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News

Letzter Kampf des Jahres

Viertelfinal-Auslosung für ASV Mainz 88 wesentlich interessanter als Kampf in Aachen
Im letzten Kampf des Jahres müssen die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellensechsten TV Aachen-Walheim antreten. Da die 88er bereits seit längerem als Meister der Nord-Staffel feststehen und die Aachener nicht mehr absteigen können, ist der sportliche Stellenwert dieser Begegnung streng genommen gleich Null. Der Blick richtet sich nach Lichtenfels, wo am Samstagabend die mit Spannung erwartete Auslosung zum Viertelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft stattfindet.

Wobei Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV, in Sachen „null Stellenwert“ nicht ganz konform geht. „So formuliert, wäre das nicht in Ordnung unserem Gegner gegenüber“, sagt der 39-Jährige. „Allerdings stimmt es schon, was die Tabellenkonstellation angeht. Es wird in unserem Kampf um keine entscheidende Änderung in der Tabelle mehr gehen.“ >>>mehr

ASV Mainz 88 erreicht souverän das Viertelfinale

ASV Mainz 88 erreicht souverän das Viertelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen.
Viertelfinal-Heimkampf am 18. Januar 2014 - Vorverkauf im Internet und im Mainzer Mediamarkt gestartet.
Mit dem Erreichen der Playoff-Begegnungen hat das Team des ASV Mainz 88 um den Trainer David Bichinashvilli das selbsterklärte Saisonziel erreicht und es geht laut Baris Baglan, dem aktuellen sportlichen Leiter und Meistertrainer des letzten Jahres nun darum, möglichst lange mit den Fans das Kribbeln im KO-Modus fühlen zu können. So wie 2012/2013 – ein unbeschreibliches Gefühl wie jeder Fan der, Augenzeuge des Mainzer „Madison Square Gardens in Hechtsheim“ oder des an Dramatik und Spannung nicht überbietbaren Kampfes zwischen Kiril Terziev und Andry Shykka in Saarbrücken war, bezeugen kann. Mit der Vorbereitung auf den Heimkampf im Viertelfinale am 18. Januar 2014 beginnt für den ASV Mainz 88 die >>>mehr

Dogan hungert sich zu seinem zweiten Sieg

Ugur Dogan war in Bonn obenauf. Dem Schwergewichtler aus der Zweiten Mannschaft des ASV Mainz 88 gelang in seinem vierten Bundesligakampf im Halbschwergewicht der zweite Sieg. Foto: MRZ

Noch eine Begegnung müssen die Ringer des ASV Mainz 88 schadlos überstehen, dann sind sie ungeschlagen durch die Bundesliga-Hauptrunde marschiert. Beim TKSV Bonn-Duisdorf gewannen die 88er den vorletzten Kampf vor den Play-offs mit 30:10. Dabei standen im Mainzer Team in Marco Weber, Dennis Forschner, Ercihan Albayrak und Ugur Dogan gleich vier Athleten aus dem Regionalligateam. Allerdings boten auch die Bonner nicht ihre Bestbesetzung auf.
"Der klare Sieg freut mich besonders, weil wir mit einer Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Leuten angetreten sind", sagte ASV-Cheftrainer Davyd Bichinashvili. "Mit einem Sieg hatten wir schon gerechnet, aber nicht mit einem so deutlichen Ergebnis. Es ist optimal gelaufen." >>>mehr

ASV Mainz 88 fährt ohne Druck nach Bonn-Duisdorf

Die Ringer des ASV Mainz 88 müssen 2013 noch zwei harte Auswärtskämpfe bestreiten. Am Samstag geben die 88er, die seit dem vergangenen Wochenende als Meister der Nordstaffel feststehen, um 19.30 Uhr ihre Visitenkarte beim Tabellensiebten TKSV Bonn-Duisdorf ab. Eine Woche später geht es nach Aachen.
Die Bonner sind ein schlagbarer Gegner. „Wir wollen mit der Mannschaft, die wir aufstellen, das Optimum herauszuholen“, sagt Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. Auch die Nordrhein-Westfalen verfügen mit Edgar Babayan (84 Kilo Greco), der in der Hinrunde dem Mainzer Superstar Mark O. Madsen alles abverlangte, sowie mit Sylwester Charschwesky (66 Kilo Greco) oder Radoslaw Baran (120 Kilo Freistil) über „klasse Athleten, die bisher sehr erfolgreich agieren“. >>>mehr

ASV sichert sich die Hauptrunden-Meisterschaft

Starkes Leichtgewicht: Yasin Karadasli (oben) sorgte mit einer 4:0-Wertung für den perfekten Auftakt. Foto: hbz/Kristina Schäfer/AZ

Im letzten Heimkampf des Jahres haben die Ringer des ASV Mainz 88 gegen den Tabellenvierten 1. Luckenwalder SC einen ungefährdeten 25:11-Sieg eingefahren. Damit haben die 88er die Meisterschaft in der Bundesliga-Nordgruppe, die ohnehin nur noch rein theoretisch in Gefahr war, perfekt gemacht.

Vor 349 Zuschauern in der Sporthalle Am Großen Sand legte der amtierende deutsche Mannschaftsmeister mit einer 12:0-Führung die Basis für den 13. Sieg im 14. Kampf. Erst machte Yasin Karadasli im 55 Greco mit dem am Knie lädierten Bulgaren Stefan Grigorov, was er wollte. 13:0 nach 79 Sekunden. Dann entledigte sich der 88-Georgier Elizbar Odikadze der Aufgabe im Freistil-Schwergewicht gegen Andreas Zabel mit Leichtigkeit. Odikadze, der erstmals in dieser Runde für den ASV auf die Matte ging, brachte 101,8 Kilo auf die Waage, sein Kontrahent nur 84,3. Gegen Odikadzes blitzschnelle Beinangriffe war kein Kraut gewachsen. Nach 42 Sekunden war alles vorbei. „Elizbar ist im Schwergewicht ein sehr wichtiger Mann für uns, der auch gegen Weltklasse-Leute gewinnen kann“, sagte 88-Cheftrainer David Bichinashvili später. „So eine Schnelligkeit sieht man normalerweise nur in den unteren Gewichtsklassen – dadurch hat Eliz im Schwergewicht große Vorteile.“ >>>mehr

ASV Mainz 88 erwartet starken 1. Luckenwalder SC

Das Jahr 2013 wird als das erfolgreichste in der Geschichte der Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 eingehen. Mit einem Heimsieg am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Am Großen Sand) gegen den Tabellenvierten 1. Luckenwalder SC wollen die 88er diesem Jahr einen würdigen Abschied verpassen. Und nicht nur das: Im Falle eines Sieges wäre den 88ern die Meisterschaft in der Nordstaffel nicht mehr zu nehmen. Wenn der LSC annähernd in stärkster Aufstellung anreist, dürfte das allerdings ein hartes Stück Arbeit werden. Luckenwalde kommt nach suboptimaler Hinrunde mit der Empfehlung von fünf Siegen in Serie. Zuletzt schaffte der Ex-Klub des Neu-88ers Mark O. Madsen sogar einen niemals für möglich gehaltenen 17:16-Erfolg gegen die RWG Mömbris-Königshofen.
Wer die RWG schlägt, der muss schon etwas drauf haben. Das weiß auch Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er und vor vielen Jahren selbst für die Mömbriser am Start. „Wir treten gegen eine Mannschaft an, die aktuell auf einem Play-off-Platz steht“, sagt der 39-Jährige. „Die Luckenwalder haben einen sehr starken Kader.“ >>>mehr

Trainer David Bichinashvili geht auf die Matte

Ringer-Trainer David Bichinashvili geht beim 22:12vom ASV Mainz 88 bei Erzgebirge Aue selbst mit auf die Matte
Beim standesgemäßen 22:12-Erfolg der Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 beim Tabellenletzten FC Erzgebirge Aue ist eine Legende für einen Kampf auf die Matte zurückgekehrt: Cheftrainer David Bichinashvili trat erstmals in dieser Runde als Ringer in Erscheinung. Pause für William Harth Das Comeback von Bichinasvili verdient umso mehr Anerkennung, wenn man bedenkt, dass der bärenstarke Nieder-Olmer nicht im gewohnten 84-Kilo-Freistil agierte, sondern im Freistil-Schwergewicht. Trotz seiner nur 84,8 Kilogramm Körpergewicht fehlte nicht viel, und Bichinashvili hätte den 113-Kilo-Koloss Nico Schmidt technisch überhöht besiegt. Zwar ist der mehrfache deutsche Einzelmeister Schmidt ein ausgesprochener Greco-Spezialist, aber auch im Freistil hat Schmidt schon gute Kämpfe gemacht. „Gerade am Anfang hatte ich schon den Eindruck, dass mein Gegner körperlich sehr stark ist“, sagte Bichinashvili später über den fast 30 Kilo schwereren Kontrahenten. Der 88-Coach agierte wieder einmal wie ein echtes Vorbild, suchte sein Heil in blitzschnellen Beinangriffen und war damit erfolgreich. Punkt um Punkt erkämpfte sich der bald 39-Jährige, der es in Sachen Kraft, Kondition und Köpfchen noch immer mit so ziemlich jedem aufnehmen kann. „Was der David gemacht und an Leistung gebracht hat, war richtig stark“, schwärmte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, hernach. Schmidt hatte im Hinkampf immerhin Ugur Dogan nach weniger als zweieinhalb Minuten technisch überhöht besiegt. >>>mehr

Vor den Kämpfen Puls hochjagen

Klare Sache: Im Hinkampf hatte der Mainzer David Karecinski (rotes Trikot) den Erzgebirgler Max Seidler sicher im Griff. Nun treten die 88er in Aue an. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel /AZ

ASV Mainz 88 muss nach langer Anreise bei Erzgebirge Aue antreten / Bichinashvili darf wohl coachen
Als klare Favoriten gehen die Ringer des ASV Mainz 88 in den Kampftag der Bundesliga Nord, wenn sie am Samstag (19.30 Uhr) bei Schlusslicht FC Erzgebirge Aue antreten müssen. Es könnte gut sein, dass der zuletzt gesperrte Cheftrainer David Bichinashvili bei den Sachsen wieder in der ASV-Ecke sitzt. „So lange wir nichts Gegenteiliges hören, gehen wir davon aus, dass unser Trainer die Jungs am Wochenende coachen wird“, macht Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er deutlich. Auf die Frage, wie unangenehm es sei, nach einer stundenlangen Busfahrt trotz einer gewissen Müdigkeit auf die Matte steigen zu müssen, antwortet der 39-Jährige: „Es kann durchaus sein, dass man die lange Fahrt in den Knochen spürt, deshalb wird bei weit entfernten Kämpfen von uns immer darauf geachtet, den Puls noch vor dem Wettkampf hochzujagen, damit wir auch im Erzgebirge explosiv agieren können.“ Laut Baglan deutet alles darauf hin, dass bei den 88ern schon vor dem Kampf „viel Schweiß fließen“ wird. >>>mehr

88er siegen deutlich gegen KAV Mansfelder Land

Erteilt einem Deutschen Meister eine Lehrstunde: Der 88er Mirhan Jaburyan (rot) lässt Emanuel Krause keine Chance. Foto: hbz/Schäfer /AZ

Auch ohne ihren gesperrten Cheftrainer David Bichinashvili haben die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 die Pflichtaufgabe gegen den Tabellensiebten KAV Mansfelder Land problemlos gelöst. Unter der Regie des etatmäßigen Co-Trainers Hakan Cinar schafften die 88er ein locker-flockiges 30:8 gegen einen Gegner, der ausnahmslos mit deutschen Athleten aufgelaufen war.
Alter Bekannter in neuem Amt
„Hakan ist ein alter Bekannter auf einer neuen Position“, kommentierte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. „Für uns war nach kurzer Absprache klar, dass er gegen Eisleben in der Ecke sitzt. Weil er die Erfahrung hat und die Ruhe ausstrahlt. Wir wissen, was wir an ihm haben – und er hat einen guten Job gemacht.“ Seine Jungs machten es Cinar vor 143 zahlenden Zuschauern in der Sporthalle Am Großen Sand auch leicht. Der 20 Jahre alte Türke Yasin Karadasli stand im 55 Kilo Greco gegen den erst 16 Jahre alten Christian Borgwardt nach einem Feuerwerk an Rumreißern im Stand, Durchdrehern und Variationen mit und ohne Armeinschluss nach rekordverdächtig kurzer Kampfzeit von 25 Sekunden als Technischer Sieger fest. Eine glänzende Heimpremiere. Im 120 Kilo Freistil benötigte der für seine gefährlichen Beinschrauben bekannte William Harth 5:29 Minuten, ehe er gegen den >>>mehr

ASV erwartet starken Aufsteiger Mansfelder Land

Gesperrt: 88-Trainer David Bichinashvili, hier im Gespräch mit Mihran Jaburyan, darf am Samstag nicht coachen. Foto: hbz/Jörg Henkel /AZ

Die reguläre Saison in der Ringer-Bundesliga Nord neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Nur noch zweimal bietet sich die Möglichkeit, die Stars des ASV Mainz 88 bei einem Heimkampf zu beobachten. Das vorletzte Mal am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Am Großen Sand) gegen den Siebten KAV Mansfelder Land.
Gäste mit Klasseringern
Weil der AC Lichtenfels am vergangenen Wochenende das Verfolgerduell mit Mömbris-Königshofen in eigener Halle 14:20 verloren hat, steht schon fünf Wochen vor Saisonschluss fest: Die 88er haben sich souverän für das Play-off-Viertelfinale qualifiziert. Selbst wenn sie die restlichen fünf Kämpfe alle verlieren sollten, könnten sie höchstens noch auf den dritten Platz abrutschen. Noch ist es zu früh für konkrete Aussagen. Aber es könnte gut sein, dass es die 88er in der Runde der letzten Acht wie vor einem Jahr wieder mit Adelhausen zu tun bekommen. Auch Triberg ist ein möglicher Gegner. >>>mehr

In den Play-offs müssen alle fit sein

Zeit für Experimente: Freistil-Mittelgewichtler Konstantin Völk ist eine feste Größe bei den 88ern. Möglicherweise aber wollen die ASV-Verantwortlichen gegen den KAV Mansfelder Land einmal das Leistungsvermögen von Rückkehrer Stefan Gheorghita (rechts) austesten. Foto: Archiv/ Braun/MRZ

Die Play-off-Teilnahme, die im Grunde zu keinem Zeitpunkt der Saison gefährdet war, haben die Ringer des ASV Mainz 88 selbst rechnerisch schon sicher. Auch der erste Platz in der Bundesliga-Nordstaffel ist dem amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister nur noch theoretisch zu nehmen. Die noch ausstehenden fünf Kämpfe können die 88er dazu nutzen, sich optimal für die Endrunde, die im Januar beginnt, vorzubereiten.
"Die Jungs müssen für die Play-offs alle fit sein", sagt ASV-Cheftrainer Davyd Bichinashvili vor der Heimbegegnung am Samstag, 19.30 Uhr, gegen den KAV Mansfelder Land. "Manche brauchen eine Pause, andere haben noch gar nicht gerungen. Wir stellen eine gute Mannschaft, denn wir wollen auf jeden Fall gewinnen."
Auch für die Gäste aus Sachsen-Anhalt geht es nur noch um die Ehre. Die vier Punkte Rückstand auf einen Play-off-Platz wird der KAV nicht mehr aufholen. Die Rückkehr in die Zweite Liga droht grundsätzlich nicht, da der Letzte, auf den das Team aus Eisleben fünf Punkte Vorsprung hat, lediglich ein Abstiegsrecht hat, aber nicht zwingend die Klasse verlassen muss. Der Blick des KAV Mansfelder Land geht wohl auch grundsätzlich eher nach oben als nach unten. Denn in der Rückrunde sammelte die Mannschaft aus dem Mansfelder Land mehr Punkte als aus den vergleichbaren Kämpfen in der Hinserie. Für die Niederlage bei Mitaufsteiger TV Aachen-Walheim in der ersten Saisonhälfte revanchierte sich das Team der Trainer Holger Quandt und Johann Bartusch mit einem 23:13-Heimsieg. >>>mehr

42. Rhein Main Neckar Turnier in Ludwigshafen

ASV Jugend überzeugt beim 42. Rhein Main Neckar Turnier in Ludwigshafen
Insgesamt holte die 88er Jugend drei mal den 1. Platz, einmal den 2. Platz und zweimal den 3. Platz
69 kg A/B-Jugend / 1. Platz für Dzhan Bekir / ASV Mainz 88
29 kg D-Jugend / 3. Platz für Renat Ataev / ASV Mainz 88
34 kg D-Jugend / 7. Platz für Lucas Günther / ASV Mainz 88
34 kg D-Jugend / 6. Platz für Waldimir Winter / ASV Mainz 88
38 kg D-Jugend / 3. Platz für Burak Demir / ASV Mainz 88
46 kg D-Jugend / 1. Platz für Cihan Besli / ASV Mainz 88
54 kg C-Jugend / 6. Platz für Ruben Härle / ASV Mainz 88
58 kg C-Jugend / 2. Platz für Bekiv Demir / ASV Mainz 88
27 kg E-Jugend / 10. Platz für Ethem Ünal / ASV Mainz 88
42 kg E-Jugend /1. Platz für Kaan Sancaktaroglu / ASV Mainz 88

Eklat überschattet 16:16-Remis des ASV Mainz 88

Chancenlos: Der 88er Marco Weber (oben) sah bei seiner klaren Niederlage gegen Artur Umbetkaliyev kein Land. Foto: Rolf Ruppenthal / AZ

Die Ringer des ASV Mainz 88 haben in der Bundesliga Nord ihren Nimbus der Unschlagbarkeit gewahrt. In der Neuauflage des Finales um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft beim KSV Köllerbach gaben die 88er nach zuvor zehn Siegen in Serie zwar den ersten Punkt der Saison ab, doch immerhin verließen sie beim 16:16 die Matte nicht als Verlierer und machten die Quali fürs Play-off-Viertelfinale auch rechnerisch perfekt – wobei Cheftrainer David Bichinashvili in einer hitzigen Schlussphase von Kampfrichter Utz Aißlinger die Rote Karte sah.
Das Remis im Saarland ist umso mehr als ein Erfolg zu werten, wenn man bedenkt, dass der ASV vor 800 Zuschauern zur Pause bereits mit 5:12 und drei Kämpfe vor Schluss immer noch mit 9:14 hinten gelegen hatte. Vor dem entscheidenden Weltergewichtsduell zwischen Köllerbachs Andrij Shyyka und dem bislang in sieben Kämpfen sechsmal siegreichen Olegk Motsalin hatte der ASV die Nase mit 15:14 vorne. Motsalin versuchte in einem sehr engen und von blitzschnellen Beinangriffen geprägten Kampf gegen den gedrungenen Shyyka alles, doch es reichte nicht ganz. Kurz vor Ende dieses Duells kam es nach einer strittigen Entscheidung zum Eklat. „Als sich David um Olegk kümmern wollte, kam plötzlich ein Zuschauer auf die Matte und hat ihn beleidigt und geschubst“, schilderte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. „David ist angegangen worden und hat sich verteidigen wollen. Da gab es eine kleine Rudelbildung – und der Kampfrichter hat David die Rote Karte gezeigt.“ >>>mehr

88er hoffen auf Team mit „Haftkraft“

ASV Mainz kann sich mit einem Sieg in Köllerbach vorzeitig für das Play-off-Viertelfinale qualifizieren
Kein Mensch auf der Welt zweifelt mehr daran, dass der deutsche Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 sich auch in diesem Jahr wieder für das Play-off-Viertelfinale qualifizieren wird. Mit einem Sieg am Samstagabend (19.30 Uhr) im Topduell der Bundesliga Nord beim KSV Köllerbach können die 88er auch die letzten theoretischen Zweifel schon fünf Kampftage vor Schluss der regulären Runde beseitigen.

Eines ist klar: Bei der Neuauflage des 2013-DM-Finales erwartet die 88er ein heißes Pflaster. „Davon ist in der Tat auszugehen“, macht Baris Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, deutlich. „Das ist aber auch gut so, denn Emotionen gehören dazu.“ Dennoch strebt Cheftrainer David Bichinashvili bei den >>>mehr

Ohne Halib ohne Chance

Deutliche Heimniederlage für die Ringer des ASV Mainz 88 II in der Regionalliga Südwest: Gegen die RG Saarbrücken hieß es am Ende 13:25. „Wir mussten den Bulgaren Erhan Halib ersetzen, der sich im letzten Kampf die Lippe komplett aufgerissen hatte und mit acht Stichen genäht werden musste“, kommentierte 88-Trainer Steven Krumbholz. „Deshalb mussten wir umstellen.“ Ein klares Handicap.

