladislav Wagner vom VfK Schifferstadt. Foto: hbz / Kristina Schäfer / AZ

Der gute Draht nach Georgien hat beim ASV Mainz 88 schon Tradition. Elizbar Odikadze, der für den Ringer-Bundesligisten im 98 und 130 Kilo Freistil antritt, stammt genauso aus dem Kaukasus wie 88-Chefcoach David Bichinashvili, der noch immer für die Mainzer auf die Matte geht. Nun schickt sich ein weiterer Mann aus Georgien an, beim dreimaligen Deutschen Mannschaftsmeister zum Publikumsliebling zu werden. Der 22 Jahre alte Beka Bujiashvili, erst vor der neuen Saison vom ASV verpflichtet, reiht sich nahtlos in die Riege der bärenstarken Kämpfer aus der einstigen Sowjetrepublik ein.
Wahre Begeisterungsstürme
Zwei Duelle vor den Augen der heimischen Anhänger hat der nur 1,60 Meter große Mann bislang bestritten. Und in der Mombacher Sporthalle „Am Großen Sand“ mit seinen überragenden Leistungen für wahre Begeisterungsstürme gesorgt. Auch auswärts überzeugte Bujiashvili auf ganzer Linie. Der Freistil-Spezialist, der in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo antritt, ist unglaublich beweglich, technisch stark und besitzt ein großes Kämpferherz. Kaum verwunderlich daher, dass der amtierende georgische Meister bei den 88-Fans blendend ankommt. Die große Zuneigung >>>mehr

88er bestehen im Hexenkessel

Musste selber auf die Matte: ASV-Coach Davyd Bichinashvili (rot) sprang im Kampf gegen den Luckenwalder SC ein, verlor allerdings 1:10. Archivfoto: hbz/Kristina Schäfer /AZ

ASV Mainz holt in Luckenwalde zwar nur vier Einzelsiege, gewinnt aber 14:12
Wichtiger Auswärtssieg für die Ringer des ASV Mainz 88 in der Bundesliga-Nordgruppe: Beim 1. Luckenwalder SC, wo es zuletzt mehr Niederlagen als Siege gab, setzte sich das Team von Cheftrainer Davyd Bichinashvili mit 14:12 durch.
Der vierte Saisonsieg der 88er ist auch deshalb bemerkenswert, weil sie von den zehn Einzelkämpfen nur vier gewannen – und vor 450 im Hexenkessel der Fläminghalle trotzdem die Oberhand behielten. Das lag wieder einmal an ihrer alten Maxime, im Falle einer unvermeidbaren Niederlage den Verlust zumindest möglichst knapp zu gestalten. Außer dem 39 Jahre alten Bichinashvili, der erneut aktiv mitmischte, verlor kein ASV-Athlet höher als 0:2.
Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, sprach von einem „wuchtigen Beginn“. Dass der dreifache Deutsche Mannschaftsmeister in den zwei leichtesten Gewichtsklassen mit 4:0-Erfolgen jeweils die bestmögliche Ausbeute einfuhr, war die Basis zum Sieg. „Damit haben wir ein kleines Ausrufezeichen setzen können“, so Baglan. „Mit einer beherzten Einstellung und einem couragierten >>>mehr

Anreise soll nicht zum Hindernis werden

Ein Duell, das es erst nach dem Stilartwechsel in der Rückrunde wieder geben kann: In der vergangenen Saison bezwang der Luckenwalder Leistungsträger Nick Matuhin im 130 Kilo Freistil den Mainzer Elizbar Odikadze. Archivfoto: hbz / Stefan Sämmer / AZ

Um die Müdigkeit aus den Beinen zu schütteln, den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Vor allem aber, um vor dem anstehenden Kampf beim Luckenwalder SC (Samstag, 19.30 Uhr) nicht schon im Bus zu viele Körner zu verlieren. Schließlich steht eine achtstündige Tour an – die mit Abstand längste der Saison.

Bus startet schon früh

Das schlaucht, kostet Beweglichkeit und Energie. Damit die 88er nach der Ankunft an der Fläminghalle nicht sofort auf die Matte müssen, startet der ASV-Bus schon früh. Die Mainzer haben einen Zeitpuffer eingeplant, wollen nach den in der Vergangenheit meist wenig erfolgreichen Reisen zum LSC diesmal unbedingt einen Sieg mitbringen. „Egal wie lange wir dorthin fahren – das darf bei den Jungs im Kopf keine Rolle spielen“, sagt 88-Chefcoach David Bichinashvili. „Wir werden unser Bestes geben und auch in Luckenwalde topfit sein“, verspricht der 40-Jährige, dessen Mannschaft in der letzten Saison 13:16 bei den >>>mehr

Ilir Sefaj sorgt für emotionales Highlight

Duell auf Biegen und Brechen: Gegen den Griechen Markos Theodoridis hatte der 88er Ilir Sefaj (rechts) alle Hände voll zu tun und sah lange Zeit wie der Verlierer aus. Am Ende gelang dem leidenschaftlich rackernden Mainzer doch noch ein Schultersieg. Foto: hbz/Judith Wallerius /AZ

25-Jähriger schultert seinen Gegner mit der Schlusssirene / ASV Mainz 88 lässt Mansfelder Land beim 27:2 keine Chance
Baris Baglan wusste es vorher. „Komm, Ili! 30 Sekunden noch! Das ist dein Kampf!“, feuerte der Sportliche Leiter des ASV Mainz 88 seinen Athleten an. Ilir Sefaj lag zu diesem Zeitpunkt mit 9:11 gegen Markos Theodoridis hinten, drohte, den Kampf im 66 Kilo Freistil unnötig abzugeben. Baglan brüllte derart laut durch die Mombacher Halle, dass selbst die weiter entfernt sitzenden Zuschauer es hören konnten. Mit verblüffendem Effekt: Sefaj gab alles, kam beeindruckend zurück und schulterte seinen Gegner vom KAV Mansfelder Land mit der Schlusssirene. Ohrenbetäubender Jubel brach sich Bahn.
Tobende Halle
Die Halle tobte, Sefaj hatte ein schon verloren geglaubtes Duell in den letzten Sekunden noch umgebogen. Und zur Pause für das Highlight dieses Kampfabends in der Ringer-Bundesliga gesorgt. Die 88er deklassierten die völlig überforderten Gäste aus Sachsen-Anhalt am Ende mit 27:2, ließen dem noch punktlosen Schlusslicht nicht den Hauch einer Chance. Es war eine rundum >>>mehr

Mainz 88 siegt souverän 27:2

Auf die leichte Schulter genommen haben die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 den KAV Mansfelder Land definitiv nicht. Gegen das noch punktlose Schlusslicht der Nordgruppe fuhren die von Beginn an hochkonzentriert agierenden 88er am vierten Kampftag einen ungefährdeten 27:2-Sieg ein. Der ASV steht mit nunmehr 6:2-Punkten gut da, bleibt auf Play-off-Kurs und überzeugte gegen den Tabellenletzten aus Sachsen-Anhalt auf ganzer Linie.
Mit Ausnahme von Youngster Wladimir Remel, der im 98 Kilo Freistil gegen Erik Thiele in einem packenden Kampf auf Augenhöhe in den Schlusssekunden unglücklich 2:7 unterlag, gewannen die Mainzer alle Duelle auf der Matte. Besonders heraus ragten dabei die beiden Schultersiege von Kiril Terziev – der im 75 Kilo Freistil seinen Gegner Marcus Breitschuh bereits nach 63 Sekunden bezwang – und Ilir Sefaj. Sefaj lag im 66 Kilo Freistil gegen den Griechen Markos Theodoridis quasi bis zur Schlusssirene 9:11 zurück und schulterte den völlig konsternierten Ostdeutschen im allerletzten Augenblick. >>>mehr