Bei ihren sechs Niederlagen mussten sich die „Jungen Wilden“ durch die Bank mit 0:4-Mannschaftspunkten beugen. Zu Beginn hatte nichts auf eine klare Niederlage hingedeutet. Nach den ersten beiden Kämpfen lagen die 88er 6:1 vorne. Der 14-Jährige Ruben Härle kämpfte diesmal nicht nur stark, sondern punktete auch fleißig mit schönen Hüftangriffen. 103-Kilo-Mann Ugur Dogan >>>mehr

Der ASV empfängt den AC Lichtenfels

Am Ende wird es deutlich

Punktet mit einem verkehrten Ausheber: Der Mainzer Ringer David Karecinski hat seinen Lichtenfelser Gegner Rumen Savchev fest im Griff. Foto: hbz/Jörg Henkel

88er haben beim 24:11 gegen Lichtenfels weniger Mühe als erwartet / Zehnter Sieg in Folge
MOMBACH - Die Ringer des ASV Mainz 88 schwimmen in der Bundesliga Nord weiterhin auf der Erfolgswelle. Beim 24:11 gegen den grundsoliden Tabellenvierten AC Lichtenfels feierte der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister den zehnten Sieg im zehnten Kampf.
Nach vier Siegen in Folge waren die Gäste aus der Kreisstadt zwischen Coburg und Bamberg mit breiter Brust angereist und hatten einen Haufen stimmungsvoller Fans mitgebracht. „Dass sie beispielsweise unserem Mihran Jaburyan ein Ständchen zu dessen 29. Geburtstag gesungen haben zeigt, dass der AC Lichtenfels sehr angenehme und sehr kreative Anhänger besitzt“, zog Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, den Hut vor den fairen Sportsleuten aus dem Oberfränkischen. „So etwas beweist wieder einmal, wie schön unser Sport sein kann – auch über Vereinsgrenzen hinweg. Die ganze Atmosphäre war super harmonisch – so wünschen wir uns das.“ >>>mehr

Mit Wechsel alles richtig gemacht

Will mit den 88ern den ersten Tabellenplatz verteidigen: Balint Korpasi. Foto: Heinze / AZ

ASV MAINZ Ungar Korpasi ist gerne ein 88er
MOMBACH - Der Ungar Balint Korpasi, 2006 Vize-Europameister der Junioren in der Klasse bis 60 Kilo Greco, zählt zu den besten Transfers, die die 88er in den vergangenen Jahren getätigt haben. Die AZ sprach mit dem 26-Jährigen.
Herr Korpasi, auch Ihren fünften Kampf für die 88er haben Sie technisch überlegen gewonnen. Sind Sie zu gut für die Bundesliga?
Bisher ist es sehr gut gelaufen für mich – es macht mir auch viel Spaß. Aber in den kommenden Wochen werden noch einige richtig harte Brocken kommen.
Wie gut haben Sie sich beim ASV eingelebt? >>>mehr

Mit leichter Schulter läuft nichts

Letzte Anweisungen: ASV-Trainer David Bichinashvili im Gespräch mit Leistungsträger William Harth. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

ASV MAINZ 88 Bundesliga-Ringer wollen auch gegen Lichtenfels Vollgas geben
MAINZ - Mit einer der am ausgeglichensten besetzten Mannschaften der Bundesliga Nord bekommen es die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr) zu tun, wenn sich der Tabellenvierte AC Lichtenfels in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand vorstellt.
„Auch wenn Lichtenfels in der Tabelle hinter uns steht – wir nehmen keine Mannschaft auf die leichte Schulter“, stellt 88-Cheftrainer David Bichinashvili klar. „Ich gehe davon aus, die Lichtenfelser kommen mit ihrer besten Mannschaft zu uns. Wir möchten da keinen Fehler machen und werden bereit sein.“ Bichinashvili kann sich durchaus vorstellen, dass es ein recht ausgeglichener Kampf wird. „Die Lichtenfelser haben Spitzenringer in ihren Reihen. Wir müssen vorsichtig bleiben – in der Bundesliga kann bei jedem Kampf alles passieren. Deswegen bleiben wir konzentriert und gehen auch diesmal wieder mit einer Topeinstellung in den Kampf.“ Auch Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, rechnet mit harter Gegenwehr von den starken Männern aus der oberfränkischen Kreisstadt. „Die Lichtenfelser befinden sich in einer beachtlichen Form, sie ringen bisher eine starke Saison“, macht der 39-Jährige deutlich. >>>mehr

ASV gewinnt Spitzenkampf bei Mömbris-Königshofen

Alles im Griff: Der 88er David Karecinski (unten, ein Bild aus dem Hinrundenkampf), ließ dem Mömbriser Jens Rung keine Chance und trug 4:0-Punkte zum Gesamtsieg bei. Foto: hbz/Jörg Henkel/ASV

Die Ringer des ASV Mainz 88 sind und bleiben eine Klasse für sich in der Nordstaffel der Bundesliga. Nur sechs Tage nach dem 23:11-Sieg im Hinkampf gegen ihren ärgsten Widersacher RWG Mömbris-Königshofen entschied der Tabellenführer am Samstagabend auch den Rückkampf vor 675 Zuschauern in der prall gefüllten RWG-Arena Schimborn 18:15 zu seinen Gunsten. Damit hat der ASV beste Chancen, als Gruppenerster in die Play-offs einzuziehen.
„Aus-wärts-sieg, Aus-wärts-sieg“, skandierte die 88-Ecke um 21.30 Uhr, nachdem Kiril Terziev im letzten und alles entscheidenden Kampf eines atmosphärisch dichten Abends im Duell der Bulgaren gegen Leonid Bazan die Revanche für seine knappe Punktniederlage vor Wochenfrist gelungen war. Statt 5:6 hieß es diesmal 6:4 für Terziev. Der Jubel im ASV-Lager war groß. Der Sieg des nervenstarken und abgezockten Terziev war keine Überraschung. „Diesmal war Kiril vor dem Kampf die ganze Woche in Mainz gewesen und hat rechtzeitig Gewicht gemacht“, kommentierte 88-Cheftrainer David Bichinashvili. >>>mehr

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen Mömbris...

Mit Fragezeichen: George Bucur (links), der vor Wochenfrist Möbris-Akteur Vladimir Dubov mit 10:4 besiegte, plagt sich mit Leistenproblemen herum. Foto: hbz/Jörg Henkel / AZ

Nur sechs Tage nach dem triumphalen 23:11-Erfolg zum Vorrunden-Finale müssen die Ringer des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr, Turnhalle im Kapellenweg in Mömbris-Schimborn) zum Rückkampf beim DM-Halbfinalisten und Tabellenzweiten RWG Mömbris-Königshofen ran.
„Es ist wünschenswert, dass es auch im Spessart ein gelungener, harmonischer Kampfabend mit Emotionen und schönen Aktionen der Kämpfer wird“, sagt Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. „Dementsprechend freuen wir uns darauf, wenn Antonio Silvestri am Samstagabend den Kampf anpfeift.“ Auf die Frage, ob er glaube, dass Mömbris im Prestige-Fight gegen den nach wie vor ungeschlagenen Primus auf Revanche brennen wird, antwortet der 39-Jährige: „Wir können uns gut vorstellen, dass die RWG vor heimischem Publikum in der gedrungenen Halle sehr konzentriert ans Werk gehen will, um ein anderes Ergebnis als letzten Sonntag herauszuholen. Aber unsere Jungs haben auch durch die jüngsten Erfolge viel Selbstvertrauen getankt und gezeigt, dass sie in jeder Arena als Mannschaft bestehen können.“ >>>mehr

WTKS-ASV Mainz 88

Der 6 – fache Rekordhalter, Meister Tekin Dogan, trainiert seit 3 Jahren Allstyle Kickboxen für Jugendliche, Kinder und Erwachsene bei mASV Mainz 88 in Weisenau.

Am 05. Oktober 2013 fand in Hagen, Rundturnhalle Haspe, die Weltmeisterschaft im Kickboxen statt. An diesem internationalen Turnier nahmen aus 38 Ländern insgesamt 350 Sportler teil.
Die WTKS-ASV Mainz 88 Gruppe von Meister Tekin Dogan war auf der Meisterschaft mit 8 Sportlern vertreten. Davon konnten 4 Sportler den 3. Platz und 4 Sportler den 4. Platz aus verschiedenen Gewichtsklassen, im Semi- und Leichtkontakt belegen. >>>mehr

Baglan freut sich auf einen Hexenkessel

TOPDUELL 88er erwarten Mömbris
Nach dem Kampf gegen den TV Aachen-Walheim bekommen es die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz am Sonntag um 16 Uhr mit einem anderen Kaliber zu tun. Zum ultimativen Gipfeltreffen stellt sich die RWG Mömbris-Königshofen in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand vor.

In den Augen von Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, verfügen die Mömbriser über eine „absolute Klassemannschaft mit einem großen Kader und durchweg hoher Qualität“. Die RWG sei problemlos in der Lage, je Gewichtsklasse zwei oder sogar drei Topathleten auf die Matte zu bringen. „Das wird ein sehr schöner Kampf – und sehr empfehlenswert für die Zuschauer“, sagt Baglan. „Sportlich wird es für uns trotz des Heimvorteils sehr schwierig. Aber in den vergangenen Wochen haben wir gezeigt, dass wir auch selbst auf einem guten Weg sind, weil wir eine tolle Mannschaft haben.“ >>>mehr

Bewährungschance für die Jüngeren

Klarer Favorit: So wie der 88er George Bucur (rotes Trikot) in dieser Szene den Duisdorfer Patrick Dominik im Griff hat, sollte dies dem ASV Mainz 88 auch am Freitag mit Aufsteiger Aachen-Walheim gelingen. Foto: hbz/Stefan Sämmer /AZ

88-Trainer Bichinashvili schickt gegen Aufsteiger Aachen-Walheim wohl ein gemischtes Team auf die Matte / Sonntag kommt Mömbris

Gleich doppelt sind die Ringer des ASV Mainz 88 am Wochenende in der Bundesliga gefordert. Vor dem Knallerduell am Sonntag (16 Uhr) gegen den alten Rivalen RWG Mömbris-Königshofen gilt es zunächst eine Art Pflichtaufgabe zu lösen: Gegen den Sechsten TV Aachen-Walheim wäre am Freitag (18 Uhr, Mombacher Sporthalle Am Großen Sand) alles andere als ein Sieg eine große Sensation.

Mit dem sechsten Sieg im sechsten Kampf haben die 88er am vergangenen Samstagabend erstmals in dieser Saison die Tabellenführung übernommen. „Diese Siegesserie wollen wir natürlich fortsetzen“, machte Cheftrainer David Bichinashvili deutlich. „Dann wären wir sehr glücklich. Aber wir können keine Prognose abgeben.“ Der 38-Jährige bleibt seiner Linie treu und schweigt sich über sämtliche Personalia gründlich aus. „Es kann gut sein, dass wir mit einer anderen Mannschaft als zuletzt beim 25:10-Sieg gegen den TKSV Bonn-Duisdorf auflaufen werden“, sagt Bichinashvili nur. „Ich habe schon >>>mehr

Sonderlob für den einzigen Verlierer

RINGEN 14-jähriger Härle überzeugt bei 88ern
Mit dem überdeutlichen 30:8-Erfolg bei Schlusslicht WKG Metternich-Rübenach haben die Ringer des ASV Mainz 88 II einen perfekten Start in die Rückrunde der Regionalliga hingelegt.
Obwohl die „Jungen Wilden“ nach der Absage von Fatih Kopan in der Kategorie bis 96 Kilo Greco ohne Vertreter da standen, hatten sie keinerlei Mühe. Auf der Matte gewannen sie fast alle Kämpfe. Das größte Lob aus dem Mund von Trainer Steven Krumbholz gab es kurioserweise für den einzigen Verlierer des Abends. „Wenn ich einen herausheben müsste, dann Ruben Härle“, sagte >>>mehr

ASV Mainz 88 schlägt Bonn-Duisdorf 25:10

Der 88er George Bucur (oben) ließ Patrick Dominik keine Chance. Er gewann 13:2. Foto: hbz/Sämmer/AZ

Der ASV Mainz 88 ist auch in der aktuellen Saison das Maß aller Dinge in der Nordstaffel der Ringer-Bundesliga. Beim 25:10 gegen den Tabellensechsten TKSV Bonn-Duisdorf fuhr der deutsche Mannschaftsmeister wie erwartet den sechsten ungefährdeten Sieg im sechsten Saisonkampf ein.
Vor 650 Zuschauern in der Sporthalle Am Großen Sand schafften die 88er es diesmal – anders als bei den vergangenen beiden Erfolgen beim Luckenwalder SC und gegen den FC Erzgebirge Aue – einen zwischenzeitlichen 1:10-Rückstand zu vermeiden. Diesmal hieß es nach drei Kämpfen „nur“ 3:6. Marco Weber von den „Jungen Wilden“ musste sich auch in seinem siebten Bundesliga-Kampf klar beugen, und Daigoro Timoncini verlor ebenfalls, weil er aus Sicht des Mattenleiters zu passiv war.
Ringer-Lilli begeistert alle
Dafür hatte der Albaner Ilir Sefaj eine kleine Sternstunde. In der Gewichtsklasse 60 Kilogramm griechisch-römisch gelang ihm gegen Lukas Höglmeier sein erster Sieg im 88-Dress. Für Insider keine dicke Überraschung. Die Formkurve >>>mehr

Interview mit Superstar Mark O. Madsen

Der Däne Mark O. Madsen trug 2:0 Punkte zum Erfolg der 88er bei. Foto: Michael Heinze / AZ

Diesem Tag hatten viele 88-Fans entgegen gefiebert: Erstmals präsentierte Cheftrainer David Bichinashvili den dänischen Ringer-Weltstar Mark O. Madsen dem Mainzer Publikum Die AZ sprach mit dem 29-Jährigen.
Herr Madsen, zur Heimpremiere hatten Sie mit Edgar Babayan gleich eine ganz harte Nuss zu knacken. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Einstand?
Ich habe gemerkt, dass er mich werfen wollte. Da war meine Chance gekommen und ich habe ihn aus der Balance gebracht. Ich habe dann probiert, auf Schultern zu gewinnen. Das sieht einfach aus, braucht aber viele Kräfte. Ich dachte, wenn er da wieder rauskommt, kann es gefährlich werden, wenn ich mich zuvor verausgabt habe. Deswegen habe ich lieber die 3:0-Führung >>>mehr

Heimkampf gegen den Angstgegner Bonn-Duisdorf

Familienduell möglich: Der 88er William Harth (rechts) könnte auf seinen Bruder David treffen, der für Bonn-Duisdorf ringt. Archivfoto: hbz/Judith Wallerius/AZ

Erneut mit einem Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle bekommen es die Ringer des ASV Mainz 88 zu tun, wenn sie in der Bundesliga Nord am Samstag (19.30 Uhr) in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand den TKSV Bonn-Duisdorf empfangen.

Jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung von der Materie hat, sieht in den 88ern den turmhohen Favoriten. Schließlich hat der deutsche Mannschaftsmeister bislang alle seine fünf Kämpfe ungefährdet gewonnen. Die Bonner indes haben schon einen Kampf mehr ausgetragen, jedoch trotzdem erst einen Sieg zustande gebracht. „Aber wir werden nie sagen, dass wir einen Gegner einfach so schlagen“, übt sich Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, in gewohnter Demut. „Die Gefahr, dass wir einen Gegner unterschätzen, ist bei uns sehr gering. Weil wir grundsätzlich Respekt haben vor jedem unserer Gegner und >>>mehr

88er siegen beim 1. Luckenwalder SC

Bei diesem Kampf ließ 88er Daigoro Timoncini (rotes Trikot) Gegner Pavlo Oliynik vom KSV Köllerbach keine Chance. Beim 1. Luckenwalder SC unterlag er nun dem 117-Kilo-Koloss Christian John. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Durch einen 21:15-Erfolg beim Tabellenvierten 1. Luckenwalder SC sind die Ringer des ASV Mainz 88 in der Nordstaffel der Bundesliga auf den zweiten Platz vorgerückt. Und das, obwohl sie immer noch ein bis zwei Kämpfe weniger absolviert haben als der Rest der Liga.
Vor 320 Zuschauern in der Fläminghalle brachte Cheftrainer David Bichinashvili erstmals in dieser Saison den WM-Fünften Mark Overgaard Madsen. Und wie erwartet landete der 29 Jahre alte Däne auch gleich bei seiner Premiere im 88-Leibchen einen Sieg. Gegen Damian Hartmann gewann er im 84-Kilo-Greco 5:2 nach Punkten. „Mark hat einen ganz tollen Kampf gemacht“, lobte Bichinashvili den vielleicht besten Ringer, der jemals für die 88er aktiv war. „Er ist die ganze Zeit nach vorne marschiert, da gab es keinen einzigen Schritt zurück – Hartmann hatte ringerisch keine Chance.“ Madsens spektakulärste Wertung waren drei Punkte nach einer Kopfklammer. Vom Siegeswillen des Skandinaviers, der laut Bichinashvili „sehr gut deutsch“ spricht und per Fähre direkt aus seiner Heimat ins Brandenburgische gereist war, zeigten sich die 88er angetan. „Er hat sich schnell bei uns eingelebt, einen guten Eindruck gemacht und die Erwartungen voll erfüllt“, lobte Bichinashvili. Mit Madsens Sieg schafften die 88er den Ausgleich zum 11:11. Weil sie die restlichen vier Duelle allesamt >>>mehr

ASV Mainz 88 muss nach Luckenwalde

Beim derzeit wohl klassischsten Mittelfeld-Team der Liga (drei Siege, drei Niederlagen) müssen die Ringer des ASV Mainz 88 am Samstag (19.30 Uhr) in der Bundesliga Nord antreten: Als Gast des Luckenwalder SC wäre alles andere als ein Sieg des deutschen Mannschaftsmeisters eine Überraschung. „Die Luckenwalder kann man schlagen – auch in deren Halle“, weiß 88-Cheftrainer David Bichinashvili. „Aber wir müssen auf der Hut sein.“ Vor etwas weniger als einem Jahr kassierte der ASV in Luckenwalde eine recht deutliche 12:28-Niederlage. Damit war der LSC das einzige Team, das gegen die 88er in der regulären Saison einen Sieg geschafft hatte. Allerdings war der Kampf bei den Muskelmännern aus dem Landkreis Teltow-Fläming sportlich ohne Bedeutung. Mainz stand längst als Sieger der Nord-Staffel fest, den Luckenwaldern war Rang vier nicht mehr zu nehmen. Mit Marco Weber, Kevin Grasmann, Ercihan Albayrak und Ugur Dogan hatte der ASV gleich vier Mann aus der zweiten Mannschaft aufgeboten. >>>mehr

ASV Mainz 88 bezwingt Erzgebirge Aue 22:14

Haushoch überlegen: Der Mainzer David Karecinski (rotes Trikot) beherrscht seinen Gegner Max Seidler nach Belieben. Foto: hbz/Jörg Henkel/AZ

Die 420 Zuschauer in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand trauten ihren Augen kaum: Der der turmhoch favorisierte ASV Mainz 88 lag gegen den krassen Außenseiter FC Erzgebirge Aue nach drei Kämpfen glasklar mit 1:10 im Hintertreffen. Doch es gab ein Happy End: Nach einer rasanten Aufholjagd setzten sich die 88er schließlich doch noch mit 22:14 durch und feierten den vierten Sieg im vierten Mannschaftskampf.
„Nervös bin ich nicht geworden, als wir zwischenzeitlich hinten lagen“, sagte ASV-Cheftrainer David Bichinashvili. „Das war ja keine Überraschung. Die ersten drei Kämpfer waren alles junge Leute und wir wollten ganz bewusst mit einer gemischten Mannschaft ringen. Wenn ich die Möglichkeit habe, lasse ich die jungen Leute dabei sein.“ Er habe schon damit gerechnet, dass es zum Auftakt drei Niederlagen geben könnte. „Unser Ziel ist es, junge Leute ins kalte Wasser zu werfen – und irgendwann sind sie dann bereit, auch in der Bundesliga ihre Kämpfe zu gewinnen.“ Ergänzen darf man: Würden die 88er in jedem Kampf ihre absolut stärkste Besetzung aufbieten, würde das ihr >>>mehr

„Die Jungs geben alle ihr Bestes“

DAVID BICHINASHVILI 88-Trainer zieht eine positive Zwischenbilanz / Lob für Konstantin Völk
Nach dem am Ende locker-flockigen Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue bat die AZ Cheftrainer David Bichinashvili (38) zum Interview.
Herr Bichinashvili, vierter Kampf, vierter Sieg – so in etwa hatten Sie dies geplant, oder?
Wir haben in jedem Kampf unsere Ziele. Bis jetzt haben wir diese Ziele gut erfüllt. Besser geht es nicht.
25 Prozent der regulären Runde sind rum. Da kann man schon mal ein Zwischenfazit ziehen. >>>mehr

Turmhoher Favorit

Mainz 88 kann sich gegen Aufsteiger Aue nur selbst schlagen
Als turmhoher Favorit gehen die Ringer des deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 auf die Matte, wenn sie am Samstag (19.30 Uhr) in der Bundesliga Nord in ihrem vierten Kampf binnen 15 Tagen den Aufsteiger FC Erzgebirge Aue empfangen. „Die haben Ringer dabei, die man in Deutschland kennt. Aber auch eine Menge internationaler Athleten kommen bei ihnen zum Einsatz“, weiß Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. >>>mehr

ASV Mainz 88 feiert ungefährdeten Sieg

88-Ringer William Harth (oben, hier gegen Vaillant-Cantero) bezwang seinen Gegner auf den Schultern. Archivfoto: hbz/Henkel / AZ

Die Ringer des ASV Mainz 88 haben in der Bundesliga Nord einen perfekten Saisonstart hingelegt. Obwohl sie nicht in Bestbesetzung angetreten waren, feierten sie im Duell bei Aufsteiger KAV Mansfelder Land einen ungefährdeten 25:12-Sieg.
„Drei Siege in drei Kämpfen – das ist ein richtig guter Start“, freute sich Cheftrainer David Bichinashvili, der von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“ sprach. Vor 300 Fans in der Glück-Auf-Sporthalle hatten die 88er maximal sechs Mann aus ihrer Topmannschaft aufgeboten, feierten aber trotzdem sieben Einzelsiege. „Wir sind in Eisleben mit einer jungen Mannschaft angetreten“, kommentierte Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV. „Die Jungs, die ins kalte Wasser geworfen worden sind, haben sich freigeschwommen.“ Mit Marco Weber und Ugur Dogan holten gleich zwei Akteure aus dem Regionalliga-Team – ein ganz leichter und ein ganz schwerer – eine Vier. >>>mehr