Warnung vor dem Schlusslicht

Im vergangenen November lieferten sich der Mainzer Publikumsliebling George Bucur (rechts) und Krysztof Bienkowski vom KAV Mansfelder Land einen packenden Kampf. Mit dem besseren Ende für Bucur. Auf einen solchen Ausgang hoffen die 88er erneut. Archivfoto: hbz/Schäfer/AZ

ASV Mainz 88 will krassen Außenseiter Mansfelder Land nicht unterschätzen
Auf dem Papier scheint die Sache klar. Völlig klar. Drei Kämpfe hat der KAV Mansfelder Land in dieser noch jungen Saison der Ringer-Bundesliga bislang absolviert. In allen drei Fällen verließ das Team aus Lutherstadt Eisleben die Matte als Verlierer. Insofern wäre alles andere als ein souveräner Heimsieg des ASV Mainz 88 über die Sachsen-Anhaltiner am kommenden Samstag (19.30 Uhr) eine faustdicke Überraschung. Um die angestrebte Play-off-Teilnahme nicht unnötig in Gefahr zu bringen, ist ein Erfolg vor eigenem Publikum für die 88er absolute Pflicht.
Eine Niederlage gegen Mansfelder Land wäre in der extrem ausgeglichenen Nordgruppe ein herber Rückschlag. Im Vergleich zu allen anderen Gegnern fallen die erst 2013 in die Bundesliga aufgestiegenen Ostdeutschen deutlich ab, haben sicher nicht das Niveau wie Köllerbach, Mömbris, Luckenwalde und Schifferstadt. Was sich auch in der Tabelle widerspiegelt: aktuell belegt der noch punktlose KAV den letzten Platz, für Mansfelder Land zählt einzig und allein der Klassenerhalt. Ganz andere Ziele haben sich die 88er gesetzt. Sie wissen um die Notwendigkeit, gegen den kommenden Gegner unbedingt gewinnen zu müssen. „Wir dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen bis zum Schluss konzentriert bleiben“, mahnt ASV-Chefcoach David Bichinashvili. Sollte das nicht der Fall sein, könne Mansfelder Land durchaus gefährlich werden. „So schlecht ist ihr Kader nicht, das hat man in den ersten Kämpfen schon gesehen“, sagt Bichinashvili, dessen Athleten nach dem kräftezehrenden Doppel-Kampftag vom vergangenen Wochenende langsam wieder die Belastungen im Training steigern. Spätestens ab Freitag beginnt dann die gezielte Vorbereitung >>>mehr

88er kassieren ersten Dämpfer

Enttäuschte Blicke: Chefcoach David Bichinashvili (links) und Neuzugang Beka Bujiashvili hier beim Heimkampf gegen den VfK Schifferstadt mussten mit dem ASV Mainz in Köllerbach die erste Pleite der Saison einstecken. Foto: hbz/ Kristina Schäfer/AZ

Mainzer Bundesligist unterliegt 9:12 beim KSV Köllerbach / Drei Debütanten für ASV auf der Matte
Zweimal hatte der ASV Mainz 88 das entscheidende Quäntchen Glück auf seiner Seite. Zweimal hatte sich der Ringer-Bundesligist in der neuen Saison bislang hauchdünn gegen seine Kontrahenten aus Mömbris und Schifferstadt durchsetzen können. Am dritten Kampftag der Nordgruppe war den Mainzern das Glück aber nicht hold – und es erwischte sie: Beim Titelaspiranten und sechsfachen deutschen Mannschaftsmeister KSV Köllerbach kassierte der ASV am Sonntagabend eine 9:12-Niederlage. Fünf Einzelsiege standen am Ende für die 88er zu Buche, fünf für die Saarländer. Weil der KSV seine Duelle unterm Strich aber etwas klarer gewann, mussten die Mainzer ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten.
Baglan zollt Gegner Respekt
Baris Baglan war entsprechend enttäuscht, zollte den von rund 600 Heimfans unterstützten Köllerbachern aber Respekt. „Es hat diesmal nicht sollen sein. Kompliment an die Gastgeber. Sie haben knapp, aber verdient gewonnen“, befand der Sportliche Leiter der 88er, die trotz ihrer ersten Pleite weiter auf Play-off-Kurs sind. „Wir sind auf einem guten Weg, sind oben mit dabei und haben die >>>mehr

Korpasi wird erneut zum Helden

Ein ganz starker Auftritt: Wladimir Remel (rechts) trug mit seinem Erfolg über Riza Yildirim entscheidend zum 88-Sieg bei. Foto: hbz/Schäfer/AZ

ASV Mainz 88 bezwingt VfK Schifferstadt nach dramatischen Schlusssekunden hauchdünn 14:13
Völlig ausgepumpt und erschöpft saß Balint Korpasi auf einer Bank und rang nach Luft. Der Ungar hatte sich komplett verausgabt und war körperlich am Limit angelangt. Doch sein unbändiger Wille und Einsatz hatten sich einmal mehr gelohnt: Korpasi wurde erneut zum Helden der Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88. Weil er den alles entscheidenden zehnten Kampf im 75 Kilo Greco mit einem fulminanten 15:0-Sieg gegen Kristof Banczyk vorzeitig technisch überlegen gewann, drehten die 88er ihre Heimpremiere der neuen Saison doch noch zu einem hauchdünnen 14:13-Erfolg gegen den alten Rivalen VfK Schifferstadt.
Halle wird zum Hexenkessel
Die Mombacher Halle „Am Großen Sand“ tobte, war nach Korpasis Weltklasse-Auftritt komplett aus dem Häuschen. Während der Großteil der rund 650 Zuschauer die Sportstätte in einen brodelnden Hexenkessel verwandelte, schauten die mitgereisten Schifferstädter Anhänger ziemlich bedröppelt drein. Noch nach dem neunten Kampf jubelte der VfK, hatte Miroslav Kirov im Duell der >>>mehr

88er wollen wieder über sich hinauswachsen

Auf solche Aktionen wie von Kiril Terziev (links) gegen Adelhausens Kevin Henkel hofft der ASV auch in der neuen Saison. Archivfoto: hbz/Schwarz/AZ

ASV Mainz startet in neue Bundesliga-Saison / Kader ist in beiden Stilarten verstärkt worden / Zum Auftakt wartet gleich ein Kracher

Viermal Halbfinale in den vergangenen vier Jahren. Als Krönung der deutsche Mannschaftsmeistertitel 2013: Der ASV Mainz 88 gehört längst wieder zur Ringer-Elite in der Bundesrepublik, hat zuletzt eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben und mit enormer Konstanz überzeugt. Vor dem Auftakt der neuen Runde, an deren Ende für die 88er mindestens der Einzug in die zweite Gruppenphase stehen soll, hat die AZ die Ausgangslage und Aussichten des ASV analysiert. Fakt ist: Um wieder weit zu kommen, dürfen sich die Mainzer in der Bundesliga bereits in der regulären Saison in der Nordgruppe keine Schwächen erlauben.