Ein unbeschriebenes Blatt

Gegen Köllerbach hatten William Harth (rechts, hier im Kampf gegen Lyuben Iliev) und die 88er alles im Griff. Am Samstag wollen sie in Eisleben den nächsten Sieg erringen. Foto: hbz/Stefan Sämmer / AZ

88er müssen zum KAV Mansfelder Land – und wissen kaum etwas über ihren Gegner
Zum Abschluss der englischen Woche mit drei Kämpfen in acht Tagen müssen die Ringer des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 fast 400 Kilometer Richtung Nordosten reisen: Das Duell in der Bundesliga Nord beim KAV Mansfelder Land beginnt an diesem Samstag um 19.30 Uhr in der Glück-Auf-Halle in der Lutherstadt Eisleben.
Eines steht schon mal fest: Einen Roman könnten die 88-Verantwortlichen nicht schreiben über den Aufsteiger, der mit 2:6 Zählern auf dem vorletzten Platz des Neuner-Tableaus rangiert. Denn es gibt kaum einen Klub in der deutschen Eliteliga, über den die 88er weniger wissen. Das liegt daran, dass die starken Männer aus Sachsen-Anhalt in Ringer-Deutschland bislang noch nicht so wahnsinnig stark in Erscheinung getreten sind. >>>mehr

Ausfälle nicht zu kompensieren

In der Ringer-Regionalliga hat der ASV Mainz 88 II den Spitzenkampf gegen den KSV Köllerbach II vor 100 Zuschauern in der Sporthalle Am Großen Sand mit 14:22 verloren.
„Die Köllerbacher sind mit einer guten Truppe angereist“, sagte 88-Trainer Steven Krumbholz „Wir hatten zwei Ausfälle, die wir nicht ersetzen konnten.“ Im 74 Kilo Greco fiel Armin Forschner aus, die Kategorie bis 66 Kilo Greco hatte der ASV nicht besetzt. Ismail Kiziltas sprang hier mit Übergewicht ein. Knackpunkt war die unerwartete Schulterniederlage des erst 15 Jahre alten Toptalents Dzhan Bekir im 66-Kilo-Freistil gegen Daniel Decker. „Dzhan hat gegen Decker zur Pause souverän 6:0 geführt, dann ist er nach einem Beinangriff nach hinten >>>mehr

Baglan genießt seine neue Rolle im Hintergrund

ROLLENWECHSEL Ex-Coach bei den Kämpfen nun im Publikum unterwegs / Bichinashvili beim Heimdebüt am Mattenrand nervös
Ungewohntes Bild beim ersten Heimkampf der Saison: Meistermacher Baris Baglan saß nicht wie seit Jahren gewohnt im Matteneck und peitschte seine Jungs nach vorne. Der 39-Jährige, jetzt Sportlicher Leiter, hielt sich stattdessen während des gesamten Kampfes ganz im Hintergrund auf.
Genau genommen stand Baglan in der dritten Reihe. Neben seinem Duz-Freund aus Kindertagen, dem 88-Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu, verfolgte der exzellente Ringerfachmann das Geschehen auf dem Mattengeviert. Manchmal musste Baglan gar seinen Kopf recken, um alles mitzubekommen. >>>mehr

88er schmettern den Revancheversuch ab

Georgie ist wieder zurück: ASV-Leichtgewichtler George Bucur (l.) machte gegen Radoslav Velikov kurz vor Kampfesschluss alles klar. Foto: Michael Bellair / MRZ

Der ASV Mainz 88 hat den Revancheversuch des KSV Köllerbach abgeschmettert. 17:12 gewannen die Ringer des amtierenden Deutschen Mannschaftsmeisters bei ihrer Bundesliga-Heimpremiere gegen den Finalgegner vom Januar, den KSV Köllerbach.
„Schon nach den ersten beiden Kämpfen habe ich gesehen, dass die Jungs alles geben“, sagte 88-Cheftrainer Davyd Bichinashvili. „Die Mannschaft war bereit. Da habe ich gemerkt, dass es läuft.“Trotz des scheinbar klaren Punktvorsprungs und der Tatsache, dass die Mainzer sieben der zehn Duelle gewannen, fiel die Entscheidung erst in den letzten drei Kämpfen. Beim Stand von 10:10 ging Konstantin Völk für die 88er auf die Matte. Die Auseinandersetzung des Ex-Köllerbachers, der erst zu dieser Saison nach Mainz gewechselt war, gegen seinen Nachfolger im KSV-Team, Maciej Balawender, war offen. Völk war sogar leichter Außenseiter. >>>mehr

ASV Mainz 88 gewinnt gegen KSV Köllerbach 17:12

Souverän: Publikumsliebling George Bucur (rechts) hatte Radoslaw Velikov im Griff. Foto: hbz/Sämmer/AZ

Zweiter Kampf, zweiter Sieg für die Ringer des ASV Mainz 88 in der Bundesliga Nord: In einer Neuauflage des DM-Finales vom Januar gewann der Deutsche Mannschaftsmeister gegen den KSV Köllerbach vor 850 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Sporthalle Am Großen Sand mit 17:12.
„Ich bin auf jeden Fall zufrieden“, kommentierte der neue ASV-Cheftrainer David Bichinashvili. „Der erste Heimkampf als Trainer gegen unseren Finalgegner – wenn man da mit einer solchen Leistung abschließt, kann man nicht unzufrieden sein.“ Entscheidend für den Triumph der 88er war die Tatsache, dass sie die knappen Duelle fast alle gewannen. Einzig Greco-Leichtgewichtler David Karecinski musste sich in einem Fight auf Augenhöhe den Olympia-Neunten und WM-Zehnten Tarik Belmadani nach aufopferungsvollem Kampf ganz knapp beugen. Nach der Niederlage des Polen hieß es 10:10. Das Aufeinandertreffen der beiden deutschen Ringer-Topteams stand auf Messers Schneide. Doch die letzten drei Duelle entschieden die 88er durch die Bank für sich. >>>mehr

Knüllerkampf vor vollem Haus

Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 empfängt am Donnerstag in der Neuauflage des DM-Finales Köllerbach
Gleich an seinem zweiten Kampftag in der Ringer-Bundesliga Nord steht der deutsche Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 vor der größtmöglichen Bewährungsprobe. Zum Knallerduell gastiert am Tag der Deutschen Einheit (15 Uhr) in einer Neuauflage des denkwürdigen DM-Finales der KSV Köllerbach in der Mombacher Halle am Großen Sand.
Insider hegen keinerlei Zweifel, dass die Arena in der Oberen Kreuzstraße bis auf den letzten Platz ausverkauft sein wird. Die 88-Fans sind ohnehin keine Anhänger, die ihr Team im Stich lassen würden. Und wenn es ein Wiedersehen mit der Weltauswahl aus dem Saarland um Erfolgscoach Thomas Geid gibt, will natürlich jeder dabei sein >>>mehr

Forschners Nervenstärke beschert dritten Sieg

Nach dem 22:15-Sieg gegen Schlusslicht WKG Metternich-Rübenach mischen die Ringer des ASV Mainz 88 II in der Regionalliga munter in der Spitzengruppe mit. „Wir haben sieben Einzelsiege gelandet“, freute sich 88-Trainer Steven Krumbolz nach dem dritten Sieg im vierten Kampf. Trotz des am Ende recht klaren Ergebnisses entwickelte sich ein spannender Plot. Die WKG führte vor den beiden finalen Duellen in der 74-Kilo-Klasse. Dann holte Ramasan Bashirow durch einen klaren Punktsieg vier Teampunkten und Schlussringer Armin Forschner bewies Nervenstärke und landete einen Schultersieg. >>>mehr

ASV Mainz startet mit 21:11 gegen AC Lichtenfels

Daigoro Timoncini (oben, hier im Kampf gegen den Mömbriser Felix Radinger) legte den Grundstein für den ASV-Sieg. Archivfoto: hbz/Henkel /AZ

Auftakt nach Maß für die Ringer des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 in der Bundesliga Nord: Beim zuvor schon zweimal siegreichen AC Lichtenfels setzte sich das Team des neuen Cheftrainers David Bichinashvili souverän mit 21:11 durch. „Eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung“, mochte Bichinashvili keinen seiner Matadoren hervorzuheben. „Gerade auch unsere neuen Jungs haben gleich einmal gezeigt, wie wertvoll sie für uns sein können.“ Vier Zugänge setzten die 88er ein, drei von ihnen feierten Siege. Das war auch gut so. „Lichtenfels hat eine starke Mannschaft“, urteilte Bichinashvili. „Als ich deren Aufstellung beim Wiegen gesehen hatte, habe ich gesagt, dass sie uns ein gefährlicher Gegner sein werden.“
Explosive Beinangriffe
Vor 500 Zuschauern überzeugte der ASV mit sieben Einzelsiegen. Die Basis zum Erfolg legten die 88er in den ersten beiden Kämpfen. Der amtierende türkische Juniorenmeister Süleyman Atli holte im 55 Kilo Freistil gleich eine Vier. Der 19-Jährige brillierte bei seinem technischen Sieg gegen Bence Juhasz mit explosiven Beinangriffen und Beinschrauben. „Das war ein guter und wichtiger >>>mehr

ASV Mainz 88 eröffnet Saison beim AC Lichtenfels

Als Aktiver hatte David Bichinashvili in der vergangenen Saison großen Anteil am DM-Triumph der 88er. Nun steht er als verantwortlicher Trainer am Mattenrand. Foto: Archiv/hbz Kristina Schäfer/AZ

Als allerletzte Mannschaft starten die Ringer des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 an diesem Samstag (19.30 Uhr) beim AC Lichtenfels in die neue Saison der Bundesliga Nord. Alles andere als ein Sieg der 88er bei den Oberfranken wäre eine faustdicke Überraschung.
Sogar Baris Baglan, Sportlicher Leiter des ASV und bekanntermaßen ein wahrer Meister des Understatements, fällt es nicht leicht, den Favoritenstatus seiner Jungs zu verwischen. „Mag sein, dass wir klarer Favorit sind“, sagt der 39-Jährige. „Fakt ist: Wir haben null Kämpfe, null Siege und null Punkte.“ Fakt ist aber auch: Der neue Cheftrainer David Bichinashvili hat die 88er optimal auf die Saison vorbereitet. Fachlich ist er mindestens genauso versiert wie sein Freund Baglan. Wie versiert er als Motivator, Kommunikator und Pädagoge ist, wird sich weisen. Eine sehr gute Nachfolgelösung für den charismatischen Meistermacher ist Bichinashvili allemal. „Wir wissen, es wird nicht einfach in Lichtenfels. Wir freuen uns aber trotzdem auf unseren ersten Kampf in dieser Saison. Schön, dass die Runde beginnt“, sagt der 38-Jährige. Am Samstag gelte es, die guten Trainingsleistungen auf die Matte zu transportieren. >>>mehr

Autogrammstunde

Ein besonderes Highlight wartet auf die Fans des ASV Mainz 88 am kommenden Freitag im Mainzer Mediamarkt:

Die sportbegeisterten Mainzer haben die Chance, die sportliche Leitung und die Ringer des aktuellen deutschen Mannschaftsmeisters 2013 aus nächster Nähe kennenzulernen.
Der neue Trainer des ASV Mainz 88, David Bichinashvili, der sportliche Leiter Baris Baglan und der deutsche Einzelmeister und WM-Teilnehmer William Harth stehen unmittelbar vor dem Saisonstart am Stand des Ticketshops im Mainzer Mediamarkt für eine Autogrammstunde zur Verfügung.

Termin:
Am Freitag den, 27. September 2013 von 17 bis 18 Uhr
MEDIAMARKT MAINZ
Haifa-Allee 1
55128 Mainz

88-Neuzugang Madsen wird bei der WM Fünfter

Mit Platz fünf hat der dänische Neuzugang Mark Overgaard Madsen bei den Ringer-Weltmeisterschaften in Budapest für die beste Platzierung eines Athleten aus den Reihen des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 gesorgt.
In der Quali besiegte Madsen den Iraner Alizadehpournis mit 4:0-Punkten, das Sechszehntelfinale überstand er durch ein 1:1 gegen den Japaner Kanakubo und im Achtelfinale schaltete er den Bulgaren Yanakiev aus, ehe er im Viertelfinale dem Russen mit 3:5-Punkten unterlag. Nach einer 0:3-Niederlage gegen Arm Julfalakyan, Vize-Olympiasieger von London, belegte der Ex-Luckenwalder den fünften Rang. „Ein starker Auftritt unseres dänischen Neuzugangs“, schwärmte Baris Baglan. Der Sportliche Leiter der 88er war wie Cheftrainer David Bichinashvili, Mittelgewichtler Patric Nuding und einige Vorständler selbst in der ungarischen Metropole und sah „ein toll organisiertes Turnier und spannende aktionsreiche Kämpfe“. Baglan: „Es ist schön, unseren Sport international so zu erleben. Die Regelreform ist ein richtiger Schritt in Richtung Attraktivität.“ Womit wir beim Polen Dawid Karecinski wären, der in der Quali einen 3:0-Sieg gegen den Weißrussen Siamionau >>>mehr

Spessartpokal in Hösbach

Nach den sportlich tollen Erfolgen unserer Jugendringer beim Turnier in Hanau/Erlensee Anfang September haben unsere Kids einen hervorragenden Auftritt beim Spessartpokal in Hösbach am Sonntag, den 22.09.2013 hingelegt. Die von Jugendtrainer Cengiz Cakici betreuten Nachwuchsringer des ASV MAinz 88 haben bei dem international besetzten Turnier mit ingesamt über 205 Ringern nachfolgende Platzierungen errungen. Trainer Cengiz Cakici und sein Co-Trainer Ahmet Demir schickten eine kleine, aber verschworene Einheit auf die Matte, welche es schaffte folgende Plätze in Ihren jeweiligen Gewichtsklassen zu erringen:

E-Jugend:
Ethem Ünal - 3.Platz (Klasse bis 25 kg)
Kaan Sancaktaroglu - 1.Platz (Klasse bis 42 kg)

C-Jugend:
Burak Demir - 2.Platz (Klasse bis 38 kg)
Cihan Besli - 5.Platz (Klasse bis 46 kg)

B-Jugend:
Batuhan Dindar - 1.Platz (Klasse bis 63 kg)


Fazit des Turniers:
starke Kämpfe von allen Beteiligten, viel Mattenerfahrung und viel Spaß für unsere Jungs und die Eltern, die freundlicherweise anwesend waren um unsere Kids zu unterstützen

Herzlichen Glückwunsch an unsere Nachwuchsringer, sowie an die Trainer - tolle Leistung!

„Jeder fängt wieder bei null an“

Guter Dinge: Tolga Sancaktaroglu. Foto: Archiv/Sämmer (AZ)

ASV-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu blickt auf den Saisonstart am 28. Septemberr
Nur noch gut eine Woche, dann beginnt für die Ringer vom Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 die neue Saison in der Bundesliga West mit dem Auswärtskampf am Samstag, 28. September, beim AC Lichtenfels. Die AZ sprach mit dem ASV-Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu (39) über die unmenschliche Leistungen, harte Arbeit bei der Sponsorenakquise, Schicksalsschläge und den Nachfolger des Meistermachers.
Herr Sancaktaroglu, erstmals seit 36 Jahren starten die 88er als nationaler Champion in eine neue Runde. Fühlt sich gut an, oder? >>>mehr

Bereit für das große WM-Abenteuer

Und ab dafür: Für William Harth (unten) wird es in Budapest am Montag ernst. Archivfoto: hbz/Judith Wallerius /AZ

WILLIAM HARTH 88-Ringer im deutschen Aufgebot
Am Samstag setzt sich Star-Ringer William Harth vom Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 in den Flieger Richtung Budapest. In der ungarischen Metropole steigen von 16. bis 22. September die Weltmeisterschaften. Harth ist einer von zwölf Startern, den der Deutsche Ringer-Bund (DRB) bei den Männern ins Rennen schickt.

Der Ex-Bonner, der am 19. September 26 Jahre alt wird, geht in der Kategorie bis 96 Kilogramm Freistil an den Start. „In der vergangenen Woche befand sich William noch auf einem Lehrgang der Nationalmannschaft in Hennef, diese Woche ist bei uns aktives Regenerieren angesagt“, erläutert Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er. In Budapest geht für Harth alles ganz schnell. Am Sonntag ist das Wiegen, am Montag muss er auf die Matte. Von 13 bis 18 Uhr stehen die K.o.-Runde sowie die Trostrunde in den Klassen bis 55, 66 und 96 Kilogramm Freistil auf dem Programm, die Finals sind für 19 Uhr terminiert. Wenn er über sich hinaus wächst, kann Harth vielleicht sogar eine Medaille holen. >>>mehr

88-Chef Sancaktaroglu: Ein erforderlicher Weckruf

Ringen behält bei den Spielen 2020 und 2024 seinen Status als olympische Sportart. Die AZ bat Tolga Sancaktaroglu, den Vorsitzenden des ASV Mainz 88, zum Interview.

Herr Sancaktaroglu, würden Sie von einem Fehlurteil der IOC-Exekutive sprechen, das jetzt korrigiert wurde?

Wir als Ringsportverein sehen das natürlich so, aber die Verantwortlichen von Squash oder Softball/Baseball wahrscheinlich nicht. Es war aber ein erforderlicher Weckruf für den Ringsport. Oder besser für die verantwortlichen Funktionäre im Ringsport. Die Ringer können immer nur so attraktiv ringen, wie es die Regeln hergeben. Diese wurden im Rahmen dieser Entscheidungsfindung ja optimiert und es hat sich insbesondere auch in Deutschland gezeigt, dass der Wille zur Reform und der Wille sich besser zu vermarkten, vorhanden ist. Am Ende ist es zum Glück gut gegangen und nebenbei hat der Ringsport weltweit eine nicht bezahlbare Wahrnehmung in der Öffentlichkeit genossen – man müsste dem IOC eigentlich dankbar hierfür sein. >>>mehr

88er-Reserve hat noch Luft nach oben

ASV Mainz II muss sich KV Riegelsberg zum Regionalligastart 13:23 geschlagen geben

Mit einer recht deutlichen 13:23-Niederlage gegen eine starke Mannschaft des KV Riegelsberg ist die Erstliga-Reserve des ASV Mainz 88 in die neue Saison der Rheinland-Pfalz-Saarland-Regionalliga Südwest gestartet.

Das junge Mainzer Team sah sich gegen die Saarländer bereits nach den ersten beiden Kämpfen mit 0:8 im Hintertreffen. „Das war für mich eine Überraschung“, machte 88-Trainer Steven Krumbholz aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. „Aber in den restlichen Kämpfen haben wir gezeigt, dass wir Potenzial haben.“ Obwohl die „Jungen Wilden“ noch vier Siege einfuhren, konnten sie das Ding nicht mehr drehen. >>>mehr

Ringen bleibt im olympischen Programm

Ringen behält bei den Spielen 2020 und 2024 seinen olympischen Status. Die 125. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees vergab den letzten freien Platz im Programm an die Traditionssportart Ringen. Ringen setzte sich mit 49 von 95 abgegebenen Stimmen vor den Mitbewerbern Baseball/Softball und Squash durch.

Erklärung des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) zur positiven Entscheidung des IOC bezüglich Ringen als olympische Sportart >>>hier

Flugstunden mit sanfter Landung

Quelle: FAZ © Wonge Bergmann

Die Ringer vom deutschen Meister ASV Mainz 88 machen einem den Einstieg nicht schwer. Sie setzen ihre gewaltigen Kräfte sehr feinfühlig ein. Trotzdem wächst der Respekt vor dem vom Olympia-Aus bedrohten „Raufen nach Regeln“.
Von Daniel Meuren, Mainz
Gleich knallt es. Dann gibt es wieder das dumpfe Geräusch, das beim Kontakt zwischen Körper und Matte entsteht. Und den Schmerz, der die Erschütterung begleitet. Ich spanne zum Schutz meine müden Muskeln an, während Baris Baglan mich durch die Luft wirbelt. Dann ist auch der fünfte oder sechste Aufprall auf dem Boden der Ringertatsachen erträglich.