Die Mannschaft: Mit dem frisch gebackenen Vize-Weltmeister Selim Yasar (Türkei/86/98 Kilo Freistil), dem WM-Dritten Geno Petriashvili (Georgien/130 Kilo Freistil) und Junioren-Europameister Hannes Wagner (86 Kilo Greco) haben die vom neuen Kapitän Konstantin Völk angeführten 88er gleich mehrere Hochkaräter verpflichtet. Weitere Talente wie der Pole Tomasz Ogonowski (66 Kilo Freistil) und der Deutsche Roland Schwarz (75/86 Kilo Greco) ergänzen den Kader. Auch die Zugänge Kansu Ildem (Türkei/86 Kilo Greco), Mehmet Kasim Aras (130 Kilo Greco), Hammet Rüstem (Türkei/61 Kilo Greco), Ferhat Tekin (Türkei/57 Kilo Greco) und Beka Budzhiashvili (Georgien/57/61 Kilo Freistil) verschaffen den Mainzern auf der Matte insgesamt mehr Variabilität. Ausfälle können besser kompensiert werden. >>>mehr

Saisonheft 2015/16

Holen Sie sich am kommenden Samstag, das neue Saisonheft mit der Mainzer Allgemeinen Zeitung.

Das lange Warten hat ein Ende. Am 19.09.2015 geht die Bundesligasaison für den ASV Mainz 88 wieder los. Im Vorfeld haben sich unsere Redakteure mächtig ins Zeug gelegt, um Sie auf dem Laufenden zu halten. Denn pünktlich eine Woche vor dem Saisonstart erscheint unser Saisonheft 2015 am Samstag, den 12.09.2015 als kostenlose Beilage in der Mainzer Allgemeinen Zeitung. In dieser Zeitschrift erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um den ASV. Darüber hinaus hat unser Redaktionsteam in diesem Jahr zahlreiche Interviews geführt, sodass Sie neben dem Gespräch mit der Sportlichen Leitung, ein Interview mit drei Neuzugängen, sowie die Ziele des Teamkapitäns Konstantin Völk erwarten. Des Weiteren erhalten Sie nur mit dem Saisonheft sehr ausführlich alle Informationen zu dem gesamten Mainzer Kader, von der Bundesligamannschaft bis zum Jugendteam. Erfahren Sie zudem mehr über die stärkste Liga Europas... Das und noch vieles mehr finden Sie im diesjährigen Saisonheft. Nur am Samstag, den 12.09.2015 in ihrer Mainzer Allgemeinen Zeitung.

ASV Mainz 88 absolviert Trainingslager mit Aalen

Schwitzen für den Erfolg: Nach ihrem gemeinsamen Trainingslager posieren die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 und des KSV Aalen im Weisenauer Athletikzentrum. Mit dabei auch ASV-Chefcoach David Bichinashvili (ganz rechts) und der Sportliche Leiter der 88er, Baris Baglan (Zweiter von rechts). Foto: Peter Bilge

Im zwischen Ingelheim und Gau-Algesheim gelegenen Spaß- und Erlebnisbad Rheinwelle gibt es auch eine Saunawelt. Das ist soweit bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass die Saunen nicht nur zum Entspannen beliebt, sondern auch dazu dienlich sind, verhärtete Muskulatur wieder geschmeidig zu machen. Genau das Richtige also für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 und des KSV Aalen, die am vergangenen Wochenende körperlich an ihre Grenze gingen. Zum Abschluss ihres gemeinsamen Trainingslagers nutzten die rund 40 Athleten beider Vereine die Vorzüge der Rheinwelle, um ihre geschundenen Körper wieder auf Vordermann zu bringen.

Drei Tage lang geackert

Rund vier Stunden weilten die 88er und ihr Liga-Rivale aus der Südstaffel im Erlebnisbad. Schwimmen, Aufgüsse und Regeneration stand auf dem Programm. Knapp drei Wochen vor dem Saisonauftakt bei der RWG Mömbris-Königshofen hatte der ASV mit seinem zweiten Trainingslager einen weiteren Schwerpunkt der Vorbereitung gesetzt. Drei Tage lang ackerten die Mainzer mit ihren Aalener Konkurrenten im Weisenauer Athletikzentrum. Gaben auf und abseits der Matte alles, um sich auf den Punkt in Form zu bringen. „Für beide Vereine war dieses Trainingslager absolut >>>mehr

Hannes Wagners nächster Coup

Hannes Wagner (links) hat seine Gegner stets fest im Griff. Die 88er erwarten sich eine Menge von ihrem Top-Talent. Archivfoto: Voll/AZ

Neuzugang des ASV Mainz 88 wird Dritter bei Junioren-WM in Brasilien / 88er vor zweitem Trainingslager
MAINZ/SALVADOR DA BAHIA - Gemessen an seinen jüngsten Erfolgen können die Fans von Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 eine Menge von diesem Mann erwarten: Nach seinem EM-Triumph in Istanbul hat 88-Neuzugang Hannes Wagner nun auch bei der Junioren-WM in Brasilien nachhaltig aufhorchen lassen. Der Ex-Lichtenfelser, eines der Top-Talente unter den deutschen Ringern schlechthin, hat sich in Salvador da Bahia bei den Welt-Titelkämpfen die Bronzemedaille in der 74-Kilo-Klasse gesichert. Greco-Spezialist Wagner kämpfte sich über die Hoffnungsrunde zu Edelmetall und gewann den Kampf um Bronze denkbar knapp.
Bemerkenswerter Erfolg
Gegen den Schweden Alex Kessidis stand das Duell nach zwei Runden auf des Messers Schneide 4:4, ehe Wagner aufgrund der letzten Wertung am Ende jubeln durfte. Ein weiterer bemerkenswerter Erfolg für >>>mehr

Gemeinsame Sache gemacht

ASV Mainz 88 absolviert erstes von zwei Trainingslagern mit Bundesliga-Rivalen KSV Aalen

AALEN/MAINZ - Im regulären Bundesliga-Betrieb sind sie erbitterte Gegner auf der Matte – doch in der Vorbereitung auf die neue Saison machen beide gemeinsame Sache: Gleich zweimal bestreiten die Ringer-Teams das ASV Mainz 88 und des KSV Aalen im Vorfeld der Mitte September beginnenden Runde ein gemeinsames Trainingslager, um sich unter Wettkampfbedingungen den Feinschliff zu holen. Vergangenes Wochenende fanden die ersten gemeinsamen Einheiten statt. Eine in der Bundesliga absolut ungewöhnliche Maßnahme, von der sich die 88er jedoch viel versprechen.

Enge Verbindung zur Ostalb

Das sportliche Niveau beider Mannschaften ist hoch, die Intensität des Trainings enorm. Gute Voraussetzungen also, um den Ernstfall zu proben. Dass die Mainzer, die in der Nordgruppe der Liga antreten, mit den in der Südstaffel beheimateten Aalenern gemeinsam trainieren, ist fast schon eine kleine Tradition. Bereits zum dritten >>>mehr

Intensität wird stetig gesteigert

Wollen möglichst bald wieder jubeln: 88-Sportchef Baris Baglan (links) und Trainer David Bichinashvili (Dritter von links) sind mit den Bundesliga-Ringern mitten in der Saisonvorbereitung. Archivfoto: hbz/Henkel/AZ

Für ASV Mainz 88 beginnt langsam die heiße Phase der Vorbereitung / Zwei Trainingslager mit KSV Aalen
MAINZ - Die Saison rückt näher. Zwar ist der erste Kampftag in der Ringer-Bundesliga derzeit noch ein ganzes Stück entfernt – die Weichen für den Auftakt gegen die RWG Mömbris-Königshofen Mitte September sind beim ASV Mainz 88 aber längst gestellt. Cheftrainer David Bichinashvili hat die verbleibende Zeit bis zum Beginn der neuen Runde genau periodisiert, einen exakt festgezurrten Plan erarbeitet. Aktuell schinden sich die 88er körperlich, um für die anstehenden Herausforderungen gewappnet zu sein. Schließlich wird die Nordgruppe der Bundesliga erneut kein Zuckerschlecken.
Derbys mit Schifferstadt
Neben Mömbris-Königshofen wartet mit dem KSV Köllerbach ein weiteres Schwergewicht der Szene auf den ASV. Auch die Duelle gegen den Luckenwalder SC und das prestigeträchtige Rheinland-Pfalz-Derby gegen den alten Rivalen VfK Schifferstadt, der von der Süd- in die Nordgruppe gewechselt ist, dürften den Mainzern auf der Matte alles abverlangen. In den vergangenen Jahren standen die 88er stets mindestens im Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Um daran anknüpfen zu können, wird die Vorbereitung nun spürbar intensiver. >>>mehr

Baris Baglan zieht positives Fazit

88er bei Europaspielen in Baku erfolgreich
Aus sportlicher Sicht waren die Europaspiele in Baku (Aserbaidschan) für die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 ein Erfolg: Gleich fünf Teilnehmer aus Mainz standen am Kaspischen Meer bei den internationalen Wettbewerben auf der Matte – und das mit Ertrag: Zweimal Silber, einmal Bronze und zwei fünfte Plätze standen am Ende aus Sicht der 88er zu Buche. Die starken Resultate gegen hochkarätige Konkurrenten machen Baris Baglan mächtig stolz.
Sportlicher Leiter zufrieden
Der Sportliche Leiter der 88er – von uns im Bildtext des gestrigen Artikels irrtümlich als Cheftrainer bezeichnet – zieht ein rundum positives Fazit der Premiere der Europaspiele. Auch wenn die Wettbewerbe sportpolitisch umstritten waren. „Aus Ringer-Sicht war es für unsere Jungs ein absolutes Highlight, dort >>>mehr

Enger Draht in den Kaukasus

ASV Mainz 88 nutzt seine Kontakte, um Junioren-Weltmeister Petriashvili zu verpflichten
Die weltweiten Kontakte von David Bichinashvili und Baris Baglan sind nichts Neues. Wenn der Chefcoach und der Sportliche Leiter von Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 ihre Fühler ausstrecken, um potenzielle Neuzugänge für ihren Kader zu beobachten, hilft ihnen ihr globales Netzwerk. So auch diesmal: In Georgien, der ursprünglichen Heimat von Bichinashvili, wurden die 88er fündig. Mit Geno Petriashvili haben sie einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Der 21-Jährige holte 2013 WM-Bronze, wurde im selben Jahr Junioren-Weltmeister im Schwergewicht und obendrein georgischer Landesmeister (die AZ berichtete).
Mit ihm soll der ASV-Kader in der Mitte September beginnenden Saison noch breiter aufgestellt sein. „Geno ist ein junger Mann mit enormem Potenzial. In der Bundesliga ist die Qualität gerade im Schwergewicht in den letzten Jahren wahnsinnig gestiegen. Da wird uns Geno sehr helfen“, ist Baris Baglan überzeugt. Der erst 21-jährige Georgier ist ein hungriger Ringer, agiert auf der Matte stets offensiv und explosiv, ist trotz seines Gewichts beweglich und flink. „Er agiert ähnlich wie ein Halbschwergewichtler“, ist Baglan voll des >>>mehr

Junioren-Weltmeister verstärkt den ASV

Neuzugänge für Mainzer Bundesligisten
Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 hat zwei weitere Neuzugänge für seine Mannschaft an Land gezogen. Die 88er verpflichteten den Georgier Geno Petriashvili (21), der bei den Europaspielen in Baku (Aserbaidschan) die Bronzemedaille im Schwergewicht geholt hat und im Jahr 2013 WM-Dritter und Junioren-Weltmeister geworden ist.
Außerdem wird der Pole Tomasz Ogonowski (21) künftig für den ASV im 66 Kilo Freistil auf die Matte gehen. Der Junioren-Europameister 2014 soll hin und wieder für den Mainzer Publikumsliebling George >>>mehr

Berenhardts großer Wurf

Alles im Griff: Routinier Wladimir Berenhardt (rechts), hier in einem früheren Kampf gegen Mahmut Cavasoglu, behielt die Nerven und schnappte sich in Aschaffenburg den DM-Titel. Archivfoto: hbz/Schäfer /AZ

Kämpfer des ASV Mainz 88 wird deutscher Einzelmeister

Mit Wladimir Berenhardt hat der ASV Mainz 88 künftig einen amtierenden deutschen Meister im 66 Kilo Greco in seinen Reihen. Der Routinier des Ringer-Bundesligisten erkämpfte sich bei den Einzelmeisterschaften in Aschaffenburg nach starken Leistungen auf der Matte die Goldmedaille. Im Finale behielt Berenhardt die Oberhand und hielt Patrick Sorg (KG Baienfurt) souverän in Schach. Neuzugang Kasim Aras gewann zudem Silber für die 88er. Er kämpfte sich im Greco-Schwergewicht bis ins Finale und unterlag dort Titelverteidiger Eduard Popp (Neckargartach).

Nach den beiden Bronzemedaillen eine Woche zuvor bei der Freistil-DM durch Konstantin Völk und Wladimir Remel haben somit gleich vier Mainzer Athleten Edelmetall auf nationaler Ebene geholt. Entsprechend zufrieden mit der Ausbeute war denn auch Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV: „Wir sind alle sehr stolz, dass wir den ASV und auch den Schwerathletik-Verband Rheinhessen so gut vertreten konnten bei den deutschen Meisterschaften“, unterstrich Baglan. 88-Chefcoach David Bichinashvili, seines Zeichens auch Landestrainer, war nicht minder froh über die Auftritte der Mainzer Vertreter. Aus denen Berenhardts Triumph natürlich herausragte. >>>mehr

WLADIMIR BERENHARDT - DEUTSCHER MEISTER 2015

Herzlichen Glückwunsch

Bei den deutschen Meisterschaften im Greco in Aschaffenburg hat Wladimir Berenhardt in der Klasse bis 66 Kilo sich den Titel gesichert. Wladimir bezwang im Finale Patrick Sorg (KG Baienfurt).
Kasim Aras belegte den 2. Platz in der 130 kg Klasse, er musste sich wie im Vorjahresfinalkampf Eduard Popp (VfL Neckargartach) geschlagen geben.


Herzlichen Glückwunsch

Glückwunsch an Konstantin Völk und Wladimir Remel, beide haben heute bei den Deutschen Meisterschaften in Nendingen den dritten Platz belegt.

Gutenberg Marathon Mainz 2015

ASV Mainz 88, auch dieses Jahr ehrenamtlich beim Gutenberg Marathon in Mainz am Start. Jedoch nicht nur als Ordner und Helfer, sondern auch aktiv auf der Laufstrecke...ein Super-Team, meisterlich, meenzerisch, einzigartig, eben Mainz 88 !!!