Natürlich bereue ich jetzt, gegen Ende der zweistündigen Trainingseinheit, die Idee eines Selbstversuchs in einer mir ganz fremden Sportart. Die Bundesligaringer des ASV Mainz 88, deutscher Mannschaftsmeister der vergangenen Saison, lassen mich mittrainieren, schon bei der herzlichen Begrüßung vor dem Training integrieren sie mich wie einen normalen Kameraden. Ich habe mich so naiv wie möglich in das Abenteuer gestürzt. Mein Leben war bis dahin völlig frei von Rangeln und Raufen. Geprügelt habe ich mich schon gar nicht. In der Grundschule habe ich mich mit Sofia, dem stärksten Mädchen, gut gestellt. Sportliches Kräftemessen fern von Wettrennen oder Ballspielen war mir stets fremd. Eine Sportart wie Ringen war mir ferner als Synchronschwimmen. >>>mehr

Ringen vor klarem Punktsieg

Ringen vor klarem Punktsieg im olympischen Überlebenskampf
Buenos Aires (dpa) - Sogar Kremlchef Wladimir Putin schickte die Ringer mit einer Aufmunterung ins Olympia-Finale. Indiens Sportminister P.K. Deb richtete einen schriftlichen Appell an alle IOC-Mitglieder, und allein aus Japan gingen eine Million handgeschriebene Solidaritätsbriefe beim internationalen Verband (FILA) ein.
Die weltweite Allianz zur Unterstützung des jahrtausendealten Sports funktioniert bis zum letzten Moment. Am Sonntag entscheidet die 125. IOC-Vollversammlung in Buenos Aires den Verdrängungswettbewerb um den letzten freien Platz im olympischen Programm für die Spiele 2020. Ringen geht im Dreikampf mit Baseball/Softball und Squash als klarer Favorit in die Abstimmung.
«Ich bin optimistisch, aber ich mache noch keinen Champagner auf. Einen Kampf müssen wir noch gewinnen», sagte FILA-Präsident Nenad Lalovic. «Wir haben sehr hart gearbeitet und hoffen, dass wir dafür belohnt werden.» Bedroht vom Olympia-Aus und dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit, hat sich der Traditionssport in Rekordtempo neu erfunden. >>>mehr (Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz)

Zweites Dienstfahrzeug für ASV Schulprojekt

Foto v.rechts Baris Baglan und Stephan Jacobi

Zweites Dienstfahrzeug für ASV Schulprojekt in Dienst gestellt

Mit dem mia L Elektromobil wurde jetzt auch das zweite Dienstfahrzeug für das Schulprojekt `` Raufen nach Regel `` durch den ASV Mainz 88 in Dienst gestellt.
Der ASV Mainz 88 bedankt sich nochmals ganz herzlich bei Jacobi emobile die dem ASV Mainz 88 dieses Umweltfreundliche Elektrofahrzeug zur Verfügung stellt.
Die Offizielle Übergabe erfolgte durch Stephan Jacobi an den Sportlichen Leiter des ASV Mainz 88 Baris Baglan.

88er im finalen Trainigslager

Das finale Trainingslager des ASV Mainz 88, deutscher Mannschaftsmeister im Ringen, vor dem Start der neuen Bundesligasaison beginnt an diesem Freitag (19 Uhr) im Athletik-Zentrum in der Jakob-Anstatt-Straße. Am Samstag ist um 8 Uhr Frühsport angesagt, um 11 und 17 Uhr bittet Cheftrainer David Bichinashvili jeweils zum Mattentraining. Der Sonntag beginnt mit einem Konditionslauf sowie Kraftzirkeltraining, ehe die 88er in der „Rheinwelle“ in Gau-Algesheim regenerieren. „Die erwarten knackig intensive Einheiten“, kündigt Baris Baglan, Sportlicher Leiter, an. „Der Schwerpunkt wird auf der Matte liegen. Dass heißt, >>>mehr

Baris Baglan nennt als Ziel Play-off-Teilnahme

An diesem Wochenende startet die neue Saison in der Ringer-Bundesliga Nord. Der Deutsche Meister ASV Mainz 88 ist dabei noch kampffrei und greift erst am 28. September mit dem Duell beim AC Lichtenfels ins Geschehen ein. Im AZ-Interview spricht der Sportliche Leiter Baris Baglan über Rollenwechsel, notwendige Regeländerungen und einen Rückkehrer.

Herr Baglan, was wäre wenn die neue Runde auch für Sie schon Ende August und nicht Ende September beginnen würde. Wären Sie jetzt schon bereit?

Cheftrainer David Bichinashvili hat gleich auf den neuen Terminplan reagiert und ein weiteres Trainingslager für Ende August angesetzt, sodass unsere Jungs gut vorbereitet Ende September in die Runde gehen.

Nach dem überragenden Erfolg in der vergangenen Runde sind die 88er nicht mehr Jäger, sondern Gejagter. Wie behagt Ihnen diese Rolle?

Da wir uns nicht in eine Rolle oder Schublade zwängen lassen, stellt sich diese Frage für uns nicht. Wir haben eine realistische Sicht auf die Saison und unsere starken Gegner. Deshalb wollen wir unseren Fans leidenschaftliche Kämpfe bieten und möglichst die Playoffs erreichen. Alles darüber hinaus ist nicht kalkulierbar. >>>mehr

Ticketshop im Mainzer Media Markt

Ticketshop im Mainzer Media  Markt beginnt mit Kartenvorverkauf für die neue Saison

Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden und um seinen Fans den Erwerb der Tickets für die Heimkämpfe in der neuen Saison zu erleichtern, hat der ASV Mainz 88 e.V. mit dem Ticketshop im Mainzer Media Markt eine Kooperation vereinbart.
Ab Montag dem 19. August 2013 können die Fans des ASV Mainz 88 ihre Tickets für die Heimkämpfe und Fanartikel wie bisher in der Geschäftsstelle, Jakob-Anstatt-Str. 9b in Mainz, im Onlineshop des Vereins, nun auch im Ticketshop des Mainzer Media Markt, Haifa Allee 1 in Mainz erwerben.
Für die Fans wird es keine Rolle spielen wo sie ihre Tickets und Fanartikel beziehen.
Die Preise auf der Geschäftsstelle, im Onlineshop und im Ticketshop des Mainzer Media Marktes werden identisch sein.
Für die großartige Unterstützung der Fans in der letzten Saison möchte sich der Verein bedanken und verkauft die Saisondauerkarten bis zum 31.08.2013 zu einem Vorverkaufspreis von nur
60 Euro. (Regulär 70 Euro)

Timoncini schon in WM-Form

Den letzten großen Test vor den Ringer-Weltmeisterschaften in der ungarischen Hauptstadt Budapest (16. bis 22. September) hat Griechisch-Römisch-Spezialist Daigoro Timoncini vom Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 erfolgreich absolviert. Beim erstklassig besetzten Pytlasinski-Turnier im polnischen Raciborz belegte er einen beachtlichen dritten Platz in der Kategorie bis 96 Kilo Freistil. „Daigoro hat mit der Bronze-Medaille in Polen ein starkes Signal gegeben“, freute sich 88-Cheftrainer David Bichinashvili. Timoncini wird bei der WM für Italien an den Start gehen. >>>mehr

„Das wird sehr schweißtreibend“

Baris Baglan im Interview
Schwitzen und schuften ist wieder angesagt für die Ringer des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88: Von Freitag bis Sonntag steigt im Weisenauer Athletik-Zentrum in der Jakob-Anstatt-Straße unter Anleitung von Cheftrainer David Bichinashvili (38) und Sportdirektor Baris Baglan (38) zwei Monate vor dem Saisonstart in der Bundesliga Nord am 28. September beim AC Lichtenfels das so genannte „Trainingslager II“. Die AZ bat Baglan zu einem Interview.

Herr Baglan, was gibt es Neues von der Ringerfront?

Nach der Meisterschaft ist vor der Saison. Das heißt, David bereitet unsere Jungs gewissenhaft und intensiv auf die aktuelle Saison vor. Unsere Bundesliga-Kämpfe beginnen nach der WM in Budapest und „Georgi“ (66-Kilo-Mann George Bucur; Red.) heiratet Mitte August. >>>mehr

Zwei 88er holen Grand-Prix-Siege in Bukarest

Erfolgreich: William Harth (rotes Trikot), hier im Bundesliga-Kampf gegen Berlin, hofft auf eine WM-Nominierung. Archivfoto: Wallerius / AZ

Der Nationalmannschafts-Ringer William Harth vom amtierenden deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 bleibt in der Erfolgsspur. Nach seinem Erfolg beim Grand Prix in Dortmund vor wenigen Wochen stand Harth nun auch beim Grand Prix in der rumänischen Metropole Bukarest ganz oben auf dem Treppchen. Im Finale bis 96 Kilogramm Freistil schlug der Olympia-Kandidat aus der Mainzer Neustadt den bulgarischen EM-Dritten Lyuben Iliev, der in der Bundesliga für Köllerbach auf die Matte geht.
Damit hat Harth weiter sehr gute Karten, was eine Nominierung für die WM Mitte September in der ungarischen Hauptstadt Budapest angeht. Freistil-Bundestrainer Sven Thiele will noch ein internationales Turnier abwarten, ehe er spätestens Anfang August entscheidet, ob er Harth mitnimmt. >>>mehr

Harth und Terziev gewinnen Grand Prix in Bukarest

Beim Internationalen Turnier in Rumänien wird William Harth erneut erster. Im Finale schlug William den EM-Dritten Lyuben Iliev (KSV Köllerbach ) aus Bulgarien. Kiril Terziev gewann das Finale gegen  Andriy Shyyka (KSV Köllerbach).

Stefan Georghita gewinnte den Universitäts Gp.

1. Platz für Stefan Gheorghita (84kg /F) bei den 27. Sommer-Universiade 2013 in Kazan / Russia.

Er besiegte unter anderem IANULOV Piotr (Nendingen) und gewann im Finale gegen KUDIYAMAGOMEDOV Shamil (RUS).

Jugendförderpreis

2. Platz Jugendförderpreis für Sportvereine der Stadt Mainz für das Schulprojekt "Raufen nach Regeln" vom ASV Mainz 88
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Sonntagsgespräche in der Gaststätte des ASV Mainz

am 7. Juli mit Karim Elkawahga von 15:30 Uhr bis 17 Uhr.

Getreu des Mottos "ASV Mainz 88 ist mehr als nur ein Ringsportverein" laden wir Sie herzlich zum Sonntagsgespräch ein. An jedem Sonntag zeigen wir Ihnen einen Film oder führen Gespräche mit Menschen aus den Bereichen Politik, Kunst und Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und natürlich Sport. Bei allen Gesprächen ist das Thema Sport und Integration ein fester Bestandteil.
Die Menschen, welche wir zu unseren Sonntagsgesprächen einladen sind Vorbilder, Brückenbauer und in ihren Arbeitsbereichen sehr erfolgreich, sowie hier in Mainz und Umgebung ansässig.
Am 7. Juli ist Karim Elkhawaga unser Gast. Er betreibt einen Pflegedienst am Haus Römerberg, ist ein erfolgreicher Unternehmer und erst kürzlich zum Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD gewählt worden.
Seine Themen am Sonntag werden sein: Migration und Integration, kultursensible Pflege und die interkulturelle Öffnung der Organisationen. Desweiteren berichtet er über seine Biografie und seinen Werdegang als Deutsch-Palästinenser.
Das Sonntagsgespräch wird mit einer Begrüßungs- und einführungsrede des Vorsitzenden des Vereins Tolga Sancaktaroglu begonnen. Der sportliche Leiter des ASV Mainz 88, Hr. Baris Baglan wird hiernach die Verbindung des ASV Mainz 88 mit dem Unternehmer Karim Elkhawaga ausführen.
Danach zeigen wir ein Videoporträt von Karim Elkhwaga und anschließend beginnt eine Frage- Antwort Runde zwischen dem Vorstandsmitglied Mehdi Jafari Gorzini und Herrn Elkhawaga.
Selbstverständlich beantwortet Herr Elkhawage auch die Fragen des Publikums.

1. Platz für William Harth

William Harth gewinnt den Großen Preis von Deutschland in Dortmund
Im Auftaktduell bezwang William den Kasachen Dzhumayev und im Halbfinale Michael Manea (Rumänien). Im Finale setzte er sich gegen den bärenstarken Kanadier Sandhu Manjot in einem spannenden Duell durch.

Der ASV Mainz 88 sagt Herzlichen Glückwunsch William

Offizielle Mitteilung des DRB

Offizielle Mitteilung des DRB über die Änderung der Ringkampfregeln

Regeln Mannschaftskämpfe ab der Saison 2013
Ringkampfregeln zu den Einzelmeisterschaften
Internationale Ringkampfregeln

(Quelle und Links: Deutscher Ringerbund)

Bichinashvili ist idealer Nachfolger Baglans

Davyd Bichinashvili (links) lässt mit 38 Jahren seine aktive Karriere ausklingen und wird nur noch in Notfällen selbst auf die Matte gehen. Dafür übernimmt er das Amt des Cheftrainers beim Bundesligisten ASV Mainz 88. Baris Baglan, der den neuen Kader vorstellte, konzentriert sich auf seine Arbeit als Sportlicher Leiter. Fotos: Harry Braun / MRZ

ASV Mainz 88 geht mit neuem Cheftrainer in die Runde - Verein präsentiert hochkarätige Neuzugänge
Der ASV Mainz 88 hat sich für die kommende Saison in der Ringen-Bundesliga neu aufgestellt. Nicht nur im Kader des amtierenden Deutschen Meisters gab es Veränderungen, auch die Aufgaben in der Betreuung des Kaders wurde neu verteilt. Baris Baglan, bisher als Cheftrainer und Sportlicher Leiter in Doppelfunktion tätig, überlässt Davyd Bichinashvili das Traineramt. Der 38-Jährige Bichinashvili, in der abgelaufenen Runde noch fester Bestandteil der Meistermannschaft, bleibt zwar weiter im Kader, wird aber nur noch in Notfällen selbst auf die Matte gehen.
Baglan erklärte seinen Teilrückzug mit den gestiegenen Aufwand für die Arbeit im Verein, die sich nicht mehr in Einklang bringen ließe mit seinen beruflichen und familiären Verpflichtungen. "Es gibt immer mehr Aufgaben für den Sportlichen Leiter", sagte Baglan. "Ich bin weiter ganz nah an der Mannschaft dran. Ich freue mich, dass Davyd mit seinen Ideen unsere Arbeit fortführt. Er ist die perfekte Lösung, der ideale Nachfolger." Bichinashvili wird nicht nur die tägliche Trainingsarbeit leiten. Er wird bei den Bundesligakämpfen auch das Coaching der Athleten übernehmen.
Bei der Präsentation des neuen Kaders stand der Meisterschaftspokal auf dem Tisch vor den Vereinsverantwortlichen. Er erinnerte einerseits an die erfolgreiche abgeschlossene Saison, diente aber auch als Anreiz für die kommende Runde, in die der ASV am 7. September mit dem Heimkampf gegen die RWG Mömbris-Königshofen startet. Es gab einige Veränderungen im Kader. "Wir haben es geschafft, die Sympathie- und Leistungsträger zu halten", sagte Baglan. "Mit denen, die zu anderen Vereinen gegangen sind, sind wir im Guten geschieden." >>>mehr

Gheorghita kehrt zurück

ASV Mainz 88 mit neun Zugängen
Mit neun Zugängen starten die Ringer des ASV Mainz 88 in die neue Bundesliga-Runde, die für sie am 7. September mit dem Knallerkampf daheim gegen die RWG Mömbris-Königshofen beginnt. Die prominentesten Neuerwerbungen sind der rumänische Mittelgewichtler Stefan Gheorghita und der dänische Starringer Mark O. Madsen.
„Wir haben es geschafft, die Sympathie- und Leistungsträger zu halten“, kommentierte Baris Baglan, Sportlicher Leiter der 88er, die personellen Veränderungen „Unser Ansinnen ist es weiter, attraktiven Ringkampfsport zu bieten. Wir haben unsere Ziele bewusst so gewählt, dass wir über die reguläre Saison hinaus wollen – nicht mehr und nicht weniger.“ Dazu ist ein Platz unter den ersten Vier in der Bundesliga Nord notwendig. „Ich kann versichern, dass wir wieder eine schlagkräftige Truppe an Bord haben“, formulierte Baglan. Womit wir bei Gheorghita und Madsen wären. Mit dem Rumänen ist nach nur einem Jahr ein alter Bekannter zurückgekehrt. Gewissermaßen ein verlorener Sohn. „Stefan war eigentlich von Herzen nie wirklich weg und hat uns immer wieder besucht“, so Baglan. Beim SV Germania Weingarten wurde Gheorghita nicht glücklich. Wie der „Panther“ wird auch Konstantin Völk im 84-Kilo-Freistil auf die Matte gehen. „Ich möchte mit meiner neuen Mannschaft den DM-Titel verteidigen“, kündigte Völk an, der in seiner Gewichtsklasse zur deutschen Spitze zählt. >>>mehr

David Bichinashvili beerbt Baris Baglan

Stellt Traineramt zur Verfügung: Baris Baglan (rechts). Foto: hbz / Kristina Schäfer / AZ

Riesenüberraschung bei den Bundesliga-Ringern des ASV Mainz 88: Baris Baglan wird künftig kein Cheftrainer beim amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 mehr sein. Nachfolger des 38 Jahre alten Mombachers wird der Starringer David Bichinashvili. Das erklärte Baglan am Sonntagnachmittag bei der offiziellen Pressekonferenz im Rahmen des Tages der offenen Tür im Athletik-Zentrum in der Jakob-Anstatt-Straße.
„Seit der vorletzten Saison war ich in einer Doppelfunktion als Cheftrainer und Sportlicher Leiter tätig“, sagte Baglan. „Für mich war es eine große Ehre, so viel Verantwortung übernehmen zu dürfen. In Zukunft werde ich nur noch Sportlicher Leiter sein.“ Als Sportlicher Leiter wird sich Baglan sich unter anderem weiterhin um die Kaderplanung kümmern, um die Unterstützung der Zugänge, und wird seinen Freund und Lehrerkollegen Bichinashvili unterstützen. >>>mehr

Akademische Feier zum 125-jährigen Bestehen

Akademische Feier des ASV Mainz 88 im Athletikzentrum in Mainz-Weisenau, Peter Gölz (Hauptausschußmitglied Deutscher Ringerverband, links) überreicht die Ehrenurkunde des Verbands für den ASV an Tolga Sancaktaroglu (1. Vorsitzender). Foto: hbz / Judith Wallerius /AZ

Beim Ablauf der Akademischen Feier zum 125-jährigen Bestehen des Athletik Sport Vereins 1888 e.V. – kurz ASV Mainz 88 – hat der Erste Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu bewusst auf Lücke gesetzt. „Offizielle Reden“ solle es im Weisenauer Athletikzentrum geben, soviel ist klar, doch wer sie hält, bleibt zunächst offen, weil sich erfahrungsgemäß bis zur letzten Minute Veränderungen ergeben können.
Alles andere steht an diesem Samstagabend im Zeichen der Kontinuität: Wie die Mainzer selbst sei auch ihr Verein weltoffen, sagte Sancaktaroglu, der sich selbst in der druckfrischen Festschrift als „waschechten Mainzer mit Migrationshintergrund“ vorstellt.
Unterschriftenlisten
Als Vorstandsvorsitzender trat er 2012 die Nachfolge von Prof. Dr. Eckhart Pick an, der in den 70er Jahren per Zufall zum Ringsport kam, weil der Professor für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Rechtsgeschichte vom damaligen Vorsitzenden gebeten wurde, den Verein in einem Verfahren vor einer Sportinstanz zu vertreten. Im Rahmen der Akademischen Feier wurde Prof. Pick nun mit der Goldenen Nadel als höchster Auszeichnung des Vereins bedacht und zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In seiner Dankesrede bezeichnete dieser das Ringen als „ehrlichen Sport“, der nicht nur eine lange Tradition habe, sondern als Mannschaftssport geeignet sei, „soziale Kompetenz zu erwerben und weiter zu geben“. >>>mehr

Vier Monate nach der Meisterschaft

Unbändiger Jubel: Die Ringer des ASV Mainz 88 feiern die dritte Meisterschaft ihrer Vereinsgeschichte nach dem Rückkampf gegen Köllerbach in der Saarbrücker Saarlandhalle. Archivfoto: Sascha Kopp/AZ

ASV Mainz 88 zieht eine positive Bilanz
Ruhiger ist es geworden, der ganz große Rummel ist vorbei. Beim ASV Mainz 88 ist vier Monate nach dem sensationellen Gewinn der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft im Ringen wieder so etwas wie Normalität eingekehrt. Ehrungen, öffentliche Auftritte, Autogrammstunden mit Fans – all das ist erst einmal Geschichte. Doch vieles ist geblieben. Die Erinnerung an die spannenden Play-Offs, die gewachsene Zahl von Zuschauern und Fans, das gesteigerte Interesse am Ringsport in Mainz.
Keine große Namen
Wenn Tolga Sancaktaroglu auf die vergangene Saison zurückblickt, zieht er ein durch und durch positives Fazit. Alles richtig gemacht. Der ASV-Vorsitzende will den eingeschlagenen Weg nun weiter gehen wie bisher. An diesem Sonntag gibt er auf einer Pressekonferenz die Neuzugänge für die kommende Saison bekannt. Große Namen, sagt er, seien nicht darunter. Denn das entspreche nicht der Vereinsphilsosophie: „Wir wollen diesen Weg nicht gehen, teure Spieler einzukaufen. Aber so viel kann ich verraten: Wir haben auch in der kommenden Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft, die auf jeden Fall in die Play-Offs kommen wird“, verspricht der Chef der 88er.
Die Ausrichtung des Finalkampfes gegen den KSV Köllerbach im extra für diesen Zweck errichteten Zelt auf dem Hechtsheimer Messegelände hat ein Loch in der Vereinskasse hinterlassen, auch das ein Grund, warum der ASV sich bei der Personalplanung keine großen Sprünge leisten kann. Das Loch ist mittlerweile gestopft – auch dank der Sponsoren. „Jeder Verein, der ins Finale kommt, hat sich eigentlich für die nächsten zwei bis drei Jahre ein finanzielles Polster angelegt. Bei uns war das nicht der Fall. Im Endeffekt gehen wir mit einer Nullbilanz aus der Saison“, sagt der Vorsitzende. >>>mehr

88er-Talent bei Junioren-DM

Am Samstag und Sonntag steigen im südbadischen Waldkirch die deutschen Junioren-Meisterschaften im Freistil-Ringen. Für den Schwerathletik-Verband Rheinhessen startet der Vierte der A-Jugend-Meisterschaften Albayrak Ercihan vom deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 in der 84 kg-Klasse. Eine ähnlich gute Platzierung bei den Junioren zu erreichen, wäre eine echte Herausforderung. Die Kämpfe beginnen in der Stadthalle Waldkirch am Samstag (9.30 Uhr), die Finals am Sonntag um 9.30 Uhr. (Allgemeine-Zeitung)

Talent Dindar hält sich an die Taktik

Mainzer feiert deutschen B-Jugend-Titel
Die Erfolgsgeschichte im Jubiläumsjahr des ASV Mainz 88 geht weiter: Ringer-Talent Batuhan Dindar hat sich bei den deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Freistil in Hösbach den Titel in der Kategorie bis 58 Kilogramm gesichert.