Mann mit großer Perspektive

ASV Mainz 88 hat mit Neuzugang Hannes Wagner ein deutsches Top-Talent an Land gezogen

Dieser eine Auftritt hat nachhaltig Eindruck beim ASV Mainz 88 gemacht: Als Hannes Wagner in der vergangenen Saison in der Ringer-Bundesliga mit dem AC Lichtenfels gegen die 88er antrat, zeigte der 19-Jährige, was in ihm steckt. Bereitete dem Mainzer Weltklasse-Athleten Balint Korpasi aus Ungarn Probleme auf der Matte. Forderte ihn. Spätestens da war den Verantwortlichen klar, dass Wagner über enormes Potenzial verfügt. Die 88er blieben am amtierenden deutschen Junioren-Meister in der Klasse bis 74 Kilo dran, verloren ihn nicht mehr aus den Augen. Mit Erfolg: Künftig wird Hannes Wagner für Mainz ringen. >>>mehr

88er verpflichten Hannes Wagner

Mainzer Bundesligist mit Neuzugang

Dem ASV Mainz 88 ist die Verpflichtung eines echten Hochkaräters gelungen: Am Mittwochabend verkündete der Ringer-Bundesligist den Wechsel von Top-Talent Hannes Wagner an den Rhein. Der amtierende deutsche Juniorenmeister im griechisch-römischen Stil in der Klasse bis 74 Kilo kommt vom Mainzer Ligakonkurrenten AC Lichtenfels zu den 88ern und gilt als Athlet mit großer Perspektive.

Im Jahr 2014 wurde Wagner sowohl bei der Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft jeweils >>>mehr

Das Kollektiv ist der Star

Hatten sichtlich gute Laune (von links nach rechts): Die 88er um ihren Sportlichen Leiter Baris Baglan, Trainer David Bichinashvili, die Kämpfer Magomed Salavatov, Ilir Sefaj und Oleg Motsalin, Neuzugang Roland Schwarz, Kapitän Konstantin Völk sowie Mannschaftsarzt Dr. Michel Abdollahnia und Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu Foto: hbz/Judith Wallerius /AZ

ASV Mainz 88 präsentiert neuen Kader und will Konkurrenz auch künftig ein erbitterter Gegner sein
Emotionale, spannungsgeladene Szenen flimmerten über die Leinwand. Szenen von den erfolgreichen Kämpfen des ASV Mainz 88. Von der prickelnden Atmosphäre, die herrscht, wenn die Bundesliga-Ringer vor heimischen Publikum einen Kampf gewinnen. Vom besonderen Draht zwischen Zuschauern und Team. Eben von all dem, was die 88er sich auf die Fahne geschrieben haben: Leidenschaft, Einsatz, Verbundenheit. Mit genau diesen Attributen, die im Verlauf der Mannschaftspräsentation in kleinen Filmen lebendig wurden, will der ASV seinen Rivalen auch in der kommenden Saison wieder ein erbitterter Gegner sein.

Erster Kampf in Mömbris

Bis zum Auftakt am 19. September bei der RWG Mömbris-Königshofen gehen zwar noch einige Monate ins Land. Die Weichen für eine erfolgreiche Runde haben sie im Weisenauer Athletikzentrum aber schon jetzt gestellt. In seiner Heimstätte stellte der deutsche Mannschaftsmeister von 2013 beim Tag der offenen Tür seinen Kader vor. Alleine acht Neuzugänge sind darunter. Das Gros des bisherigen Teams konnte gehalten werden, wird auch künftig für die 88er auf der Matte stehen. Lediglich der Verlust von Greco-Spezialist Pascal Eisele (nach Adelhausen) schmerzt. >>>mehr

Identifikation als Faustpfand

ASV MAINZ 88 Chefcoach Bichinashvili und Sportlicher Leiter Baglan setzen auf verschworene Einheit
MAINZ - Die Konkurrenz schläft nicht. Und hat vielfach deutlich mehr Budget im Rücken. Ein Phänomen, kein Problem. Zumindest aus Sicht von Baris Baglan. Denn der Sportliche Leiter des ASV Mainz 88 denkt gar nicht daran, deshalb zu jammern. „Wir müssen eben weiterhin eine gewisse Kreativität an den Tag legen, um gegen Mannschaften mit mehr finanziellen Möglichkeiten mithalten zu können“, gibt Baglan jene Zielsetzung aus, die die Mainzer Ringer auch in Zukunft verfolgen werden.
110 Prozent Einsatz
Identifikation mit Team und Verein – das war dem ASV auch bei der Verpflichtung der Zugänge in diesem Jahr besonders wichtig. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder authentisch vorgelebt und eindrucksvoll gezeigt, dass unsere Athleten dieses Anforderungsprofil verinnerlicht haben“, sagt Baglan. Mit dieser besonderen Identifikation, verbunden mit 110 Prozent Einsatz und dem Publikum im Rücken soll vermeintlich stärkeren Gegnern auch in Zukunft erfolgreich ein Schnippchen geschlagen werden. Dass mit Daigoro Timoncini (98/130 Kilo Greco) zudem ein Athlet wieder auf der Matte steht, der diese Philosophie wie kein zweiter Ringer lebt, könnte den Mainzern zusätzlich in die Karten spielen. Timoncini musste vergangene Saison verletzt zuschauen, der Italiener steht nun aber wieder zur Verfügung. „Für den sozialen Klebstoff des Teams ist er sehr wichtig, er ist wie ein kleiner Neuzugang für uns“, hebt Baglan Timoncinis Wert hervor. >>>mehr

ASV Mainz und Cinestar Mainz feiern Partnerschaft

Als erstes Zeichen für die Partnerschaft mit dem Cinestar trafen sich Vorstand, Kader und Fans des ASV Mainz 88 gestern Abend im Residenz/Prinzess Kino, um sich gemeinsam den Hollywood Streifen "Foxcatcher" anzusehen. Nach erfolgter Autogrammstunde ab 18.00 Uhr mit den ASV-Ringerstars wurde der gemütliche Teil des Abends bei Softdrink und Popcorn eingeläutet. Ein rundum gelungener Abend für alle Beteiligten!

ASV Mainz und Cinestar Mainz feiern Partnerschaft

ASV Mainz 88 und Cinestar Mainz feiern Partnerschaft bei der Aufführung des Kinofilms „Foxcatcher“
Ihre Gemeinsamkeiten sind nicht von der Hand zu weisen: Sie begeistern und wecken Emotionen bei ihrem Publikum, schenken ihnen schöne Augenblicke der Leidenschaft und Momente voller Mitgefühl. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis der Mainzer Traditionsverein und der Mainzer Kinobetreiber zusammenfanden, um gemeinsam eine Partnerschaft einzugehen. Eingefädelt hat das Moatix Media mit Ihrem Geschäftsinhaber Mustafa Atik, die seit Jahresbeginn für den ASV Mainz 88 arbeitet.
Am 26. Februar 2015 um 18:00 Uhr wollen die neuen Partner im Rahmen einer Autogrammstunde mit den beliebten Ringerstars ihre neue Zusammenarbeit vorstellen und im Anschluss daran einen Kinofilm aufführen.
Da kommt es wie gerufen, dass ein aktueller Kinostreifen anläuft, der das Leben zweier Ringerlegenden vorstellt: „Foxcatcher“ erzählt die Geschichte von den Brüdern David und Mark Schultz, die beide erfolgreich Goldmedaillen bei den olympischen Spielen errangen.
Seien Sie dabei und reservieren Sie sich noch heute Ihren Platz im Kino Residenz/Prinzess, denn die Plätze sind begrenzt!
"Foxcatcher" wird in im Residenz / Prinzess Kino nur an diesem Donnerstag einmalig ausgestrahlt.
hier der link zum Kino: http://www.cinestar.de

Siegertypen !