„Batuhan hat eine überragende Leistung gebracht“, lobte 88-Jugendcoach Steven Krumbholz. „Als Neueinsteiger hat er seine meist ein Jahr älteren Gegner souverän bezwingen können.“ Bis aufs Finale landete Dindar sogar in allen Duellen Schultersiege. „Im Finalkampf hat Batuhan ebenfalls gezeigt, dass er den Titel verdient“, lobte Krumbholz. „Er hat diesen Kampf für sich entschieden, weil er sich genau an die vorgeschlagenen Taktiken gehalten hat.“ Vor den Augen des Bundestrainers schaffte es Dindar, bereits die erste Runde 6:0 zu seinen Gunsten zu entscheiden. Diesen Vorsprung ließ er sich nicht mehr nehmen. >>>mehr

Pascal Eisele bester deutscher EM-Starter

88er kommt in Tiflis auf Rang fünf
Riesenerfolg für Pascal Eisele: Der Jungstar vom deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 ist bei den Ringer-Europameisterschaften in der georgischen Hauptstadt Tiflis nach drei Siegen und zwei Niederlagen Fünfter in der Kategorie bis 74 Kilo Greco geworden. Kein anderer Athlet aus dem deutschen Kader schnitt besser ab.

„Das war mit Sicherheit ein tolles Erlebnis für Pascal und auch gleichzeitig ein Ausrufezeichen, dass er gleich bei seinem ersten großen Auftritt auf europäischer Ebene einen tollen Turnierverlauf hingelegt und auch namhafte Gegner geschlagen hat“, kommentierte Baris Baglan, Cheftrainer der 88er. Gleich zum Auftakt besiegte Eisele den Ex-Europameister Rafig Huseynov aus Aserbaidschan 1:0 und 3:2. „Damit konnte auch nicht jeder rechnen“, sagte Baglan. >>>mehr

Deutschen B- Jugend Meisterschaften in Hösbach

Batuhan Dindar vom ASV Mainz 88 wurde 1. Deutscher Meister 2013 der B-Jugend in 58kg/F bei den Deutschen B- Jugend Meisterschaften in Hösbach.

9. Platz Bekir Demir ASV Mainz 88 / 54kg/F
14. Platz Stefan Krumbholz ASV Mainz 88 / 42kg /F
13. Platz Ruben Härle ASV Mainz 88 / 50kg/F

Saisonrückblick der Ringer des ASV Mainz 88

Zum Saisonrückblick der Ringer des ASV Mainz 88 sind viele Gäste erschienen, um der Videopräsentation und den Reden beizuwohnen. Trainer Baris Baglan (4.v.r.) und Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu (4.v.l.) begrüßen (v.l.): Hans-Günter Mann (Sparkasse), Bernd Koslowski (Verlagsgruppe Rhein Main), Magnus Schneider (Sportbund Rheinhessen), Eckhart Pick (Staatssekretär a.D.), Hans-Peter Schlösser (Lotto RLP) und Karin Augustin (Landessportbund). Foto: hbz/Judith Wallerius

Ringer des ASV Mainz 88 blicken auf Meisterschaftssaison zurück

Zum 125. Vereinsgeburtstag hat sich der ASV Mainz 88 auf ganz besondere Weise selbst beschenkt. Das Team holte die dritte Deutsche Meisterschaft im Mannschaftsringen. Und diese war eine ganz besondere für den ASV, aber auch für die Stadt Mainz. „Mit dem Final-Hinkampf haben wir gewissermaßen Sportgeschichte geschrieben“, so Tolga Sancaktaroglu, der Erste Vorsitzende des Vereins. Gemeint ist natürlich die in fünf Werktagen entstandene Halle auf dem Hechtsheimer Messegelände. Im Mainzer „Madison Square Garden“, wie das Großzelt liebevoll genannt wurde, hat man bekanntermaßen den Grundstein für den Titel gelegt.
Nun haben die Verantwortlichen einen kurzen Film präsentiert, in dem die Emotionen der abgelaufenen Bundesligasaison festgehalten wurden. Fast 100 Freunde und Sponsoren der 88er folgten der Einladung des Vereins.
Baris Baglan ist als sportlicher Leiter der Vater des Erfolgs. „Vor der Saison hatten wir zwei Möglichkeiten, unseren Kader zu besetzen“, sagt Baglan. „Entweder ein Team mit gestandenen Ringern, gespickt mit Welt- und Europameistern, oder mit jungen, teilweise unbekannten Ringern, die aber umso hungriger nach Erfolg sind“, ergänzt er. „Bekanntlich wählten wir die zweite und bedeutend sparsamere Option.“ Der Erfolg gab ihnen Recht.
Übermüdeter Finalheld
Nun, rund acht Wochen nach dem Finalsieg über den KSV Köllerbach, ließ es sich Baglan nicht nehmen, kleine Anekdoten aus der abgelaufenen Saison zu erzählen. Die bemerkenswerteste dreht sich um Kiril Terziev, den Helden des Final-Rückkampfs. >>>mehr

Verhaltener Ärger über verpassten Meistertitel

Wie schon beim DM-Mannschaftsfinalhinkampf in Mainz besiegte der 88er Pascal Eisele (rot) im DM-Viertelfinale in Plauen den Köllerbacher Timo Badusch, scheiterte aber nach diesem kräftezehrenden Kampf im Halbfinale am späteren Meister Florian Neumaier (RKG Freiburg). Bronze gewann er mit einem 2:0 gegen Jan Rotter (Triberg). Foto: Eßling/MRZ

Weltergewichtler Pascal Eisele (Mainz 88) holt wieder DM-Bronze
Pascal Eisele hat sich wie im Vorjahr DM-Bronze gesichert. Bei den deutschen Titelkämpfen im klassischen Stil in Plauen verlor der Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 nur im Halbfinale gegen den späteren Weltergewichts-Meister Florian Neumaier. "Pascal hat ein starkes Turnier gerungen", lobte ASV-Cheftrainer Baris Baglan. Der 20-Jährige selbst war eher etwas geknickt. "Im vergangenen Jahr habe ich mich über den dritten Platz gefreut", sagte Eisele. "In diesem Jahr ärgert er mich. Ich wollte Deutscher Meister werden."
Etwas Pech mit der Auslosung
Eisele hatte etwas Pech mit der Auslosung. Bereits im Viertelfinale traf er auf Timo Badusch. Der Ringer des KSV Köllerbach gehörte wie Eisele zu den Titelfavoriten. Fünfmal waren beide bei Turnieren aufeinandergetroffen. Immer hatte Eisele verloren. Nur im Hinkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der Mainzer Zeltarena hatte der 88er dem Köllerbacher das Nachsehen gegeben und so einen wichtigen Beitrag zum Titelgewinn des ASV geleistet. "Ich wusste von Anfang an, dass es schwer wird", sagte Eisele. "Badusch macht im Stand wenig. Ich hatte mich aber gut auf ihn eingestellt und wollte auf jeden Fall gewinnen." In den ersten beiden >>>mehr

88er Eisele fährt zur Ringer-EM

Mit Greco-Spezialist Pascal Eisele (20) ist nach dem Deutschen Meister William Harth (25) ein zweiter Olympia-Kandidat vom deutschen Mannschafts-Champion ASV Mainz 88 für die Ringer-EM im georgischen Tiflis nominiert worden. Der 20 Jahre alte DM-Dritte startet dort in der Gewichtsklasse bis 74 Kilogramm Griechisch-Römisch. Die Titelkämpfe steigen vom 19. bis 24. März. Als erste große Meisterschaft nach den Olympischen Spielen dienen sie als Standortbestimmung auf dem Weg zu den Spielen 2016 in Rio. „Für uns ist es erfreulich, dass wir mit Pascal einen weiteren EM-Teilnehmer haben“, so Baris Baglan, Cheftrainer und Sportlicher Leiter der 88er. „Durch seine Entwicklung in der Liga und bei internationalen Wettkämpfen konnte Pascal das Ticket lösen.“ (Allgemeine-Zeitung)

Eisele gewinnt bei Greco-DM wieder Bronze

Wie schon im Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft bezwang Pascal Eisele (rotes Trikot) Timo Badusch. Foto: Archiv/Kopp/AZ

Pascal Eisele vom Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 hat bei der Griechisch-Römisch-DM im sächsischen Plauen wie im Vorjahr Bronze gewonnen. Der für seinen hessischen Heimatverein SV Fahrenbach startende Eisele sicherte sich in der Kategorie bis 74 Kilogramm den dritten Platz durch einen Zweirundensieg (4:3, 6:2) im entscheidenden Kampf gegen Hans-Jörg Scherr vom KSV Aalen.

Zuvor hatte der erst 20 Jahre alte Odenwälder im Achtelfinale Rame Khalil vom AC Köln-Mülheim mit 1:0 und 6:0 besiegt und sich im Viertelfinale gegen den 88ern bestens bekannten Köllerbacher Timo Badusch mit 0:1, 1:0 und 2:0 durchgesetzt. Im Halbfinale zog der mit einem mächtigen Brustkorb ausgestattete Eisele gegen Florian Neumaier von VfK Mühlenbach mit 1:1, 0:1 und 0:4 den Kürzeren. Insgesamt brachte es Eisele auf 21:12 technische Punkte.

„Pascal hat ein sehr starkes Turnier gerungen“, lobte Baris Baglan, Cheftrainer und Sportlicher Leiter der 88er, seinen Zögling. „Vor allem sein Sieg gegen Timo >>>mehr

Grecco Meisterschaften 2013

Herzlichen Glückwunsch Pascal Eisele zum 3. Platz auf der deutschen Grecco Meisterschaften 2013.

Pascal gewann im Kampf um Platz 3 gegen den Aalener Hans Jörg Scherr
R1 3:4
R2 2:6
Turnierverlauf von Pascal

Zwei 88er greifen nach Medaillen

Geht in Plauen als Titelverteidiger ins Rennen: Der 88er Pascale Eisele. Foto: Archiv/hbz/Schäfer

Baygus und Eisele bei der DM
Gleich mit zwei Startern ist der Deutsche Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 am Wochenende bei der Griechisch-Römisch-DM im sächsischen Plauen vertreten.
Routinier Ismail Baygus, der an diesem Samstag 31 Jahre alt wird und 2002 schon einmal den DM-Titel geholt hatte und 2008 Dritter geworden war, startet in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm, der erst 20 Jahre Odenwälder Pascal Eisele geht in der Kategorie bis 74 Kilogramm an den Start. >>>mehr

Harth für EM nominiert

William Harth vom Deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88 ist nach seinem Triumph bei den Deutschen Meisterschaften in Unterföhring bei München (die AZ berichtete) von Bundestrainer Sven Thiele für die Europameisterschaften im georgischen Tiflis nominiert worden. Der 25-Jährige vertritt dort in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm Freistil die Farben des Deutschen Ringer-Bundes (DRB). Die Titelkämpfe steigen vom 19. bis 24. März. Als erste große Meisterschaft nach den Olympischen Spielen dienen sie den meisten Nationen als Standortbestimmung und Neuanfang auf dem Weg zu den Spielen 2016 in Rio. (Allgemeine-Zeitung)

88er Harth wird Deutscher Meister

William Harth holte in Unterföhring seine erste DM-Goldmedaille. Archivfoto: Michael Heinze/AZ

William Harth vom ASV Mainz 88 hat sich bei der Deutschen Meisterschaft der Freistil-Ringer in Unterföhring in der Klasse bis 96 Kilogramm den Titel gesichert. Im Finale bezwang der 25-Jährige Oldrik Wagner von RWG Mömbris-Königshofen 2:0 und 2:0.

„William hat starke Kämpfe abgeliefert“, sagte 88-Cheftrainer Baris Baglan, der gemeinsam mit David Bichinashvili das Coaching übernommen hatte. Für Harth war es nach den Plätzen zwei und drei 2011 und 2012 der erste DM-Titel im Einzel bei den Aktiven.

In das Turnier gestartet war Harth mit einem Schultersieg in der Qualifikation gegen Wladimir Remel vom AC Köln-Mülheim. Im Viertelfinale schaffte der 1,85 Meter große 88er gegen Viktor Reh (RKG Freiburg 2000) ebenso einen Zweirundensieg (2:0, 3:0) wie im Halbfinale gegen Nico Graf vom KFC Leipzig (1:0, 2:1). Die Gesamtkampfzeit aller seiner Kämpfe betrug 15 Minuten und 35 Sekunden. >>>mehr

William Harth Deutscher Meister 2013

Herzlichen Glückwunsch
William Harth ist Deutscher Meister 2013.
Bei den deutschen Meisterschaften der Freistil-Ringer in Unterföhring hat William Harth in der Klasse bis 96 Kilo sich den Titel gesichert. William bezwang im Finale Oldrik Wagner mit 2:0,2:0.
Turnierverlauf von William

Lyzen belohnt sich mit Gold

Viktor Lyzen (oben) hat im Finale seinen Gegner Adrian Wolny fest im Griff. Foto: Fred Sumbeck

Nachwuchstalent des ASV Mainz 88 ist Deutscher A-Jugend-Meister
Toller Erfolg für Nachwuchs-Ringer Viktor Lyzen vom deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz 88: Lyzen belohnte sich bei den in Köln ausgetragenen deutschen A-Jugend-Meisterschaften im freien Stil für seine harte Trainingsarbeit mit der lang ersehnten Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm.
„Viktor hat in allen Kämpfen seine technischen und ringerischen Fähigkeiten gezeigt und die Zuschauer und die mitgereisten Fans begeistert“, kommentierte 88-Coach Steven Krumbholz. Im gesamten Turnierverlauf gelang es nur seinem Finalgegner Adrian Wolny vom TSV Gailberg, Viktor einen Punkt abzuringen. Aber davon ließ sich das Ausnahmetalent der 88er nicht beirren – Lyzen gewann am Ende mit 3:1 und 2:0 und ergatterte den Platz ganz oben auf dem Treppchen. >>>mehr

Viktor Lyzen Deutscher A-Jugend Meister 2013

Viktor Lyzen ist Deutscher A-Jugend Meister 2013.
Viktor startete in der Kategorie bis 42Kg, das mit 15 Teilnehmern besetzt war. Viktor Gewann das Finale gegen Adrian Wolny (TSV Gailbach) 3:1,2:0.

Turnierverlauf von Viktor Lyzen

Der ASV Mainz 88 gratuliert Viktor Lyzen zum Gewinn der Deutschen A-Jugend Meisterschaft 2013

Meister-Ringer bei Empfang im Innenministerium

Damit der Ringer-Coup noch lange in Erinnerung bleibt: ASV-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu (li.) übergibt Staatssekretär Jürgen Häfner beim Empfang im Innenministerium ein T-Shirt. Foto: hbz/Stefan Sämmer/AZ

Unter den Arm geklemmt hatte Marco Weber die hochglanzpolierte Trophäe mit ins Ministerium gebracht und auf einem Tisch abgestellt, damit alle sie sehen konnten. Zum dritten Mal nach 1973 und 1977 haben die Ringer des ASV Mainz 88 den Deutschen Mannschaftsmeistertitel gewonnen, und bei einem Empfang im Ministerium des Innern und für Sport wurde dieser Triumph gefeiert.
Staatssekretär Jürgen Häfner beglückwünschte die Ringer. „Das war ein legendärer Sieg“, zeigte er sich immer noch begeistert. Kiril Terziev war es im Saarland buchstäblich in letzter Sekunde gelungen, seinen Gegner des KSV Köllerbach, Andriy Shyyka, kurz auf die Schultern zu kippen und so den einen und alles entscheidenden Punkt für die Mainzer zu holen. Damit hatten sich die Ringer im Jubiläumsjahr des Vereins den Meisterpokal gesichert.
Häfner überreichte Tolga Sancaktaroglu, dem Ersten Vorsitzenden der 88er, die rheinland-pfälzische Fahne, damit diese künftig bei jedem Kampf darauf hinweise, dass das Land eine Hochburg des Ringens sei. >>>mehr

Verwunderung über DRB-Vize Rothmer

Final-Hinkampf ASV Mainz 88 – KSV Köllerbach. Über die Location gibt es nun Diskussionen in der Ringerfamilie.

ASV Mainz 88 will Abgabe für Marketingagentur nicht zahlen
Es rumort im Ringerlager. Auch bei der Tagung aller deutschen Bundesligisten in Darmstadt schwebte der Rauswurf aus dem Programm der Olympischen Sommerspiele ab 2020 wie ein Damoklesschwert über allen Diskussionen, in die dann auch noch die Nachricht vom Rücktritt des Weltverbandspräsidenten Raphael Martinetti platzte.
Einig waren sich in Darmstadt-Arheilgen alle: Für das Ringen muss mehr getan werden. Über das Wie herrscht jedoch keine Einigkeit. Bis Mittwoch sollen alle Erst- und Zweitligisten darüber abstimmen, ob sie einen Fonds einrichten, aus dem eine Marketingagentur bezahlt wird, die das Image des Ringens mit einer eigenen Kampagne aufpolieren soll.
Tolga Sancaktaroglu hat dazu eine klare Meinung. „Wir werden das ablehnen, das ist rausgeschmissenes Geld“, sagt der Vorsitzende des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88. „Vieles kann man mit gesundem Menschenverstand selbst regeln. Wenn man Strukturen wie der Deutsche Ringer-Bund hat, braucht man keine Marketingagentur.“ >>>mehr

Mihran Jaburyan wird zweiter in Kiev

Mihran Jaburyan wird zweiter beim Outstanding UKRAINIAN WRESTLERS AND COACHES MEMORIAL Turnier in Kiev. Er scheiterte im Finale an Rasul Mashezov mit 1:2 Runden.

Turnierverlauf von Mihran: Rudenko (ukr) 2:0, Arabidze (rus)2:0, Petrov (rus) 2:1, Mashezov (rus) 1:2

Rheinland Pfalz Meisterschaft Freistil

Ergebnisse unserer sehr erfolgreichen Jungs vom 16.02.2012 bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Freistil
E-Jugend

Yusuf Tabak 24 Kg 9.
Edhem Ünal 25 Kg 1.
C-Jugend
Burak Demir 32 Kg 1.
Georgi Bichinashvili 2.
Cihan Besli 47 Kg 2.

Einzelergebnisse hier



B-Jugend

Stefan Krumbholz 42 Kg 2.
Ruben Härle 50 Kg 1.
Bekir Demir 58 Kg 1.
Batuhan Dindar 63 Kg 1
A-Jugend
Victor Lyzen 46 Kg 1.
Danilo Bauer 69 Kg 3.
Ercihan Albayrak 85 Kg 1.
Salih Simsek 110 Kg 1.

Dan Kolov Turnier in Bulgarien

Glückwünsch auch an William Harth, William wurde fünfter bei dem International stark besetztem Turnier in Bulgarien. Er verlor leider den Kampf um Platz 3 gegen den Türken Mutlu.

Turnierverlauf von William: Kolev(bul) 2:0, Varner (usa, olympia 1.) 0:2, Mutlu (tur) 0:2

Eisele gewinnt Silber in Bulagrien

Quelle: https://www.facebook.com/pascal.eisele.official

Herzlichen Glückwunsch zum 2 Platz in der 74 gr Klasse von Pascal Eisele beim Dan Kolov Turnier in Bulgarien.

Nach Siegen gegen Ilian Georgiev (BUL, 2:0), Yunus Emre Basar (TUR), Konstantinos Papadopoulos (GRE, 2:1) verlor Pascal im Finale gegen Yavor Yanakiev (BUL, 1:2).