1 . Platz George Bucur
Rumänische Meisterschaften
14.02.15
Bucarest (ROM)

1. Platz Elizbar Odikadze
Takhti Cup
Freistil Männer 12./13.02.15
Kermanshah (IRI)

1. Platz Kiril Terziev
Dave Schultz Memorial
Freistil Männer 28.01.15
in Colorado Springs (USA)

Moatix Media wird neuer Partner des ASV Mainz 88

Neben der Sponsoring Beratung innerhalb der 1. und 2. Fußball Bundesliga, berät Moatix Media mit Mustafa Atik nun auch den ASV Mainz 1888 e.V.

Mit qualifiziertem Kontaktnetzwerk und gezielten Vermarktungskonzepten soll sowohl die erfolgreiche Positionierung in der Sportlandschaft des Ringsports, als auch die wirtschaftliche Stabilität des ASV Mainz 88 weiterhin erfolgreich gesichert und ausgebaut werden. Als Agentur mit eigener Produktionsmaschinerie bietet Moatix Media maßgeschneiderte Lösungen für TV-, Online-, Print-, Radio- und Kinowerbung, während sich wandelnde Verhaltensweisen der Zielgruppen immer wieder aktuell unter die Lupe genommen werden.

Der ASV Mainz 88 freut sich auf eine sicherlich konstruktive Zusammenarbeit mit Moatix Media.

http://www.moatix.com/

ASV Mainz 88 zieht positive Saisonbilanz

Alles gegeben: ASV-Cheftrainer David Bichinashvili (vorn) und der Sportliche Leiter der 88er, Baris Baglan, sind bei allen Kämpfen mit Herzblut dabei. Nun blicken sie gemeinsam in die Zukunft. Archivfoto: Timo Schwarz/AZ

Beim Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen, das an diesem Wochenende mit dem Hinkampf zwischen Nendingen und Weingarten über die Bühne geht, ist Bundesligist ASV Mainz 88 nur Zuschauer. Nach ihrem Halbfinal-Aus gegen die Nendinger blicken die 88er nach vorne. Mit dieser Zeitung sprachen Chefcoach David Bichinashvili und der Sportliche Leiter Baris Baglan über verpasste Chancen, den Teamgeist der Mainzer und die Ziele für die kommende Saison.
Herr Bichinashvili, sie waren nach dem Ausscheiden in Nendingen tief enttäuscht. Wie weh tut es eine Woche danach, beim Finale nicht dabei zu sein?
David Bichinashvili: Es geht weiter. Wir wollen nicht mehr zurückblicken. Natürlich haben wir unsere Fehler analysiert, es war mehr möglich. Das wissen wir. Wenn ich ehrlich bin, ärgert mich die Niederlage immer noch, denn wir hätten es schaffen können. Aber wir schauen nun nach vorne. >>>mehr

ASV Mainz 88 unterliegt ASV Nendingen

Der ASV-Ringer George Bucur bei seinem Kampf gegen den ASV Nendingen. Foto: Helmut Bucher

Gegensätzlicher hätten die Bilder kaum sein können. Hier die jubelnden Nendinger, die mit ihren Fans ausgelassen die La-Ola-Welle machten, Greco-Spezialist Frank Stäbler feierten und vor Freude im Kreis über die Matte hüpften. Dort die zutiefst enttäuschten Mainzer, die sich gegenseitig Trost spendeten und die Köpfe hängen ließen.
Es war der Schlusspunkt unter einem spektakulären Ringsport-Duell, das die 88er im Halbfinal-Rückkampf der Bundesliga am Ende mit 10:13 verloren. Nach einem Kampf, in dem die Rheinhessen vor 2.000 Zuschauern in der aufgeheizten Arena Geisingen den durchaus möglichen Einzug ins Finale verpassten.
Unglücklich, irgendwie auch unnötig. Wie auch ASV-Chefcoach David Bichinashvili befand. Er kauerte am Ende gefrustet auf einer Bank, vergrub das Gesicht in seinen Händen, musste erstmal einige Minuten alleine sein. „Es ist unglaublich schade, mich ärgert die Niederlage sehr. Wir haben den Schultersieg von Pascal Eisele nicht nutzen können und unsere Chancen insgesamt nicht genutzt“, haderte der 88-Trainer. >>>mehr

ASV glaubt an die große Sensation

Gleich darf gejubelt werden: So wie hier bei Ismail Güzels Schultersieg im Hinkampf wollen die 88er um Chefcoach David Bichinashvili (Mitte) und Sportdirektor Baris Baglan (links) auch in Nendingen wieder feiern. Und den Finaleinzug auswärts perfekt machen. Foto: hbz/Henkel / AZ

Mainz 88 will 9:10-Rückstand gegen Nendingen im Halbfinal-Rückkampf noch wettmachen

Bislang ist es in dieser Saison in der Ringer-Bundesliga noch keiner Mannschaft gelungen, den ASV Nendingen auswärts zu schlagen. Wenn der ASV Mainz 88 ins Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft einziehen will, muss er daran unbedingt etwas ändern. Nur wenn die 88er am Samstag (Kampfbeginn 19.30 Uhr) in der Arena Geisingen gewinnen und den amtierenden Titelträger vor dessen Publikum in Schach halten, können sie ihren 9:10-Rückstand aus dem Halbfinal-Hinkampf vom vergangenen Wochenende noch wettmachen. Die AZ hat die Ausgangslage vor dem Showdown analysiert.

Die Vergangenheit: Bereits in den Jahren 2013 und 2014 standen sich Mainz und Nendingen im Halbfinale gegenüber. 2013 gewannen die Mainzer nach 20 Kämpfen mit 39:38. Den Hinkampf in Nendingen verloren sie hauchdünn mit 19:20, siegten zuhause mit 20:18. Im vergangenen Jahr war für die 88er nichts zu holen: einem 13:16 in Nendingen folgte eine 12:18-Pleite in Mombach. Fakt ist also, dass die Mainzer auswärts zweimal unterlegen waren. Allerdings jeweils nur knapp. >>>mehr

„Werden wieder wahrgenommen“

TOLGA SANCAKTAROGLU ASV-Vorsitzender setzt in Nendingen auf Unterstützung der Mainzer 88-Fans
Vor dem Auswärtskampf gegen den ASV Nendingen setzen Mainz 88-Chef Tolga Sancaktaroglu und der gesamte Verein darauf, dass möglichst viele Mainzer die Ringer nach Südschwaben begleiten. Mit dieser Zeitung sprach Sancaktaroglu über die Fans, die gestiegenen Zuschauerzahlen der 88er und die Notwendigkeit einer Großsporthalle in Mainz.
Herr Sancaktaroglu, wie viele Anhänger werden den ASV Mainz 88 zum Halbfinal-Rückkampf begleiten?
Was privat organisierte Tickets und Fahrgemeinschaften angeht, haben wir keinen Überblick, Wir als Verein haben wieder zwei Busse organisiert, wie schon vor unserem Kampf in Adelhausen. Das alleine sind rund 100 Fans. Ich hoffe, dass uns bis zu 200 Mainzer vor Ort unterstützen.
Welche Rolle können die Fans gegen Nendingen spielen? >>>mehr

Energiereiche Kooperation in Mainz

Andreas Jörissen (EWR) und Roman Pavlik (ASV Mainz 88)

Athletik Sport Verein und EWR machen gemeinsame Sache
Bis zum Halbfinale haben es die Mainzer in diesem Jahr wieder geschafft: In der Rückrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen kämpft der ASV Mainz 88 am kommenden Wochenende gegen den ASV Nendingen.
Passend zu dieser energiegeladen Zeit des Vereins erhält er Unterstützung von EWR, dem rheinhessischen Energiedienstleister. Gestern besiegelten die beiden neuen Partner den Kooperationsvertrag im Mainzer Energiekaufhaus von EWR. Und auch für die nächste Saison steht das regionale Unternehmen schon als Förderer in den Startlöchern.

Jugendarbeit wird groß geschrieben
„Unsere Ringer und das Publikum bei den Kämpfen stecken immer voller Energie, daher passt EWR auch gut zu uns als Partner“, erläuterte Tolga Sancaktaroglu, erster Vorsitzender des ASV Mainz. Auch EWR-Regionalleiter Andreas Jörissen ist sich sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben: „Uns beeindruckt nicht nur das hohe sportliche Niveau, sondern auch das hervorragende Engagement für die Jugend in Mainz“, erklärte er. So gestaltet der Verein in sechs Mainzer Schulen das Projekt „Raufen nach Regeln“ – mit dieser Initiative hilft der ASV, die Energie der Kinder und Jugendlichen gezielt „auf die Matte zu bringen“, um so mögliches Aggressionspotenzial abzubauen. Der Verein hat rund 100 aktive Mitglieder und ist schon seit vielen Jahren fester Bestandteil der Bundesliga.

Halbfine Online LIVE

Liebe Ringsport-Fans,

folgende Information die uns moatix media, Betreiber von www.ringen1.de,  gegeben hat, möchten wir Euch weiterleiten.
moatix media: "Die ß-Version und der Testlauf zur ersten Livestream-Online-Übertragung eines Halbfinalkampfes um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in HD-Qualität war äußerst erfolgreich. Aus 17 Ländern schalteten sich in den Spitzenzeiten bis zu 1700 Zuschauer (eine Abriegelung von Seiten moatix media war erforderlich um den Server nicht kontinuierlich abstürzen zu lassen) online, um sich den packenden Kampf der letztjährigen Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 vs ASV Nendingen, anzuschauen. Der gesamte Aufwand konnte in Kooperation mit dem ASV Mainz 88 kostenlos angeboten werden und soll ausgeweitet werden, um evtl. das Finale bereits mit einem größeren Server einer größeren Zuschauermenge weltweit anbieten zu können."

Der ASV Mainz 88 ist stolz darauf mit moatix media einen kompetenten Partner an dem gestrigen Abend an der Seite zu gehabt zu haben, um ein Novum in Ring-Deutschland präsentieren zu können. Etwaige Kinderkrankheiten werden zukünftig ausgemerzt, um der Ringsportgemeinde weiterhin attraktiven Ringsport aus Mainz anbieten zu können, dann auch weltweit online-live und in HD.

ASV Mainz 1888 e.V.

Ringer des ASV Mainz 88 verlieren knapp

Da packt Ismail Güzel seinen Gegner und bringt den ASV Mainz 88 nach zwei Kämpfen per Schultersieg 4:1 in Führung. Foto: Andreas Riechert / AZ

Für den ASV Mainz 88 ist der Traum vom Einzug ins Finale der Ringer-Bundesliga in die Ferne gerückt: Die 88er verloren den Vorkampf des Playoff-Halbfinales gegen den amtierenden Deutschen Meister ASV Nendingen vor eigenem Publikum in Mombach knapp mit 9:10. In Nendingen wird es am kommenden Samstag nur extrem schwer, das Duell noch umzubiegen.
Insgesamt gewann der ASV nur vier von zehn Kämpfen. Ismail Güzel schulterte Ex-Weltmeister Balazs Kiss im 130 Kilo Greco, George Bucur besiegte Alexander Semisorov im 66 Kilo Freistil mit 3:0. Und auch Kiril Terziev und Balint Korpasi schlugen ihre Gegner Saba Khubezhty und Frank Stäbler jeweils mit 1:0. Die weiteren Kämpfe auf der Matte in der aus allen Nähten platzenden Sporthalle am Großen Sand entschieden die mit etlichen Weltklasse-Athleten angetretenen Nendinger für sich. >>>mehr

Stellungnahme des ASV Mainz 88

Der ASV Mainz 88 ist sich der Brisanz der aktuellen Situation bewusst, jedoch hat der Verein auch eine Verpflichtung seinen Sponsoren, Fans und Sportlern gegenüber. Da es zur aktuellen vom DRB organisierten Ligenstruktur keine Alternative gibt, hat sich der Verein nach Gesprächen mit Sponsoren, anderen Vereinsvertretern, Sportrechtlern dazu entschlossen sich regulär zu melden und aus den Widrigkeiten die es zugegebenermaßen aktuell gibt, das Beste zu machen.
Der eingeschlagene Weg der anderen Bundesligavereine ist konzeptionell nicht ausgearbeitet und somit für den ASV Mainz 88 nicht gangbar, auch wenn der ASV Mainz 88 viele der aktuell geforderten Maßnahmen der "unter Vorbehalt" gemeldeten Vereine selbstverständlich teilt.
Der ASV Mainz 88 wird den weiteren Verlauf genauestens beobachten und ist für Gespräche in alle Richtung offen. Dies haben die ASV-Vertreter auch den anderen Bundesligisten offiziell so mitgeteilt. Der ASV Mainz 88 will den Dialog suchen. Es ist keine Aktion gegen die Solidargemeinschaft, wie es nun dargestellt wird. Jedoch will der ASV Mainz 88 den schönsten Sport der Welt auf höchstem Niveau weiterführen und sieht aktuell keine vernünftige Alternative nach dem Beispiel DFB/DFL oder andere (Handball, Tischtennis, Eishockey). Deshalb muss die Devise heißen: zusammen kommen und schnell eine Lösung finden...

Vorstand ASV Mainz 88

Ringer mit guter Perspektive

Fest im Griff: Pascal Eisele (rechts) umklammert den Köllerbacher Jan Fischer. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel /AZ

PASCAL EISELE Greco-Spezialist des ASV Mainz 88 gehört der Nationalmannschaft an
MAINZ - Irgendwie war von vornherein klar, dass Pascal Eisele und Mainz gut zusammenpassen. Schon als Schüler besuchte der kleine Pascal die Stadt, weilte mit seinen Klassenkameraden in der Jugendherberge und fand Gefallen an dem, was er damals sah. Der erste Besuch in Mainz liegt mittlerweile viele Jahre zurück, aus dem einstigen Schüler aus dem Odenwald ist längst ein erfolgreicher Bundesliga-Ringer geworden. Ein Ringer, der für den ASV Mainz 88 auf der Matte schon so manchen mitreißenden Kampf geboten hat.
Erst im Viertelfinale gegen TuS Adelhausen trug er mit zwei Siegen über Konstantin Schneider maßgeblich zum Halbfinal-Einzug der Mainzer bei, die am Samstagabend um 19.30 Uhr in Mombach auf den ASV Nendingen treffen. Pascal Eisele gehört zweifellos zu den Publikumslieblingen bei den 88ern. Zählt zu jenen Kämpfern, die immer für spektakuläre Aktionen gut sind. Eisele feierte kurz nach Weihnachten erst seinen 22. Geburtstag. Trotzdem hat er sich im 86 Kilo Greco zu einer echten Größe entwickelt, ist aus dem Team des ASV nicht mehr wegzudenken. „Wir haben hier in Mainz wirklich eine super Mannschaft. Vom Trainer über die Physiotherapeuten bis zu den Ärzten und Betreuern“, schwärmt Eisele. >>>mehr