Ringer vor dem Olympia-Aus

Tolga Sancaktaroglu, Vorsitzender des ASV Mainz 88, geschockt - aber auch zuversichtlich
Die Empfehlung der IOC-Exekutive, Ringen ab dem Jahr 2020 aus dem Programm der Olympischen Spiele zu streichen, hat die Ringer-Familie geschockt. Die AZ sprach mit Tolga Sancaktaroglu (39), dem Vorsitzenden des Deutschen Meisters ASV Mainz 88.
Herr Sancaktaroglu, Ringen in Mainz boomt. Ist diese Entscheidung der IOC-Exekutive nicht ein Schlag ins Gesicht für alle Ringsportfreunde?
Grundsätzlich sind wir alle in der Ringsportgemeinde konsterniert und etwas sprachlos, aber wir beim ASV Mainz 88 sehen die Entscheidung des Herrn Rogge völlig unabhängig von dem Ringsportboom in und um Mainz.
Wie sicher sind Sie, dass diese Abwertung einer Sportart, die seit jeher mit dem olympischen Gedanken gekoppelt war, auf die Zukunft des 88-Teams keine negativen Auswirkungen haben wird?
Wir sind uns sicher, dass attraktiver Sport – egal welche Sportart, sei es Basketball, Tischtennis oder eben Ringen – immer interessierte Zuschauer >>>mehr

Baglan erhielt Anrufe aus ganz Europa

Zu archaisch für das moderne Premiumprodukt Olympia? Der in den DM-Finals entscheidende Siegringer Kiril Terziev (rot) war ebenso in London 2012 wie die 88er Diagoro Timoncini, Oleg Motsalin und Mirhran Jaburyan . Foto: Eßling/MRZ

Trainer des ASV Mainz 88 ist erschrocken über das mögliche Olympia-Aus der ältesten Sportart der Welt
Die Sportart Ringen boomt in Mainz. Der ASV 88 ist gerade zum dritten Mal in seiner Geschichte Deutscher Meister geworden, nach zwei spannenden Finalkämpfen gegen den KSV Köllerbach. Die 88er kämpfen aber nicht nur um sportliche Meriten, sondern auch für Integration und für eine sinnvolle Zukunftsgestaltung der Jugend. Stichwort "Raufen nach Regeln". Und nun das: Nach längerem olympischen Überlebenskampf hat die IOC-Exekutive gestern empfohlen, die Ringer aus dem Olympia-Programm der Spiele 2020 zu streichen - und damit den Untergang des Traditionssports vorangetrieben. Die älteste Sportart der Welt, eine der klassischen Sportarten der Antike und bereits 1896 olympisch, steht als Opfer der Modernisierungsmaßnahmen von IOC-Präsident Jacques Rogge vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit.
"Ich bin erschrocken und verdutzt. Das ist sehr schade für unsere Sportart, die durch diese Entscheidung an Stellenwert verlieren könnte", sagte 88-Meistertrainer Baris Baglan in einer ersten Stellungnahme. "Das wird weltweite Reaktionen hervorrufen und >>>mehr

Baglan:Die Stadt und der Verein sind meine Passion

Vor etwas mehr als einer Woche gewannen die Ringer des ASV Mainz 88 zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Das Echo in der Öffentlichkeit war riesig. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Mainz. Mit etwas Abstand zu dem großen Ereignis trafen sich der ASV-Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu und Baris Baglan, Cheftrainer und Sportlichen Leiter des Vereins, zum MRZ-Gespräch.
Noch einmal herzlichen Glückwunsch zum Titelgewinn. Wann reiften die ersten Träume, dass es in dieser Saison klappen könnte?
Baglan:
Ich habe mir zu keinem Zeitpunkt Gedanken über die Meisterschaft gemacht. Es stand immer nur Ringen, Ringen, Ringen im Fokus. Erst nach der letzten Runde von Kiril Terziev im Finalrückkampf blitzte es mir durch den Kopf: Oh, wir haben es geschafft! Es war eine komische Situation. Ich habe mich riesig gefreut. Gleichzeitig ist eine Last von mir abgefallen. >>>mehr

Bichinashvili und Terziev

ein Ringer-Duo mit Heldenstatus
Natürlich ist der Gewinn einer deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Ringen das Resultat von Teamarbeit. Und trotzdem: Beim ASV Mainz 88 sorgten in der Hauptsache zwei Athleten für herausragende Leistungen, die zum 37:36-Gesamterfolg gegen den KSV Köllerbach führten, der Staffel von Trainer Baris Baglan den dritten Triumph nach 1973 und 1977 bescherten. Davyd Bichinashvili und Kiril Terziev. Zwei Freistilexperten, zwei echte Typen.
Bichinashvili genießt die Augenblicke vor dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Mainz. „Je älter man ist, je schöner ist so ein Titel. Es könnte ja vielleicht der letzte sein“, sagt der 37-Jährige. Nach drei Titeln mit dem VfK Schifferstadt und einem Erfolg mit dem KSV Aalen, sorgte vor allem Bichinashvilis Schultersieg im Final-Hinkampf der Mainzer gegen den Saarländer Ibragim Aldatov für ein acht Punkte-Polster, von dem sie im Rückkampf zehrten. „Wäre mir der nicht geglückt, hätte ich mehrere Nächte nicht geschlafen“, sagt der Oldie. Denn eine Bilanz von nur einem Sieg in sechs Play-off-Kämpfen ist nicht die Bilanz, die er sich wünschte. Am Olympia-Fünften von 2008, dem Vize-Europameister von 2001, nagt der Zahn der Zeit. „Ich hatte nach einer guten Runde in den Play-offs nicht mehr die nötige Energie.“ Aber immerhin packte er vor 3000 Fans im Hechtsheimer Messezelt gegen Aldatov den entscheidenden Fußfeger aus. 2011 verpflichteten Ex-88-Präsident Professor Eckhart Pick und Baris Baglan den Deutschen, der zuvor schon einen georgischen und einen ukrainischen Pass hatte. Das Pfund der 88er im Wettstreit mit dem ASV Aalen um den Kapitän: Pick konnte Davyd Bichinashvili die gewünschte Stelle an der Lerchenberger Realschule plus bieten. Eine Festanstellung als Sportlehrer. „Und da fühle ich mich richtig wohl, dort bin ich am Montag auch mit Blumen und viel Beifall empfangen worden“, betont er. Was die sportliche Zukunft betrifft, sagt der 84-Kilo-Mann: „Ich entscheide im Juni, Juli, ob es als Ringer weitergeht.“ >>>mehr

Von der Matte ins Goldene Buch

Belohnung für ein Kapitel Mainzer Sportgeschichte: ASV-Trainer Baris Baglan (Mitte) und seine Ringer trugen sich ins Goldene Buch ein. (Foto: Bernd Eßling/MRZ)

OB Ebling ehrt die 88er Ringer
Mihran Jaburyan machte den Anfang. Der armenische Fliegengewichtler des ASV Mainz 88 setzte als Erster seine Unterschrift in das Goldene Buch der Stadt Mainz. Oberbürgermeister Michael Ebling hatte die Ringer des Traditionsvereins zu der Zeremonie ins Rathaus geladen und würdigte die 88er damit für den Gewinn der deutschen Mannschaftsmeisterschaft. "Es ist ein wunderbarer Tag für Mainz", sagte Ebling. "Er ist historisch, weil ein Stück Sportgeschichte geschrieben wurde."
In seiner kurzen Ansprache erinnerte das Stadtoberhaupt noch einmal an die Endkämpfe gegen den KSV Köllerbach in der Hechtsheimer Zeltarena und in Saarbrücken. "An Superlativen gab es in diesen Tagen kein Mangel", so Ebling und wandte sich an die Athleten. "Ihr habt gekämpft, zum Glück nicht bis zum Umfallen, denn ihr seid stehen geblieben. Das war eine unglaublich tolle Leistung. Das war Anspannung und Leidenschaft pur."
Baglan ist ein Glücksfall für den ASV
Ein besonderes Lob sprach der OB dem Cheftrainer des ASV aus: "Mit der Verpflichtung von Baris Baglan hat der Verein die Weichen gestellt. Er ist ein Glücksfalls für die 88er." In seiner Erwiderung dankte Tolga Sancaktaroglu der Stadt und den Sponsoren. "Ohne den Schulterschluss und die Solidarität der ganzen Stadt hätte der Verein das nicht schaffen können", sagte der ASV-Vorsitzende. "Ich hoffe, dass wir die gleiche Unterstützung auch in der kommenden Saison bekommen - und als Deutscher Meister vielleicht noch ein bisschen mehr." >>>mehr

das goldene Buch der Stadt Mainz

Die Ringer des ASV Mainz 88 tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Foto: Sascha Kopp/AZ

Meister-Ringer vom ASV Mainz 88 tragen sich ins goldene Buch ein
Der 28-jährige Mihran Jaburyan staunt nicht schlecht, als er sich eine Seite nach seinem Landsmann, dem armenischen Ministerpräsidenten Tigran Sargsyan, in das goldene Buch der Stadt Mainz eintragen darf. Sargsyan war im Dezember 2012 anlässlich der Ausstellung zu 500 Jahren armenischen Buchdrucks in der Stadt. Jaburyan ist am Dienstagmorgen im Empfangsraum des Rathauses, weil er Fliegengewichtler des neuen deutschen Mannschaftsmeisters im Ringen ist, des ASV Mainz 88.
„An Superlativen wegen des Titels gab es in den vergangenen Tagen keinen Mangel“, betont Oberbürgermeister Michael Ebling. „Und ich sage zu recht.“ Der 37:36-Erfolg nach Hin- und Rückkampf gegen den KSV Köllerbach brachte dem Traditionsverein den dritten Titel nach 1973 und 1977, den dritten Trip an die Seiten den goldenen Buchs. 2013 setzte sich unter der Führung von Trainer Baris Baglan und des Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu ein Multikulti-Team in der Bundesliga durch. Diesem zollen Mitglieder aller Ratsfraktionen, die Präsidentin des Landessportbunds, Karin Augustin, und andere Respekt. Für jeden Aktiven gibt es eine Flasche Wein und eine Einladung in die VIP-Loge von Lotto Rheinland-Pfalz zu einem Bundesliga-Spiel des FSV Mainz 05. >>>mehr

Jetzt wartet das Goldene Buch

Deutscher Meister: Die Mannschaft des ASV Mainz 88 mit Oberbürgermeister Michael Ebling und Bürgermeister Günter Beck. Foto. Sascha Kopp

Hoher Empfang für Ringer des ASV Mainz 88
Die Kämpfer sind müde. Erst um drei Uhr in der Früh erreichten die Ringer des ASV Mainz 88 am Sonntag wieder die heimische Halle in Weisenau. „Wir mussten natürlich wie immer noch in einen Burger-Laden einkehren“, sagt Vize-Vorsitzender Heinz Meyer. Und bis dessen Angestellte in Saarbrücken die Aktiven des neuen Deutschen Meisters nach dem Duell mit dem KSV Köllerbach verköstigt hatten, dauerte es seine Zeit.
Nun sitzen sie am Mittag im Athletikzentrum zusammen und bringen dem Oberbürgermeister ein Ständchen. An seinem 46. Geburtstag sagt Michael Ebling erst Dankeschön und dann: „Ihr habt mir das schönste Geschenk gemacht. Ihr habt mit dem Titel ein großes Stück Mainzer Sportgeschichte geschrieben.“ Das 37:36 nach Hin- und Rückkampf bedeutet den dritten Triumph des Vereins nach 1973 und 1977. Voraussichtlich am Dienstagmorgen darf sich das Team um den Vorsitzenden Tolga Sancaktaroglu und Trainer Baris Baglan in das Goldene Buch der Stadt eintragen.
„Eine große Mehrzweckhalle wäre ein gutes Geschenk“
„Und wir gucken mal, was für eine weitere Anerkennung wir Ihnen zukommen lassen können“, sagt Bürgermeister und Sportdezernent Günter Beck. „1973 sind wir von OB Jockel Fuchs nach Berlin eingeladen worden“, sagen >>>mehr

Meisterschaft im Ringen bis zuletzt spannend

Holte einen sehr wichtigen Sieg für die 88er: Dawid Karecinski (blau) gegen den Köllerbacher Tomasz Swierk. Foto: Sascha Kopp/AZ

Den Wahnsinn drückt Karl Rothmer bei der Siegerehrung um 23 Uhr in schönen, nüchternen Worten aus: Spannender geht es nicht“, sagt der Vize-Präsident des Deutschen Ringer-Bunds. „Der DRB ist absolut zufrieden damit.“ Für die Gesundheit vieler Verantwortlicher und Anhänger des ASV Mainz 88 war der Final-Rückkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen den KSV Köllerbach aber alles andere als gut. „Ich bin um zehn Jahre gealtert“, sagt etwa der zweite Vorsitzende Andreas Schmitt. „Die Anspannung war unbeschreiblich“, so Trainer Baris Baglan.
Die Arena tobte
Der Mainzer Acht-Punkte-Vorsprung durch den 22:14-Hinkampferfolg war nach neun von zehn Duellen in der Saarlandhalle aufgezehrt: Die Köllerbacher führten vor dem abschließenden Kampf zwischen dem 88- Bulgaren Kiril Terziev und Andrij Shyyka 20:12. Und nach vier von fünf möglichen Runden stand es zwischen Terziev und Shyyka 2:2. Jetzt war in der mit 2.500 Zuschauern besetzten Arena der Teufel los.
Die Saarländer schrien ihren deutschen A-Kader-Athleten nach vorne, nach den Titeln 2007 bis 2009 und der vergangenen Vize-Meisterschaft lockte der Überraschungserfolg. Die 500 88-Fans brüllten ohrenbetäubend für Terziev. Er kämpfte um den dritten 88-Triumph nach 1973 und 1977. Shyyka gelang der erste Punkt, dann kippte der Mainzer seinen Konkurrenten kurz in die bedrohliche Lage – eine Zweier-Wertung. Der Köllerbacher konnte Sekunden vor Schluss nur noch mit einer Einser-Wertung zum 2:2 kontern. Zu wenig im Vergleich. Die höhere Wertung zählte bei diesem Unentschieden. >>>mehr

ASV Mainz 88 ist Deutscher Mannschaftsmeister

Ein Bild für die Ewigkeit: So groß wie die Dramatik war später der Jubel auf Mainzer Seite. Die 88er Ringer feiern nach einem packenden Finale gegen den KSV Köllerbach den Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2012/13. (Foto: Eva Willwacher/MRZ)

Knapper geht's nicht: Die Ringer des ASV Mainz 88 haben zum dritten Mal in ihrer 125-jährigen Vereinsgeschichte den deutscher Mannschaftsmeistertitel gewonnen. In einem spannenden Finalrückkampf unterlagen die Mainzer am Samstagabend vor knapp 3000 Zuschauern in der Saarlandhalle dem KSV Köllerbach zwar mit 15:22.
Doch in der Addition beider Finalduelle hatte der ASV nach dem 22:14 im Hinkampf einen Punkt Vorsprung. Mainz holte damit nach 1973 und 1977 seinen dritten Titel, Köllerbach blieb nach 2011/2012 erneut nur der zweite Platz.
Nach neun Duellen des Rückkampfs stand es 20:12 für die Saarländer. So entschied der abschließende Kampf zwischen Kiril Terziev und Andriy Shyyka über den Titel. Am Ende machte die höhere Teilwertung von Terziev den Unterschied. >>>mehr

ASV Mainz 88 sichern sich den Titel

So sehen Sieger aus: Die Mainzer Ringer mit dem DM-Pokal. Foto: Sascha Kopp /AZ

Der ASV Mainz 88 ist zum dritten Mal in seiner 125-jährigen Geschichte deutscher Mannschaftsmeister im Ringen. Aber was war das für ein Drama am Samstagabend in der Saarlandhalle! Denn in der Addition von Hin- und Rückkampf setzte sich das Team von Baris Baglan nur mit einem Zähler Unterschied gegen den KSV Köllerbach durch. Dem 22:14 vergangenen Sonntag in Hechtsheim folgte ein 15:22 der 88er im Saarland. Ein Punkt gab also den Ausschlag für den Triumph nach 1973 und 1977.
Dass es zu diesem Finale kommen würde, hatten wohl selbst die größten Pessimisten aus Sicht des ASV Mainz 88 nicht vermutet. Nach neun Duellen des Rückkampfs stand es 20:12 für die Saarländer. Ergo musste der abschließende Wettstreit zwischen dem 88er-Bulgaren Kiril Terziev und dem deutschen National-Kaderringer Andriy Shyyka über den DM-Titel entscheiden.
Die 2.500 Menschen in der Saarlandhalle tobten – darunter 500 Mainzer.
Zweier-Wertung für Schulterfall >>>mehr

Überragender Teamgeist macht die 88er so stark

Coskun Efe (rotes Trikot) lebt den Teamgedanken wie kaum ein anderer im ASV-Kader. Der 22-Jährige hat im Schwergewicht Daigoro Timoncini vor sich. Efe nimmt seine Rolle an und gibt alles - auf oder neben der Matte. (Foto: Bernd Eßling/MRZ)

Jürgen Klopp hat es in Mainz eingeführt, als er Trainer der 05-Fußballer war. Thomas Tuchel bereitete auf diese Weise den Erfolg über den FC Bayern München in seinem dritten Spiel als Coach des Mainzer Bundesliga-Teams vor. Von den Fußballer lernen, heißt siegen lernen. Auch Baris Baglan bereitet seine Ringer auf die Kämpfe in der Bundesliga und in den Play-Off-Kämpfen mit einem eigens zusammengestellten Motivationsfilm vor.
"Für jeden Kampf stelle ich eine CD mit Sequenzen von ungefähr acht Minuten Länge zusammen", verrät der Chefcoach des ASV Mainz 88. "Da sind gute Aktionen von unseren Jungs zu sehen. Dazu kommen ein, zwei Mottos. Die Musik stammt aus dem Film ‚Rocky’." Anleihen nimmt Baglan auch bei der Comicverfilmung "300", der vom Kampf 300 Spartaner gegen die übermächtigen persischen Invasoren an den Thermopylen erzählt.
Zehn Krieger in der Schlacht
Wie sehr sich die Ringer den Missionsgedanken dieses Films verinnerlicht haben, hatte Daigoro Timoncini schon nach dem Viertelfinal-Hinkampf beim TuS Adelhausen verdeutlicht. "Wir sind zehn Krieger, die gemeinsam in die Schlacht ziehen", hatte der fünffache Italienische Meister gesagt. >>>mehr

Gästecoach ringt um Fassung

(Foto: Eßling/MRZ)

ASV Köllerbach - Athleten kämpfen gegen die Tränen an
Was für ein Unterschied. Nach drei gewonnenen Kämpfen in Reihe hatten die Ringer des ASV Köllerbach noch ihr breites Kreuz und ihre beeindruckenden Muskeln mit entblößtem Oberkörper zu Schau gestellt, wenn sie von ihrer Kabine zur Matte schlenderten. Selbstbewusstsein pur. Von 3:9 hatten sie auf 12:12 ausgeglichen. Alles lief bestens. Die Fans aus dem Saarland trieben den Lärmpegel nach oben in der Hechtsheimer Zeltarena.
Doch nach dem letzten Gong wirkten die Saarländer, als ob man ihnen den Saft abgedreht hätte. Um die hängenden Schultern waren Trainingsjacken geschlungen. Einige hockten in gebückter Haltung neben dem Podest, auf dem die Matte aufgebaut war, das Gesicht in den Händen vergraben und kämpften mit den Tränen. Der fulminante Schlussspurt des ASV Mainz 88 hatte die Gäste ins Mark getroffen. Nach der 14:22-Niederlage im ersten Finalkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft sahen die Köllerbacher ihre Titelchance entschwinden. Thomas Geid rang um Fassung. Der Köllerbacher Trainer war zunächst nicht ansprechbar. Erst nach dem Duschen sah sich Geid in der Lage, das Geschehene einzuordnen. "Im Rückkampf wird es sehr, sehr schwer, dieses Ergebnis noch zu drehen", sagte der KSV-Coach. "Acht Punkte sind eine ganze Menge. Aber unmöglich ist das nicht. Es muss ja nicht noch mal alles so schief laufen wie heute." >>>mehr

Siegertypen: Der Veteran und das Greenhorn

Noch ein Siegertyp: Kiril Terziev. (Foto: Eßling/MRZ)

Schultercoup und Überraschungserfolg - Davyd Bichinashvili und Pascal Eisele sorgen für spektakuläre Höhepunkte
Der Älteste und der Jüngste. Der Veteran und das Greenhorn. Sie haben es gewuppt gestern in der Zeltarena auf dem Hechtsheimer Messegelände. Davyd Bichinashvili, der vor fast 38 Jahren in der georgischen Hauptstadt Tiflis geborene Freistiler im Mittelgewicht, und Pascal Eisele, das 22-Jährige Talent aus Fürth-Fahrenbach im Odenwald, wo der Weltergewichtler des klassischen Stils beim heimischen SV 1952 das Ringen erlernte, bevor er sich vor nunmehr zwei Jahren dem ASV Mainz 88 angeschlossen hat.
Die Wende im achten Kampf
Bichinashvili hat im achten Kampf dafür gesorgt, dass die 88er den Hinkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in dessen kritischstem Abschnitt wieder zu ihren Gunsten wenden konnten und nach zwei Niederlagen, die aus der 9:6-Pausenführung ein 12:12 gemacht hatten, wieder in eine erfolgreiche Phase eintraten. Eisele hat im letzten Kampf dafür gesorgt, dass der Sieg in diesem ersten Play-off-Finale, der nach dem feinen 3:1 von Kiril Terziev gegen den fünfmaligen deutschen Meister Andrej Shyyka feststand (19:13), noch höher ausfiel und somit das Polster der 88er für den Rückkampf am kommenden Samstag in Saarbrücken dicker geworden ist. >>>mehr

3.000 Fans feiern ASV Mainz 88 beim Sieg

Ja, es hätte ein paar Grad wärmer sein können. Ja, Chefcoach Baris Baglan musste zwischenzeitlich auf der Matte selbst zum Wischmopp greifen. Und ja, bei der Nationalhymne blieb das Band ein Dutzend Mal hängen. Es war viel improvisiert worden, und deshalb konnte nicht alles rund laufen beim Ringer-Finale im Hechtsheimer Messezelt. Doch das interessierte nach dem 22:14-Triumph über den KSV Köllerbach niemanden mehr.
Eine solche Begeisterung für einen anderen Klub als Mainz 05 hatte die Landeshauptstadt schon lange nicht mehr erlebt. „Wir sind froh, dass wir die Sache hier gemacht haben“, strahlte der ASV-Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu. Eine Woche lang hatte er mit seinen Mitstreitern geschuftet, um den Kampf vorzubereiten - und vor allem in der Stadt zu halten. „Attraktiver Ringkampfsport in Mainz - das ist unser Credo. Das haben wir heute in einem schönen Rahmen verwirklicht.“ >>>mehr