Herkulesaufgabe vor der Brust

Der Mainzer Kiril Terziev (links) bringt den Nendinger Achmed Dudarov im Halbfinal-Rückkampf 2013 spektakulär zu Fall. Auf solche grandiosen Aktionen setzen die 88er auch am Samstag wieder. Archivfoto: Kaster / AZ

SV Mainz 88 erwartet im Play-Off-Halbfinale den amtierenden Deutschen Meister ASV Nendingen

Es ist das absolute Highlight. Der Kampf des Jahres für den ASV Mainz 88. Mit dem ASV Nendingen erwarten die Bundesliga-Ringer im Hinkampf des Play-Off-Halbfinales (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle am Großen Sand in Mombach) keinen Geringeren als den amtierenden Deutschen Meister. Eine mit Weltklasse-Athleten gespickte Mannschaft, die in der regulären Saison mit Leichtigkeit durch die Südstaffel marschiert ist. Im Viertelfinale den Luckenwalder SC förmlich deklassierte. Und den 88ern im vergangenen Jahr eine bittere Niederlage zufügte. Ebenfalls im Halbfinale. Die Mainzer stehen vor einer Herkulesaufgabe.

Aber in der Herausforderung liegen auch Chance und Reiz zugleich. Schließlich verbindet der ASV mit Nendingen nicht nur Negatives. Ganz im Gegenteil: Auf dem Weg zum triumphalen Titelgewinn 2013 räumten die 88er auch die Südschwaben aus dem Weg. Behielten im Halbfinale vor zwei Jahren nach insgesamt 20 packenden Kämpfen mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung 39:38 hauchdünn die Oberhand. Daraus können die 88er Zuversicht und Optimismus schöpfen, sich die Bilder von damals wieder vor Augen führen. Wohl wissend, dass ein Sieg einer kleinen Sensation gleichkäme. >>>mehr

Baris Baglan verspricht leidenschaftlichen Einsatz

Voller Einsatz am Mattenrand: 88-Cheftrainer David Bichinashvili (vorne) und der Sportliche Leiter Baris Baglan fieberten während des Hinkampfes gegen Adelhausen voll mit. Foto: hbz/Timo Schwarz / AZ

Mit einem 15:11-Erfolg aus dem Hinkampf im Gepäck reisen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 zum Viertelfinal-Rückkampf beim TuS Adelhausen. Los geht es am Samstag um 19.30 Uhr in der Dinkelberghalle am Dr.-Karl-Fritz-Platz 5. Die AZ sprach mit Baris Baglan, dem Sportlichen Leiter der 88er.
Herr Baglan, mit welchen Gefühlen fahren Sie nach Adelhausen?
In erster Linie sind wir glücklich darüber, noch im Rennen zu sein. So nehmen wir auf der Busreise in den Schwarzwald die positiven Erinnerungen aus den Begegnungen gegen den VfK Schifferstadt und dem Hinkampf gegen TuS Adelhausen im Kofferraum mit.
Wie ist die Vorbereitung gelaufen und wie gut sind Sie gewappnet? >>>mehr

ASV Mainz 88 siegt im Hinkampf

Mit seinem Schultersieg gegen Kevin Henkel brachte der Mainzer Kiril Terziev (rot) die Halle zum Toben. Foto: hbz / Timo Schwarz / AZ

Mit einem 15:11-Sieg im Hinkampf des Play-off-Viertelfinales um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen den Süd-Dritten TuS Adelhausen haben sich die Ringer des ASV Mainz 88 eine passable Ausgangsposition für den Rückkampf in einer Woche an der Schweizer Grenze geschaffen.
„Mit diesem Ergebnis können wir gut leben“, machte 88-Cheftrainer David Bichinashvili deutlich. „Meine Jungs haben alles gegeben und es war erfreulich, ihren Kampfgeist zu sehen. Unzufrieden zu sein, dazu haben wir keinen Grund.“ Der Sportliche Leiter Baris Baglan sprach von einer „imposanten Leistung unserer Truppe, die wieder einmal gezeigt hat, zu welch außerordentlichen Taten sie zuhause mit der Tribüne im Rücken fähig ist und wie gut diese Atmosphäre unseren Sportlern tut, die auf der Matte dann explodieren und die positiven Wellen in sich aufsaugen“. Wie immer habe man sich auf seine treuen Fans verlassen können.
Stimmungsvolle Kulisse in der Mombacher Sporthalle

Vor dieser stimmungsvoller Kulisse in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand legten die 88er einen Start nach Maß hin, führten vor 1.100 erwartungsfrohen Fans nach den ersten beiden Kämpfen dank der Siege von Mihran Jaburyan und Ismail Güzel mit 5:0. Doch die Gäste aus Baden-Württemberg zeigten sich unbeeindruckt und konterten. Es gab sogar Phasen, da gaben plötzlich die 130 mitgereisten TuS-Fans klar den Ton an nach dem Motto: „Mainz, wir hören nichts". Zur Halbzeit lagen die Adelhausener 8:7 und drei Kämpfe vor Schluss immer noch 9:8 vorne, obwohl Publikumsliebling George Bucur im 66 Kilo-Freistil alles aus sich herausholte und gegen Ivan Guidea kurz vor knapp >>>mehr

Wiedersehen mit altem Bekannten

ASV Mainz 88 erwartet im Playoff-Viertelfinale zu Hause den TuS Adelhausen
TuS Adelhausen – war da nicht was? Richtig: Für den ASV Mainz 88 ist der kommende Gegner im Playoff-Viertelfinale der Ringer-Bundesliga beileibe kein Unbekannter. Erst vor zwei Jahren, nämlich im Dezember 2012, trafen die Mainzer auf die Schwarzwälder. Auch im Viertelfinale. Die 88er siegten deutlich – und wurden am Ende deutscher Mannschaftsmeister. Gedanken daran blendet der gesamte Verein im Vorfeld aber konsequent aus. Denn schon der Hinkampf (Samstag, 3. Januar, 19.30 Uhr) in der Mombacher Sporthalle am Großen Sand wird schwer genug.
Adelhausen hat sich seit seinem Wiederaufstieg in die Bundesliga 2010/2011 zur dritten Kraft der Südstaffel gemausert. Hinter den beiden Top-Favoriten Nendingen und Weingarten belegte der TuS in dieser Runde Platz drei. Mit ausgeglichener Punktebilanz. Hinzu kommt: Sowohl gegen Nendingen (auswärts 12:13) als auch gegen Weingarten (zu Hause 11:13) kassierten die Adelhausener nur hauchdünne Niederlagen, boten den letztjährigen Finalisten bis zum Schluss die Stirn. Warnung genug also für die 88er, die vor zwei Jahren souverän gegen die Badener die Oberhand behielten, in Hin- und Rückkampf 22:15 und 18:11 siegten. >>>mehr

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