Mainzer Ringer gewinnen ersten Finalkampf

Es war das erhoffte Spektakel. Sportlich und atmosphärisch. Mit 22:14 gewannen die Ringer des ASV Mainz 88 am Sonntagnachmittag den ersten Finalkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen den KSV Köllerbach.
Mehr als 3000 Fans waren ins eigens hergerichtete Zelt auf dem Messegelände gekommen, um Zeugen dieses emotionsgeladenen Duells zu werden.
Als die Musik-Showband "Die Bauern" gegen 14 Uhr ins Vorprogramm mit "It’s raining men" einstieg, passte das irgendwie zum Prasseln auf dem Zeltdach, das eine halbe Stunde zuvor eingesetzt hat. Und das wiederum trieb den Verantwortlichen des ASV Mainz 88 einige Sorgenfalten auf die Stirn. "Wir hatten bis Samstagabend 2500 Karten verkauft beziehungsweise für Online-Besteller reserviert", berichtete Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu. "Von denen sind inzwischen wegen des Wetters einige storniert worden."
Es wurde dann trotz des Eisregens kuschelig voll im Zelt, in dem die letzten Arbeiten gegen 13 Uhr fertiggestellt worden waren. "Das war eine Gewaltaktion, die ganze Sache hier innerhalb von vier Tagen auf die Beine zu stellen", sagte Peter Schwemann, Chef der Veranstaltungsagentur "Docstage", dessen acht für dieses Event abgestellte Mitarbeiter in den vergangenen Tagen jeweils bis zu 16 Stunden geschuftet hatten. "Aber wir haben das gerne gemacht und dabei auch tief in die eigene Tasche gegriffen", sagte Schwemann. Ohne die zahlreichen Sponsoren, die Unterstützung der Stadt und die freiwilligen Helfer hätte der ASV wohl rund 100 000 Euro für die gesamte Infrastruktur auf den Tisch legen müssen.
Unter den Besuchern waren nicht nur viele Köllerbacher Anhänger, sondern auch manch einer, der dem Ringkampf bislang noch nicht ganz so eng verbunden war - in den meisten Fällen dürfte sich das gestern geändert haben. >>>mehr

ASV Mainz 88 gewinnt Final-Hinkampf

ASV Mainz 88 gewinnt gegen KSV Köllerbach: In Rot kämpft George Bucur von Mainz 88 gegen Martin Daum. Foto: Sascha Kopp/AZ

mit 22:14 gegen KSV Köllerbach
Da wackelt das Zelt – Hechtsheim rockt. Die Ringer des ASV Mainz 88 haben den ersten Riesenschritt in Richtung dritter Deutscher Mannschaftsmeisterschaft getan. Mit 22:14 gewannen die Athleten von Chefcoach Baris Baglan den Hinkampf gegen den KSV Köllerbach und haben nun vor dem zweiten Durchgang am kommenden Samstag (19.30 Uhr) in der Saarbrücker Saarlandhalle alle Trümpfe in der Hand.
Vor rund 3.000 Zuschauern im Großzelt auf dem Messegelände erwischten die 88er einen Start nach Maß, die ersten vier Kämpfe verliefen wie gemalt für den ASV. Mihran Jaburyan ließ sich zwar in der allerersten Runde des Finals von Andrei Dukov überrumpeln, befreite sich in der Folge aber clever aus allen brenzligen Situationen und fuhr mit 3:1 den ersten Sieg ein.
Zwei Ausrufezeichen
Dann folgten zwei dicke Ausrufezeichen: Zunächst gestattete der junge Coskun Efe in der schwersten Klasse dem estnischen Olympiazweiten des KSV Köllerbach, Heiki Nabi, nicht eine technische Wertung. Zwar konnte der 22-Jährige seinen Gegner nicht aus der Bodenlage heben – am Ende stand jedoch nur das Minimalergebnis von 0:1 für die Gäste. >>>mehr

Warnung vor einem schwierigen Gegner

Fordert von seinen Ringern am Sonntag volle Konzentration: 88-Trainer Baris Baglan. Foto: Eßling/MRZ

Im ersten DM-Finalkampf gegen den KSV Köllerbach setzt 88-Trainer Baris Baglan auch auf die Hilfe der Mainzer Fans
Zweimal haben die Ringer des ASV Mainz 88 in dieser Saison schon gegen den KSV Köllerbach gewonnen. 18:11 in der Bundesliga-Hinrunde, 20:12 im Heimkampf der zweiten Saisonhälfte. Warum also sollte dies in den Finalbegegnungen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nicht noch zweimal gelingen - am Sonntag im zur stimmungsvollen Arena umgebauten Zelt auf dem Hechtsheimer Messegelände (Beginn: 15 Uhr) und am Samstag nächster Woche in der Saarbrücker Saarlandhalle?
Baris Baglan dämpft die Euphorie und warnt: "Ein Finale ist etwas ganz anderes", sagt der Mainzer Cheftrainer. "Da herrschen besondere Umstände. Das fängt schon mit der Atmosphäre an."
Obwohl die Fakten anscheinend für die 88er sprechen, weigert sich Baglan beharrlich, die Favoritenrolle anzunehmen. "Wir haben es mit dem Finalisten des Vorjahres zu tun, der uns damals im Halbfinale rausgehauen hat", sagt er. "Das ist ein großer, schwieriger Gegner, der vor nicht allzu langer Zeit drei deutsche Titel hintereinander gewonnen hat. Aus der Vorsaison wissen wir auch, dass die Köllerbacher Mannschaft in den Play-off-Runden eine andere ist als in der regulären Saison."
In der Tat konnten die Saarländer in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen mit den 88ern nicht ihre Bestbesetzung aufbieten. >>>mehr

Trainer Baglan vor dem Finalhinkampf

Motivator: 88-Trainer Baris Baglan glaubt fest an sein Team und setzt auch in Hechtsheim auf die Unterstützung der Fans. Foto: hbz/Kaster/AZ

Trainer Baglan vor dem Finalhinkampf um den deutschen Ringer-Mannschaftstitel im Interview
Das Halbfinale war schon ein Knaller. Das erste Play-off-Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen zwischen dem ASV Mainz 88 und dem sechsmaligen nationalen Titelträger KSV Köllerbach verspricht, ein noch größeres Spektakel zu werden. Am Sonntag (15 Uhr) werden im Großzelt auf dem Hechtsheimer Messegelände um die 4000 Zuschauer erwartet. Die AZ sprach mit Baris Baglan (38), dem Cheftrainer und Sportlichen Leiter der 88er.
Herr Baglan, würden Sie sagen, dass es sich beim Heimkampf gegen die Köllerbacher um das größte Ringer-Ereignis handelt, das Mainz je gesehen hat?
Ich denke, das kann man so stehen lassen. Zu einem Spektakel wird es durch die bedingungslose Unterstützung unserer Fans, die uns im Halbfinale zu außergewöhnlichen Leistungen getrieben haben.
Wie groß ist die Vorfreude?
Sehr, sehr groß. Weil ich mich für meinen Verein und meine Mannschaft freue, dass wir uns für unsere Leidenschaft mit so einem Finalkampf belohnen konnten und jetzt vor heimischem Publikum bis in die kleinste Zelle unseres Körpers motiviert sind. >>>mehr

Breiter Kader trifft auf eingespielte Besetzung

KSV-Punktegarant: Tomasz Swierk (blau) feierte einen seiner bisher zehn Saisonsiege im klassischen Stil des Leichtgewichts bei der 12:20-Pleite der Köllerbacher im November in Mainz mit 3:1 gegen Ismail Baygus. Foto: Braun/MRZ

DM-Finale - Im Hinkampf in Mainz kann 88-Gegner KSV Köllerbach in bester Formation antreten
Mit keinem Gegner maßen sich die Ringer des ASV Mainz 88 in den vergangenen zwei Jahren häufiger als mit dem KSV Köllerbach. In der Vorsaison trafen die 88er nach zwei Begegnungen in der regulären Runde im Halbfinale erneut auf die Saarländer. Es gab eine Konstante: Jeweils das Heimteam gewann. In der Vorschlussrunde waren die Ergebnisse so knapp, dass ein Punkt entschied. Der KSV gewann den Hinkampf 19:17, in Mainz lagen die 88er mit 19:18 vorne. Die Köllerbacher standen im Finale. In dieser Saison gewann der ASV beide bisherigen Begegnungen, 18:11 im Saarland, 20:12 in Mainz. Jetzt gibt es ein Wiedersehen für die Südwest-Rivalen in den Endkämpfen. Am Sonntag,15 Uhr, auf dem Hechtsheimer Messegelände, am Samstag darauf in Saarbrücken.
"Es geht wieder bei null los", sagt KSV-Trainer Thomas Geid. "Im Finale ist alles möglich. Wir ringen natürlich voll auf Sieg, wissen aber, dass es denkbar schwer wird. Die 88er haben einen sehr starken, ausgeglichenen Kader mit vielen Variationsmöglichkeiten." Die Breite des Aufgebots >>>mehr

Ein Madison Square Garden zum Aufklappen

Unter Hochdruck wird derzeit in Hechtsheim am Aufbau der Tribünen für das Ringerfinale am Sonntag gearbeitet. (Foto: Harry Braun/MRZ)

Gigantische Ausmaße, 30 Menschen, die ameisenartig an Stahlelementen für Tribünengerüste arbeiten. Am Mittwochmittag möchte man meinen, im schneebedeckten weißen Nichts des Messegeländes zwischen Möbel Martin und Ebersheim entstehe derzeit eine Art portabler Madison Square Garden zum Aufklappen.
115 Meter lang und 40 Meter breit ist das Zelt, das da für den ersten Finalkampf der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft im Ringen am Sonntag aufgebaut wird. Mit zentraler Kampfarena, umringt von Tribünen für rund 4000 Zuschauer misst sie 4600 Quadratmeter. An den Stirnseiten sind die Tribünen 4,50 Meter hoch, an den Längsseiten etwas niedriger. Rund 220 Tonnen Stahl werden für die Tribüne verbaut.
"Ohne die Synergieeffekte und Kooperationen mit Sponsoren und vor allem mit der Stadt Mainz wäre das in so kurzer Zeit gar nicht zu stemmen gewesen", sagt Roman Pavlik, Schatzmeister des ASV 88. Sein Verein empfängt hier am Sonntag ab 15 Uhr den KSV Köllerbach (wir berichteten). Und auch zeitlich haut es hin: Am Freitag kann die mobile Arena behördlich abgenommen werden: Brandschutz, Fluchtwege, >>>mehr

Im Großzelt auf Mainzer Messegelände

ASV Mainz 88 soll Final-Hinkampf im Großzelt auf Mainzer Messegelände austragen
Die 88er bekommen ihr „Finale dahoam“. Der Hinkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen zwischen dem ASV Mainz 88 und dem KSV Köllerbach soll am kommenden Wochenende auf dem Messegelände im Mainzer Stadtteil Hechtsheim steigen. Dies erklärte der Mainzer Bürgermeister und Sportdezernent Günter Beck am Montagnachmittag.
Beck hatte am Montag zusammen mit dem ASV ein Konzept erstellt, wie die „immensen Kosten“ für den Aufbau von Ringeranlage und Tribünen in dem festen Großzelt in Hechtsheim gestemmt werden können. „Wir sind uns einig und im Plan – Stadt Mainz, der ASV 88 und seine Sponsoren sind da mit ihm Boot“, sagte Beck auf Anfrage dieser Zeitung. Am Montagabend muss der ASV-Vorstand noch seinen Segen geben, wie der Vorsitzende Tolga Sancaktaroglu erklärte: „Aber die Tendenz geht ganz klar in diese Richtung.“
Verschiebung auf Sonntagnachmittag angestrebt
Um einen Tag mehr Zeit für die Vorbereitung zu gewinnen und dem Ansturm der Mainz-05-Fußballfans auf das Hechtsheimer Park & Ride-Gelände auszuweichen, soll der Kampf statt wie geplant am Samstag erst am Sonntag um 16 Uhr stattfinden. Dazu ist allerdings noch die Zustimmung der Köllerbacher sowie des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) nötig. >>>mehr

Die Verblüffende Wandlung des George Bucur

Da kommt Freude auf: George Bucur hebt Samet Dülger aus. (Foto: Bernd Eßling / MRZ)

Heldentaten - Es gab viele Helden an diesem denkwürdigen Abend. Bei diesem knappen Ergebnis - nach den 20 Mattengefechten in Hin- und Rückkampf entschied eine einzige Runde über den Finaleinzug - durften sich alle Ringer des ASV Mainz 88 als Sieger fühlen. Nahezu jeder hatte zum Teamerfolg beigetragen.
Am verblüffendsten war die Wandlung von George Bucur. Ohne Mut, ohne letzten Biss hatte der Rumäne im Hinkampf beim ASV Nendingen 1:3 gegen Samet Dülger verloren. Dülger ließ sich danach als der Ringer feiern, der die Wende für sein Team herbeigeführt hatte. In Mainz stand ein entschlossener, angriffslustiger, konzentrierte Bucur auf der Matte. Diesmal war er derjenige, der das Blatt wendete. "Samet ist ein guter Ringer", sagte der Mainzer Leichtgewichtler. "Aber die Atmosphäre hier in der Halle war für mich eine tolle Motivation. Die ganzen Fans - das ist wie eine Familie für mich. Ich wollte das Beste für das Team und für meinen Coach." Noch beim Abgang von der Matte hatte Bucur Baris Baglan aufgewühlt angeschrien: "Trainer, das ist für dich.">>>mehr

Finale:

Ringer, Trainer, Betreuer und Fans des ASV Mainz 88 stürmten nach dem Sieg die Matte: Die Athleten grölten freudetrunken ins Hallenmikrofon. (Foto: Bernd Eßling/MRZ)

Nach 36 Jahren erfüllt sich für die 88er Ringer der Traum
Play-off-Halbfinal, Rückkampf - Als Mattenleiter Eberhard Probst den linken Arm hob und den Daumen in die Höhe reckte, gab es kein Halten mehr. Ringer, Trainer, Betreuer, Vereinsverantwortliche und Fans des ASV Mainz 88 stürmten die Matte. In Sekundenschnelle verwandelte sich der Schauplatz eines dramatischen, an Spannung nicht zu überbietenden Kampfabends in ein Knäuel tanzender, hüpfender, sich gegenseitig umarmender Menschen.
Die mit über 1400 Zuschauern ausverkaufte Arena in der Mombacher Sporthalle "Am Großen Sand" mutierte endgültig zu einem Tollhaus. Probst hatte Kiril Terziev den entscheidenden letzten Punkt zuerkannt. Der Bulgare hatte Achmed Dudarov 3:0 besiegt und den 88ern den 20:18-Erfolg über den ASV Nendingen im Halbfinal-Rückkampf beschert. Die 19:20-Niederlage aus dem Hinkampf war wettgemacht. Nach 36 Jahren steht der ASV Mainz 88 wieder in einem Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. >>>mehr

Mainzer sind heiß aufs Finale

Pascal Eisele (rot/Mainz) unterlag Neven Zugaj 2:3. Foto: Peter Jülich / Frankfurter Rundschau

Die Ringer des ASV Mainz stehen erstmals im Endkampf um die deutsche Meisterschaft - zum ersten Mal seit 36 Jahren. Doch bevor die Kämpfe um den Titel beginnen können, muss der Verein noch eine wichtige Frage klären.
Immer wieder sprang Baris Baglan von dem Turnhocker auf, der ihm am Rand der Matte als Sitzgelegenheit diente, und fing wild an zu gestikulieren. Mal waren die eigenen Ringer oder die Kampfrichter Ziel seiner Ausbrüche, doch oft genug wandte der Trainer und Sportliche Leiter des ASV Mainz sich mit bohrendem Blick auch an das Publikum, peitschte dessen akustische Unterstützung mit hektischen Gesten in ohrenbetäubende Höhen. Dabei war die von Trommeln und Megafon unterstützte Dauerbeschallung aus den engen Reihen der offiziell 1500 Zuschauer beim Halbfinal-Rückkampf der Ersten Bundesliga in der angestaubten Sporthalle Am Großen Sand sowieso schon gewöhnungsbedürftig für Nicht-Discogänger.
„Zehn bis 15 Prozent stärker“ könnten die Fans seine Kämpfer machen, glaubt Baglan. In einem Duell wie dem am Samstagabend mit dem ASV Nendingen, das sich erwartungsgemäß erst im letzten Kampf entschied, ein wichtiger Faktor. 20:18 hieß es am Ende aus Mainzer Sicht. Der zweimalige Titelträger zog damit nach der 19:20-Niederlage an der Donau eine Woche zuvor erstmals seit 36 Jahren wieder ins Finale um die deutsche Meisterschaft ein.
Eingeschworene Gemeinschaft
Kiril Terziev hatte sich im abschließenden Freistil-Kampf der Klasse bis 74 Kilogramm gegen den Nendinger Achmed Dudarov keinen Fehler erlauben dürfen. Als der Bulgare trotz einiger Ausrutscher seinen Gegner mit 3:0 niedergerungen hatte, gab es kein Halten mehr. Die Fans stürmten das Podium, auf dem der ASV dank eines Sponsors die Matte diesmal zwecks besserer Sicht und dem Anlass angemessen ausgelegt hatte, und hüpften mit dem Team um die Wette. >>>mehr

Finaleinzug

Trainer flieg: 88-Coach Baris Baglan wird gefeiert. Die Mainzer bejubelten durch den 20:18-Sieg nach einem mitreißend-packenden Kampf im Halbfinale gegen den ASV Nendingen erstmals nach 36 Jahren wieder den Einzug in das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Dieser 12. Januar 2013 dürfte sich nicht nur bei den Athleten, Trainern, Verantwortlichen und Fans des ASV Mainz 88 fest eingebrannt haben. (Foto: Bernd Eßling/MRZ)

88er ringen in packendem Krimi Nendingen nieder
Play-off-Halbfinal-Rückkampf - Es ist geschafft! Der ASV Mainz 88 steht im Finale um die deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft. In einem dramatischen Kampf besiegten die 88er in der brechend vollen, brodelnden Arena in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand den ASV Nendingen mit 20:18.
Nach der 19:20-Niederlage in der ersten Begegnung war das exakt das Ergebnis, das die Mainzer zum Weiterkommen brauchten. Den Nendingern fehlte nur eine Runde zum Gesamtsieg, denn bei einem Gleichstand hätten die Schwaben im Endkampf gestanden, da sie den höchsten Einzelsieg errungen hatten.
Verkorkster Start, mitreißender Schluss
Nach einem verkorksten Start gaben erst die letzten beiden Kämpfe den Ausschlag zugunsten der 88er. Nach einer erwarteten 0:3-Niederlage von Tahir Zaidov hatte Elizbar Odikadze im Schwergewicht nicht die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllt. Statt einen klaren Sieg einzufahren, musste sich der Georgier seinem Nendinger Kontrahenten Nicolai Ceban mit 2:3 geschlagen geben. Die Mainzer lagen 2:6 zurück. Das Finale war in weite Ferne gerückt. Mahmut Bayoglu und Daigoro Timoncini sorgten zwar mit sicheren 3:0-Siegen für die Führung für die 88er. >>>mehr

ASV Mainz 88 sucht Austragungsort

für das Finale der Deutschen Meisterschaft
Als Kiril Terziev den letzten Punkt errungen hatte und auf der Matte der kollektive Wahnsinn losbrach, begann für Tolga Sancaktaroglu der Countdown. „Die Uhr tickt bis Montagabend, 24 Uhr. Dann brauchen wir eine Entscheidung“, erklärte der Vorsitzende des ASV Mainz 88. Seine Ringer hatten gerade das Finale um die deutsche Mannschafts-Meisterschaft erreicht, da beschäftigte Sancaktaroglu schon die Mutter aller Fragen: Wo wird der Hinkampf am kommenden Samstag (19.30 Uhr) stattfinden?
Die Lage ist ziemlich einfach: Zum Finale werden 4.000 bis 6.000 Fans erwartet – beim DM-Showdown trifft sich nicht nur die Anhängerschaft beider Finalteilnehmer, sondern die ganze deutsche Ringer-Familie. Die Mombacher Halle Am Großen Sand platzte schon am Samstag gegen den ASV Nendingen mit 1.400 Besuchern aus allen Nähten. Also muss eine Alternative her.
Es geht um 40.000 Euro
„Es ist unser sehnlichster Wunsch, dass dieses Finale innerhalb der Mainzer Stadtmauern stattfindet, aber das geht nur mit Hilfe von Sponsoren und der Stadt“, betont Sancaktaroglu. Mögliche Standorte gäbe es in Mainz genug: Phönixhalle, Rheingoldhalle, Unisporthalle, Hechtsheimer Messegelände. Allerdings kostet der Aufbau einer Ringerarena in einer dieser Hallen zwischen 25.000 und 40.000 Euro, was für den ASV allein nicht zu stemmen wäre. Die Idee der 88er: Sponsoren und Stadt bezahlen das Equipment, der Klub liefert die Arbeitsleistung. „Das machen wir alles selbst, wir haben ja viele Ehrenamtliche, die es dem Verein ermöglicht haben, überhaupt so weit zu kommen“, sagt Sancaktaroglu. >>>mehr

ASV Mainz 88 steht im Finale

Mahmut Bayoglu (ASV Mainz 88/rotes Trikot) hielt den Nendinger Andrey Perpelita mit 3:0 in Schach. Foto: Harald Kaster/ AZ

um die Deutsche Meisterschaft - 20:18 gegen Nendingen
Der ASV Mainz 88 hat es geschafft: In einem bis zum Ende spannenden Halbfinal-Rückkampf setzten sich die Ringer von Coach Baris Baglan knapp mit 20:18 gegen den ASV Nendingen durch. Das reichte, um den Ein-Punkt-Rückstand aus dem Hinkampf aufzuholen. 1.400 Ringer-Fans verwandelten am Samstagabend um 22.15 Uhr die Mombacher Sporthalle Am Großen Sand in ein Tollhaus, als Kiril Terziev den entscheidenden letzten Punkt holte.
Gegner im Finale ist der KSV Köllerbach, der sich gegen RWG Mömbris-Königshofen durchsetzte. In der Bundesliga haben die 88er Köllerbach zwei Mal besiegt. Die beiden Kämpfe finden am 19. und 26. Januar statt, die 88er genießen zunächst Heimrecht.
Zwei Niederlagen, dann kommt die Wende
Mainz-Coach Baris Baglan hatte sein Team gegenüber der 19:20-Niederlage im Hinkampf auf drei Positionen verändert, sein Nendinger Kollege Volker Hirt seines auf fünf. Nach den Niederlagen in den beiden ersten Kämpfen des Abends sah es allerdings nicht wirklich gut aus für die 88er, besonders das 2:3 von Elizbar Odikadze gegen Nicolai Ceban in der schwersten Klasse hatte Baglan sicher nicht auf dem Zettel. Doch dann kam die Wende: Mahmut Bayoglu und Daigoro Timoncini drehten mit zwei glatten 3:0-Erfolgen den Spieß um. >>>mehr

Der letzte Schritt für die 88er

Der Traum vom Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft lebt: 88-Trainer Baris Baglan baut an diesem Samstagabend in Mombach gegen den ASV Nendingen auch auf einen glücklicheren Moment von Hinkampfverlierer George Bucur (links). (Foto: Harry Braun/Archiv/MRZ)

für die 88er ins Finale: "Eine Herkulesaufgabe"
Ringen, Play-off-Halbfinal-Rückkampf - Jetzt gilt’s. An diesem Samstag (19.30 Uhr) nehmen die Ringer des ASV Mainz 88 ihren zweiten Anlauf in diesem Jahrtausend, um ins Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft einzuziehen. Einen Punkt müssen die 88er gegenüber dem ASV Nendingen aufholen, um den großen Sprung zu schaffen. Die Arena in der Mombacher Sporthalle am Großen Sand wird brechend voll sein. Die Mainzer Fans werden wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft stehen. Diese Unterstützung, diese wilde Atmosphäre brauchen die 88er. Denn auch die Nendinger leben ihren Traum vom möglichen Einzug in den Titelendkampf.
"Es ist nach wie vor eine Herkulesaufgabe", sagt der Mainzer Cheftrainer Baris Baglan vor dem Entscheidungstag. "Die Nendinger verfügen nach wie vor über die Mannschaft mit den großen Namen. Meine Jungs müssen über sich hinauswachsen und auch mal einen unerwarteten Sieg holen. Nur dann kann es am Ende reichen." Die 88er haben in der Tat noch Steigerungspotenzial gegenüber dem mit 19:20 knapp verlorenen Halbfinalhinkampf im Hexenkessel von Geisingen.
Knapp verlorene Kämpfe
George Bucur wird darauf brennen, seine vermeidbare 1:3-Niederlage >>>mehr

Wichtiger Aufstellungspoker hat begonnen

Die Fangemeinde des ASV Mainz 88 wächst und wächst, die Anhänger der Mainzer Ringer fiebern der Entscheidung entgegen: Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als dass die 88er nach 36 Jahren wieder einmal die Endkämpfe um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft erreichen. Foto: Harry Braun/MRZ

Ausgangslage des ASV Mainz 88 ist vor dem Halbfinal-Rückkampf gegen ASV Nendingen nicht übel
Die Fangemeinde des ASV Mainz 88 wächst und wächst. Bereits am Montag, so früh wie noch nie bei einer Heimbegegnung, waren alle Sitzplatzkarten für den Halbfinal-Rückkampf gegen den ASV Nendingen am Samstag, 19.30 Uhr, vergriffen. Die Anhänger der Mainzer Ringer fiebern der Entscheidung entgegen. Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als dass die 88er nach 36 Jahren wieder einmal die Endkämpfe um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft erreichen. Die Ausgangssituation ist nicht schlecht. In Nendingen verloren die Mainzer vor Wochenfrist nur mit 19:20. Ein Punkt Rückstand - das sollte doch machbar sein, lautete der Tenor schon bei der Rückfahrt aus Schwaben im Fanbus.
Doch Vorsicht ist geboten. In der Vorsaison verloren die 88er den Hinkampf in der Vorschlussrunde beim KSV Köllerbach mit 17:19. Die Voraussetzungen waren ähnlich wie jetzt. In Mainz gewann der ASV dann auch. Allerdings nur 19:18. Der Traum vom Finale war geplatzt. Es gibt keine Garantie dafür, dass es in dieser Saison besser läuft. Die Schwaben sind der mit Abstand stärkste Gegner, auf den die Mainzer bislang getroffen sind. In Nendingen begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Es gab nur wenige Kämpfe mit klarem Ausgang. Die 88er hätten gewinnen, aber genauso gut deutlicher verlieren können. So wird es nun wieder sein. Kippt ein Kampf, kann das die Entscheidung sein.
Nendingen hat noch was im Depot
Die Nendinger haben sich zwar im Hinkampf nicht das erhoffte Punktepolster erarbeitet. Doch Volker Hirth war unmittelbar nach der Begegnung recht zuversichtlich, den knappen Vorsprung in Mainz >>>mehr

88er ringen auf einer Bühne

Der ASV-Chef Tolga Sancaktaroglu verspricht allen Zuschauern gute Sicht. Foto: hbz/T. Schwarz / AZ

INTERVIEW ASV-Vorsitzender Tolga Sancaktaroglu freut sich auf eine echte Arena im Halbfinale
Zwei Tage noch, dann steigt in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand eines der größten Ringsportspektakel, das die Stadt je gesehen hat. Im Halbfinal-Rückkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft empfängt der ASV Mainz 88 am Samstag um 19.30 Uhr den ASV Nendingen, der den Hinkampf mit 20:19 gewonnen hat. Über die Kartennachfrage, Resttickets und das Rahmenprogramm sprach die AZ mit 88-Chef Tolga Sancaktaroglu, der einen Tag vor dem Fight seinen 39. Geburtstag feiert.
Herr Sancaktaroglu, wie viele Karten sind schon verkauft?
Wir haben noch sehr viele Stehplatzkarten - etwa 400 - zu vergeben. Die Sitzplätze sind alle vergeben. Dass wir überhaupt so viele Plätze in der Halle haben, verdanken wir der Firma Docstage, Herrn Schwemann, dem größten Bühnenbauer in Mainz. Diese Firma hebt uns die Matte auf eine Bühne, so dass alle Zuschauer einen grandiosen Blick auf unsere Gladiatoren haben werden. Somit wird unsere Halle zu einer Arena und durch unsere Fans zu einem Hexenkessel.
Wird es an der Abendkasse noch Restkarten geben?
Es wird noch auf jeden Fall noch Karten an der Abendkasse geben. Deswegen bitten wir alle Ringsportbegeisterten, zahlreich zu kommen, um uns lautstark zu unterstützen. Der ASV Mainz 88 wird auf und neben der Matte ein Feuerwerk abfeuern. Es wird wieder ein sehr interessantes Rahmenprogramm geben mit den Cheerleaders des LSG „Die Chaote“ und einem Überraschungsauftritt einer in Mainz sehr bekannten Band. >>>mehr

88er erarbeiten sich gute Finalchance

Play-offs-Halbfinale - Während des letzten Kampfs hielt es kaum noch einer der 3000 Zuschauer in der Arena Geisingen auf seinem Sitz. Es stand 17:17 zwischen dem ASV Nendingen und dem ASV Mainz 88. Hoch konnten die 88er die ersten Halbfinalbegegnung um die deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft schon nicht mehr verlieren. Zwischen Pascal Eisele und dem Nendinger Eduard Kratz ging es um den Tagessieg und die Höhe des Vorsprungs, den eine der beiden Mannschaften ins zweite Aufeinandertreffen am Samstag mitnimmt.
Als Kratz in der fünften Runde eine Wertung gelang, gab es für die einheimischen Fans kaum ein Halten mehr. Ihr Athlet hielt den Vorsprung bis zum Schlussgong. Nendinger Ringer tanzten ausgelassen im Kreis. Enttäuscht waren aber auch die Anhänger der 88 nicht. Die 19:20-Niederlage lässt den Mainzern alle Chancen für den Rückkampf.
"Ich gratuliere zum Sieg", wandte sich der Mainzer Trainer Baris Baglan an seinen Nendinger Kollegen Volker Hirth. "Aber noch sind wir nicht ganz fertig." Für beide Vereine war es kein Wunschergebnis. Hirth hatte gehofft, seine Mannschaft könne sich ein Polster erarbeiten. Das verhinderten die 88er. Aber auch die Mainzer trauerten verpassten Chancen hinterher. "Besser wäre gewesen, wenn wir gewonnen hätten", sagte Daigoro Timoncini. "Aber der Rückstand beträgt nur einen Punkt. Da ist alles möglich." Der Mainzer Schwergewichtler hatte seinen Anteil am fantastischen Start der Gäste. "Dass die Chancen in vielen Kämpfen 50:50 stehen, war uns bewusst", räumte Hirth ein. "Aber wir haben natürlich nicht mit vier Niederlagen in den ersten vier Kämpfen gerechnet." >>>mehr

William Harth begeistert seinen Coach

William Harth (rechts) schaffte die 10:3-Führung. (Foto: Harry Braun/Archiv/MRZ)

ist selbst aber nicht zufrieden
Selbsteinschätzung - William Harth hatte die Erwartungen eigentlich übertroffen. Der Halbschwergewichtler des ASV Mainz 88 hatte Nicolai Ceban nach zweimaligem Runden-Rückstand die erste Saisonniederlage beigebracht und die Mainzer Führung im Halbfinal-Hinkampf beim ASV Nendingen auf 10:3 ausgebaut. Im Lager der 88er waren alle zufrieden mit dem Ergebnis, nur der Mainzer Ringer selbst nicht.
"Ich habe vorher zu Baris Baglan gesagt: Wenn es schief läuft, gewinne ich 3:1, wenn es gut läuft 3:0", erzählte Harth. Der Mainzer Cheftrainer hörte die ehrgeizige Prognose seines Schützlings gerne, sah den Kampf aber aus einer anderen Perspektive. "Das ist eine tolle Einstellung", sagte Baglan. "Ich finde es gut, dass er immer noch mehr rausholen will. Aber das 3:2 war eine Bombenleistung." >>>mehr

ASV Mainz 88 wahrt Chance auf Finaleinzug

Alles im Griff: 88-Ringer William Harth, hier gegen Duisdorf auf der Matte, konnte seinen Kampf in Nendingen gewinnen und hatte so großen Anteil an der guten Ausgangsposition der Mainzer für den Rückkampf. Foto: hbz / Henkel /AZ

Knapp Hinkampf-Niederlage bei ASV Nendingen
Die Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88 haben ihren ersten Kampf im neuen Jahr verloren. Im mit Hochspannung erwarteten Play-off-Halbfinal-Hinkampf um die deutsche Mannschafts-Meisterschaft musste sich das Team von Cheftrainer Baris Baglan beim bärenstarken ASV Nendingen denkbar knapp mit 19:20 beugen. Allerdings eröffnet dieses Ergebnis den 88ern alle Chancen, um im Rückkampf am Samstag (19.30 Uhr) in der Mombacher Sporthalle Am Großen Sand mit dem heimischen Publikum im Rücken erstmals seit 36 Jahren wieder in ein DM-Finale einzuziehen.
Die 88-Fans jedenfalls waren hernach alles andere als geknickt. „So ein enges Ergebnis habe ich mir gewünscht“, postete eine 88-Verehrerin schon wenige Minuten nach Kampfende via Facebook. „Wie gut, dass ich mir schon eine Eintrittskarte gesichert habe.“ Ein anderer ASV-Anhänger urteilte: „Das ist doch eine Superergebnis für den Rückkampf.“ Baglan hatte gegenüber der AZ bereits im Vorfeld durchblicken lassen, dass er mit einer knappen Niederlage unter Umständen gut leben könnte.
Atmosphäre genutzt
Nach dem Gigantenduell vor 2.500 Fans in der gut gefüllten Arena Geisingen gab der Sportliche Leiter der 88er zu Protokoll: „Ich kann unseren Fans nur beipflichten. Meine Jungs haben in einer tollen Atmosphäre gekämpft wie die Löwen. Wir haben diese Atmosphäre für uns genutzt, denn wir lieben es, wenn es lebendig zugeht und richtig etwas los ist.“ Wie schon in den beiden Viertelfinalbegegnungen gegen Adelhausen legten die 88er einen Raketenstart hin. >>>mehr

Play-offs:

Auch Tahir Zaidov (rotes Trikot) sitzt im Mainzer Mannschaftsbus bei der Reise zum Halbfinalhinkampf gegen den ASV Nendingen. Welchen Ringern Baris Baglan dann am Samstagabend auf der Matte vertraut, darüber ließ sich der 88-Erfolgstrainer im Vorschaugespräch mal wieder überhaupt nicht aus. (Foto: Harry Braun/MRZ)

88er vor knüppelharter Aufgabe in einem Hexenkessel
Halbfinal-Hinkampf - Bis Mitte der Woche waren alle Ringer des ASV Mainz 88 wieder aus dem Kurzurlaub zurück. Bis zum Halbfinal-Hinkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft am Samstag (19.30 Uhr) beim ASV Nendingen werden auch alle wieder ihr Gewichtslimit erreicht haben.
Angst, dass seine Sportler beim Weihnachtsessen zu kräftig zugelangt haben, hat Baris Baglan nicht. "Man muss schon ein Auge auf das Gewicht haben", sagt der Cheftrainer des ASV Mainz 88. "Ich habe das Thema bei der Verabschiedung auch kurz angesprochen, bin aber davon ausgegangen, dass die Sportler so verantwortungsbewusst sind, Maß zu halten."
Den kompletten Kader im Bus
Wie schon im Viertelfinale wird Baglan den gesamten Kader zur Auswärtsbegegnung mitnehmen. In vielen der zehn Klassen stehen ihm Alternativen zur Verfügung. "In den letzten drei Trainingseinheiten schaue ich mir die Athleten an, führe mit ihnen Gespräche und versuche dann die bestmögliche Aufstellung zu finden", sagt der Cheftrainer. "Es wird wieder eine späte Entscheidung geben." Bislang hatte Baglan immer ein geschicktes Händchen bei der Zusammenstellung seines Teams. Doch die Aufgaben werden schwerer. Die Nendinger Mannschaft ist deutlich schwieriger auszurechnen als noch der TuS Adelhausen im Viertelfinale. Zudem ist der Kader der Schwaben noch hochkarätiger besetzt als der der Südbadener. Noch während die Endrunde in der vergangenen Saison lief, verkündeten die Nendinger, die die Play-offs als Siebter deutlich verpasst hatten, voller Stolz, welche Verstärkungen sie an Land gezogen hatten. Frank Stäbler, der derzeit erfolgreichste deutsche Ringer war darunter, dazu in Samet Dülger ein amtierender Deutscher Meister. >>>mehr

Extrem gefährliche Schwaben:

88er sind gewarnt vor dem Hinkampf
Play-off-Halbfinale - Auf ihrem Weg zu der von den Fans heiß ersehnten dritten Deutschen Meisterschaft nach 1974 und 1977 wartet auf die Ringer des ASV Mainz 88 im Halbfinale mit dem ASV Nendingen womöglich der dickste Brocken. Denn die RWG Mömbris-Königshofen und den KSV Köllerbach, die beiden anderen Mannschaften in der Vorschlussrunde, haben die 88er in der regulären Bundesliga-Saison schon zweimal geschlagen. Ein gutes Gefühl.
Wenn die Mainzer am kommenden Samstag (19.30 Uhr) in Nendingen zum Hinkampf antreten, treffen sie auf eine Mannschaft, die mit der aus der Vorsaison nur noch wenig zu tun hat. In der damaligen Weststaffel hatten die Mainzer zweimal wenig Mühe mit dem Team vom Rande der Schwäbischen Alb. Die 88er gewannen 24:11 und 24:12.
Nachdem die Nendinger in der vergangen Runde als Siebter die Play-offs deutlich verpasst hatten, haben sie sich spektakulär verstärkt. Anders als der TuS Adelhausen, der Mainzer Gegner im Viertelfinale, hat das Team aus dem Ortsteil von Tuttlingen sehr genau darauf geachtet, auch gute deutsche Ringer im Kader zu haben. Der größte Coup gelang den Nendingern mit der Verpflichtung von Europameister Frank Stäbler, der >>>mehr

88er in Nendingen vor Herkulesaufgabe

Einschwören auf den Hinkampf im Play-off-Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Nendingen: Der Mainzer Cheftrainer Baris Baglan (rechts) instruiert seinen Schützling Tahir Zaidov / Foto: Archiv/Henkel/AZ

88-Cheftrainer muss sich bei Herkulesaufgabe im Play-off-Halbfinale gegen Nendingen etwas einfallen lassen
Auf verlorenem Posten stehen die Ringer des ASV Mainz 88 zwar nicht im Play-off-Halbfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Aber gegen den ASV Nendingen, Vizemeister der Bundesliga-Südgruppe mit nur zwei Niederlagen, erwartet sie eine wahre Herkulesaufgabe. Erst recht im Hinkampf am Samstag (19.30 Uhr) in der wahrscheinlich mit 3000 Zuschauern ausverkauften Arena in Geisingen.
Sergej Srkypka, Frank Stäbler, die Gebrüder Neven und Nenad Zugaj oder Nicolai Ceban - dies ist nur eine klitzekleine Auswahl jener Weltklasse-Athleten, die der Gastgeber unter Vertrag hat. „Wenn ich mir den Kader der Nendinger betrachte, dann muss man neidlos anerkennen, dass in dieser Mannschaft unheimlich viel Qualität steckt“, sagt 88-Cheftrainer Baris Baglan, nach dessen Aussage bis zu 200 Fans in einem Fanbus sowie in zahlreichen Privat-Pkws die 309 Kilometer lange Reise auf sich nehmen werden, um den 88ern im Tollhaus am Donau-Altarm den Rücken zu stärken. „Auch wenn die Nendinger auf dem Papier die stärkere Mannschaft sind, so werden wir uns mit allem, was wir haben, reinwerfen, um dies mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu kompensieren.“ >>>mehr

88er räumen kräftig ab

Bekir Demir (hinten, gegen Romano Herrmann von der WKG Untere Nahe) war einer der Titelträger des ASV Mainz 88. Foto: Heidi Sturm/AZ

Talente holen viele Medaillen bei Landesmeisterschaft
Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Bad Kreuznach im Freistil hat sich der Nachwuchs des deutschen Mannschaftsmeisters ASV Mainz 88 zahlreiche vordere Platzierungen gesichert. In der E-Jugend holte Edhem Ünal den Sieg in der Klasse bis 25 Kilo, in der C-Jugend wurde Burak Demir in der Klasse bis 32 Kilo Erster und Georgi Bichinashvili Zweiter, Cihan Besli wurde Zweiter in der Klasse bis 47 Kilo. Bei den B-Jugendlichen holte Stefan Krumbholz den zweiten Platz in der Klasse bis 42 Kilo, ganz oben auf dem Treppchen landeten der Weisenauer Ruben Härle (bis 50 Kilo) sowie Bekir Demir (bis 58 Kilo) und Batuhan Dindar (bis 63 Kilo). In der A-Jugend gab es erste Plätze von Viktor Lyzen (bis 46 Kilo), >>>mehr

„Hinrunde war schon beeindruckend“

Baglan zieht positive Halbzeitbilanz

Die 88er haben die Hinrunde in der Nordstaffel der Ringer-Bundesliga mit einer makellosen Bilanz abgeschlossen. Die AZ sprach mit dem Sportlichen Leiter Baris Baglan.

Herr Baglan, wie sind Ihre Gefühle nach diesem Kracherkampf?

Das hier ist schon eine größere Momentaufnahme. Wir hatten eine starke Mömbriser Mannschaft als Gegner und haben mit dem klaren Ergebnis gezeigt, dass wir das bessere Team waren. Ich bin stolz auf den ganzen Verein. Trotz Sonntagnachmittag hatten wir ein volles Haus. Die Fans haben tolle Kämpfe gesehen und Mainzer Jungs, die bis in die Haarspitzen motiviert waren. >>>mehr

Kusshände für die Fans

Deutsche Meister unter sich: Der Mainzer William Harth (links) stellt den Ex-88er Robin Ferdinand auf den Kopf. Foto:hbz/Jörg Henkel/AZ

ASV Mainz 88 gewinnt auch den Spitzenkampf gegen RWG Mömbris/Königshofen 23:11

Im Duell der beiden einzig noch ungeschlagenen Mannschaften in der Bundesliga-Nordstaffel hat der Deutsche Meister ASV Mainz 88 den DM-Halbfinalisten RWG Mömbris/Königshofen vor offiziell 718 Zuschauern in der Sporthalle Am Großen Sand mit 23:11 eindrucksvoll in die Schranken gewiesen und seinen Vorsprung auf die Rivalen Mömbris und Köllerbach auf drei Minuspunkte ausgebaut. Der nicht minder prestigeträchtige Rückkampf im Spessart findet in fünf Tagen statt.

„Ich bin stolz auf unsere Mannschaft“, schwärmte 88-Cheftrainer David Bichinashvili. „Jeder hat gesehen, mit welch einer Motivation und welch einem Siegeswillen die Jungs auf die Matte gegangen sind – jeder hat das Maximale aus sich herausgeholt.“ Bichinashvili sprach von der besten Saisonleistung. Aber der Reihe nach. >>>mehr

ASV Mainz 88 setzt Fanbus ein

Der ASV Mainz 88 setzt am Sonntag den 12.01.2014 zum Viertelfinale – Vorkampf einen Bus nach Triberg ein. Ticketreservierungen könne Online im Ticketshop vorgenommen werden: http://asv.mainz88.de
Abfahrt ist am 12.01.2014 - 12.00 Uhr am Athletikzentrum in Weisenau.

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